Ildikó von Kürthy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ildikó von Kürthy (* 20. Januar 1968 in Aachen) ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tochter des ungarischstämmigen Hochschullehrers Tamás G. Kürthy, der Pädagogik an der RWTH Aachen lehrte, und einer Buchhändlerin wuchs in Aachen-Laurensberg auf. Nach dem Abitur am Aachener Kaiser-Karls-Gymnasium besuchte sie die Henri-Nannen-Schule für Journalistik in Hamburg, anschließend arbeitete sie bei der Frauenzeitschrift Brigitte. 1993 wurde sie für ihren in dieser Zeitschrift veröffentlichten Artikel Hier stirbt niemand einsam über das Aachener Hospiz Haus Hörn mit dem Axel-Springer-Preis in der Kategorie „Print“ ausgezeichnet. 1994 wurde der Artikel beim Medienpreis der Freien Wohlfahrtspflege mit einem zweiten Platz bedacht. Von 1996 bis 2005 war Ildikó von Kürthy beim Magazin Stern Redakteurin im Ressort „Kultur und Unterhaltung“.

1999 veröffentlichte sie mit dem Roman Mondscheintarif ihr erstes Buch, das 2001 unter der Regie von Ralf Huettner für das Kino verfilmt wurde. Die Gesamtauflage ihrer bislang acht Bücher, die in rund 30 Sprachen übersetzt wurden, beträgt mehr als sechs Millionen. Die Heldinnen ihrer humoristischen Romane sind moderne junge Frauen, die mit Witz und Selbstironie ihre eigenen Schwächen schildern und über die Malheurs im Umgang mit Männern räsonieren. Ihr 2003 veröffentlichter Roman Freizeichen wurde 2004 von der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren, der DeLiA, bei deren erster Literaturpreisverleihung mit einem dritten Platz bedacht; sie musste sich diesen allerdings mit zwei weiteren Autoren teilen. Im August 2012 erschien ihr Buch Unter dem Herzen: Ansichten einer neugeborenen Mutter, das humoristische Einblicke in das Leben einer werdenden Mutter bietet. Im März 2016 hatte ihr erstes Theaterstück Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung Premiere am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg.

Im Dezember 2007 moderierte sie gemeinsam mit Jörg Thadeusz zwei Folgen der RBB-Talkshow Dickes B. Zwischen 2005 und 2010 war sie jeweils einmal Gast in den Talkshows Thadeusz, Beckmann, Im Palais, Tietjen und Hirschhausen und Kölner Treff.

Von Kürthy schreibt weiterhin als freie Autorin für Magazine. Seit 2009 ist sie regelmäßige Kolumnistin der Brigitte. Seit 2007 ist sie auch Mitglied der "Print"-Jury des Axel-Springer-Preises.

Ildikó von Kürthy lebt mit ihrem Mann, dem Buchautor und freien Journalisten Sven Michaelsen, der über 20 Jahre hinweg ebenfalls für den Stern tätig war, in Hamburg. Am 8. Oktober 2006 brachte sie Sohn Gábor zur Welt, am 21. April 2010 folgte ihr zweiter Sohn Leonard.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]