Igael Tumarkin

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Außenarbeit in der Universität Tel-Aviv
Andartat Habikaa - Denkmal für die Gefallenen der Grenzschutzaufgaben im Jordantal

Igael Tumarkin (auch Yigal Tumarkin; hebräisch יגאל תומרקין‎; * 23. Oktober 1933 in Dresden als Peter Martin Gregor Heinrich Hellberg; † 12. August 2021[1] in Tel Aviv[2]) war ein in Israel lebender Bildhauer und Land-Art-Künstler und Photograph.[3][4]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Igael Tumarkin ist ein Sohn aus der Ehe des Schauspielers Martin Hellberg mit dessen Frau Berta Gurewitsch. Als er zwei Jahre alt war, wanderte seine Mutter mit ihm nach Israel aus. Von 1951 bis 1954 leistete er seinen Wehrdienst in der israelischen Armee. Er studierte bei dem Künstler Rudi Lehmann Bildhauerei. Von 1955 bis 1957 war er als Assistent des Bühnenbildners Karl von Appen am Berliner Ensemble tätig. Von 1966 bis 1967 unternahm er Reisen nach Europa, USA, Afrika und Australien.

Tumarkins Arbeiten sind in vielen großen Museen ausgestellt, darunter im Museum of Modern Art in Haifa, im Haifa Museum of Art,[5] in der Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom, im Wallraf-Richartz-Museum in Köln, im Museum of Modern Art in New York, im Solomon R. Guggenheim Museum in New York und in der Tate Gallery in London. Seine großformatigen Außenarbeiten befinden sich u. a. in Israel, den USA, auf der Halbinsel Sinai und in Deutschland in Nürnberg (Hommage à Dürer).

Im Jahr 2004 wurde ihm der Israel-Preis verliehen.[3]

Tumarkin war verheiratet mit Naama Tumarkin, ließ sich aber 2002 von ihr scheiden. Ihr gemeinsamer Sohn Yon Tumarkin ist ein bekannter israelischer Schauspieler.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Yigal Tumarkin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Israel Prize winner, sculptor Tumarkin passed away at 87. In: The Jerusalem Post. 12. August 2021; (englisch).
  2. Der mit dem Israel-Preis ausgezeichnete Maler und Bildhauer Yigal Tumarkin ist im Alter von 87 Jahren gestorben. In: ynews.co.il. 12. August 2021; (hebräisch).
  3. a b Yigal Tumarkin. ruppin.ac.il. Archiviert vom Original am 5. März 2012. Abgerufen am 20. Mai 2014.
  4. Igael Tumarkin. Imj.org.il. Abgerufen am 20. Mai 2014.
  5. information center for israeli art: Igael Tumarkin. auf www.museum.imj.org.il (englisch), Abgerufen am 2. April 2018
  6. Personajes Leo: Actor Bio. Boomerang.com.br. Archiviert vom Original am 20. Mai 2014. Abgerufen am 20. Mai 2014.