AFC Champions League

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AFC Champions League
Verband AFC
Erstaustragung 1967
(als Asian Champion Club Tournament)
Mannschaften 32 (Gruppenphase)
Titelträger Saudi-Arabien al-Hilal (4. Titel)
Rekordsieger Saudi-Arabien al-Hilal (4 Siege)
Rekordspieler China Volksrepublik Huang Bowen (80 Spiele)
Rekordtorschütze Montenegro Dejan Damjanović
Korea Sud Lee Dong-gook
(je 36 Tore)
Aktuelle Saison 2022/23
Website www.the-afc.com
Qualifikation für FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
Super Cup (1995–2002)
Die Trophäe der AFC Champions League

Die AFC Champions League, auch als asiatische Champions League bezeichnet, ist ein Wettbewerb für asiatische Fußball-Vereinsmannschaften, der von der Asian Football Confederation (AFC) organisiert wird. Sie bildet im Rahmen des jährlich ausgetragenen Asienpokals vor dem AFC Cup den bedeutenderen der beiden Wettbewerbe. Im Unterschied zur europäischen Champions League sind bei der asiatischen Variante nicht alle Mitgliedsverbände der AFC teilnahmeberechtigt.

Zunächst von 1967 bis 1971 als Asian Champion Club Tournament und danach von 1985 bis 2002 als Asian Club Championship bezeichnet, wird der Wettbewerb seit 2003, unter Einbeziehung der nationalen Pokalsieger, als AFC Champions League in der heutigen Form ausgespielt.

Rekordsieger dieses Wettbewerbs und aktueller Titelverteidiger in der Saison 2022/23 ist der saudi-arabische Verein al-Hilal mit vier Titelgewinnen. Dahinter rangieren Pohang Steelers mit drei sowie insgesamt elf Vereine mit je zwei Erfolgen. Mit insgesamt zwölf Siegen liegt Südkorea im Nationenvergleich vorne. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Japan (7) und Saudi-Arabien (6).

Der Gewinn der Champions League qualifiziert die betreffende Mannschaft als Repräsentant der AFC zur Teilnahme an der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Sieger des
Asian Champions Club Tournament
1967 Hapoel Tel Aviv
1969 Maccabi Tel Aviv
1970 Taj Club
1971 Maccabi Tel Aviv
Saison Sieger der Asian Club Championship
1985/86 Daewoo Royals
1986 Furukawa Electric SC
1987 Yomiuri FC
1988/89 al-Sadd SC
1989/90 Liaoning Hongyun
1990/91 Esteghlal Teheran
1991 al-Hilal
1992/93 PAS Teheran FC
1993/94 Thai Farmers Bank FC
1994/95 Thai Farmers Bank FC
1995 Ilhwa Chunma
1996/97 Pohang Steelers
1997/98 Pohang Steelers
1998/99 Júbilo Iwata
1999/2000 al-Hilal
2000/01 Suwon Samsung Bluewings
2001/02 Suwon Samsung Bluewings
Saison Sieger der AFC Champions League
2002/03 al Ain Club
2004 Ittihad FC
2005 Ittihad FC
2006 Jeonbuk Hyundai Motors
2007 Urawa Red Diamonds
2008 Gamba Osaka
2009 Pohang Steelers
2010 Seongnam Ilhwa Chunma
2011 al-Sadd SC
2012 Ulsan Hyundai
2013 Guangzhou FC
2014 Western Sydney Wanderers
2015 Guangzhou FC
2016 Jeonbuk Hyundai Motors
2017 Urawa Red Diamonds
2018 Kashima Antlers
2019 al-Hilal
2020 Ulsan Hyundai
2021 al-Hilal
2022/23

1967 bis 1972 – Anfänge und schneller Niedergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Spielzeit des Wettbewerbs fand 1967 unter der Bezeichnung Asian Champion Club Tournament statt. Es sollten die Meister aus acht Ländern teilnehmen: Hongkong, Indien, Iran, Israel,[1] Malaysia, Südkorea, Südvietnam und Thailand. Noch vor dem Beginn zogen sich jedoch die Mannschaften aus Indien und dem Iran zurück. Der Wettbewerb startete schließlich im Mai 1967 im K.-o.-System mit den sechs Mannschaften Bangkok Bank FC, Daehan Tungsten FC, Hapoel Tel Aviv, Selangor FA, South China AA und Vietnam Customs. Im Finale am 19. Dezember 1967 bezwang der israelische Vertreter Hapoel Tel Aviv den malaysischen Vertreter Selangor FA mit 2:1 und gewann so als erste Mannschaft den Pokal.

Nachdem der Wettbewerb 1968 nicht stattfand, wurde das Format für die Spielzeit 1969 geändert. So wurde an einem festen Spielort zunächst in einer Gruppenphase gespielt, ehe es im K.-o.-System weiterging. Erstmals fand neben dem Finale auch ein Spiel um den dritten Platz statt. Dominiert wurden die ersten vier Austragungen von israelischen Vereinen, die drei Titel bei vier Finalteilnahmen gewinnen konnten. Das letzte Finale 1971 zwischen Maccabi Tel Aviv und al-Shorta fand dabei nicht statt, da sich die Iraker weigerten gegen Israel zu spielen, sodass Maccabi zum Sieger ernannt wurde.

1972 wurde der Wettbewerb zum zweiten Mal eingestellt. Die Gründe lagen im geringen Interesse der Vereine teilzunehmen. Der Fußball in Asien steckte zum damaligen Zeitpunkt noch in den „Kinderschuhen“ und die Vereine hatten selten das nötige Geld, um weite Reisen auf sich zu nehmen. Außerdem spalteten internationale Konflikte, wie die Nichtanerkennung von Israel durch die arabische Welt (infolgedessen der israelische Fußballverband aus der AFC ausgeschlossen wurde) oder der Kalte Krieg, den Kontinent.

1985 bis 2002 – Wiederbelebung unter neuen Namen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es dauerte 14 Jahre, bis die AFC erneut einen ähnlichen Wettbewerb veranstaltete. Im Herbst 1985 fanden erstmals Qualifikationsspiele zum nun als Asian Club Championship bezeichneten Wettbewerb statt. Die Teilnahme beschränkte sich wiederum auf die jeweiligen Landesmeister. Die Endrunde wurde im darauffolgenden Januar ausgetragen. Im Finale konnte sich der südkoreanische Verein Daewoo Royals (heute Busan IPark) gegen al-Ahli aus Saudi-Arabien mit 3:1 in der Verlängerung durchsetzen. Bei den nächsten beiden Spielzeiten dominierten Vereine aus Japan, wobei 1986 die Endrunde nur aus vier Mannschaften bestand und in einem Round-Robin-Format ausgespielt wurde, während 1987 der saudi-arabische Finalgegner al-Hilal nicht antrat. Auch in den folgenden Jahren gab es immer wieder Vereine, die sich aus finanziellen oder anderen Gründen vom Wettbewerb zurückzogen bzw. gar nicht erst antraten.

Ab 1985 wurde der Wettbewerb mehrfach im Format verändert. Eine wichtige Neuerung dabei war ab der Saison 1993/94 die Aufteilung der Mannschaften nach geografischer Zugehörigkeit (West- oder Ostasien), teilweise bis hin zum Viertelfinale. Bereits in der Saison 1990/91 wurde von der AFC der Asienpokal der Pokalsieger eingeführt, an dem die jeweiligen nationalen Pokalsieger teilnahmen. Die Gewinner beider Wettbewerbe spielten dann ab 1995 den Super Cup aus.

Von 1988 bis 1995 wurden die Titel recht ausgeglichen unter Katar, Südkorea, dem Iran, Japan, China, Thailand und Saudi-Arabien verteilt. Der Thai Farmers Bank FC konnte 1994/95 als erster Verein seinen Titel aus der Vorsaison verteidigen. Von Mitte der 1990er Jahre an bis zur Umbenennung des Wettbewerbs zur Saison 2002/03 gewannen südkoreanische Vereine fünf Titel in sieben Jahren. Die Pohang Steelers (1996/97 und 1997/98) und Suwon Samsung Bluewings (2000/01 und 2001/02) jeweils hintereinander.

2003 bis 2013 – Umbenennung in Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Acl-logo.svg
Logo von 2003 bis 2007
AFC Champions League 2008.svg
Logo 2008

Mit dem Ende der Saison 2001/02 wurde der Asienpokal der Pokalsieger (und damit auch der Super Cup) mit der Asian Club Championship nach dem Vorbild der UEFA Champions League zur AFC Champions League zusammengelegt. Mit der Umbenennung folgte auch eine größere Umgestaltung des Wettbewerbs. So nahmen nun an dem Wettbewerb mehr Vereine teil als zuvor, auch mehrere Vereine aus einem Land waren zugelassen. Die zur Saison 1993/94 bereits eingeführte Aufteilung der Mannschaften nach geografischer Zugehörigkeit (West- oder Ostasien) hatte weiterhin bestand. Das Turnier wurde zunächst in vier Gruppen zu je vier Teilnehmern gespielt, ehe das Halbfinale und das Finale folgten. Die erste Austragung der AFC Champions League gewann der al Ain Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Finale gegen den thailändischen Verein BEC-Tero Sasana mit 2:0.

Mit der Einführung des AFC Cups zur Spielzeit 2004 und des AFC President’s Cups zur Spielzeit 2005 folgte die AFC ihrem Plan Vision Asia, mit dem man versuchte, den enormen Entwicklungsunterschieden innerhalb des Kontinents Rechnung zu tragen und den Zerfall des Verbandes in verschiedene Interessensphären zu verhindern. Fortan war die Champions League nur noch den „stärksten“ Verbänden vorbehalten.

Ab 2004 wurde der Spielplan auf Februar/März bis November/Dezember gelegt. Weitere Änderungen waren die Abschaffung der Qualifikationsrunden sowie die Einführung eines festen Qualifikationsplatzes im Viertelfinale (die restlichen Plätze erhielten die sieben Gruppensieger) für den Titelverteidiger. Als einziger Verein konnte der Ittihad FC aus Saudi-Arabien diesen Vorteil 2005 zu einem weiteren Titelgewinn nutzen, nachdem er den Pokal im Vorjahr bereits gewonnen hatte.

Mit der Spielzeit 2009 wurde der Wettbewerb erneut signifikant verändert. So wurden – ähnlich wie bei der UEFA – die einzelnen Verbände einer Wertung nach diversen Kriterien unterzogen und dabei nach einem Punktesystem bewertet. Außerdem wurden die Qualifikationsrunden wieder ausgespielt, wie auch ein Achtelfinale eingeführt. Der Titelverteidiger verlor seinen festen Qualifikationsplatz, dafür erhielten die beiden Finalisten des letztjährigen AFC Cups das Recht an der Qualifikation zur Champions League teilzunehmen, falls sie die Lizenzansprüche erfüllten.

Von 2006 an dominierten ostasiatische Vereine, so siegten in acht Jahren vier südkoreanische, zwei japanische und ein chinesischer Verein. Den verbliebenen Gewinn konnte der al-Sadd SC aus Katar 2011 erringen.

Seit 2014 – Einführung einer Vierjahreswertung und Teilnehmeraufstockung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo von 2009 bis 2020

Ende 2014 wurde der AFC President’s Cup wieder abgeschafft, wodurch sich die Teilnehmeranzahl der anderen beiden Wettbewerbe erhöhten. So sind nun die insgesamt 24 „stärksten“ Verbände an der Champions League teilnahmeberechtigt, während die restlichen um den AFC Cup spielen. Gleichzeitig baute die AFC ihr anfängliches Wertungssystem zur AFC-Vierjahreswertung (vergleichbar mit der UEFA-Fünfjahreswertung) aus, die aus einer Verbandswertung und einer Klubwertung besteht. 2014 konnte sich mit den Western Sydney Wanderers aus Australien erstmals ein außerhalb Asiens beheimateter Verein durchsetzen.

Ab 2021 wird die Champions League von 32 auf 40 Mannschaften erhöht, wodurch je eine Vierergruppe in der Westregion und eine in der Ostregion dazukommt.[2]

Teilnehmende Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahmeberechtigt sind die 24 „stärksten“ Verbände der Asian Football Confederation (AFC). Aufgeteilt in die West- und Ostregion (wozu auch Australien gehört) stehen den Verbänden jeweils zwölf direkte Startplätze in der Gruppenphase zu. Vier weitere werden in jeder Region durch die Qualifikation entschieden.[3]

Die direkten Startplätze teilen sich die oberen sechs Verbände der West- und Ostregion, während die restlichen in der Qualifikation starten. Verbände auf Platz 1 und 2 erhalten jeweils drei direkte und einen Qualifikationsplatz. Der dritt- und viertplatzierte Verband hat jeweils zwei direkte und zwei Qualifikationsplätze. Der fünftstärkste Verband erhält einen direkten und zwei Qualifikationsplätze, der sechststärkste einen direkten und einen Qualifikationsplatz und die Verbände auf den Plätzen sieben bis zwölf haben jeweils noch einen Qualifikationsplatz.

Das Maximum an Startplätzen liegt bei einem Drittel der Gesamtzahl der Vereine der ersten Liga, so erhält Australien nur höchstens drei Plätze, da in der A-League Men derzeit nur neun australische Vereine spielen.

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2015 erhielt jeder Verein, der zu einem Auswärtsspiel reiste, eine finanzielle Unterstützung. Diese lag für die Play-off-Runde bei 20.000 US-Dollar, für die Gruppenphase bei 34.200 Dollar, für das Achtel-, Viertel- und Halbfinale bei jeweils 30.000 Dollar und für das Endspiel bei 60.000 Dollar.[4]

Ein Sieg in der Gruppenphase wurde mit 40.000 US-Dollar, ein Unentschieden mit 20.000 Dollar honoriert. Für das Erreichen der jeweiligen Finalrunde erhielten die Vereine jeweils ausbezahlt: Achtelfinale 50.000 Dollar, Viertelfinale 80.000 Dollar und Halbfinale 120.000 Dollar. Der Pokalsieger erhielt 1,5 Millionen Dollar, der unterlegene Finalist musste sich mit 750.000 Dollar begnügen. Ein Verein konnte bestenfalls 1,99 Millionen Dollar an Prämien verdienen.[4]

Für die Spielzeit 2016 wurden die Honorierungen erhöht. Für das Erreichen des Achtelfinale wurden 80.000 US-Dollar ausbezahlt, für das Viertelfinale 120.000 Dollar und für das Halbfinale 200.000 Dollar. Die Preisgelder für den Pokalsieger und den unterlegenen Finalisten wurden jeweils verdoppelt und betrugen 3 bzw. 1,5 Millionen Dollar. Die Gesamtmenge an möglichen Prämien stieg damit auf fast 3,65 Millionen Dollar.[5]

Zum Vergleich: In der Saison 2014/15 konnte der Gewinner der UEFA Europa League bis zu 9,9 Millionen Euro und der Gewinner der Champions League bis zu 37,4 Millionen Euro gewinnen.[6][7]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranglisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Vereinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Geschichte der AFC Champions League errangen 24 verschiedene Vereine den Titel. Am erfolgreichsten waren al-Hilal und Pohang Steelers, die vier bzw. drei Finalspiele gewinnen konnten. Zwölf Vereine triumphierten bei ihrer ersten Teilnahme: Hapoel Tel Aviv (1967 bei der ersten Austragung), Maccabi Tel Aviv (1969), Esteghlal Teheran (1970), Busan IPark (1985/86), JEF United Ichihara Chiba (1986), Yomiuri FC (1987), al-Sadd SC (1988/89), PAS Teheran FC (1992/93), Pohang Steelers (1996/97), Júbilo Iwata (1999), Urawa Red Diamonds (2007) und Western Sydney Wanderers (2014).

Bisher konnten vier Vereine (Thai Farmers Bank FC, Pohang Steelers, Suwon Samsung Bluewings und Ittihad FC) ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Rang Verein Titel Finale Quote
1 al-Hilal 4 8 050 %
2 Pohang Steelers 3 4 075 %
3 Esteghlal Teheran1 2 4 050 %
Seongnam FC2 2 4 050 %
5 Ittihad FC 2 3 066 %
Jeonbuk Hyundai Motors 2 3 066 %
Urawa Red Diamonds 2 3 066 %
8 al-Sadd SC 2 2 100 %
Guangzhou FC 2 2 100 %
Maccabi Tel Aviv 2 2 100 %
Suwon Samsung Bluewings 2 2 100 %
Thai Farmers Bank FC 2 2 100 %
Ulsan Hyundai 2 2 100 %
14 al Ain Club 1 3 033 %
Júbilo Iwata 1 3 033 %
16 Hapoel Tel Aviv 1 2 050 %
Liaoning Hongyun 1 2 050 %
18 Busan IPark3 1 1 100 %
Gamba Osaka 1 1 100 %
JEF United Ichihara Chiba4 1 1 100 %
Kashima Antlers 1 1 100 %
PAS Teheran FC 1 1 100 %
Tokyo Verdy5 1 1 100 %
Western Sydney Wanderers 1 1 100 %
25 al-Ahli 2 000 %
FC Seoul6 2 000 %
FC Persepolis 2 000 %
28 Adelaide United 1 000 %
al-Ahli Dubai 1 000 %
al-Arabi 1 000 %
al-Karama 1 000 %
al-Nasr FC 1 000 %
al-Rasheed SC 1 000 %
al-Shabab 1 000 %
al-Shorta SC 1 000 %
Police Tero FC7 1 000 %
Dalian Shide8 1 000 %
Oman Club 1 000 %
Selangor FC 1 000 %
Sepahan FC 1 000 %
Yangzee FC 1 000 %
Yokohama F. Marinos9 1 000 %
Zob Ahan Isfahan 1 000 %

Anmerkungen

1 1970 als Taj Club
2 1995 als Ilhwa Chunma, 1996/97 als Cheonan Ilhwa Chunma, 2004 und 2010 als Seongnam Ilhwa Chunma
3 1985/86 als Daewoo Royals
4 1986 als Furukawa Electric SC
5 1987 als Yomiuri FC
6 2001/02 als Anyang LG Cheetahs
7 2002/03 als BEC-Tero Sasana
8 1997/98 als Dalian Wanda
9 1989/90 als Nissan Yokohama FC

Nach Ländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang konnten Vereine aus zehn Ländern den Wettbewerb gewinnen. Die Klubs aus Südkorea führen mit insgesamt zwölf Erfolgen diese Wertung deutlich vor den japanischen Vereine auf Rang 2 mit sieben Titeln an. Auf Platz 3 befinden sich saudi-arabische Klubs mit sechs Titeln, gefolgt von Vereinen aus dem Iran, China und Israel mit jeweils drei Titeln.

Die meisten Finalteilnahmen, nämlich 19, haben südkoreanische Vereine vorzuweisen.

Rang Land Titel Vereine (kursiv: nur Finalisten) Finale Quote
01 Korea Sud Südkorea 12 Pohang Steelers, Seongnam FC, Suwon Samsung Bluewings, Jeonbuk Hyundai Motors, Busan IPark, Ulsan Hyundai
Yangzee FC, FC Seoul
19 63 %
02 Japan Japan 07 Júbilo Iwata, Gamba Osaka, JEF United Ichihara Chiba, Tokyo Verdy, Urawa Red Diamonds, Kashima Antlers
Yokohama F. Marinos
11 64 %
03 Saudi-Arabien Saudi-Arabien 06 al-Hilal, Ittihad FC
al-Ahli, al-Shabab, al-Nasr
15 40 %
04 Iran Iran 03 Esteghlal Teheran, PAS Teheran FC
Sepahan FC, Zob Ahan Isfahan, Persepolis Teheran
09 33 %
05 China Volksrepublik China 03 Liaoning Hongyun, Guangzhou Evergrande
Dalian Shide
05 60 %
06 Israel Israel 03 Maccabi Tel Aviv, Hapoel Tel Aviv 04 75 %
07 Katar Katar 02 al-Sadd SC
al-Arabi
03 67 %
Thailand Thailand 02 FC Thai Farmers Bank
BEC-Tero Sasana
03 67 %
09 Vereinigte Arabische Emirate Ver. Arab. Emirate 01 al Ain Club
al-Ahli Dubai
04 25 %
10 Australien Australien 01 Western Sydney Wanderers
Adelaide United
02 50 %
11 Irak Irak al-Shorta SC, al-Rasheed SC 02 00 %
12 Malaysia Malaysia Selangor FA 01 00 %
Oman Oman Oman Club 01 00 %
Syrien Syrien al-Karama 01 00 %

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler: Huang Bowen

Führend in der Liste der Rekordspieler ist der Chinese Huang Bowen mit 93 Einsätzen. Hinter ihm folgen seine Landsmänner Feng Xiaoting mit 83 und Gao Lin mit 80 sowie der Südkoreaner Lee Dong-gook mit 75 Spielen. Weitere Spieler mit über 70 Einsätzen sind der Saudi-Arabier Mohammad asch-Schalhub und die beiden Chinesen Zhang Linpeng und Zheng Zhi.

Die folgende Tabelle führt alle Spieler mit mindestens 68 Einsätzen auf, wobei nur Einsätze seit der Umbenennung des Wettbewerbs in AFC Champions League zur Saison 2002/03 berücksichtigt werden.

Rang Nat Spieler Spiele von bis
01 China Volksrepublik Huang Bowen 93 2008 –aktiv–
02 China Volksrepublik Feng Xiaoting 83 2010 –aktiv–
03 China Volksrepublik Gao Lin[8] 80 2006 2019
04 Korea Sud Lee Dong-gook 75 2010 –aktiv–
05 China Volksrepublik Zhang Linpeng 73 2012 –aktiv–
06 Saudi-Arabien Mohammad asch-Schalhub 72 2009 2019
07 China Volksrepublik Zheng Zhi 71 2012 –aktiv–
08 Vereinigte Arabische Emirate Ismail Ahmed 69 2010 –aktiv–
Saudi-Arabien Salem al-Dawsari 69 2012 –ak1tiv–
Brasilien Elkeson 69 2013 –aktiv–
Katar Mohammed Musa 69 2009 –aktiv–
China Volksrepublik Zeng Cheng 69 2010 –aktiv–
Saudi-Arabien Abdullah al-Zori 69 2010 2018
14 Saudi-Arabien Yasser al-Shahrani 68 2012 –aktiv–
Stand: Ende der Saison 2020[9]

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordschütze: Lee Dong-gook
Zweite in der Rangliste: Dejan Damjanović

Führend in der Liste der Rekordtorschützen ist der Südkoreaner Lee Dong-gook mit 37 Toren vor dem Montenegriner Dejan Damjanović mit 36. Hinter den beiden folgen der Brasilianer Elkeson mit 30 und der Saudi-Araber Nasser al-Shamrani mit 29 Treffern. Mit einer Quote von 1,00 Toren pro Spiel weist der Brasilianer Adriano den Topwert der erfolgreichsten Torschützen auf.

Die folgende Tabelle führt alle Spieler mit mindestens 19 Toren auf, wobei nur Tore seit der Umbenennung des Wettbewerbs in AFC Champions League zur Saison 2002/03 berücksichtigt werden.

Rang Nat Spieler Tore Spiele Quote von bis
01 Korea Sud Lee Dong-gook 37 75 0,49 2010 –aktiv–
02 Montenegro Dejan Damjanović 36 66 0,55 2009 2018
03 Brasilien Elkeson 30 69 0,43 2013 –aktiv–
04 Saudi-Arabien Nasser al-Shamrani 29 53 0,55 2009 2019
05 JapanJapan Shinzō Kōroki 26 67 0,38 2008 2019
06 Brasilien Ricardo Goulart 25 42 0,60 2015 –aktiv–
07 Korea Sud Kim Shin-wook 21 53 0,40 2009 –aktiv–
08 Marokko Youssef El-Arabi 20 25 0,80 2012 2019
Algerien Baghdad Bounedjah 20 29 0,69 2018 –aktiv–
Brasilien Leandro 20 29 0,69 2009 2015
Ghana Asamoah Gyan 20 32 0,63 2013 2017
Brasilien Muriqui 20 40 0,50 2012 2017
13 Brasilien Adriano 19 19 1,00 2016 –aktiv–
Syrien Omar al-Somah 19 28 0,68 2015 –aktiv–
Marokko Abderrazak Hamdallah 19 29 0,66 2015 –aktiv–
Brasilien Hulk 19 29 0,66 2016 –aktiv–
Stand: Ende der Saison 2020[10]

Torschützenkönige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Torschützenkönig der AFC Champions League wurde der Chinese Hao Haidong mit neun Toren in der Saison 2002/03. Die Rekordmarke von 13 Toren in einer Spielzeit halten die Brasilianer Muriqui (2013) und Adriano (2016) sowie der Algerier Baghdad Bounedjah (2018). Insgesamt finden sich unter den bisherigen 16 Torschützenkönigen acht Brasilianer. Es wurde bisher kein Spieler zweimal Torschützenkönig.

Viermal stammte der Torschützenkönig aus der Siegermannschaft und ebenso viermal wurde der Torschützenkönig in derselben Saison auch zum „besten Spieler“ des Wettbewerbs ernannt.

Jahr Nat Spieler Verein Tore
2002/03 China Volksrepublik Hao Haidong Dalian Shide 09
2004 Korea Sud Kim Do-hoon Seongnam Ilhwa Chunma 09
2005 Sierra Leone Mohamed Kallon Ittihad FC 06
2006 Brasilien Magno Alves Gamba Osaka 09
2007 Brasilien Mota Seongnam Ilhwa Chunma 07
2008 Thailand Nantawat Thaensopa FC Krung Thai Bank 09
2009 Brasilien Leandro Gamba Osaka 10
2010 Brasilien José Mota Suwon Samsung Bluewings 09
2011 Korea Sud Lee Dong-gook Jeonbuk Hyundai Motors 09
2012 Brasilien Ricardo Oliveira al-Jazira Club 12
2013 Brasilien Muriqui Guangzhou Evergrande 13
2014 Ghana Asamoah Gyan al Ain Club 12
2015 Brasilien Ricardo Goulart Guangzhou Evergrande 08
2016 Brasilien Adriano FC Seoul 13
2017 Syrien Omar Khribin al-Hilal 10
2018 Algerien Baghdad Bounedjah al-Sadd SC 13
2019 FrankreichFrankreich Bafétimbi Gomis al-Hilal 11
2020 Marokko Abderrazak Hamdallah al-Nasr FC 07
2021 Kenia Michael Olunga al-Duhail SC 09
Gewinner des MVP-Award  Siegermannschaft  Rekordmarke

Beste Spieler und Fair-Play-Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Spielzeit 2007 wird am Ende jeder Saison der MVP-Award an den „besten Spieler“ des Wettbewerbs verliehen. Japanische und südkoreanische Spieler gewannen ihn bereits jeweils viermal, gefolgt von australischen und brasilianischen Spielern mit je zwei Gewinnen. Mit Ausnahme der Spielzeiten 2011 und 2016 stammte der MVP-Spieler immer aus der Siegermannschaft.

Seit 2008 wird außerdem der Fair-Play-Award verliehen. Dort führen Vereine aus Südkorea mit sechs Siegen.

Bester Spieler (MVP-Award)
Jahr Nat Spieler Verein
2007 JapanJapan Yūichirō Nagai Urawa Red Diamonds
2008 JapanJapan Yasuhito Endō Gamba Osaka
2009 Korea Sud Noh Byung-joon Pohang Steelers
2010 AustralienAustralien Saša Ognenovski Seongnam Ilhwa Chunma
2011 Korea Sud Lee Dong-gook Jeonbuk Hyundai Motors
2012 Korea Sud Lee Keun-ho Ulsan Hyundai
2013 Brasilien Muriqui Guangzhou Evergrande
2014 AustralienAustralien Ante Covic Western Sydney Wanderers
2015 Brasilien Ricardo Goulart Guangzhou Evergrande
2016 Vereinigte Arabische Emirate Omar Abdulrahman al Ain Club
2017 JapanJapan Yōsuke Kashiwagi Urawa Red Diamonds
2018 JapanJapan Yūma Suzuki Kashima Antlers
2019 FrankreichFrankreich Bafétimbi Gomis al-Hilal
2020 Korea Sud Yoon Bit-garam Ulsan Hyundai
Fair-Play-Award
Jahr Verein
2008 Gamba Osaka
2009 Pohang Steelers
2010 Seongnam Ilhwa Chunma
2011 Jeonbuk Hyundai Motors
2012 Ulsan Hyundai
2013 FC Seoul
2014 al-Hilal
2015 Guangzhou Evergrande
2016 al Ain Club
2017 Urawa Red Diamonds
2018 Persepolis Teheran
2019 Urawa Red Diamonds
2020 Ulsan Hyundai

Höchste Siege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berücksichtigt werden nur Spiele seit der Umbenennung des Wettbewerbs in AFC Champions League zur Saison 2002/03.

Runde Saison Sieger Ergebnis Verlierer
Qualifikation1 2016 FC Tokyo 9:0 Chonburi FC
Gruppenphase 2004 Seongnam Ilhwa Chunma 15:00 Persik Kediri
2006 Gamba Osaka 15:00 Đà Nẵng
Achtelfinale2 2009 Pohang Steelers 6:0 Newcastle Jets
2012 al-Hilal 7:1 Baniyas SC
Viertelfinale3 2004 Seongnam Ilhwa Chunma 6:0 Sharjah FC
2006 Ulsan Hyundai Horang-i 6:0 al-Shabab
Halbfinale 2005 al Ain Club 6:0 Shenzhen Jianlibao
Finale 2004 Ittihad FC 5:0 Seongnam Ilhwa Chunma

Anmerkungen

1 2002/03 und wieder seit 2009
2 seit 2009
3 seit 2004

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fettgedruckte Vereine spielen in der Saison 2022/23 in der AFC Champions League. Die Spalte Ø-Punkte gibt die durchschnittlich pro Spiel gewonnene Punktzahl an. Die zwei nachfolgenden nennen die Anzahl der gewonnenen Titel bzw. der Finalteilnahmen. In der dritten Spalte steht der Landesverband, in dem der Verein aktuell spielt. Die vierte Spalte gibt an, wie viele Spielzeiten der Verein schon in der AFC Champions League gespielt hat.

Pl. Verein Land Jahre Sp. S U N T+ T- Diff. Punkte Ø-Pkt. Titel Finale Erste Teiln. Letzte Teiln.
 1. al-Hilal Saudi-Arabien 16+  139  67  38  34 224 144 +80 239 1,72 2 4 2003 2022/23
 2. Jeonbuk Hyundai Motors Korea Sud 14+  123  64  23  36 250 151 +99 215 1,75 2 3 2003 2022/23
 3. al Ain Club Vereinigte Arabische Emirate 15  117  45  36  36 173 154 +19 171 1,46 1 3 2003 2020
 4. Ittihad FC Saudi-Arabien 11  92  49  21  22 176 99 +77 168 1,83 2 3 2004 2019
 5. al-Sadd SC Katar 14+  106  41  30  35 154 138 +16 153 1,44 1 1 2003 2022/23
 6. Paxtakor Taschkent Usbekistan 16+  99  42  23  34 130 124  +6 149 1,51 0 0 2003 2022/23
 7. al-Ahli Saudi-Arabien 12  94  41  25  28 152 116 +36 148 1,57 0 1 2005 2021
 8. Guangzhou FC China Volksrepublik 10+  93  40  26  27 153 109 +44 146 1,57 2 2 2012 2022/23
 9. Ulsan Hyundai Korea Sud 09+  71  44  12  15 125 79 +46 144 2,03 2 2 2006 2022/23
10. Suwon Samsung Bluewings Korea Sud 10  77  35  23  19 126 81 +45 128 1,66 0 0 2005 2020
11. Persepolis Teheran Iran 10  79  37  17  25 106 88 +18 128 1,62 0 2 2003 2021
12. Sepahan FC Iran 12+  84  37  17  30 120 103 +17 128 1,52 0 1 2003 2022/23
13. al-Duhail SC Katar 10+  78  36  20  22 120 104 +16 128 1,64 0 0 2012 2022/23
14. Kashima Antlers JapanJapan 09  70  36  15  19 138 76 +62 123 1,76 1 1 2003 2019
15. Esteghlal Teheran Iran 12  83  32  26  25 122 104 +18 122 1,47 0 0 2003 2021
16. Gamba Osaka JapanJapan 10  75  33  17  25 147 97 +50 116 1,55 1 1 2006 2021
17. FC Seoul Korea Sud 08  76  31  22  23 124 97 +27 115 1,51 0 1 2009 2020
18. al-Shabab Saudi-Arabien 09+  67  33  12  22 90 76 +14 111 1,66 0 0 2004 2022/23
19. Seongnam FC Korea Sud 06  52  32  9  11 117 55 +62 105 2,02 1 2 2003 2015
20. Pohang Steelers Korea Sud 08  65  28  21  16 82 56 +26 105 1,62 1 2 2008 2021
Stand: Nach dem Finale der Spielzeit 2021

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der israelische Fußballverband war von 1956 bis 1974 Mitglied in der AFC
  2. AFC to invest in new era of national team and club competitions. In: The-AFC.com. 26. Oktober 2019. Abgerufen am 26. Oktober 2019.
  3. AFC Champions League slots allocated for 2015–2016. In: The-AFC.com. 4. Dezember 2014. Archiviert vom Original am 9. Dezember 2014. Abgerufen am 30. März 2015.
  4. a b AFC Champions League 2015 Competition Regulations (PDF) In: The-AFC.com. S. 72. Archiviert vom Original am 15. Dezember 2014. Abgerufen am 30. März 2015.
  5. AFC reveals details of increased club competition prize money. In: The-AFC.com. 10. Dezember 2015. Abgerufen am 10. Dezember 2015.
  6. Details der Einnahmenverteilung. In: UEFA.com. 15. September 2014. Abgerufen am 30. März 2015.
  7. Champions League: Verteilungsschlüssel 2014/15. In: UEFA.com. 15. September 2014. Abgerufen am 30. März 2015.
  8. Die Angaben bei Weltfussball sind nicht vollständig. Ältere Daten (vor 2008) sind aus einer Archivversion (Memento vom 18. Mai 2007 im Internet Archive) der früheren offiziellen Website entnommen.
  9. Rekordspieler. In: Weltfussball.de. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  10. Rekordtorjäger. In: Weltfussball.de. Abgerufen am 19. Dezember 2020.