Idia

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Gedenkkopf aus Gelbguss mit Sockel im Halbprofil. Die Frisur ist markant geschwungen und nach oben konisch zulaufend. Sie ist mit einem Netz von Korallenperlen bedeckt.
Gedenkkopf für die Iyoba Idia, 16. Jahrhundert, im Ethnologischen Museum Berlin

Idia (geboren vor 1490[1] im Königreich Benin; gestorben im 16. Jahrhundert ebenda) war die Mutter des Oba Esigie. Sie unterstützte ihn im Machtkampf gegen seinen Halbbruder und im Krieg gegen Feinde im Norden des Königreichs. In der mündlichen Tradition der Edo gilt sie als die „einzige Frau, die in den Krieg zog“. Sie war zudem die erste Frau, die den Titel Iyoba (Königinmutter) erhielt, mit dem Befugnisse verbunden waren, die denen der Stadtoberhäupter im Königreich Benin entsprachen.

Noch im 16. Jahrhundert wurden ihr zu Gedenken mehrere Gelbguss-Köpfe angefertigt, um sie auf Ahnenaltären des Oba aufzustellen. Außerdem wurden fünf Elfenbeinanhänger mit ihrem Gesicht erstellt, die der Oba bei Zeremonien trug, um die magischen Schutzkräfte der Idia zu beschwören. Die Gedenkköpfe und Elfenbeinanhänger gehören zu den Benin-Bronzen, die 1897 bei der Invasion von Benin City durch die Briten geplündert und nach Europa mitgenommen wurden. Insbesondere der Elfenbeinanhänger, der sich im British Museum in London befindet, ist für die Menschen in Nigeria und Westafrika zu einem Schlüsselsymbol geworden. Im Dezember 2022 wurde der Elfenbeinanhänger aus dem Linden-Museum von Deutschland an Nigeria restituiert.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Idia stammte aus dem Ort Ugieghudu.[2] Laut mündlicher Überlieferung war sie Ende des 15. Jahrhunderts als eine Ehefrau Oba Ozoluas, des Königs im Königreich Benin, vorgesehen. Ihre Eltern wollten die Ehe verhindern. Ein Orakel, das sie befragten, riet dazu, Idia hässlich erscheinen zu lassen. Dafür machten Heilkundige ihr zwei Einschnitte zwischen den Augen und füllten sie mit „magischen“ Substanzen. Der Oba erfuhr davon und wies seine eigenen Heiler an, Idia zu behandeln, bevor sie ihm gezeigt wurde. So wurde Idia schließlich doch mit Ozolua vermählt und gebar einen Sohn, Esigie. Die Male auf der Stirn blieben. Darin unterschied Idia sich von anderen Frauen, die entweder drei- oder einfache Markierungen auf der Stirn hatten.[3]

Als Idias Ehemann, der Oba Ozolua, 1514[4] starb, entbrannte zwischen Esigie und seinem Halbbruder Aruaran ein Kampf um die Macht. Beide waren am selben Tag geboren worden, so dass nicht eindeutig war, wer als Ältester Anrecht auf den Thron hätte. Unterstützt von seiner Mutter, konnte Esigie den Bruderkrieg für sich entscheiden und wurde Oba.[5] Bis dahin war es Tradition, die leibliche Mutter des neuen Oba anlässlich seiner Krönung zu enthaupten, damit sie keine Rebellion gegen ihren Sohn organisieren oder Zauberei gegen das Volk einsetzen könne. Oba Esigie brach mit dieser Tradition. Er appellierte an das Volk, dass sie leben dürfe, damit sie ihm gegen seinen Halbbruder beistehen könne. Im Königreich wurde angenommen, dass eine Frau besondere magische Kräfte haben müsse, um den künftigen Oba gebären zu können. Mit diesen magischen Kräften sollte sie ihren Sohn nun stützen. Das Volk stimmte unter der Bedingung zu, dass er nie wieder direkten Kontakt mit seiner Mutter haben dürfe.[6]

In der mündlichen Tradition der Edo gilt sie als die „einzige Frau, die in den Krieg zog“, weil sie eine Armee aufstellte, selbst kämpfte und den Sieg ihres Sohnes Oba Esigie auch mit ihrem medizinischen Wissen gegen dessen Feinde im Norden sicherstellte.[7][2][8] Der Überlieferung nach war es ihr oberster Sklave, der im Krieg gegen die Idah 1515/16 in der Schlacht den Anführer der Armee von Idah tötete.[9] Idia ist auch als „Idia ne ekonorhue“ („Idia, der Schoß der Tonerde“) bekannt, was ein Euphemismus für die ihr zugeschriebenen Zauberkräfte ist, wofür die Tonerde steht. Gemeint ist reines weißes Kaolin (orhue), das bei den Edo als heilig gilt.[8][10]

Oba Esigie schuf den Titel der Iyoba, was in Edo wörtlich „Geburtsmutter des Oba“ bedeutet, um sie vor allen Frauen zu ehren. Er baute für sie einen Palast in Uselu, einer Stadt außerhalb des Oba-Palastes in Benin-Stadt. Außerdem verlieh er ihr die Herrschaft über Dörfer, Chiefs und Diener und das Recht, bestimmte Zeichen königlicher Würde zu nutzen bzw. zu tragen. Dazu gehörte, auf einem Thron zu sitzen, Korallenperlen-Ornamente und Kleidung aus einem bestimmten Stoff und von scharlachroter Farbe zu tragen wie auch ein Amtsschwert zu nutzen. Damit war sie städtischen Oberhäuptern gleichgestellt. Idia hielt Hof in ihrem Palast, verhandelte Fälle und schlichtete Streitigkeiten in ihrem Bezirk. Idia hatte damit für eine Frau eine einzigartige gesellschaftliche Position als ranghohes Oberhaupt erreicht, die sonst Männern vorbehalten war.[7]

Quellen für Idias Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wissen über Idia beruht auf Kunstwerken sowie mündlichen Überlieferungen, die von den Chronisten des Könighofs sowie in den Familien der Würdenträger, in den Ortschaften und in den Gilden weitergegeben wurden. Die mündlichen Erzählungen wurden in den letzten Jahrzehnten schriftlich aufgezeichnet. Nicht zu Idia selbst, aber zum Königreich Benin gibt es zudem vereinzelte Berichte europäischer Seefahrer und Händler. Der bekannteste Sammler mündlicher Überlieferungen ist Jakob Egharevba, dessen Monografie A Short History of Benin 1934 zum ersten Mal erschien und in den folgenden Jahrzehnten mehrfach überarbeitet wurde. Sie wurde zum Standardwerk der Geschichte Benins.[11] Der Kunsthistoriker Stefan Eisenhofer wies allerdings darauf hin, dass Egharevbas Short History kein historisches Archiv mit verschriftlichten mündlichen Berichten sei, die seit Jahrhunderten unverändert weitergegeben wurden. Vielmehr müsse sein Werk wie jede Quelle vor ihrem sozialen und historischen Hintergrund gesehen werden.[12]

Wirkungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Titel Iyoba[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Idia wurde der Titel der Iyoba (Königinmutter) eingeführt. Ungefähr drei Jahre nach seiner Amtseinführung konnte ein neuer Oba seiner Mutter den Titel Iyoba verleihen, der in der Stellung dem Titel der Stadtoberhäupter entsprach. Von da an musste sie in Uselu, früher ein Dorf außerhalb der Hauptstadt, residieren. Dort lebte sie in einem eigenen Palast, umgeben von den Männern und Frauen ihres Hofstaats. Sie herrschte über ein kleines Territorium des Reichs, das ihr gegenüber Abgaben entrichten und Arbeitskräfte stellen musste. Die Iyoba war die einzige Frau im Land, die eine Stimme bei der Regelung staatspolitischer Angelegenheiten hatte, obwohl sie nicht in der Öffentlichkeit auftrat. Dazu gehörte, dass sie politisch Schutz bieten und für andere beim Oba Bittgesuche stellen konnte. Traditionell errichtete der Oba nach ihrem Tod einen Altar für sie in seinem Palast in der Hauptstadt, an dem er alljährlich ein privates Gedenkritual zelebrierte. Der Altar wurde in der Regel mit Ratschenstäben und Gedenkköpfen, die die verstorbene Iyoba darstellten, ausgestattet.[13][14] In Benin ist die Iyoba der Inbegriff der Frau. Sie verkörpert die Tugenden und Leistungen, die von Frauen in der Gesellschaft allgemein gewünscht werden.[15]

Darstellung Idias in Kultobjekten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem 16. Jahrhundert richtete sich die gesamte höfische Kunst für königliche Frauen auf die Iyoba und deren Hofstaat aus. Die Darstellungen finden sich auf zahlreichen traditionellen Objekten und Altarausstattungen in unterschiedlichen Medien: Gelbguss, Elfenbein, Holz, Terrakotta, Eisen, Korallenperlen, bedruckter und gewebter Stoff.[15] Noch im 16. Jahrhundert wurden fünf Elfenbeinmasken geschaffen, die Idia darstellen und die vom Oba als Hüftanhänger beim jährlichen Igue-Fest getragen wurden. Ihnen wurde eine Unheil abwendende Wirkung zugeschrieben.[16] Die Elfenbein-Hüftanhänger ähneln einander in Form und Funktion sowie in der Art der Eisen- und Kupferintarsien. Sie weisen aber auch Unterschiede bei den Schmuckmotiven auf, die alle in Beziehung zum Meer stehen (Schlammfische, Europäer/Portugiesen-Köpfe, Flechtbandmuster, Korallenperlen).[17] Der Oba trug die Anhänger als mächtige Schutzobjekte während Zeremonien wie dem jährlichen Igue-Fest, bei denen er übernatürliche Kräfte beschwor.[16] Die herausnehmbaren Stifte im Kronreif der Masken dienten als Stöpsel für geheime „Medizin“-Behälter, deren Inhalt den Oba beschützen sollten, wenn er die Anhänger bei zeremoniellen Anlässen trug. Damit hatten die Masken eine doppelte Funktion: Sie dienten als Gegenstände mit schützenden Zauberkräften und sie erinnertern an historische Ereignisse, die sich zur Blütezeit des Königreichs zugetragen hatten.[18]

Ebenfalls noch im 16. Jahrhundert wurden drei naturalistische, fast lebensgroße Gelbguss-Gedenkköpfe geschaffen. Sie zeigen alle die markant geschwungene, oben konisch zulaufende Frisur der Idia, die mit einem Netz von Korallenperlen bedeckt ist. Die Frisur ähnelt einem Papageienschnabel und heißt entsprechend ukpe-okhue. Die Haartracht wurde in nachfolgenden Generationen von allen Iyobas getragen. Die Stirnmale der Idia sind an ihren Gedenkköpfen durch eingesetzte Eisenstreifen dargestellt. Die Gedenkköpfe befinden sich heute im Ethnologischen Museum in Berlin, im British Museum und im Nationalmuseum in Lagos.[19][7][20][21][3]

Neben den Gelbguss-Gedenkköpfen und Elfenbeinanhängern wurde Idia noch in weiteren Elfenbeinschnitzereien dargestellt.[22] Auf vielen Elefantenzähnen, die für Ahnenaltäre geschaffen wurden, wurde die Bedeutung der Iyoba oder Idia hervorgehoben, indem sie direkt neben der typischen Figurentriade aus Oba und seinen beiden Hauptberatern platziert wurde. Manchmal flankiert das duplizierte Idia-Motiv in beschützender Weise links und rechts die Triade.[23]

Bedeutung im modernen Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die Briten 1897 im Rahmen einer „Strafexpedition“ Benin eroberten und den Palast des Oba in Benin City plünderten, entdeckten sie die fünf Idia-Elfenbeinanhänger in einer Truhe in seinem Schlafgemach.[16] Die britischen Offiziere nahmen sie mit. Die einzelnen Anhänger wechselten im Laufe der Jahre mehrfach den Besitzer. Vier von ihnen befinden sich heute in europäischen und amerikanischen Museen: im British Museum in London, im Metropolitan Museum of Art in New York, im Seattle Art Museum und in der Al Thani Collection in Paris.[24][25] 1956 identifizierte Oba Akenzua II. Idia als die Frau, die die Elfenbein-Anhänger darstellen.[26]

Zu Idia gibt es zahlreiche Volkslieder. In Gedichten und belletristischen Werken werden ihr Leben und ihre Leistungen in Nigeria immer wieder gefeiert.[8] 2008 brachte Irene Salami-Agunloye ein historisches Drama über Idia[27] heraus, das aus einem feministischen Blickwinkel die politische Partizipation von Frauen behandelt.[28]

Verwendung des FESTAC-Symbols bei einer FESTAC 77-Veranstaltung

Die Weiterverkäufe der Elfenbeinanhänger in den 1950er und 1960er Jahren zu immer höheren Preisen lösten in Nigeria, wo man sich um Rückgabe und -kauf bemüht hatte, Enttäuschung aus. Während in Europa die Identifizierung von Idia als dargestellte Person im Jahr 1956 ignoriert wurde, vergrößerte sie das öffentliche Interesse in Benin für die Anhänger stark. In Nigeria fand dabei vor allem Beachtung, dass Großbritannien und die Kolonialregierung nicht bereit waren, den Anhänger aus dem British Museum zurückzugeben. Entsprechend richtete sich das Interesse in Nigeria vor allem auf diesen Anhänger, der deswegen 1966 das Titelblatt der Broschüre über das nigerianische Kulturerbe zierte, die anlässlich des ersten World Festival of Negro Arts (FESMAN) in Dakar veröffentlicht wurde.[29]

In den 1970er Jahren schlug der Beniner Bildhauer Erhabor Emokpae vor, eine der Elfenbein-Masken als Symbol von FESTAC 77, des westafrikanischen Kunstfestivals, das 1977 in Lagos in Nigeria stattfand, zu verwenden. Der Vorschlag kam an und man entschied sich für die Maske im British Museum als Leitmotiv des Ereignisses. Das British Museum war nicht bereit, den Anhänger auszuleihen, daher beauftragte Oba Akenzua II. die Gilde der königlichen Elfenbeinschnitzer mit der Herstellung einer Kopie, die als Vorlage für das FESTAC-Symbol diente. Die Kopie wird heute im Nationalmuseum in Lagos ausgestellt. Das FESTAC-Symbol fand in ganz Nigeria und Westafrika Anklang. Es wurde in den unterschiedlichsten Materialien und Medien reproduziert (Elfenbein, Metall, Holz, Textilien, Wandbehänge, Drucke, Gemälde). Die Idia-Maske in der Form des FESTAC-Symbols ist zu einem Symbol Afrikas geworden – in Nigeria und Westafrika, in der afrikanischen Diaspora und in der gesamten Welt.[30][31]

Im Zuge der Diskussion um die Restitution der Benin-Bronzen sowie der Idia-Elfenbeinanhänger und -Gedenkköpfe kam es 2022 zu einer Einigung zwischen Deutschland und Nigeria. Im Juli 2022 unterzeichneten die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock und ihr nigerianischer Amtskollege Geoffrey Onyeama eine gemeinsame Erklärung, wonach die deutschen Museen alle Benin-Bronzen ohne Bedingungen an Nigeria zurückgeben. Die Idia-Maske aus dem Linden-Museum gehörte zu den ersten 40 Objekten, die im Dezember 2022 restituiert wurden. Am 14. Dezember 2022 ging die Maske in den Besitz Nigerias über. Am 20. Dezember erfolgte die Übergabe in Lagos.[32][33][34]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paula Ben-Amos: In honor of queen mothers. In: Paula Ben-Amos, Arnold Rubin (Hrsg.): The art of power, the power of art. Studies in Benin iconography (= Monograph series. Band 19). University of California Press, Los Angeles 1983, S. 79–83.
  • Toyin Falola, Ann Genova, Matthew M. Heaton: Historical dictionary of Nigeria. 2. Auflage. Rowman & Littlefield, Lanham, Maryland 2018, ISBN 978-1-5381-1314-1, S. 192.
  • Leonhard Harding: Das Königreich Benin. Geschichte - Kultur - Wirtschaft. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-85298-1, S. 111–114, doi:10.1524/9783486852981.
  • Flora Edouwaye S. Kaplan: Iyoba, the queen mother of Benin. Images and Ambiguity in Gender and Sex Roles in Court Art. In: Annals of the New York Academy of Sciences. Band 810, Nr. 1, Juni 1997, ISSN 0077-8923, S. 73–102, doi:10.1111/j.1749-6632.1997.tb48125.x.
  • Flora Edouwaye S. Kaplan: Frauen in Kunst und Gesellschaft. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 141–149.
  • Bonnie G. Smith (Hrsg.): The Oxford encyclopedia of women in world history. 2. Dance - Judith. Oxford University Press, Oxford 2008, ISBN 978-0-19-514890-9, S. 527–528.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Iyoba Idia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deduktion. Ihr Sohn Oba Esigie wurde ca. 1504 geboren.
  2. a b Flora Edouwaye S. Kaplan: Iyoba, the queen mother of Benin. Images and Ambiguity in Gender and Sex Roles in Court Art. In: Annals of the New York Academy of Sciences. Band 810, Nr. 1, Juni 1997, ISSN 0077-8923, S. 73–102, hier S. 76, doi:10.1111/j.1749-6632.1997.tb48125.x.
  3. a b Flora Edouwaye S. Kaplan: Frauen in Kunst und Gesellschaft. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 141–149, hier S. 147.
  4. Leonhard Harding: Das Königreich Benin. Geschichte - Kultur - Wirtschaft. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-85298-1, S. 25, doi:10.1524/9783486852981 (Nach alternativen Berichten wurde Esigie erst 1520 Oba von Benin.).
  5. Mechthildis Jungwirth: Benin in den Jahren 1485 - 1700. Ein Kultur- und Geschichtsbild (= Dissertationen der Universität Wien. Band 25). Notring, Wien 1968, S. 159–160, 164–165, 175–177.
  6. Paula Ben-Amos: In honor of queen mothers. In: Paula Ben-Amos, Arnold Rubin (Hrsg.): The art of power, the power of art. Studies in Benin iconography (= Monograph series. Band 19). University of California Press, Los Angeles 1983, S. 79–83, hier S. 79, 82.
  7. a b c Bonnie G. Smith (Hrsg.): The Oxford encyclopedia of women in world history. 2. Dance - Judith. Oxford University Press, Oxford 2008, ISBN 978-0-19-514890-9, S. 527–528.
  8. a b c Joseph Nevadomsky: The Benin Bronze Horseman as the Ata of Idah. In: African Arts. Band 19, Nr. 4, August 1986, S. 40–85, hier S. 44, doi:10.2307/3336286.
  9. Philip Aigbana Igbafe: Die Geschichte des Königreichs Benin: Ein Überblick. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 41–53, hier S. 47–48.
  10. Barbara W. Blackmun: Who Commissioned the Queen Mother Tusks? A Problem in the Chronology of Benin Ivories. In: African Arts. Band 24, Nr. 2, April 1991, S. 54–91, hier S. 59, doi:10.2307/3336853, JSTOR:3336853.
  11. Leonhard Harding: Das Königreich Benin. Geschichte - Kultur - Wirtschaft. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-85298-1, S. 15, 20–21, doi:10.1524/9783486852981.
  12. Stefan Eisenhofer: Jacob Egharevba und die Rekonstruktion der Geschichte des Königtums von Benin (Nigeria). In: Paideuma. Band 42, 1996, ISSN 0078-7809, S. 151–168, hier S. 154, JSTOR:40341717.
  13. Paula Ben-Amos: In honor of queen mothers. In: Paula Ben-Amos, Arnold Rubin (Hrsg.): The art of power, the power of art. Studies in Benin iconography (= Monograph series. Band 19). University of California Press, Los Angeles 1983, S. 79–83, hier S. 80–82.
  14. Leonhard Harding: Das Königreich Benin. Geschichte - Kultur - Wirtschaft. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-85298-1, S. 112, doi:10.1524/9783486852981.
  15. a b Flora Edouwaye S. Kaplan: Iyoba, the queen mother of Benin. Images and Ambiguity in Gender and Sex Roles in Court Art. In: Annals of the New York Academy of Sciences. Band 810, Nr. 1, Juni 1997, ISSN 0077-8923, S. 73–102, hier S. 77, doi:10.1111/j.1749-6632.1997.tb48125.x.
  16. a b c Flora Edouwaye S. Kaplan: Frauen in Kunst und Gesellschaft. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 141–149, hier S. 141.
  17. Flora Edouwaye S. Kaplan: Frauen in Kunst und Gesellschaft. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 141–149, hier S. 143.
  18. Flora Edouwaye S. Kaplan: Frauen in Kunst und Gesellschaft. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 141–149, hier S. 142.
  19. Flora Edouwaye S. Kaplan: Iyoba, the queen mother of Benin. Images and Ambiguity in Gender and Sex Roles in Court Art. In: Annals of the New York Academy of Sciences. Band 810, Nr. 1, Juni 1997, ISSN 0077-8923, S. 73–102, hier S. 94–95, doi:10.1111/j.1749-6632.1997.tb48125.x.
  20. Commemorative head of Queen Mother. Museum number Af1897,1011.1. In: British Museum. Abgerufen am 21. Dezember 2022 (englisch).
  21. Gedenkkopf einer Königinmutter (Iyoba). In: Staatliche Museen zu Berlin. Abgerufen am 21. Dezember 2022.
  22. Barbara Winston Blackmun: History and Statecraft on a Tusk from Old Benin. In: The Bulletin of the Cleveland Museum of Art. Band 81, Nr. 4, 1994, ISSN 0009-8841, S. 87–115, hier S. 97, JSTOR:25161449.
  23. Barbara Winston Blackmun: Who Commissioned the Queen Mother Tusks? A Problem in the Chronology of Benin Ivories. In: African Arts. Band 24, Nr. 2, April 1991, S. 54–91, hier S. 61, doi:10.2307/3336853.
  24. Felicity Bodenstein: Cinq masques de l’Iyoba Idia du royaume de Bénin : vies sociales et trajectoires d’un objet multiple. In: Perspective. Nr. 2, 30. Dezember 2019, ISSN 1777-7852, S. 227–238, doi:10.4000/perspective.15735.
  25. Pendant mask. In: Digital Benin. 1. Oktober 2022, abgerufen am 28. Dezember 2022 (englisch).
  26. Felicity Bodenstein: Cinq masques de l’Iyoba Idia du royaume de Bénin : vies sociales et trajectoires d’un objet multiple. In: Perspective. Nr. 2, 30. Dezember 2019, ISSN 1777-7852, S. 227–238, 227, doi:10.4000/perspective.15735.
  27. Irene Salami-Agunloye: Idia, the Warrior Queen of Benin. Saniez, Jos 2008.
  28. H. Oby Okolocha, Lendzemo Constantine Yuka: Neologism and Dual Gender Status. In: Matatu. Band 47, Nr. 1, 22. August 2016, ISSN 1875-7421, S. 15–35, hier S. 28–29, doi:10.1163/18757421-90000393.
  29. Felicity Bodenstein: Cinq masques de l’Iyoba Idia du royaume de Bénin : vies sociales et trajectoires d’un objet multiple. In: Perspective. Nr. 2, 30. Dezember 2019, ISSN 1777-7852, S. 227–238, hier S. 232–235, doi:10.4000/perspective.15735.
  30. Flora Edouwaye S. Kaplan: Frauen in Kunst und Gesellschaft. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 141–149, hier S. 144.
  31. Adepju Layiwola: 287 FESTAC-Maske. In: Barbara Plankensteiner (Hrsg.): Benin. Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria. Snoeck Publishers, Gent 2007, ISBN 978-3-85497-113-9, S. 505.
  32. Eine Reise an den Anfang der Geschichten. In: Die Zeit. 21. Dezember 2022, S. 49 (zeit.de).
  33. Benno Schirrmeister: Die Benin Dialogue Group: Ein postkolonialer Lernprozess. In: Die Tageszeitung: taz. 23. Mai 2021, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 31. Dezember 2022]).
  34. Jan Sellner: Das Linden-Museum schreibt Geschichte. In: Stuttgarter Zeitung. 12. Dezember 2022, S. 3.