Hans Hoff (Journalist)

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Hans Hoff (* 4. August 1955 in Düsseldorf) ist ein deutscher Journalist und Medienkritiker. Er war von 1990 bis 1999 Medienredakteur der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Hoff hat Sozialpädagogik studiert und für das Düsseldorfer Jugendamt als Sozialpädagoge gearbeitet. Nach eigenem Bekunden ist er dann durch erste Berichte für die Musikzeitschrift Sounds in den Journalismus „abgerutscht“. Artikel, die er unter dem Namen Hansi Hoff verfasst hat, finden sich in Sounds-Ausgaben seit September 1979. Später schrieb er auch für den Musikexpress. Als Musikrezensent der Rheinischen Post und der Neuen Rhein Zeitung erwarb er sich in den 1980er Jahren einen Ruf als gefürchteter Kritiker. Nach einem Volontariat arbeitete er von 1990 bis 1999 als Medienredakteur der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit 1999 schreibt er als freier Journalist für die Medienseite der Süddeutschen Zeitung. Später kam die freie Mitarbeit für den Rolling Stone und für die NRW-Ausgabe der Welt am Sonntag hinzu. Hoff betont immer, seine freiberufliche Tätigkeit ermögliche ihm, seine Kritikertätigkeit unabhängig, außerhalb des Boulevard betreiben zu können.[1] Außerdem spricht er für das WDR-5-Magazin Politikum regelmäßig Medienkolumnen. Zudem leitet er seit über 20 Jahren den Musikteil des Düsseldorf Kostenlos-Kulturmagazins Biograph.

Seit Juni 2013 schreibt er für das Onlinemagazin DWDL.de in der Kolumne Das Hoff zum Sonntag Kritiken zu TV-Sendungen sowie seine Meinung zum aktuellen Geschehen in den Medien.[2]

In jüngerer Zeit führte er Interviews mit Stefan Raab[3] und dem Spiegel-Chef Georg Mascolo.[4]

Ebenfalls seit 2013 ist Hoff im Zweimannprojekt „Fools On A Hill“[5] und in der Bluesband „Old Love“[6] als Sänger aktiv. 2015 war er Mitglied der Jury des Grimme Preis in der Kategorie Unterhaltung[7]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Partyschreck. Peter Rütten ist so etwas wie der Sportreporter der Gaga-Unterhaltung. Gerade betextet er bei Pro Sieben eine Show mit Matsch als zentralem Element. Mit ihm kann man Fernsehen wieder hassen und lieben. In: Süddeutsche Zeitung, 29. August 2014, S. 39.
  • "Wir müssen uns neu aufstellen". Interview mit Michael Wulf. In: journalist, Oktober 2014, S. 28-34. Onlineversion

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Krone.at klaut komplette „Stadl“-Kritik. horizont. 14. September 2015, abgerufen am 24. November 2015.
  2. Das Hoff zum Sonntag auf DWDL.de, abgerufen am 16. August 2014
  3. Stefan Raab im Interview auf sueddeutsche.de, abgerufen am 16. August 2014
  4. Chefredakteur Georg Mascolo im Interview auf journalist.de, abgerufen am 16. August 2014
  5. Fools on a Hill, abgerufen am 16. August 2014
  6. Old Love – Helmit’s Blues, abgerufen am 16. August 2014
  7. [1], abgerufen am 24. November 2015