HMS Diamond (H22)

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HMS Diamond
Die Diamond in Hongkong

Die Diamond in Hongkong

Schiffsdaten
Flagge Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich (Seekriegsflagge) Vereinigtes Königreich
Schiffstyp Zerstörer
Klasse D-Klasse
Bauwerft Vickers-Armstrong, Barrow,
Baunummer 675
Bestellung 2. Februar 1931
Kiellegung 29. September 1931
Stapellauf 8. April 1932
Indienststellung 3. November 1932
Verbleib 27. April 1941 durch Luftwaffe versenkt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
100,3 m (Lüa)
96,9 m (Lpp)
Breite 10,1 m
Tiefgang max. 3,78 m
Verdrängung 1.375 ts Standard
1.890 ts maximal
 
Besatzung 145
Maschine
Maschine 3 Admirality-3-Trommel-Dampfkessel
2 Parsons-Getriebeturbinen
Maschinen-
leistung
36.000 PS (26.478 kW)
Höchst-
geschwindigkeit
36 kn (67 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung
Sensoren

Sonar Typ 121

HMS Diamond (H22) war ein Zerstörer der D-Klasse der britischen Royal Navy. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Zerstörer mit den Battle Honours „Spartivento 1940“, „Mediterranean 1941“, „Malta Convoys 1941“ und „Greece 1941“ ausgezeichnet. Nachdem die Diamond während der Räumung Griechenlands Schiffbrüchige des Truppentransporters Slamat gerettet hatte, wurde sie am 27. April 1941 auf dem Marsch nach Kreta von der Luftwaffe versenkt.

Geschichte des Zerstörers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schiff lief am 8. April 1932 als Teil einer Klasse von acht Zerstörern bei Vickers-Armstrong in Barrow-in-Furness, Cumbria, vom Stapel. In Dienst gestellt wurde es am 2. November 1932.

Zusammen mit ihren Schwesterschiffen bildete HMS Diamond die 1. Zerstörerflottille, die zunächst der Mittelmeerflotte zugeordnet war. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges waren die Schiffe in Hongkong stationiert. Sie wurden dann jedoch ins Mittelmeer zurückbeordert.

In der ersten Hälfte des Jahres 1940 wurde HMS Diamond zeitweise im Südatlantik eingesetzt. Wieder zurückgekehrt, wurde das Schiff im östlichen Mittelmeer und insbesondere in der Ägäis verwendet. Zu den Hauptaufgaben gehörte die Eskorte von Handelsschiffen sowohl in griechische Häfen als auch nach Malta.

Anfang 1941 nahm der Zerstörer, nunmehr Teil der 10. Zerstörerflottille, als Eskorte an einem der Malta-Geleitzüge teil. Bei der Evakuierung der alliierten Truppen vom griechischen Festland im April 1941 (Operation Demon) war das Schiff im Dauereinsatz. Dabei gelang es HMS Diamond zusammen mit HMS Wryneck, einen Großteil der Soldaten von einem durch Bomben getroffenen Truppentransporter zu retten.

Am darauffolgenden Tag, dem 27. April 1941, waren die beiden oben genannten Zerstörer dann selbst Ziel eines Luftangriffs. HMS Diamond und ihr Begleiter wurden beide unter schweren Verlusten sowohl unter der Besatzung als auch der eingeschifften Truppen durch einen Stuka-Angriff nördlich von Kreta versenkt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • M. J. Whitley: Destroyers of World War Two. Arms and Armour Press, London 1988, ISBN 0-85368-910-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]