Hajdúhadház

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Hajdúhadház
Wappen von Hajdúhadház
Hajdúhadház (Ungarn)
Hajdúhadház
Hajdúhadház
Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Nördliche Große Tiefebene
Komitat: Hajdú-Bihar
Kleingebiet bis 31.12.2012: Hajdúhadház
Kreis seit 1.1.2013: Hajdúhadház
Koordinaten: 47° 41′ N, 21° 40′ OKoordinaten: 47° 41′ 0″ N, 21° 40′ 0″ O
Fläche: 145,15 km²
Einwohner: 12.409 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 52
Postleitzahl: 4242
KSH kódja: 10393
Struktur und Verwaltung (Stand: 2015)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Dénes Csáfordi[1] (Fidesz)
Postanschrift: Bocskai tér 1.
4242 Hajdúhadház
Website:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Hajdúhadház ist eine ungarische Stadt und Sitz des Kreises Hajdúhadház im Komitat Hajdú-Bihar.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hajdúhadház erstreckt sich über eine Fläche von 145,15 km². Die Stadt liegt in der Region Észak-Alföld (Nördliche Große Tiefebene).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1312. Während der türkischen Besetzung waren viele Dörfer der Umgebung wüst.

Auf Grund des Schutzbriefes vm 12. Dezember 1605 von Stephan Bocskai konnten sich in Hadház Heiducken ansiedeln.

1876 wurde die Stadt Teil des Komitates Hajdú. 1891 verlor der Ort sein Stadtrecht und wurde Großgemeinde. Von 1924 bis 1934 besaß der Ort erneut das Stadtrecht. Zum 1. Jänner 1984 wurde zusammen mit Téglás die Stadt Hadháztéglás gegründet und 1987 in Hajdúhadháztéglás umbenannt. Zum 1. Mai 1991 wurden die beiden Orte wieder selbständige Städte.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001 waren 89 % der Bevölkerung ungarisch, während 11 % angab, der Bevölkerungsgruppe Roma anzugehören[2]. Hier ist die größte Gemeinde der Roma im Komitat Hajdú-Bihar.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort hat einen Bahnhof auf der Bahnstrecke 100 (BudapestSzolnokDebrecenNyíregyházaZáhony) und hat eine Umfahrung der Landesstraße 4 zwischen Debrecen und Nyíregyháza.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die reformierte Kirche
  • Das Rathaus: Das Gebäude wurde 1912 als Hotel erbaut.
  • Die reformierte Kirche: Der neu-romanische Bau wurde 1872 errichtet.
  • Csokonai Művelődési Ház: Das Kulturzentrum wurde 1912 als Bankgebäude erbaut und 1955 seiner jetzigen Nutzung übergeben.
  • Das János Földi Haus mit der Bibliothek.

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hajdúhadház – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hajdúhadház települési választás eredményei (ungarisch) Országos Választási Iroda. 3. Oktober 2010. Abgerufen am 6. Dezember 2011.
  2. A 2001-es népszámlálás nemzetiségi adatsora