Gregor Eisvogel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Gregor Eisvogel, geboren als Paul Eisvogel (* 18. Mai 1873 in Schaffhausen; † 19. November 1950 in Engelhartszell) war ein deutscher Ordensgeistlicher und von 1931 bis 1950 Abt des Stiftes Engelszell.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisvogel studierte nach seinem Eintritt in die Abtei Oelenberg in Rom und wurde dort 1906 zum Priester geweiht und promoviert. Danach war er bis zur Zerstörung der Abtei im Ersten Weltkrieg Theologiedozent und Wirtschaftsverwalter in Ölenberg. Nach Kriegsende ging er mit den aus Ölenberg vertriebenen deutschen Mönchen zunächst in das Kloster Banz. 1925 übernahm er die unter Kaiser Joseph II. säkularisierte Zisterzienserabtei Engelszell in Oberösterreich und wurde 1931 dort zum Abt gewählt. Nach der Aufhebung des Stiftes durch die Behörden 1939 wurde er verhaftet, nach seiner Freilassung „gauverwiesen“. Nach Kriegsende 1945 kehrte er mit einem Drittel der ehemaligen Mönchsgemeinschaft zurück und nahm das klösterliche Leben wieder auf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]