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Intel-Raptor-Lake-Mikroarchitektur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Raptor Lake (Mikroarchitektur)
Hersteller Intel
Herstellungs-
prozess
Intel 7
Sockel Desktop LGA 1700
Sockel Laptop BGA 1744
BGA 1792
BGA 1964
Verkaufs-
bezeichnung
Core-i 13. Generation
Core-i 14. Generation
Intel Prozessor
Intel Core Prozessor
L1-Cache 80 KB pro P-Kern
96 KB pro E-Kern
L2-Cache 2 MB pro P-Kern
4 MB pro E-Kern-Cluster
L3-Cache bis zu 36 MB
Vorgänger Rocket Lake
Alder Lake
Nachfolger Meteor Lake
Lunar Lake
Nahansicht des Flaggschiffmodells der 14. Generation (hier ohne integrierte Grafikeinheit, Anhand der Endung „KF“ zu erkennen)

Raptor Lake ist Intels Codename für die 13. Generation von Intel-Core-i-Prozessoren, die auf einer Hybridarchitektur basieren und Raptor Cove-Leistungskerne und Gracemont-Effizienzkerne verwenden.[1] Raptor Lake startete am 20. Oktober 2022. Wie Alder Lake wird Raptor Lake mit der Intel-7-Fertigungstechnologie von Intel hergestellt. Auf dem Intel-Investorentreffen 2022 wurde bestätigt, dass Raptor Lake bis zu 24 Kerne (8 Leistungskerne plus 16 Effizienzkerne) und 32 Threads aufweisen würden.[2]

Am 3. Januar 2023 kündigte Intel auf der CES 2023 neue Desktop-Raptor-Lake-CPUs und mobile CPUs an, darunter eine neue Reihe namens Prozessoren der N-Serie, die nur energieeffiziente Kerne enthalten.[3]

Die Prozessoren der Raptor-Lake-Generation unterstützen Mainboards mit Serie 700-Chipsätzen.[4] Sie können auch auf Mainboards mit Serie 600-Chipsätzen eingesetzt werden,[5] da beide Mainboards den Sockel LGA1700 besitzen.

Der Raptor-Lake-Refresh der 14. Generation, der am 16. Oktober 2023 veröffentlicht wurde, ist die letzte Prozessorfamilie, die das alte Core-i-Branding-Schema verwendet. Intel verkauft die neuen Modelle der 14. Generation seit dem 17. Oktober 2023.[6]

  • Verbesserte Cache-Architektur der P-Kerne und mehr E-Kerne
  • Bis zu 24 Kerne (8 Leistungskerne plus 16 Effizienzkerne) und 32 Threads
  • Raptor Cove-Kerne bieten bis zu 600 MHz mehr Takt
  • Eine Erweiterung der Leistungshybridarchitektur
  • Arbeitsspeicher (RAM) bis zu DDR5-5600
  • Vergrößerung des L2-Cache der P-Kerne von 1,25 auf 2 MB pro Kern, Vergrößerung des L3-Cache von 30 auf 36 MB[7]

Neuerungen der Raptor-Lake-Refresh

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  • Wi-Fi 6
  • Bluetooth 5.3
  • Thunderbolt 4 (40 Gbps)
  • Die bisher aufgezählten Features können mit Erweiterungskarten verbessert werden (auf Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und Thunderbolt 5)
  • Verbesserte Maximaltaktraten[8]
  • Core-i7-Prozessoren:
    • Bis zu 20 Kerne (8 Leistungskerne plus 12 Effizienzkerne) und 28 Threads
    • Der L2-Cache steigt von 24 MB auf 28 MB
    • Der L3-Cache steigt von 30 MB auf 33 MB

Stabilitätsprobleme

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Ein Auftreten dieser Fehlermeldung ist ein Hinweis auf ein vorliegendes Problem.[9]

Es gibt Instabilitätsprobleme bei den Core-i-13000- und Core-i-14000-Prozessoren. „Ein Fehler im Microcode – der Firmware der Prozessoren – sorgt für zu hohe CPU-Spannungen, die vorzeitige Alterungseffekte verursachen.“ Laut Intel ist der Prozessor dauerhaft geschädigt, sobald Ausfälle aufgetreten sind. Um die zu hohen Spannungen zu korrigieren, wurden von Intel Mitte August 2024 BIOS-Updates mit aktualisiertem Microcode an Mainboard-Hersteller verteilt.[10] Zusätzlich verlängerte Intel die Garantie für potenziell betroffene Prozessormodelle von 3 auf 5 Jahre.[10]

Intel warb damit, dass das Flaggschiff-Modell der Generation, der Intel Core i9-13900K, mit einer Begrenzung der Leistungsaufnahme auf nur 65 Watt die Leistung des Vorgängermodells i9-12900K bei 241 Watt erreichen würde. In einem Test der ComputerBase erreichte der 13900K unter diesen Bedingungen 96 % der Leistung seines Vorgängers.[11]

Einzelnachweise

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  1. Alana Friedrichs: Intel-CPUs der 13. Generation: Alle Infos zu Intels Raptor-Lake-Prozessoren. In: connect living. 20. September 2022, abgerufen am 3. Mai 2023.
  2. Sebastian Schenzinger: Intel Core-i-13000: Alle Infos zu Intels “Raptor Lake” CPUs. In: PC-WELT. 10. September 2022, abgerufen am 3. Mai 2023.
  3. Andreas Floemer: Raptor Lake: Intel kündigt „schnellsten Mobilprozessor der Welt“ an. In: t3n. 3. Januar 2023, abgerufen am 3. Mai 2023.
  4. Desktop-Chipsätze der Produktreihe Intel 700. In: Intel. Abgerufen am 3. Mai 2023.
  5. Intel Desktop-Chipsätze der Produktreihe 600. In: Intel. Abgerufen am 3. Mai 2023.
  6. Sven Bauduin: Intel Raptor Lake Refresh offiziell: Alle Daten zu Core i9-14900K, i7-14700K und i5-14600K sowie die neuen Features. In: PCGH. 16. Oktober 2023, abgerufen am 19. Oktober 2023.
  7. Clemens: Intel Core i9-13900K & i5-13600K im Test: Schnell, aber nur bedingt schneller. In: notebooksbilliger.de. 20. Oktober 2022, abgerufen am 3. Mai 2023.
  8. Oliver Nickel: Raptor Lake Refresh: Intels neue Desktop-Prozessoren sind da. In: golem.de. 16. Oktober 2023, abgerufen am 19. Oktober 2023.
  9. Michael Schmelzle: Das große CPU-Sterben: Intels 13. und 14. Generation droht der vorzeitige Hitzetod. In: PC-WELT. 31. Juli 2024, abgerufen am 1. August 2024.
  10. 1 2 Andreas Schilling: Begrenzt auf 1,55 V: Intel und Mainboard-Hersteller verteilen Microcode-Update 0x129. 10. August 2024, abgerufen am 26. August 2024.
  11. Jan-Frederik Timm: Core i9-13900K, i7-13700K & i5-13600K: Gaming-Könige im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz. 20. Oktober 2022, abgerufen am 19. Mai 2026: „Bei 65 Watt schafft der Nachfolger 96 Prozent der Leistung des Vorgängers bei 241 Watt, mit fast halbiertem Verbrauch bei 125 Watt erreicht er bereits 126 Prozent.“