Hans Fromm (Germanist)

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Hans Fromm (* 26. Mai 1919 in Berlin; † 25. Juni 2008 in Ottobrunn) war ein deutscher Professor für germanistische Mediävistik und Finnougristik.

Leben[Bearbeiten]

Nach seinem Abitur in Berlin studierte er von 1937 bis 1941 an der Universität Berlin Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie, welche er mit dem Staatsexamen 1941 abschloss. 1946 wurde er an der Universität Tübingen bei Hermann Schneider zum Dr. phil. promoviert. Von 1952 bis 1958 war er Lektor und Professor für Germanische Philologie an der Universität Turku. 1957 habilitierte er sich an der LMU München bei Hugo Kuhn und Wolfgang Schlachter. 1957 bis 1960 war er Dozent für Deutsche Philologie. 1960 wurde er zum ao. Professor für Deutsche Philologie an der LMU München ernannt.

1963 erhielt er einen Ruf auf die Professur für Deutsche Philologie und Finnougristik an der LMU München. Von 1970 bis 1971 war er Dekan der Philosophischen Fakultät. 1987 wurde er emeritiert.

Wirken[Bearbeiten]

Schwerpunkt seiner Arbeit waren die Literatur des deutschen Mittelalters sowie die finnische Sprache und Literatur.

Seit 1971 war er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, seit 1979 korrespondierendes Mitglied der Finnischen Akademie der Wissenschaften, seit 1990 Träger der finnischen Auszeichnung „Akademiker[1] (Akateemikko) und seit 1991 Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.[2]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Finnisches Elementarbuch (Heidelberg: Winter, 1956)
  • Finnische Grammatik (1956)
  • Kalevala (mit deutscher Versübersetzung und eigenem Kommentarband, 1967)
  • Konrad von Fußesbrunnen (mit K. Grubmüller) (1973)
  • Finnische Grammatik (Heidelberg: Winter, 1982)
  • Bibliographie deutscher Übersetzungen aus dem Französischen 1700–1948 (5 Bde.)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Akateemikot, Academicians 2004. Suomen Akatemia, Helsinki 2004, S. 19–20 (PDF; 679 kB), finnisch, englisch, abgerufen am 10. Januar 2013.
  2. Nachruf von Jan-Dirk Müller, BADW, 2008, S. 160 (PDF; 496 kB), abgerufen am 10. Januar 2013.