Gerd Brüdern

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Gerd Brüdern (* 7. Juni 1920 in Oebisfelde; † 20. Januar 1968 in München) war ein deutscher Schauspieler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brüdern hatte diverse Auftritte in Film und Fernsehen, war aber in der Hauptsache Theaterschauspieler. Er spielte zum Beispiel den Faust in der 1956er Kortner-Inszenierung. Karl Paryla war hierin sein dämonischer Gegenspieler.

Brüdern war früh sowohl an den Münchner Kammerspielen als auch am Bayerischen Staatsschauspiel als Schauspieler und Regisseur beschäftigt. Mit der Otto-Falckenberg-Schule leitete er zudem über 15 Jahre lang eine der wichtigsten Schauspielschulen im deutschsprachigen Raum.

Als Tonaufnahme dokumentiert ist seine Mitwirkung an einer Inszenierung der Münchner Kammerspiele von Schillers Die Räuber mit Rolf Henniger und Ernst Ginsberg. Sie erschien 1959 im Literarischen Archiv der Plattenfirma Deutsche Grammophon.

Von 1952 bis zu seinem frühen Tod leitete er die Otto-Falckenberg-Schule.

Sein Grab befindet sich auf dem Bogenhausener Friedhof in München.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1950: Kronjuwelen
  • 1951: Dr. Holl
  • 1955: Der grüne Kakadu (TV)
  • 1957: Der gläserne Turm
  • 1957: Der Banditendoktor (TV)
  • 1958: Auferstehung
  • 1959: Isobel (TV)
  • 1959: Raskolnikoff (TV)
  • 1962: Mord im Dom (TV)
  • 1963: Der Nachfolger (TV)
  • 1963: Das Kriminalmuseum (TV-Serie, Folge 5: Die Nadel)
  • 1966: Rette sich, wer kann oder Dummheit siegt überall (TV)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]