Jam FM

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Jam FM
Jam FM-Logo
Allgemeine Informationen
Empfang analog terrestrisch, Kabel digital & Satellit, Internet-Livestream, iPhone App
Sendegebiet Deutschland
Sendestart 15. Januar 1994
Rechtsform Privatrechtlich
Liste der Hörfunksender

JAM FM ist ein privater Hörfunksender. Gesendet wird aus Studios am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg. Mit dem Slogan „93,6 JAM FM Musik die dich bewegt“ positioniert sich der Sender als Radio-Jugendmarke. JAM FM spielt aktuelle Charts und neue Dance-Hits und ist sowohl deutschlandweit über Kabel und Satellit als auch über einen Online-Stream[1] verfügbar. Die meistgehörte Sendung von 93,6 JAM FM ist, wie bei den meisten Radiosendern weltweit, die Morgensendung, die hier „Deine neue JAM FM Morningshow“ heißt. Die Moderatoren John & Rasheed greifen aktuelle Themen aus Musik, Mode und Lebensstil auf. Veranstaltungen, Konzerte, Clubs und Live-Entertainment sind ebenfalls Bestandteile des Programms von 93,6 JAM FM.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Sender wurde 1993 in Berlin gegründet und ging am 15. Januar 1994 deutschlandweit im Kabel auf Sendung. Am 1. August 1994, 12:00 Uhr ging JAM FM vorübergehend in Hit FM auf. Der Eigentümer des Münchner Senders 89 Hit FM war zu dem Zeitpunkt bei JAM FM eingestiegen und wollte es in ein Hit-Musikformat umwandeln. 89 Hit FM war damals das erste Mal außerhalb Münchens zu hören, wo es mit der UKW 89,0 eine terrestrische Frequenz unterhielt. Nämlich deutschlandweit 24 Stunden im Kabel und über den damals beliebten Satelliten Kopernikus auf 23,5° Ost. Das Joint Venture hielt allerdings nur ungefähr sechs Wochen. Mitte September 1994 wurde Hit FM wieder vom Satelliten und aus den Kabelnetzen genommen. Fortan sendete es wieder 12 Stunden pro Tag in München.

JAM FM war zurück. Bis Oktober 1994 lief eine Dauerschleife, dann wurde der reguläre Programmbetrieb wiederaufgenommen. Über die Anfänge des Senders und seine Bedeutung für Black Music in Deutschland berichtete Jörg Wachsmuth (1994 - 2005 Moderator bei JAM FM u.a. Morningshow Sunrise von 1997-2002) in einem Interview für Detektor.FM [2] von einem teilweise experimentellen Programm, dem gelebten Motto "The Finest in Black Music" und dem großen Vorbild Kiss FM New York.

Seit 2001 sendet JAM FM in Berlin und Brandenburg auch terrestrisch, erst über kleinere Frequenzen im Berliner Umland, die die Innenstadt aber nicht erreichten, seit der Einstellung der Verbreitung des FAZ Businessradios über dessen Berliner UKW-Frequenz 93,6 MHz, die mit 2,4 kW vom Berliner Fernsehturm strahlt und eine technische Reichweite von 4,6 Millionen Hörer hat.

Zeitweilig wurde JAM FM auch im Saarland terrestrisch ausgestrahlt. Dort wurde auch am Nachmittag eine regionale Sendung gestaltet. An dem saarländischen Ableger waren neben JAM FM selbst auch die Saarbrücker Zeitung mit 30 % und der big-FM-Gesellschafter Moira Rundfunk (gehört zur Medien Union) mit 19 % beteiligt. Seit 5. September 2005 sendet über die ehemaligen Frequenzen von JAM FM Saarland der Sender big FM Saarland.

Mit dem Ausscheiden des Gesellschafters und Geschäftsführers Matthias Bimmermann Ende 2004 hat der Gesellschafter Frank Nordmann die Geschäftsführung der Skyline Medien GmbH, Markeninhaberin von JAM FM, selbst übernommen. 2005 kaufte die Saarbrücker Zeitung die Skyline Medien Saarland GmbH und damit das Programm und die saarländischen Frequenzen von JAM FM Saarland.

Der geschäftsführende Gesellschafter Frank Nordmann strukturierte den Sender 2005 völlig um. Neu ins Unternehmen kam Reyk Heyer, der von BB RADIO als Programmdirektor zu Jam FM wechselte, erstmals professionelle und zeitgemäße Strukturen einführte und das Programm als "Black Music Radio" vermarktete. Nach dessen Ausscheiden übernahm Ricky Breitengraser für wenige Wochen die Redaktionsleitung. Nach einem Interview für das ZDF-Magazin FRONTAL 21 verließ Breitengraser den Sender, hatte jedoch zuvor noch eine erneute Umgestaltung des Programms verantwortet, durch die ab August 2007 einige etablierte Spezialsendungen gestrichen wurde, u.a. die JAMacianVibez mit Michael Berth sowie der QuietStorm mit Oliver Springer, ebenso Bluenotes (Jazz) mit Stephan Oettel. Andere interessante Formate gingen ebenfalls verloren, so z.B. der Replay, mit Megan Jones oder der Nightgroove mit Beate Dyballa. Die ebenfalls abgesetzte Deutschrapshow "JAM's Rapublik" wurde dank des Einsatzes der Hörer wieder in das Programm von JAMFM aufgenommen und wird momentan immer sonntags von 20 bis 22 Uhr ausgestrahlt. Noch vor dem Relaunch wurde die Sendung Soul Source mit Florian Diehl abgesetzt.

Im Herbst 2007 verließen Frank Nordmann und Reyk Heyer sowie die Mehrzahl der Mitarbeiter den Sender. Neuer Geschäftsführer wurde Matthias Gülzow, der diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Radio Paradiso GmbH & Co. KG und R.H.B. Radiohaus Berlin GmbH innehat.

Am 1. Januar 2010 stellte JAM FM die analoge Kabelverbreitung und Satellitenverbreitung ein, nachdem man kurz zuvor erstmals digital über Astra sendete.

Im Februar 2011 ist Carolin Häublein Geschäftsführerin des Senders, seit Juni 2014 auch Stephan Schmitter.

Programm[Bearbeiten]

Zu den Shows gehört die JAM-FM-Morningshow mit John & Rasheed (Montag bis Freitag, 5:00–10:00 Uhr) die von der Moderatorin Gossip Gloria unterstützt wird, die Show Verena@Work (10:00–15:00 Uhr), das WEEKEND mit Kary, DER MAX #amNachmittag (15:00–20:00 Uhr). Samstags moderiert Tobi das „Best Of John&Rasheed“ (8:00–12:00 Uhr). Die Moderatorin Kary ist samstags (12:00– 17:00 Uhr) und sonntags (10:00–15:00 Uhr) auf Sendung. Zusätzlich zu den Shows der Moderatoren werden donnerstags bis samstags auch verschiedene JAM FM DJ-Shows gesendet.

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JAM FM ist mit jeweils über 100.000 Abonnenten in sozialen Netzwerken wie YouTube und Facebook präsent. Der JAM FM-Kanal ist auf YouTube der meistabonnierte Radiosender Deutschlands.

Senderlogos[Bearbeiten]

Reichweiten[Bearbeiten]

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JAM FM „Musik die dich bewegt“ wurde 2014 stündlich von insgesamt rund 42.000 Hörern eingeschaltet, JAM FM „New Music Radio“ von 79.000 Hörern pro Stunde (6–18 Uhr, Montag bis Samstag).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://webradio.jam.fm/live/
  2. Interview mit Detektor.FM - April 2014

Weblinks[Bearbeiten]