Gmina Chodecz

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Gmina Chodecz
Wappen der Gmina Chodecz
Gmina Chodecz (Polen)
Gmina Chodecz (52° 24′ 19″ N, 19° 1′ 42″O)
Gmina Chodecz
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Powiat: Włocławski
Geographische Lage: 52° 24′ N, 19° 2′ OKoordinaten: 52° 24′ 19″ N, 19° 1′ 42″ O
Einwohner: s. Gmina
Postleitzahl: 87-860
Telefonvorwahl: (+48) 54
Kfz-Kennzeichen: CWL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: KowalPrzedecz
Nächster int. Flughafen: Łódź
Gmina
Gminatyp: Stadt-und-Land-Gemeinde
Gminagliederung: 20 Schulzenämter
Fläche: 122,23 km²
Einwohner: 5972
(31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0418063
Verwaltung
Bürgermeister: Jarosław Grabczyński
Adresse: ul. Kaliska 2
87-860 Chodecz
Webpräsenz: www.chodecz.pl



Die Gmina Chodecz ist eine Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Włocławski der Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen. Sitz der Gmina (Verwaltungseinheit) ist die gleichnamige Stadt mit etwa 1900 Einwohnern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte der Gemeinde

Die Gemeinde liegt im Süden des Powiats und grenzt an die Woiwodschaften Großpolen und Łódź. Włocławek liegt etwa 25 Kilometer nördlich, Łódź 75 Kilometer südlich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Zweiten Teilung Polens 1793 kam das Gemeindegebiet an Preußen. Im Jahr 1919 wurde es Teil des wiederentstandenen Polen. In der Besatzungszeit (1939–1945) des Zweiten Weltkriegs erhielten die Orte deutsche Namen, die Stadt wurde in Godetz umbenannt. Noch vor Kriegsende kam das Gebiet wieder an Polen.

Die Gemeinde besteht seit 1973 bzw. 1870. Von 1954 bis 1972 bestanden auf dem heutigen Gemeindegebiet neben der Stadt einige Gromadas. Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Włocławek.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt-und-Land-Gemeinde umfasst neben der Stadt Chodecz 20 Dörfer mit Schulzenämter (mit * gekennzeichnet) und 32 weitere Ortschaften und Siedlungen (Einwohnerzahlen: Stand 2004):[2]

polnischer Name deutscher Name
(1943–1945)
Einwohner polnischer Name deutscher Name
(1943–1945)
Einwohner
Bogołomia Bogendorf 50 Nowiny Derweiler 51
Bogołomia Kolonia 14 Ogorzelewo Treudorf 11
Brzyszewo * Birken 471 Pieleszki Kirschen 111
Cetty Zetten 133 Piotrowo Senden 30
Chodeczek * Godeck 58 Podgórze Zametschek 6
Florkowizna Florkau 20 Prosno Hirsen 49
Gawin Gawin 42 Przysypka * Schulen 54
Huta Chodecka Hütten 64 Psary * Treuendick 134
Huta Towarzystwo 10 Pyszkowo * Fehding 182
Ignalin Pappelhof 153 Ruda Lubieniecka Rutal, Wiesental 121
Kołatki * Schalldorf 23 Sadok Dreihöfen 18
Kromszewice * Krommsee 247 Sławęcin Schwanhof 20
Kubłowo * Eimern 68 Sobiczewy * Soben 175
Kubłowo Mały 47 Strzygi * Lindenhof 195
Łakno Lakno 76 Strzygi Kolonia 52
Łania * Lahnen 114 Strzyżki * Scheren 65
Łanięta * Trutzberg 131 Szczecin Schätzen 110
Lubieniec * Liebrode 81 Trzeszczon Sandhöfen 78
Micielno Mielau 16 Uklejnica Seeberg 33
Mielinek * Hochfeld 60 Witoldowo Wittelsdorf 34
Mielno Mahlhof 55 Wola Adamowa * Wola Adamowa 188
Mstowo * Flachfelde 91 Zalesie * Zalen 121
Mstowo Majątek 58 Zbijewo * Spichau 152
Niesiołów Nesiolna 33 Zieleniewo * Zielau 71
Niwki Kunzen 45

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaftliche Nutzflächen haben einen Anteil von 82 Prozent am Gemeindegebiet, zehn Prozent werden forstwirtschaftlich genutzt. Zu den größeren landwirtschaftlichen Unternehmen gehört die Ośrodek Hodowli Zwierząt Zarodowych, die vor allem Nutztiere, wie Schweine und Kühe züchtet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde und ihren Hauptort führt die Woiwodschaftsstraße DW269 nach Nordosten zur Europastraße 75 in Kowal und nach Südwesten zur DW270 bei Izbica Kujawska.

Zum internationalen Flughafen Łódź sind etwa 75 Kilometer in südlicher Richtung zu fahren.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2020. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,72 MB), abgerufen am 12. Juni 2021.
  2. Website der Gemeinde, Stand 1. Juni 2004 (Memento des Originals vom 1. Juli 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chodecz.pl