James Schiro

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James Joseph Schiro (* 2. Januar 1946 in Brooklyn; † 13. August 2014 in Princeton) war ein US-amerikanischer Manager. Von 2002 bis 2009 war er CEO der Zurich Insurance Group.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Studium an der St. John’s University in New York für Betriebswirtschaft und Accounting sowie einem Nachdiplomstudium am Dartmouth College arbeitete er ab 1967 als Wirtschaftsprüfer bei Price Waterhouse. 1995 wurde er Senior Partner und 1998, nach der Fusion mit Coopers & Lybrand entstandene PricewaterhouseCoopers deren CEO und Aufsichtsratsvorsitzender. 2001 verließ er die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Im Frühjahr 2002 wurde er bei der damaligen Zurich Financial Services (heute: Zurich Insurance Group) als Chief Operating Officer eingestellt und kurz darauf zum Konzernleiter und Nachfolger von Rolf Hüppi berufen. Es gelang ihm, den damals in Schwierigkeiten geratenen Versicherungskonzern wieder in die Gewinnzone zurückzuführen.[1]

2009 trat er von seinen Funktionen bei der Zurich Insurance Group zurück, sein Nachfolger wurde Martin Senn. Danach konzentrierte er sich auf Beratungs- und Aufsichtsratsmandate bei Goldman Sachs und PepsiCo. Er verstarb 2014 an einem Krebsleiden.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Topleistung für die Zurich. In: NZZ vom 18. August 2014, abgerufen am 8. August 2016.
  2. Landon Thomas:James Schiro, Goldman’s Lead Director, Dies at 68. In: New York Times vom 19. August 2014, abgerufen am 8. August 2016 (englisch).