Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen

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Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER oder GeR; auch GERS oder GeRS; englisch Common European Framework of Reference for Languages, CEFR) ist eine umfangreiche Empfehlung des Europarats für Sprachenlernende und -lehrende zu Spracherwerb, Sprachanwendung und Sprachkompetenz. Die 2001 veröffentlichte Empfehlung gliedert sich in drei Stufen – die elementare (A), selbständige (B) und kompetente (C) Sprachverwendung – und jede Stufe teilt sich wiederum in zwei Kompetenzniveaus auf. Die Empfehlung berücksichtigt für jedes Niveau die vier Teilqualifikationen Leseverständnis, Hörverständnis, Schreiben und Sprechen.

Der GER stellt eine gemeinsame Basis für die Entwicklung von zielsprachlichen Lehrplänen, curricularen Richtlinien, Lehrwerken und Qualifikationsnachweisen in der europäischen Spracharbeit dar und ermöglicht deren intersprachliche Vergleichbarkeit. Er folgt dem handlungs- und aufgabenorientierten Ansatz, dem zufolge Sprachlernende als in sozialen Kontexten sprachlich Handelnde gesehen werden.[1] Der GER verfolgt das sprachpolitische Ziel, Mehrsprachigkeit und individuelle Vielsprachigkeit zu fördern. So soll er die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der modernen Sprachen stärken.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 1991 wurde während eines intergouvernementalen Symposiums in Rüschlikon in der Schweiz erstmals die Idee diskutiert, Sprachkompetenzen länderübergreifend in Stufen einzuteilen: „Transparenz und Kohärenz im Sprachenlernen in Europa: Ziele, Evaluation, Zertifizierung“. Ziel war es das Sprachenlernen bei verstärkter Mobilität und zur effektiveren internationalen Kommunikation und Vergleichbarkeit unter den europäischen Mitgliedstaaten zu intensivieren. Dabei wurde angestrebt, einen gemeinsamen Referenzrahmen für das Sprachenlernen zu entwickeln und die verschiedenen Bildungssysteme in Europa zu berücksichtigen. Diese Maßnahme sollte die internationale Kooperation der Bildungseinrichtungen fördern, die gegenseitige Anerkennung der Qualifikationen auf eine solide Basis stellen und alle Beteiligten dabei unterstützen, ihre Bemühungen in diesen Rahmen einzubetten und zu koordinieren.[2]

Im Jahr 2001, dem Europäischen Jahr der Sprachen, wurde die deutsche Übersetzung des GER im Auftrag des Goethe-Instituts gleichzeitig mit dem englischen Original auf dem erstmals ausgerufenen Europäischen Tag der Sprachen in Lund/Schweden vorgestellt. Die Veröffentlichung folgte im selben Jahr.

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen wird unter anderem im Europäischen Sprachenportfolio zur Selbstevaluation, in Profile deutsch[3] zur Definition der Sprachniveaus für die Sprache Deutsch, sowie zum Selbsttest im DIALANG-System[4] in 14 europäischen Sprachen angewandt.

Weitere Anwendungen, die bestimmten Niveaus der GER betreffen, sind zum Beispiel:

  • Der berufsbezogenen Deutschsprachförderung liegen die Niveaustufen A1 bis C2 des GER zugrunde (§ 12, § 13 und § 15 Deutschsprachförderverordnung – DeuFöV).
  • Um als Ehegatte im Rahmen des Familiennachzugs zu nach Deutschland nachzureisen, müssen Staatsangehörige vieler Länder ausreichende Deutschkenntnisse entsprechend dem Niveau A1 des GER nachweisen. In der Praxis wird das Sprachzertifikat über das erfolgreiche Bestehen des vom Goethe-Institut oder dessen Lizenznehmern/Partnerorganisationen durchgeführten Sprachtests ‚Start Deutsch 1‘ verlangt, oder aber eine anerkannte Sprachprüfung auf höherem Sprachstandsniveau (A2 bis C2).[5]
  • Auch Au-pairs haben für die Einreise nach Deutschland Grundkenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen, und die Bewertung ihrer Sprachkompetenz erfolgt dabei einheitlich nach Niveau A1 des GER.[6]
  • In Deutschland sind Sprachkenntnisse entsprechend dem Niveau B1 des GER gesetzlich als eines der Ziele des Integrationskurses festgelegt (§ 3 IntV). Auch der Jugendintegrationskurs führt über die Etappen A1 und A2 zum Niveau B1 des GER.
  • In Österreich ist die Erreichung des A2-Niveaus des GER Ziel des Integrationskurses, entsprechend Modul 1 der Integrationsvereinbarung. Die Erreichung des B1-Niveaus des GER mit Modul 2 ist optional, ist aber Voraussetzung für den Erhalt eines Daueraufenthaltsrechts („Daueraufenthalt – EU“) und ist grundsätzlich auch für die Verleihung der Staatsbürgerschaft notwendig.[7] Die Integrationsprüfung bestätigt die Erreichung des Niveaus A2 oder B1 des GER. Lehrkräfte des Integrationskurses müssen Deutsch als Erstsprache haben oder aber Sprachkenntnisse des Niveaus C1 des GER nachweisen.[8]
  • Verschiedene Sprachprüfungen wurden auf die Niveaus des GER geeicht, beispielsweise der TestDaF, der einen Hochschulzugang ermöglicht (s. u.).

Auch wird der GER außerhalb Europas angenommen, so zum Beispiel in Ägypten, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea oder auf den Philippinen.[9]

Vorteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen ist eine gemeinschaftliche Grundlage und Vergleichbarkeit für Lehrpläne, Lehrwerke und die Prüfungen geschaffen worden. Dadurch haben sich folgende Vorteile ergeben:[10]

  • europaweit gültige Abschlüsse in Form von Sprachzertifikaten.
  • europaweit flächendeckende Prüfungszentren.
  • Lernbarrieren durch unterschiedliche Bildungssysteme innerhalb Europas werden überwunden und Lernerfolge werden vergleichbar.
  • realistische Selbsteinschätzung der Lernenden und transparentere Unterrichtsinhalte und Qualifikationen.
  • Verstehen, Sprechen und Schreiben als Grundfertigkeiten der fremdsprachlichen Kommunikation im Mittelpunkt.
  • Werte, soziale Konventionen und Lebensbedingungen können besser berücksichtigt werden.
  • Kommunikation im beruflichen Umfeld kann Lernenden bei Karriereplanung helfen.

Kompetenzniveaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen nimmt eine klassische Aufteilung der Lernbereiche in Grund-, Mittel- und Oberstufe vor.

  • Kompetenzniveau A beschreibt eine elementare Sprachverwendung.
  • Kompetenzniveau B beschreibt eine selbstständige Sprachverwendung.
  • Kompetenzniveau C beschreibt eine kompetente Sprachverwendung.

Die jeweiligen Niveaustufen werden noch einmal in je eine höhere bzw. niedrigere Stufe in insgesamt sechs Niveaustufen aufgefächert. Eine Niveaustufe definiert die jeweiligen sprachlichen Kompetenzen in Form von Kann-Beschreibungen (Can Do Statements) von Kenntnissen und Fertigkeiten. Die empirisch validierten, positiv formulierten Sätze drücken aus, was Lernende auf jeder der Stufen sprachlich zu leisten imstande sein sollen.[11][12]

Kom-
petenz-
Niveau
Kompetenz-
Beschreibung
Niveau-
Stufe
Beschreibung
des Referenz-
Niveaus
Kann-Beschreibungen
(Beschreibung der erforderlichen Fähigkeiten)
A Basic User

Elementare
Sprachverwendung
A1 Breakthrough oder Beginner
(Einstieg)
Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen.
Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, welche Leute sie kennen oder welche Dinge sie haben – und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben.
Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.
A2 Waystage oder Elementary
(Grundlagen)
Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung).
Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht.
Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
B Independent User

Selbstständige
Sprachverwendung
B1 Threshold oder Intermediate
(Mittelstufe)
Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht.
Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet.
Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern.
Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
B2 Vantage oder Upper intermediate
(gute Mittelstufe)
Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen.
Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist.
Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C Proficient User

Kompetente
Sprachverwendung
C1 Effective Operational Proficiency
oder Advanced
(fortgeschrittene Kenntnisse)
Kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen.
Kann sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
Kann die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen.
Kann sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 Mastery oder Proficiency
(exzellente Kenntnisse)
Kann praktisch alles, was er/sie liest oder hört, mühelos verstehen.
Kann Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben.
Kann sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.


Sprachprüfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die den jeweiligen Kompetenzstufen zugehörigen Sprachprüfungen wurden von den Testanbietern der Association of Language Testers in Europe (ALTE) auf den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen geeicht.[13] „Die deutschen Sprachprüfungen sind durch das Goethe-Institut, The European Language Certificates (telc), deutsche Universitäten mit der DSH-Prüfung und das TestDaF-Institut vertreten.“[14]

Sprache Zertifikat A1 A2 B1 B2 C1 C2
diverse AMCAD EFL A1 A2 B1 B2 C1 C2
ALTE level Breakthrough level Level 1 Level 2 Level 3 Level 4 Level 5
telc A1 A2 B1 B2 C1 C2
UNIcert UNIcert I UNIcert II UNIcert III UNIcert IV
Baskisch HABE[15] - - 1. maila 2. maila 3. maila 4. maila
Chinesisch Hanyu Shuiping Kaoshi (HSK)[16] HSK Level 1 HSK Level 2 HSK Level 3 HSK Level 4 HSK Level 5 HSK Level 6
Test of Chinese as a Foreign Language (TOCFL) (Taiwan) TOCFL Level 1 TOCFL Level 2 TOCFL Level 3 TOCFL Level 4 TOCFL Level 5
Dänisch Danskprøver til voksne udlændinge[17] Prøve i Dansk 1 Prøve i Dansk 2 Prøve i Dansk 3 Studieprøven
Deutsch Österreichisches Sprachdiplom Deutsch[18] ÖSD A1 Grundstufe Deutsch 1 ÖSD A2 Grundstufe Deutsch 2 ÖSD B1 Zertifikat Deutsch ÖSD B2 Mittelstufe Deutsch ÖSD C1 Oberstufe Deutsch ÖSD C2 Wirtschaftssprache Deutsch
Goethe-Institut Goethe-Zertifikat A1


Start Deutsch 1
Fit in Deutsch 1
Goethe-Zertifikat A2
BULATS – Deutsch-Test für den Beruf

Start Deutsch 2
Fit in Deutsch 2
Goethe-Zertifikat B1
BULATS – Deutsch-Test für den Beruf



Goethe-Zertifikat B2
BULATS – Deutsch-Test für den Beruf
Deutsche Sprachprüfung für den
   Hochschulzugang Stufe 1 (DSH-1)
Europa-Zertifikat B2
Goethe-Zertifikat C1
BULATS – Deutsch-Test für den Beruf
Deutsche Sprachprüfung für den
   Hochschulzugang Stufe 2 (DSH-2)
Europa-Zertifikat C1
Goethe-Zertifikat C2
Großes Deutsches Sprachdiplom (GDS)
Deutsche Sprachprüfung für den
   Hochschulzugang Stufe 3 (DSH-3)
Europa-Zertifikat C2
TestDaF[19][20][21] TDN 3 – TDN 4 TDN 4 – TDN 5
Europa-Zertifikat Europa-Zertifikat B1 Europa-Zertifikat B2 Europa-Zertifikat C1 Europa-Zertifikat C2
Englisch City and Guilds[22] Preliminary Access Achiever Communicator Expert Mastery
NQF (UK Only)[23] Entry Level Level 1 Level 2 Level 3 Levels 4–6 Level 7–8
Cambridge exam[24][25] KET (45 to 59)[26] PET (45 to 59)[27] /
KET Pass with Merit, Pass
FCE (45 to 59)[28] /
PET Pass with Merit, Pass /
KET Pass with Distinction[29]
CAE (45 to 59) /
FCE grade B or C /
PET Pass with Distinction[30]
CPE (45 to 59)[31] /
CAE grade B or C /
FCE grade A[32]
CPE grade A, B or C[33] /
CAE grade A[34] /
BEC Higher grade A[35]
APIEL (Advanced Placement International English Language Examination) – College Board[36][37] (Note 1 – No Recommendation) Note 2 – Possibly Qualified Note 3 – Qualified Note 4 – Well Qualified Note 5 – Extremely Well Qualified
IELTS[38] 4.0 to 5.0
(5: Grenze zwischen B1 und B2)
5.0 to 6.5
(5: Grenze zwischen B1 und B2)
7.0 to 8.0
(8: Grenze zwischen C1 und C2)
8.0 to 9.0
(8: Grenze zwischen C1 und C2)
PTE Academic 30 43 59 76 85
PTE General (formerly LTE) Level A1 Level 1 Level 2 Level 3 Level 4 Level 5
Trinity College London Integrated Skills in English (ISE) /
Graded Examinations in Spoken English (GESE) /
Spoken English for Work (SEW)[39][40][41]
GESE 2 ISE 0
GESE 3, 4
ISE I
GESE 5, 6
SEW 1
ISE II
GESE 7, 8, 9
SEW 2, 3
ISE III
GESE 10, 11
SEW 4
ISE IV
GESE 12
TOEIC[42] Listening: 060–109
Reading:  60–114
Speaking:  50–89
Writing:  30–69
Listening: 110–274
Reading: 115–274
Speaking:  90–119
Writing:  70–119
Listening: 275–399
Reading: 275–384
Speaking: 120–159
Writing: 120–149
Listening: 400–489
Reading: 385–454
Speaking: 160–199
Writing: 150–199
Listening: 490+
Reading: 455+
Speaking: 200+
Writing: 200+
Versant 26–35 36–46 47–57 58–68 69–78 79–80
TOEFL (IBT)[43] 42–71 72–94 95–120
TOEFL ITP[44] 337 460 543 627
TOEFL Junior Standard[45] Listening: 225–245
Language form: 210–245
Reading: 210–240
Listening: 250–285
Language form: 250–275
Reading: 245–275
Listening: 290–300
Language form: 280–300
Reading: 280–300
British General Qualifications[46] Foundation Tier GCSE Higher Tier GCSE GCE AS level / lower grade A-level GCE A-Level (known as A2)
Finnisch YKI 1.taso 2.taso 3.taso 4.taso 5.taso 6.taso
Französisch CIEP /
Alliance française diplomas
TCF A1 / DELF A1 TCF A2 / DELF A2 /
CEFP 1
TCF B1 / DELF B1 /
CEFP 2
TCF B2 / DELF B2 /
Diplôme de Langue
TCF C1 / DALF C1 /
DSLCF
TCF C2 / DALF C2 /
DHEF
Griechisch Πιστοποίηση Ελληνομάθειας
(Certificate of Attainment in Modern Greek)[47]
Α1
(Στοιχειώδης Γνώση)
Α2
(Βασική Γνώση)
Β1
(Μέτρια Γνώση)
Β2
(Καλή Γνώση)
Γ1
(Πολύ Καλή Γνώση)
Γ2
(Άριστη Γνώση)
Italienisch CELI Impatto 1 2 3 4 5
CILS A1 A2 Uno Due Tre Quattro / DIT C2
Japanisch Japanese Language Proficiency
Test / 日本語能力試験
N5 N4 N3 N2 N1 -
Katalanisch Catalan Language Certificates Bàsic-A2 Elemental-B1 Intermedi-B2 Suficiència-C1 Superior-C2
Nieder-
ländisch
Certificaat Nederlands als Vreemde Taal (CNaVT) PTIT / PTPB PMT PPT / PTHO PAT
Portugie-
sisch
CAPLE[48] QECR CIPLE DEPLE DIPLE DAPLE DUPLE
Russisch Test for Russian as a foreign language (TORFL; russisch Тест по русскому языку как иностранному (ТРКИ))[49] ТЭУ Элементарный уровень ТБУ Базовый уровень ТРКИ-1
(I Cертификационный уровень)
(1st Certificate level)
ТРКИ-2 ТРКИ-3 ТРКИ-4
Schwedisch TISUS - - - - TISUS -
Swedex - A2 B1 B2 - -
Spanisch DELE[50] A1 A2 B1 (vormals "Nivel Inicial") B2 (vormals "Nivel Intermedio") C1 C2 (vormals "Nivel Superior")
Tschechisch Czech Language Certificate Exam (CCE)[51] CCE-A1 CCE-A2 CCE-B1 CCE-B2 CCE-C1
Walisisch WJEC Defnyddio’r Gymraeg[52] Mynediad (Entry) Sylfaen (Foundation) Canolradd (Intermediate) - Uwch (Advanced) Hyfedredd (Proficiency)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Quetz: Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen als Grundlage für Sprachprüfungen – Eine kritische Beschreibung des Status quo. In: Deutsch als Fremdsprache, 47. Jg., 2010, H. 4, S. 195–202. (ISSN 0011-9741)
  • Jürgen Quetz, Karin Vogt: Bildungsstandards für die Erste Fremdsprache: Sprachenpolitik auf unsicherer Basis. In: ZFF – Zeitschrift für Fremdsprachenforschung, Jg. 20, 2009, H. 1, S. 63–89. (ISSN 0939-7299)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. M. Glaboniat, M. Perlmann-Balme: Zertifikat B1. Deutschprüfung für Jugendliche und Erwachsene. Prüfungsziele. Testbeschreibung. Goethe-Institut, München 2013
  2. John Trim, Brian North, Daniel Coste: Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Langenscheidt, 2001, ISBN 978-3-468-49469-7, Kapitel 1.4 Warum brauchen wir einen Gemeinsamen Referenzrahmen? (goethe.de [abgerufen am 20. Dezember 2017]).
  3. Profile deutsch wiki.zum.de
  4. DIALANG sprachenzentrum.fu-berlin
  5. Klaus Dienelt: Rechtswidrige Praxis bei der Visumsvergabe beim Ehegattennachzug. In: www.migrationsrecht.net. 2018, abgerufen am 4. Oktober 2018.
  6. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ina Lenke, Sibylle Laurischk, Miriam Gruß, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP, Drucksache 16/5299, 29. Mai 2007, S. 6.
  7. Integrationsvereinbarung 2017. In: www.migration.gv.at. Abgerufen am 3. Oktober 2018.
  8. Integrationsvereinbarungs-Verordnung – IV-V 2017. In: Rechtsinformationssystem des Bundes. Abgerufen am 3. Oktober 2018.
  9. Datenbank Mehrsprachigkeit. Pädagogische Hochschule Zürich, abgerufen am 3. Oktober 2018.
  10. Vorteile eines Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, abgerufen am 28. Januar 2013
  11. G. Schneider, B. North Fremdsprachen können – was heisst das? Skalen zur Beschreibung, Beurteilung und Selbsteinschätzung der fremdsprachlichen Kommunikationsfähigkeit. Rüegger, Chur/Zürich 2000, ISBN 3-7253-0690-7.
  12. * B. North: The Development of a Common Framework Scale of Language Proficiency. Peter Lang, New York 2000.
  13. Jürgen Quetz: GeR/GeRS (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen). In: Hans Barkowski, Hans-Jürgen Krumm (Hrsg.): Fachlexikon Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. A. Francke Verlag, Tübingen/Basel 2010, S. 101
  14. Silvia Demming: Association of Language Testers in Europe (ALTE). In: Hans Barkowski, Hans-Jürgen Krumm (Hrsg.): Fachlexikon Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. A. Francke Verlag, Tübingen/Basel 2010, S. 15
  15. Contenido 2011 hezkuntza.ejgv.euskadi.net
  16. Angaben lt. Fachverband Chinesisch e. V. in Deutschland: Erklärung zur neuen Chinesischprüfung HSK Fachverband Chinesisch e. V.
  17. Danskprøver til voksne udlændinge. uvm.dk/. Abgerufen am 25. November 2015.
  18. Österreichisches Sprachdiplom Deutsch. www.osd.at. Abgerufen am 20. Januar 2013.
  19. Vergleich der Niveaustufen. In: www.testdaf.de. Abgerufen am 3. Oktober 2018.
  20. TestDaF im Überblick. In: www.testdaf.de. Abgerufen am 3. Oktober 2018.
  21. G. Kecker: Validierung von Sprachprüfungen. Die Zuordnung des TestDaF zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2011.
  22. Amega Web Technology: City & Guilds English – The Common European Framework. Cityandguildsenglish.com. Abgerufen am 14. August 2011.
  23. Languages Ladder. Cilt.org.uk. Abgerufen am 14. August 2011.
  24. Find an exam. Cambridge ESOL. Abgerufen am 14. August 2011.
  25. Common European Framework of Reference (CEFR). Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  26. Understanding your Statement of Results – Cambridge English: Key (PDF; 343 kB) Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  27. Understanding your Statement of Results – Cambridge English: Preliminary (PDF; 351 kB) Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  28. Understanding your Statement of Results – Cambridge English: First (PDF; 191 kB) Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  29. Cambridge English: Key (KET) – Results. Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  30. Cambridge English: Preliminary (PET) – Results. Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  31. Understanding your Statement of Results – Cambridge English: Proficiency (PDF; 280 kB) Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  32. Cambridge English: First (FCE) – Results. Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  33. Cambridge English: Proficiency (CPE) – Results. Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  34. Cambridge English: Advanced (CAE) – Test results. Cambridge ESOL. Abgerufen am 25. Januar 2012.
  35. Cambridge English: Business Higher. Cambridge ESOL. Abgerufen am 13. Mai 2014.
  36. The College Board. In: collegeboard.org. Abgerufen am 28. Oktober 2017 (englisch).
  37. English Language Test - Equivalents. Sprachenzentrum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, 13. November 2013, abgerufen am 24. Oktober 2017 (englisch).
  38. Common European Framework. IELTS. Abgerufen am 4. Januar 2013.
  39. ISE. Trinity College London. Abgerufen am 20. Januar 2013.
  40. GESE. Trinity College London. Abgerufen am 20. Januar 2013.
  41. SEW. Trinity College London. Abgerufen am 20. Januar 2013.
  42. Mapping the TOEIC and TOEIC Bridge Tests on the Common European Framework of Reference for Languages (PDF; 371 kB) ETS. Abgerufen am 4. August 2015.
  43. TOEFL: For Academic Institutions: Compare Scores. ETS. Abgerufen am 4. August 2015.
  44. TOEFL. ETS. Abgerufen am 20. Januar 2013.
  45. toefl junior/scores research/standard/cefr. ETS. Abgerufen am 20. Januar 2013.
  46. Open University Language Modules. The Open University (2011). Abgerufen am 23. November 2011.
  47. Information for the Centre for the Greek Language and the certificate of attainment in Greek. greek-language.gr. Abgerufen am 7. August 2012.
  48. Centro de Avaliação de Português Língua Estrangeira. Abgerufen am 4. September 2012.
  49. TKRI Overview. Abgerufen am 22. November 2012.
  50. Descripción – Diplomas de Español Como Lengua Extranjera. Instituto Cervantes. Abgerufen am 19. August 2011.
  51. Czech Language Certificate Exam (CCE). ujop.cuni.cz. Abgerufen am 29. Januar 2014.
  52. Welsh for Adults. www.wjec.co.uk. Abgerufen am 20. Januar 2013.
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