Ginger Ale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ginger Ale im Glas

Ginger Ale [ˈʤɪn.ʤerˈeɪɫ] ( anhören?/i) ist ein Softdrink, der seinen Geschmack und seinen Namen dem Zusatz von natürlichem Ingwer verdankt. Es zählt neben „Bitter Lemon“ und „Tonic Water“ zu den Bitterlimonaden und wurde vom aus Deutschland stammenden Schweizer Uhrmacher und Silberschmied Johann Jacob Schweppe (1740–1821) erstmals 1783 in Genf produziert. Ab 1792 eröffnete Schweppe zusammen mit Partnern eine zweite Produktionsstätte in London.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ginger Ale“ enthält Wasser, Zucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel, natürliches Ingweraroma und andere natürliche Aromen. Die hellbraune Farbe rührt vom beigesetzten Zuckercouleur her.[1] Trotz seiner Namensverwandtschaft mit der englischen Biersorte Ale handelt es sich bei „Ginger Ale“ nicht um ein durch einen Fermentationsprozess gewonnenes Produkt, sondern um eine alkoholfreie Limonade.[2]

Hersteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Hersteller sind Schweppes oder Canada Dry. „Ginger Ale“ wird von Discountern und Supermärkten als Eigenmarke angeboten.[3]

Ähnliche Getränke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ginger Beer in einem britischen Pint-Glas

Ähnliche Getränke sind das englische Ginger Beer (ursprünglich alkoholhaltig), der österreichische „Almdudler“ und die deutsche „Fassbrause“, die als Kräuterlimonaden gelten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ginger Ale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Etikettenangaben einer Schweppes-American-Ginger-Ale-Flasche, Februar 2016.
  2. Pini, Udo: Das Gourmet-Handbuch. Könemann-Verlag, 2004. Seite 381.
  3. Produktinformation der Edeka zu Ginger Ale, abgerufen am 1. März 2016.