Heinrich Faltermeier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Heinrich Faltermeier (* 16. November 1909 in München; † 12. Juli 1999 in Piesenkam, Gemeinde Waakirchen) war ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten]

Warwick Rex in Bad Wörishofen

Heinrich Faltermeier wurde 1909 in München geboren. Nach einer Goldschmiedelehre und Wanderjahren (u. a. nach Spanien) studierte er von 1936 bis 1943 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Joseph Wackerle, Ernst Buschor und Hans Jantzen. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Spanien kehrte er 1960 nach München zurück. Von 1966 bis 1999 lebte er in Piesenkam. Faltermeiers bevorzugte Arbeitsmaterialien als Bildhauer sind Bronze, Marmor und Holz.

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • Statue Albrecht der Weise, Michaelskirche München
  • Großes Hochaltarbild in Ravenna-Mosaik, St. Ulrich, Kaufbeuren
  • Brunnen Strömungslinien, Wasserwerke München
  • Brückenplastik Stele Schöpfungsgeschichte, Immenstadt
  • Brückenplastik Kloster Wessobrunn, Weilheim
  • Brunnenanlage Spielende Bären, Hinterbärenbadschule in München
  • Portraits für die Ruhmeshalle in München: Michael Wohlgemut, Ignaz Günther, Wilhelm Leibl
  • Gestaltung der Hauskapelle der Englischen Fräulein in Fürstenfeldbruck: Glasfenster Die sieben Gaben des Heiligen Geistes, Altartisch mit in Silber getriebenem Tabernakel und Altarbild in Ravenna-Mosaik
  • Perikles-Statue in Marmor für die Glyptothek in München (Die erste Fassung wurde 1973 von der Stadt Athen erworben)
  • Keramikwand (18,00 m × 2,60 m) Meereswellen im Abendrot für Bergen-Enkheim
  • Warwick Rex, lebensgroße Bronzestatue des Springpferdes, mit dem Alwin Schockemöhle 1976 die olympische Goldmedaille gewann, im Stadtgarten von Bad Wörishofen

Weblinks[Bearbeiten]