Gisela Bestehorn

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Gisela Bestehorn (* 24. Mai 1926 in Sommersdorf; † 6. Februar 2022[1]) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Tochter eines Pfarrers wuchs Giesela Bestehorn in der preußischen Kreisstadt Halberstadt in der Provinz Sachsen auf, wo sie die Schule und bis 1944 das Gymnasium besuchte. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges nahm sie eine Ausbildung am dortigen Volkstheater auf und erhielt privaten Schauspielunterricht bei Joseph Crahé und Gert Beinemann, den sie 1948 mit dem Schauspiel-Diplom erfolgreich abschloss. Nach kurzer Tätigkeit als Schauspielerin in Halberstadt erhielt Gisela Bestehorn 1950 eine Anstellung an der die Volksbühne (Städtisches Theater, Bosestraße) in Leipzig, der sie bis 1966 angehörte. Danach wechselte sie zum dortigen Schauspielhaus.[2]

1966 wurde sie die zweite Frau von Erich-Alexander Winds, der in Berlin Chefregisseur an der Deutschen Staatsoper war. Dadurch zog sie in die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik und arbeitete fortan bis Ende der 1980er Jahre freischaffend für Funk und Fernsehen, aber auch als Synchronsprecherin. Ihr Ehemann starb bereits 1972.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ed. Thiede: Schauspielerin Gisela Bestehorn – Die wunderbare Kraft, das Leben zu packen, 2001.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DEFA-Stiftung: Trauer um Schauspielerin Gisela Bestehorn. 15. Februar 2022, abgerufen am 15. Februar 2022.
  2. DEFA Filmsterne