Hans Kuhn (Künstler)

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Hans Kuhn (* 12. Oktober 1905 in Baden-Baden; † 1991) war ein deutscher Maler, Grafiker und Hochschullehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuhn studierte von 1924 bis 1926 bei Ludwig Meidner in Berlin und von 1926 bis 1929 in Paris bei Bissière. Von 1929 bis 1935 lebte er in Italien, wo er Werner Gilles begegnete, dessen Künstlerkreis er später verbunden blieb. Von 1936 bis 1941 lebte er in Berlin. Ab 1937 hatte er Ausstellungsverbot. Nach Ableistung des Wehrdienstes (1941–45) und Kriegsgefangenschaft in Baden-Baden wurde er von Karl Hofer an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin berufen, wo er bis 1974 tätig war. Ab 1975 lebte er abwechselnd in Baden-Baden und in Berlin. 1969 erhielt er den Staatspreis des Landes Baden-Württemberg. Hans Kuhn war von 1951 bis 1968 Vorstandsmitglied im Deutschen Künstlerbund.[1]

Nach Ansicht von Günther Wirth löst er sich ab 1950 „aus stark gegenstandsbezogenen Kompositionen und verstärkt die Abstraktionstendenzen, daß er zeitweise zum ungegenständlichen Bild gelangt.“

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kuenstlerbund.de: Vorstände des Deutschen Künstlerbundes seit 1951 (abgerufen am 2. Oktober 2015)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kuhn, Hans, in: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Bd. 3 (K bis P), E. A. Seemann, Leipzig 1999 (Studienausgabe). ISBN 3-363-00730-2 (S. 135)
  • Günther Wirth: Kunst im deutschen Südwesten von 1945 bis zur Gegenwart. Hatje, Stuttgart 1982.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]