J. J. Redick

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Basketballspieler
J. J. Redick
J.J. Redick 20131118 Clippers v Grizzles
Spielerinformationen
Voller Name Jonathan Clay Redick
Spitzname J. J.
Geburtstag 24. Juni 1984
Geburtsort Cookeville, Vereinigte Staaten
Größe 193 cm
Gewicht 87 kg
Position Point Guard, Shooting Guard
Highschool Cave Spring High School (Roanoke, Virginia)
College Duke
NBA Draft 2006, 11. Stelle, Orlando Magic
Vereinsinformationen
Verein Philadelphia 76ers
Liga NBA
Trikotnummer 4
Vereine als Aktiver
2006–2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Orlando Magic
00 00 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Milwaukee Bucks
2013–2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Clippers
Seit 0 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Philadelphia 76ers

Jonathan Clay „J. J.“ Redick (* 24. Juni 1984 in Cookeville, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler, der derzeit bei den Philadelphia 76ers in der NBA unter Vertrag steht. Als Stärken des Combo-Guards gelten primär seine Wurffähigkeiten, Redick gilt als guter Drei-Punkte-Werfer und exzellenter Freiwurf-Schütze.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

High School/College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redick besuchte die Cave Spring High School in Roanoke, wo er im Jahr 2002 für das „McDonalds All-American“-Spiel nominiert und MVP des Spiels wurde. In seinem letzten Jahr an der Highschool (2002) gewann er mit seinem Team die AAA State Championship. Redick erzielte in seinem letzten Spiel seine bisherige Karriere-Bestleistung von 43 Punkten.

Redick begann daraufhin sein Studium an der bekannten Duke University, wo er schnell zu einem der besten Spieler wurde; so wurde er z.B. in den Jahren 2005 und 2006 zum ACC Tournament MVP gewählt. 2006 meldete er sich zum NBA-Draft an und verließ Duke mit einigen ACC-Rekorden,[2] wie etwa den damals meisten erzielten Punkten in der Geschichte der ACC (wurde 2009 von Tyler Hansbrough gebrochen)[3] oder der höchsten Freiwurf-Trefferquote. Als Würdigung seiner Leistungen wurde in einer Zeremonie sein Trikot mit der Nummer 4 am 4. Februar 2007 zurückgezogen und wird nun nicht mehr vergeben.

NBA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redick wurde während des NBA-Drafts 2006 in der ersten Runde an 11. Stelle von den Orlando Magic ausgewählt. Im Jahr 2010 erhielt der damalige Restricted Free Agent ein Angebot der Chicago Bulls, die Orlando Magic nutzten allerdings ihr Vorzugsrecht und hielten Redick zu den angebotenen Konditionen, wodurch er bei den Magic blieb. Redick spielte über sechs Jahre für die Magic, wo er vorzugsweise als Bankspieler eingesetzt wurde. Mit den Magic spielte Redick jedes Jahr um die Playoffs mit. 2009 erreichte er mit den Magic die NBA Finals, dort unterlag man jedoch den Los Angeles Lakers um Kobe Bryant und Pau Gasol.

Am 21. Februar 2013 wurde Redick zu den Milwaukee Bucks transferiert.[4] Mit den Bucks erreichte Redick die Play-offs 2013. Dort scheiterte das Team jedoch bereits in der ersten Runde an den Miami Heat.

Zur Saison 2013/14 wechselte Redick nach Ablauf seines Vertrages innerhalb der Liga und unterschrieb einen Vertrag bei den Los Angeles Clippers. Bei den Clippers spielte er seither meist als startender Shooting Guard im Backcourt mit Chris Paul zusammen. In der Saison 2015/16 war Redick der Spieler mit der höchsten Trefferquote von Dreipunktewürfen mit 47,5%. Mit den Clippers erreichte er auch seit seiner Ankunft regelmäßig die Playoffs, schaffte es jedoch nie über die zweite Playoffrunde hinaus.

Im Juli 2017 wechselte Redick als Free Agent zu Philadelphia 76ers. Er unterschrieb dort einen Einjahresvertrag, der ihm 23 Millionen US-Dollar einbringt.

J.J. Redick Foundation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 gründete J.J. Redick die „J.J. Redick Foundation“,[5] welche sich in Virginia und Florida durch Partnerschaften mit lokalen Wohltätigkeitsorganisationen für die Verbesserung der Lebensbedingungen von benachteiligten Jugendlichen einsetzt. Am 23. Juli 2011 fand als Startschuss ein Golfturnier im Ballyhack Golf Club in Roanoke statt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • J. J. Redick – Spielerprofil auf NBA.com (englisch)
  • J.J. Redick – Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DraftExpressProfile: J.J. Redick, Stats, Comparisons, and Outlook. Abgerufen am 4. Februar 2013.
  2. JJ Redick. Abgerufen am 4. Februar 2013.
  3. Hansbrough sets ACC career scoring record. Abgerufen am 4. Februar 2013.
  4. Orlando Magic traded J.J. Redick to Milwaukee Bucks
  5. The JJ Redick Foundation. Abgerufen am 4. Februar 2013.