James Jones (Autor)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

James Jones (* 6. November 1921 in Robinson, Illinois; † 9. Mai 1977 in Southampton, Long Island, New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Biografie[Bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg erlebte er den Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und die Schlacht um Guadalcanal als Soldat. Der Angriff auf Pearl Harbour bildet die Rahmenhandlung des Romans Verdammt in alle Ewigkeit, die Schlacht um Guadalcanal wird in Insel der Verdammten geschildert. Dieses Buch wurde unter dem Titel Der schmale Grat verfilmt. Die Nachwehen des Krieges werden schließlich in dem 1979 posthum erschienenen Roman Die Heimkehr der Verdammten behandelt. Diesen letzten Teil der Trilogie konnte Jones nicht mehr vollenden, bei seinem Tod lagen knapp 31 der 34 Kapitel vor. Nach schriftlichen Notizen und Tonbandaufzeichnungen des Autors wurde das Manuskript, dem Willen von James Jones entsprechend, von Willie Morris fertiggestellt. Alle drei Romane sind durch die Schilderung ähnlicher Charaktere miteinander verknüpft, so dass sich ein Gesamtbild des Pazifikkrieges ergibt.

James Jones war verheiratet mit der Schauspielerin Gloria Mosolino (1928–2006). Kaylie Jones (* 1960), die Tochter, veröffentlichte 1990 einen autobiographischen Roman über das Leben der Familie in Paris. A Soldier's Daughter Never Cries (1998), dt. Die Zeit der Jugend (1999), wurde verfilmt von James Ivory, Kris Kristofferson spielte den Vater.

Werke[Bearbeiten]

Verfilmungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]