Gert Engels

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gert Engels

Gert Engels (* 26. April 1957 in Düren) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er begann seine Karriere als Spieler 1965 bei der SG Düren 99 und war von 1975 bis 1978 bei Borussia Mönchengladbach. Nach zwei Jahren beim SV Baesweiler 09 ging er 1980 zurück zur SG Düren 99, wo er 1990 seine Laufbahn beendete. In Mönchengladbach gehörte er zur Mannschaft, die 1976 und 1977 jeweils Deutscher Meister wurde. Er kam jedoch zu keinem Bundesligaeinsatz.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein erster Trainerposten war bei der Jugend von der SG Düren 99. 1990 zog er nach Japan und arbeitete dort als Trainer. Seine erste Station war in der Präfektur Ibaraki beim Prima Aseno FC, dem Verein der später zu Mito HollyHock mutierte. Bis zu seiner Aufnahme in den Trainerstab der Yokohama Flügels am 1. Februar 1993 war er auch Fußball-Lehrer bei der Takegawa Dai Ni High School in Akashi.

Kurz bevor die Flügels 1999 wegen finanzieller Probleme in den neuen Verein Yokohama F. Marinos umgewandelt wurden, hatte er sich dort noch seiner ersten Ernennung zum Cheftrainer in der J-League erfreuen (im Amt 1. September bis 31. Dezember 1998) dürfen, eine Funktion die er kurzfristig auch noch bei JEF United Ichihara Chiba (1. Februar bis 19. Juni 1999) und anschließend bei Kyoto Purple Sanga (1. Februar 2001 – 30. Juni 2003) ausübte. In Kyōto führte er den gerade abgestiegenen Verein umgehend in die oberste Spielklasse zurück und 2002 zum Gewinn des japanischen Pokalwettbewerbs, dem Kaiserpokal, als im Finale die favorisierten Kashima Antlers mit 2:1 nach Verlängerung besiegt wurden. Nach drei Jahren wurde er jedoch zu Beginn der folgenden Saison nach einem Fehlstart vom Verein entlassen.

Seit dem 1. Februar 2004 war er Co-Trainer bei den Urawa Red Diamonds, zuerst unter Guido Buchwald und dann als Assistent von Holger Osieck. Am 16. März 2008 übernahm er dort das Amt des Cheftrainers und löste Holger Osieck ab. Anfang Dezember 2008 wurde er bei den Urawa Red Diamonds entlassen.

Im Oktober 2011 übernahm Engels vom Niederländer Maart Nooij den Posten als Nationaltrainer von Mosambik,[1] von dem er im Juni 2013 zurücktrat.[2]

Ab dem 17. Januar 2018 war Engels Assistenztrainer bei Vissel Kōbe in Japan, wo auch Lukas Podolski spielte.[3]

Seit März 2017 arbeitet er im Nahen Osten, z. B. in Ramallah[4] an der palästinensischen Fußballakademie.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engels betreibt in Japan und in seiner Heimatstadt die Fußballschule „Soccer life“. Für japanische Kicker und Mannschaften bietet er in Düren und im übrigen Deutschland Trainingslager an. Er vermittelt auch Spieler an Klubs der Region.[5] Die Spieler, die er für seine Fußballschule anwirbt, spielen meist in der Region um Düren und gehen neben der aktiven Fußballkarriere oftmals einem Studium nach.[6] Sein Sohn, Gert Leo Engels, spielte für Fortuna Düsseldorf sowie für den SC Borussia Freialdenhoven 1912 und den SV Breinig und nahm 2020 bei The Voice of Germany teil.[7]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rekord-Rot für Bahrainer, Anklage gegen Rauchbomber, abgerufen am 12. Oktober 2011
  2. Der Dürener Gert Engels tritt als Nationaltrainer Mosambiks zurück. Meldung in der Aachener Zeitung, 12. Juni 2013. Abgerufen am 12. Juni 2013.
  3. http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/duerener-gert-engels-trainiert-bald-lukas-podolski-1.1801540
  4. http://www.aachener-zeitung.de/sport/aktuell/palaestina-ein-neues-abenteuer-fuer-gert-engels-1.1561666
  5. http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren-detail-az/2005207?_link=&skip=&_g=Gert-Engels-und-das-Gefuehl-von-purer-Gaensehaut.html@1@2Vorlage:Toter Link/www.aachener-zeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Japanische Fußballer zieht es nach Düren
  7. Aachener Zeitung: Dürener bei „The Voice of Germany“ : Vom Fußballfeld ins Fernsehstudio vom 28. Oktober 2020