Hershey Company

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The Hershey Company

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Rechtsform US-amerikanische Aktiengesellschaft
ISIN US4278661081
Gründung 1894
Sitz Hershey, Pennsylvania
Leitung John P. Bilbrey (CEO)
Mitarbeiterzahl 20.800 (2014)
Umsatz 7,5 Mrd. USD (2014)
Branche Süßwarenindustrie
Website hersheys.com

The Hershey Company (bis April 2005 Hershey Foods Corporation, Kurzform Hershey’s) ist einer der weltgrößten Schokoladenhersteller. Die Aktie der Firma (NYSE: HSY) ist im index S&P 500 gelistet.

Firmensitz des Unternehmens ist Hershey, Pennsylvania. Seine wichtigsten Marken sind Reese’s, Kisses, Hershey’s und Kit Kat (für letztere hat Hershey die Rechte in den USA).[1] Die Produkte werden weltweit in über 60 Ländern vermarktet. Reese's Peanut Butter Cups ist eine der meistverkauften Süßigkeiten in den USA. Hershey’s Tropical Bar ist Bestandteil von Feld- und Notrationen der US-Streitkräfte.

Die meisten Schokoladenprodukte von Hershey’s werden nicht nach traditionellen europäischen Rezepten hergestellt, sondern mit weniger Kakao und mehr Zucker. Auf dem Heimatmarkt beliebt, liegt der Marktanteil von Hershey’s in Exportländern deutlich niedriger.

Hershey's Kisses and Cherry Cordial Creme Kisses.jpg

Die Firmentochter Hershey Entertainment and Resorts Company betreibt den Hersheypark, einen Schokolade-Themenpark. Zum Konzern gehören außerdem die Eishockeymannschaft Hershey Bears, das HersheyPark Stadion und das Giant Center.

Firmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein weit verbreitetes Produkt, Hershey’s Syrup, war bereits Bestandteil der US-Hilfe in der Nachkriegszeit

Hershey zählt zu den ältesten Schokoladenherstellern in den USA. Nach einer Lehre bei einem Konditor 1876 gründete Milton Snavely Hershey ein Süßwarengeschäft in Philadelphia, das sechs Jahre später Konkurs anmelden musste. Nach einem erfolglosen Versuch, Süßwaren in New York herzustellen, kehrte Hershey nach Pennsylvania zurück und gründete die Lancaster Caramel Company, deren Verwendung von frischer Milch in Karamellen sich als erfolgreich erwies. 1894 gründete er als Tochtergesellschaft die Hershey Chocolate Company. 1900 verkaufte Hershey seine Karamellfirma für eine Million US-Dollar (nach heutiger Kaufkraft ca. 18 Millionen Euro).

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schokoladenindustrie, darunter auch die Hershey Company[2], unterzeichnete im September 2001 das sogenannte Harkin-Engel-Protokoll. Dieses Protokoll enthält Maßnahmen, die bis 2005 zur Beendigung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit und -sklaverei in der Kakaoindustrie führen sollten. Eine Evaluation der Tulane-Universität stellte 2011 fest, dass von den sechs im Harkin-Engel-Protokoll genannten Maßnahmen keine einzige vollständig umgesetzt wurde.[3]

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Im August 2011 geriet die Firma in die Kritik, als 400 Studenten, die als Aushilfskräfte bei Hershey tätig waren, gegen die Arbeitsbedingungen in der Produktion protestierten.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hershey Company – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nestle will sein Milliardengeschäft mit Süßigkeiten verkaufen. In: The Motley Fool Deutschland. 9. Januar 2018 (fool.de [abgerufen am 4. März 2018]).
  2. Schmutzige Schokolade. Reportage/Dokumentation von Miki Mistrati im Auftrag des NDR, 43:23 Minuten, deutsche Erstausstrahlung am 6. Oktober 2010 in Das Erste, abrufbar unter Archivlink (Memento des Originals vom 18. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ardmediathek.de, Stelle: 5:25
  3. http://www.cocoainitiative.org/images/stories/pdf/Documents_and_Reports/Tulane/Tulane_-_2011_-_Final_Report.pdf@1@2Vorlage:Toter Link/www.cocoainitiative.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Julia Preston: Hershey Exchange Student Warnings Were Ignored. In: The New York Times. 16. Oktober 2011, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 10. Mai 2018]).