Jim L. Mora

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Mora im November 2006

James Lawrence „Jim“ Mora (* 19. November 1961 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer American-Football-Trainer. Zuletzt war er der Head Coach der UCLA Bruins. Er ist der Sohn von Jim E. Mora.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seines Studiums spielte Mora als Linebacker für die Washington Huskies.[2]

San Diego Chargers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine erste Trainerstelle bekam Mora 1985 bei den San Diego Chargers, wo er anfangs für die Qualitätskontrolle zuständig war, später jedoch zum Trainer der Defensive Backs befördert wurde.[3]

New Orleans Saints[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1992 bis 1996 arbeitete Mora als Trainer der Defensive Backs unter seinem Vater für die New Orleans Saints.[3]

San Francisco 49ers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mora arbeitete von 1997 bis 2003 für die San Francisco 49ers, davon die letzten fünf Saisons als Defensive Coordinator.[3]

Atlanta Falcons[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2004 bis 2006 war Mora Head Coach der Atlanta Falcons.[4] In seiner ersten Saison brachte er die Falcons nach 11 Siegen in die Play-offs, wo sie bis ins NFC Championship Game kamen. Er wurde dafür zum NFC Coach of the Year ernannt.[3] In den darauffolgenden Saisons verpassten die Falcons die Play-offs und Mora wurde entlassen.[5]

Seattle Seahawks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde Mora von den Seattle Seahawks als Assistenz-Head-Coach und Trainer der Defensive Backs verpflichtet.[3] Nach dem Mike Holmgren nach der Saison 2008 als Head Coach zurücktrat, wurde Mora zum Head Coach der Seahawks ernannt.[4] In der Saison 2009 konnte er nur 5 Siege in 16 Spielen erreichen, weshalb er im Januar 2010 entlassen wurde.[6]

UCLA Bruins[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Dezember 2011 wurde Mora zum Head Coach der UCLA Bruins ernannt.[5][7] Am 14. November 2017 wurde er von seinen Aufgaben entbunden. In den sechs Saisons unter Mora erzielte er 46 Siege bei 30 Niederlagen. 2013 hatte er sie dabei zu einem Sieg der PAC-12 South. Er erzielte in seiner Amtsperiode vier der fünf besten offensiven Leistungen der Bruins.[8]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen seiner Entlassung von den Seahawks und der Anstellung von den Bruins arbeitete er als Analyst für NFL Network.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jim L. Mora – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Greg Bishop: The Back and the Coach Behind U.C.L.A.’s Revival. New York Times, 16. November 2012, abgerufen am 28. Mai 2016 (englisch).
  2. Greg Bishop: The Seattle Times: Seahawks: Jim Mora Jr. was born into the business. Seattle Times, 30. Dezember 2004, abgerufen am 28. Mai 2016.
  3. a b c d e Jim Mora Biography. UCLA Bruins, archiviert vom Original am 28. Mai 2016; abgerufen am 28. Mai 2016 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uclabruins.com
  4. a b Brian Lester: Seattle Seahawks. Abdo Publishing Company, ISBN 978-1-61714-028-0, S. 40.
  5. a b c Peter Yoon: UCLA hires ex-NFL coach Jim Mora. 13. Dezember 2011, abgerufen am 28. Mai 2016 (englisch).
  6. Brian Lester: Seattle Seahawks. Abdo Publishing Company, ISBN 978-1-61714-028-0, S. 41.
  7. Craig Morgan: UCLA football coming into its own under Jim L. Mora as Arizona State visits Saturday. 2. Oktober 2015, abgerufen am 28. Mai 2016 (englisch).
  8. Head Football Coach Jim Mora Relieved of Duties. UCLA Bruins, abgerufen am 9. April 2018 (englisch).