Heinz Voß (Schauspieler)

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Heinz Karl Voß, auch Heinz Voss, (* 2. Oktober (andere Quellen 22.) 1922 in Königsberg, Ostpreußen; † 7. November 2000 in Wuppertal) war ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voß hatte nach dem Besuch der Volksschule eine Ausbildung zum Masseur und zum Schauspieler erhalten und seine ersten Theatererfahrungen seit den ausgehenden 30er Jahren im Chor diverser deutscher Bühnen gesammelt. Nach dem Krieg begann er an den Märkischen Landesbühnen, es folgten Verpflichtungen als Schauspieler an den beiden wichtigsten Ostberliner Spielstätten Theater am Schiffbauerdamm und Deutsches Theater.

Zur gleichen Zeit trat Voß, der bereits im Alter von neun Jahren in der Statisterie der ersten Verfilmung von Emil und die Detektive mitgewirkt hatte, mit Nebenrollen in der einen oder anderen DEFA-Filmproduktion auf. Für die Rolle des Klutig in dem 1960 gezeigten Fernsehfilm Nackt unter Wölfen erhielt er den Kunstpreis der DDR. Nach dem Mauerbau 1961 wechselte der in Berlin-Siemensstadt ansässige Voß auch beruflich in den Westen und spielte Theater in der Schweiz (Bern) und in der Bundesrepublik (langjähriges Mitglied der Wuppertaler Bühnen).

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560752, S. 1806.
  • F.-B. Habel, Volker Wachter: Lexikon der DDR-Stars. Schauspieler aus Film und Fernsehen. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 1999, ISBN 3-89602-304-7, S. 349.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]