Genji (Ära)

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Genji (jap. 元治) ist eine japanische Ära (Nengō), die nur etwa ein Jahr gültig war, von 1864 bis 1865 im gregorianischen Kalender. Der vorhergehende Äraname ist Bunkyū, die nachfolgende Ära ist Keiō. Die Ära fällt in die Endzeit der Edo-Zeit (Bakumatsu), während der Regierungszeit des Kaisers (Tennō) Kōmei.

Der erste Tag des ersten Monats der Genji-Ära (元治元年正月一日) entspricht dem 8. Februar 1864. Die neue Ära wurde einberufen, um den Beginn eines neuen 60-Jahre-Zyklus im chinesischen Kalender zu markieren.[1] Der Name selbst ist abgeleitet aus dem I Ging.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 12. August 1864 (Genji 1/7/11): Der Rangaku-Gelehrte Sakuma Shōzan wird im Alter von 53 Jahren ermordet.[2] Auf Weisung des Shogunats befand er sich auf dem Weg von Edo nach Kyōto. Er war ein Befürworter der Öffnung des Landes und wurde von einem Sonnō-joi-Anhänger ermordet.[3]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Griffis, William E. (1915). The Mikado: Institution and Person, p. 84.
  2. Armstrong, Robert Cornell. (1914). Light from the East Or Studies in Japanese Confucianism, p. 192.
  3. National Diet Library: Portraits of Modern Japanese Historical Figures.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genji 1 2
greg. 1864 1865
Vorhergehend:
Bunkyū
Nengō:
Genji
Nachfolgend:
Keiō