Haus Dahl (Hagen)

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Haus Dahl (2006)

Das Haus Dahl ist ein ehemaliger Adelssitz im Hagener Ortsteil Dahl. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zur dortigen Kirche.

Haus Dahl in seiner heutigen Form und Gestaltung wurde in den Jahren von 1820 bis 1823 von dem Hagener Landrat Friedrich Gerstein erbaut. Dieser hatte das alte Rittergut einschließlich aller Ländereien im Jahr 1820 von seinem Onkel Dietrich Friedrich Adolf von Gerstein (1745–1829) durch Kauf erworben.

Eine Generation später, durch die Hand von Friedrich Gersteins Sohn Wilhelm, wurde im Volmetal eine systematische Neuanpflanzung von Waldflächen durchgeführt, welche die Gestalt und Form des Volmetales noch heute prägt. Während dieser Zeit und auf seine Initiative wurden die Straße von Rummenohl nach Hagen und die Volmetalbahn gebaut (1871–1875).

Nach 1902 wurde das Gut in Form einer GmbH weitergeführt, und die Waldflächen wurden nach und nach veräußert.

Haus Dahl konnte 1952 durch die Spar- und Darlehenskasse erworben werden und diente seit dieser Zeit als Bank- und Wohngebäude sowie als Postamt.

Das Haus Dahl steht seit 1950 unter Denkmalschutz. Heute befinden sich in Haus Dahl vier Wohnungen. Haus Dahl sowie das 1989 errichtete Postgebäude wurden 2006 dem „Freundeskreis Haus Dahl“ übertragen und 2007 in eine Stiftung eingebracht. Seitdem ist die Stiftung Eigentümer beider Immobilien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Haus Dahl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 18′ 13,1″ N, 7° 31′ 46,6″ O