Harzungen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Harzungen
Landgemeinde Harztor
Koordinaten: 51° 33′ 20″ N, 10° 48′ 26″ O
Höhe: 224 m
Fläche: 3,89 km²
Einwohner: 202 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner/km²
Eingemeindung: 6. Juli 2018
Postleitzahl: 99762
Vorwahl: 036331
Harzungen (Thüringen)
Harzungen

Lage von Harzungen in Thüringen

Harzungen ist ein Ortsteil der Landgemeinde Harztor im thüringischen Landkreis Nordhausen.

Kirche in Harzungen

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harzungen liegt südwestlich von Neustadt/Harz unterhalb der Südwestabdachung des Harzes. Die Landesstraßen 1035 und 2075 erschließen den Ferienort verkehrsmäßig. Südlich befindet sich die Rüdersdorfer Schweiz – eine Karstlandschaft wie um Ilfeld und Nordhausen.

Nördlich des Ortes liegt ein kleiner Teich, der Hegeteich. Außerdem tangiert der Kappelbach die Gemarkung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harzungen wurde im Jahre 1259 erstmals urkundlich erwähnt.[1] Im Umfeld von Harzungen und Niedersachswerfen bestand von 1944 bis 1945 das KZ-Außenlager Harzungen.

Am 6. Juli 2018 wurde Harzungen in die Gemeinde Harztor eingegliedert.[2]

Ehemaliger Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Gemeinderat in Harzungen bestand aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Harzungen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 111
  2. Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.7 2018 vom 5. Juli 2018, aufgerufen am 6. Juli 2018
  3. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 186, ISBN 3-88864-343-0