Geheimnisvolle Tiefe

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Filmdaten
OriginaltitelGeheimnisvolle Tiefe
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1949
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieGeorg Wilhelm Pabst
DrehbuchGertrude Pabst
Walther von Hollander
ProduktionGeorg Wilhelm Pabst
MusikRoland Kovac
Alois Melichar
KameraHelmut Ashley
Hans Schneeberger
Besetzung

Geheimnisvolle Tiefe ist ein österreichischer Nachkriegsfilm mit Ilse Werner und Paul Hubschmid, in dem sich eine junge Frau zwischen einem idealistischen Höhlenforscher und einem reichen Industriellem nicht entscheiden kann.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Außenaufnahmen entstanden in der Dachstein-Rieseneishöhle und in der Hermannshöhle/Kirchberg am Wechsel.[1] Der Film galt nach seiner schlechten Rezeption lange als verschollen, dann wurden 1992 Kopien in der Cinémathèque française wiederentdeckt. Pabst nutzte als Regisseur Wirkung der tiefen, bizarren Höhlen bewusst als Metapher, um die psychischen Abgründe und Geheimnisse der menschlichen Seele zu umschreiben.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dr. Wittich ist ein passionierter Höhlenforscher, der mehr Zeit für seine Forschungen aufwendet als sich seiner Verlobten Cornelia zu widmen. Daher wendet sich diese dem reichen Industriellen Roy zu, den sie schließlich sogar heiratet. Doch ihr Herz gehört eigentlich dem Forscher und so zieht es sie wieder zu ihm zurück. Als sie schließlich gemeinsam in den Pyrenäen in ein Höhlensystem und dessen „geheimnisvolle Tiefen“ vordringen, kommen sie darin um.[2]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die gute Kameraführung kann das sich bedeutend gebende, triviale Schicksalsdrama nicht retten.“

Geheimnisvolle Tiefe sei ein Film mit offensichtlichen Schwächen: Kitsch und billiger Pathos, ein Dreigroschenstreit; er enthalte aber auch Bilder von geradezu verstörender Metaphorik, schrieb Thomas Brandlmeier in epd Film[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermannshöhle und Dachstein-Rieseneishöhle – die Hauptschauplätze eines Kinofilms aus dem Jahre 1948 auf landesmuseum.at, abgerufen am 22. Mai 2013. (PDF; 1,3 MB)
  2. a b Geheimnisvolle Tiefe bei filmportal.de
  3. Geheimnisvolle Tiefe. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 2. März 2017.
  4. Brandlmeier: Der andere Pabst. (PDF; 132 kB) Anmerkungen zur G.W.Pabst-Retrospektive der Berliner Filmfestspiele. In: epd Film, Nr. 05, 1997.