Japanische Aralie

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Japanische Aralie
Japanische Aralie (Aralia elata)

Japanische Aralie (Aralia elata)

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Araliengewächse (Araliaceae)
Unterfamilie: Aralioideae
Gattung: Aralia
Art: Japanische Aralie
Wissenschaftlicher Name
Aralia elata
(Miq.) Seem.

Die Japanische Aralie (Aralia elata), auch Japanischer Angelikabaum oder Teufelskrückstock genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Araliengewächse (Araliaceae).

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stachelige Sprossachse
Gefiederte Blätter und verzweigter Blütenstand
Verzweigter Fruchtstand

Aralia elata wächst als sommergrüner, mehrstämmiger großer Strauch oder kleiner Baum. In den Heimatgebieten erreicht er Wuchshöhen von bis zu 10 Metern, in Mitteleuropa nur Wuchshöhen von 4 bis 5 Metern. Er hat wenige, dicke Äste mit grauer Rinde und stachelbewehrte Zweige. Die wechselständigen Laubblätter sind bis zu 80 cm lang und ein- bis dreifach gefiedert. Im Herbst zeigen die Blätter eine rötlich-gelbe Färbung und werden dann abgeworfen.

Aralia elata ist andromonözisch. Der endständige, aufrechte, verzweigte Gesamtblütenstand setzt sich aus doldigen Teilblütenständen zusammen. Die weißlichen, fünfzähligen Blüten sind zwittrig oder männlich, rein weibliche gibt es nicht. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Fünf Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Es bilden sich beerenartige Steinfrüchte mit bei Reife tiefblauer bis schwarzer Färbung, die im Winter auch von Vögeln gefressen werden.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.[1]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aralia elata ist ursprünglich in Russland (Ostsibirien), China (Mandschurei), Japan und Korea beheimatet. Die Japanische Aralie wird auf der gesamten Nordhalbkugel in Gärten und Parks kultiviert.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man kann vier Varietäten unterscheiden:[2]

  • Aralia elata (Miq.) Seem. var. elata: Die Heimat ist China, Korea und Japan.[3][2] Sie ist in den Vereinigten Staaten ein Neophyt.[3] Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.[1]
  • Aralia elata var. inermis (Yanagita) J.Wen: Die Heimat sind die Izu-Inseln in Japan.[2]
  • Aralia elata var. mandshurica (Rupr. & Maxim.) J.Wen: Die Heimat ist das nördliche China, Korea und das fernöstliche asiatische Russland.[2]
  • Aralia elata var. ryukyuensis J.Wen: Sie kommt von den Nansei-Inseln bis ins nordwestliche Taiwan vor.[2]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die jungen Blattknospen sind eine kulinarische Einstimmung auf den Frühling in Japan. Sie werden zum Beispiel in Tempura ausgebacken. Junge Triebe werden gegart gegessen. Blanchiert können die Blätter als Salat gegessen werden. Medizinische Wirkungen wurden untersucht.[4]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Aralia elata bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  2. a b c d e Rafaël Govaerts (Hrsg.): Aralia - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 29. April 2018.
  3. a b Aralia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 28. April 2018.
  4. Aralia elata bei Plants For A Future

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Japanische Aralie (Aralia elata) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Aralia elata im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 14. Januar 2014.