Seattle Seahawks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Footballteam aus der National Football League. Zur Eishockeymannschaft mit demselben Namen, die von 1933 bis 1941 in der North West Hockey League und Pacific Coast Hockey League spielte, siehe Seattle Seahawks (Eishockey).
Seattle Seahawks
Gegründet 1976
Spielen in Seattle, Washington
Helm der Seattle Seahawks
Helm
Liga

National Football League (1976–heute)

Aktuelle Uniformen
NFCW-Uniform-SEA.PNG
Teamfarben Seahawks-blau, dunkelmarineblau, hellgrün, weiß
Maskottchen Blitz, Taima der Fischadler
Personal
Besitzer Paul Allen
General-Manager John Schneider
Head Coach Pete Carroll
Teamgeschichte
  • Seattle Seahawks (1976–heute)
Spitznamen
The Hawks
Erfolge
NFL-Gewinner (1)
Conference-Sieger (3)
  • NFC: 2005, 2013, 2014
Division-Sieger (9)
Play-off-Teilnahmen (14)
  • NFL: 1983, 1984, 1987, 1988, 1999, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2010, 2012, 2013, 2014
Stadien


Die Seattle Seahawks (englisch für Fischadler) sind ein in Seattle im Bundesstaat Washington beheimatetes American-Football-Team der National Football League (NFL) und spielen dort in der NFC West der National Football Conference (NFC).

Die Seahawks kamen 1976 als Expansion Team neu in die Liga. Seattle ist das einzige Team der NFL, das sowohl im AFC Championship Game (Saison 1983) als auch im NFC Championship Game (Saison 2005, 2013 und 2014) antrat. Nach der Saison 2005 erreichten die Seahawks zum ersten Mal den Super Bowl, den sie gegen die Pittsburgh Steelers verloren (Super Bowl XL). In der Saison 2013 zogen die Seahawks zum zweiten Mal in den Super Bowl ein, den sie nun gegen die Denver Broncos gewannen (Super Bowl XLVIII). Ein Jahr später gelang ihnen erneut der Einzug in den Super Bowl (Super Bowl XLIX), welcher jedoch an die New England Patriots ging.

Ihre Heimspiele tragen die Seahawks seit 2002 im CenturyLink Field aus. Die Fans der Mannschaft werden 12th Man genannt, die Cheerleader der Seahawks sind die Sea Gals (Meer-Mädels).

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung (1972 – 1976)[Bearbeiten]

Am 15. Juni 1972 gab die Seattle Professional Football Inc., eine Gruppe von Geschäftsleuten und Lokalpolitikern aus Seattle, bekannt, sich um ein NFL-Team für die Stadt zu bemühen.[2] Hauptpartner des Konsortiums war die Nordstorm-Familie, Besitzer der gleichnamigen Warenhauskette, welche später Eigentümer des Franchises wurde. Fast zwei Jahre später, am 4. Juni 1974, erhielt Seattle zusammen mit Tampa von der NFL den Zuschlag für ein neues Team. Am 5. Dezember 1974 unterzeichneten der Commissioner der NFL, Pete Rozelle, und Lloyd Nordstrom, der die Nordstrom-Familie repräsentierte, einen Vertrag über ein NFL-Franchise, der ab der Saison 1976 seinen Spielbetrieb aufnahm.[3] Für die Lizenzrechte wurden dabei 16 Millionen US-Dollar gezahlt.[4] Noch bevor die Seahawks ihr erstes Spiel austrugen, starb Lloyd Nordstrom am 20. Januar 1976 an einem Herzinfarkt.[5]

Am 5. März 1975 wurde John Thompson, ein ehemaliges Vorstandsmitglied der in Seattle beheimateten University of Washington, als General Manager des immer noch namenlosen Teams verpflichtet.[6] Der Name Seattle Seahawks wurde in einem öffentlichen Wettbewerb, an dem mehr als 20.000 Menschen mit über 1.700 Vorschlägen teilnahmen, am 17. Juni 1975 festgelegt.[7] Thompson heuerte Jack Patera, einen Assistenztrainer der Minnesota Vikings, als ersten Head Coach der Seahawks an. Der Expansion Draft, bei dem die Seahawks die ersten Spieler auswählen konnten, fand am 30. und 31. März 1976 statt.[8]

Die Seahawks bekamen den zweiten Pick im NFL Draft 1976, mit dem sie Steve Niehaus einen Defensive Tackle auswählten.[9][10] Zum ersten Mal traten die Seahawks am 1. August 1976 in einem Vorbereitungsspiel gegen die San Francisco 49ers an.

Die Anfangseuphorie (1976–1979)[Bearbeiten]

Das spätere Mitglied der Pro Football Hall of Fame, Wide Receiver Steve Largent, wechselte für einen Draftpick in der achten Runde von den Houston Oilers zu den Seahawks.[11][12] Den ersten Sieg auf dem Spielfeld verzeichneten die Seahawks in der Preseason am 29. August gegen die San Diego Chargers mit 17:16.[13] Am 7. November gewannen die Seahawks das erste Regular-Season-Spiel mit 30:13 gegen die Atlanta Falcons.[14] Diese beiden Siege waren die einzigen in ihrer ersten Saison, die mit einer Bilanz von zwei Siegen und zwölf Niederlagen endete.

1977 richteten die Seahawks den Pro Bowl im Kingdome aus.[15] Zum ersten Mal in seiner Geschichte war der Pro Bowl ausverkauft. Vor dem NFL Draft 1977 gaben die Seahawks ihren Pick in der ersten Runde an die Dallas Cowboys im Tausch gegen einen Pick in der ersten Runde und drei in der zweiten Runde ab. Die Cowboys wählten mit diesem Pick Tony Dorsett. Zur Saison 1977 wechselten die Seahawks in die AFC West. Seattle startete mit vier Niederlagen, bevor sie gegen die Tampa Bay Buccaneers ihren ersten Sieg mit 30:23 einfuhren. Zwei Wochen später gewannen sie gegen die Buffalo Bills mit 56:17. Die Saison 1977 beendeten die Seahawks mit einer Bilanz von fünf Siegen bei neun Niederlagen, einem damals neuen Rekord für Expansion Teams in ihrem zweiten Jahr.[16]

In der Saison 1978 schafften es die Seahawks zum ersten Mal, eine positive Bilanz mit neun Siegen und sieben Niederlagen zu erreichen.[17] Head Coach Jack Patera wurde zum Trainer des Jahres gewählt, Steve Largent hatte mit gefangenen Pässen für 1.168 Yards die zweitmeisten der NFL und Jim Zorn wurde zum Spieler des Jahres in der AFC gewählt. Höhepunkte der Saison waren die beiden Siege gegen die Oakland Raiders.

1979 wurde zum ersten Mal Spiele der Seahawks landesweit im Fernsehen übertragen, als ABC zwei Monday-Night-Spiele ausstrahlte.[18] Das erste Spiel gegen die Atlanta Falcons gewannen sie durch ein Fake Field Goal, bei dem Quarterback Jim Zorn einen Touchdownpass zu Kicker Effren Herrera warf und damit den 31:28-Endstand erzielte. In der darauffolgenden Partie verloren sie im heimischen Kingdome gegen die Los Angeles Rams mit 0:24 und erzielten dabei in der Offense -7 Yards, ein Minusrekord des Teams. Fünf ihrer letzten sechs Spiele, inklusive des zweiten Monday-Night-Spiels gegen die New York Jets, gewannen die Seahawks und schlossen die Saison mit einer Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen ab.

Jahre der Ernüchterung (1980–1982)[Bearbeiten]

1980 verloren die Seahawks alle acht Heimspiele und beendeten mit einer Niederlagenserie von neun Spielen, bei einer Bilanz von vier Siegen und zwölf Niederlagen, die Saison.[19] Einzig die Saisonleistungen von Rookie Defensive End Jacob Green wurden gelobt.[20]

Auch die Saison 1981 verlief ähnlich. Seattle startete mit sechs Niederlagen aus den ersten sieben Spielen und beendete die Saison mit einer Bilanz von sechs Siegen zu zehn Niederlagen. Die Saison brachte mit Safety Kenny Easley einen Hoffnungsträger für die Defense hervor.[21]

Die Saison 1982 wurde durch den Spielerstreik gekennzeichnet und schloss sich aus Sicht der Seahawks leistungsmäßig beinahe nahtlos an die beiden Jahre davor an. Das Management zog die Konsequenzen und ersetzte Jack Patera nach zwei Spielen.[22] Interimscoach wurde Mike McCormack, ein Spieler in der Pro Football Hall of Fame, der zuvor unter anderem bei den Philadelphia Eagles und den Baltimore Colts als Head Coach tätig war. Die Seahawks erreichten eine Bilanz von vier Siegen bei fünf Niederlagen und McCormack rückte nach der Saison ins Management der Seahawks auf und fungierte dort über die nächsten Jahre als Präsident und General Manager.[23]

Die Chuck-Knox-Ära (1983–1991)[Bearbeiten]

Mit der Verpflichtung von Chuck Knox, dem langjährigen Head Coach der Los Angeles Rams und Buffalo Bills kam es zu Veränderungen in Spielsystem und Personalbesetzung.[24] Der Mittelpunkt seiner Offense war Rookie Runningback Curt Warner. Zusammen mit Steve Largent, Quarterback Dave Krieg, der allmählich Jim Zorn ersetzte, sowie der erstarkten Defense um Jacob Green und Kenny Easley führte er die Seahawks zum ersten Mal in ihrer Geschichte in die Play-offs. In der Wild-Card-Runde schlugen sie die Denver Broncos um ihren Rookie Quarterback John Elway mit 31:7. In der Woche darauf mussten sich die Miami Dolphins den Seahawks mit 20:27 geschlagen geben. Die Saison der Seahawks endete im AFC Championship Game, das sie gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Los Angeles Raiders mit 14:30 verloren.[25]

Die Saison 1984 begann mit einer Verletzung von Curt Warner. Er verletzte sich im ersten Spiel gegen die Cleveland Browns so schwer, dass er die ganze Saison ausfiel und seine weitere Karriere gefährdet war. Chuck Knox führte die Seahawks dank einer guten Defense und einem guten Passspiel um Dave Krieg und Steve Largent überraschend in die Play-offs. In der Wild-Card-Runde gewann Seattle gegen den Titelverteidiger Los Angeles Raiders mit 13:7. Sie kamen in der nächsten Runde aber nicht an den Miami Dolphins mit Dan Marino vorbei und verloren mit 10:31.[26]

1985 verpassten die Seahawks die Play-offs mit einer Bilanz von acht Siegen bei acht Niederlagen. Curt Warner war genesen und die Defense um Green, Easley, Jeff Bryant und Dave Brown ließen weniger Punkte zu, durch zahlreiche Fehler des Starting-Quterbacks Dave Krieg, der im zweiten Jahr für die Seahawks spielte, gewann man jedoch nicht genug Spiele.[27] Trotz einer Bilanz von zehn Siegen zu sechs Niederlagen konnten sich die Seahawks 1986 nicht für die Play-offs qualifizieren, obwohl sie die einzige Mannschaft waren, die beide Super-Bowl-Teilnehmer jenes Jahres geschlagen hatte.[28]

Im Jahr 1987 hegte die Fachpresse großen Erwartungen an die Seahawks. Im Draft wurde der hoch gehandelte Linebacker Brian Bosworth verpflichtet. Die Mannschaft konnten die Erwartungen jedoch nicht gänzlich erfüllen. Nachdem die Saison mit einem weiteren Spielerstreik begann, schafften die Seahawks mit einer Bilanz von neun Siegen bei sechs Niederlagen den Einzug in die Play-offs als Wild-Card-Team. In der Wild-Card-Runde verloren sie mit 20:23 nach Verlängerung gegen die Houston Oilers.[29]

1988 gewann das Team zum ersten Mal die AFC West, verlor aber im ersten Play-off-Spiel gegen den späteren Super-Bowl-Teilnehmer Cincinnati Bengals mit 13:21. Ken Behring kaufte das Franchise im Jahr 1988 von den ursprünglichen Besitzern, der Nordstrom-Familie. Ein Jahr später entließ er General Manager Mike McCormack und ersetzte ihn durch den ehemaligen Head Coach der Raiders, Tom Flores.[30]

Die Seahawks erzielten 1990 ihre letzte positive Bilanz für einige Jahre, konnten sich aber nicht für die Play-offs qualifizieren.[31] Schlüsselpersonen verließen die Seahawks: Steve Largent hatte seine Karriere beendet, Kenny Easley musste wegen Verletzungen aufhören, Curt Warner wurde an die Los Angeles Rams verkauft, Dave Krieg und Chuck Knox verließen Seattle 1991.

Turbulente Jahre unter Besitzer Ken Behring (1992–1998)[Bearbeiten]

Die Saison 1992 unter Head Coach Tom Flores wurde die bis dahin schlechteste der Seahawks. Sie hatten keinen guten Quarterback und beendeten die Saison mit einer Bilanz von zwei Siegen bei vierzehn Niederlagen. Ein Hoffnungsschimmer war Defensive Tackle Cortez Kennedy, der zum Defensive Player of the Year (Verteidiger des Jahres) gewählt wurde.

1993 versuchten die Seahawks einen Neuanfang mit dem zweiten Pick im NFL Draft: Rick Mirer von der University of Notre Dame auf der Quarterbackposition.[32] Mirer machte in seinem ersten Jahr Fortschritte und sah nach dem Quarterback der Zukunft aus. Nach seiner ersten Saison wurde er zusammen mit seinem ehemaligen College-Mannschaftskameraden Jerome Bettis zum Offensive Rookie of the Year (Bester Neuling im Angriff) gewählt. Seine weitere Karriere bei den Seahawks verlief jedoch sehr unbeständig, so dass er mehrere Male ausgewechselt wurde und 1997 für einen Erstrunden-Pick zu den Chicago Bears getauscht wurde.[33]

Nach einer enttäuschenden Saison 1994 wurde Tom Flores von Dennis Erickson,[34] dem Head Coach der University of Miami, ersetzt. Das Team draftete Wide Receiver Joey Galloway von der Ohio State University.

Im Januar 1996 verkündete Ken Behring seine Absicht, die Seahawks nach Los Angeles, das gerade seine beiden Teams - die Raiders und die Rams - verloren hatte, umzuziehen. Dort sollten die Seahawks im Anaheim Stadium ab der Saison 1996 spielen. Behring gab als Grund Sicherheitsbedenken im Kingdome im Falle eines Erdbebens an, um den Vertrag mit King County, den Besitzern des Kingdomes, aufzulösen. Seismologen widerlegten Behrings Behauptung, denn die Region Los Angeles ist allgemein als anfälliger für Erdbeben bekannt als der Pazifische Nordwesten. Trotzdem verlegte Behring die Büros der Seahawks im Frühjahr 1996 nach Anaheim. Es war rechtlich jedoch nicht möglich den Vertrag mit dem Kingdome, der bis ins Jahr 2005 reichte, aufzulösen. Behring entschied sich daraufhin die Seahawks an Paul Allen, einer der Gründer von Microsoft, zu verkaufen.[35] Allen knüpfte seine Zusage für einen Kauf der Seahawks an die Forderung, dass den Seahawks ein neues Stadion zur Verfügung gestellt wird. Ein spezielles Referendum fand eine Mehrheit und so war der Erhalt der Seahawks für die Region Seattle gewährleistet.

Der neue Eigentümer berief Bob Whitsitt zum Präsidenten und General Manager. Bekannte Spieler, wie Linebacker Chad Brown, Quarterback Warren Moon und Runningback Ricky Watters, wurden verpflichtet und gaben den Fans Hoffnung auf bessere Zeiten. Es folgten zwei durchschnittliche Jahre, in denen Seattle beide Male mit einer ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen abschloss. Dennis Erickson wurde nach der Saison 1998 entlassen[36] und durch Mike Holmgren, der zuvor die Green Bay Packers erfolgreich trainierte, ersetzt.

Die Mike-Holmgren-Ära (1999–2008)[Bearbeiten]

Zurück in den Play-offs[Bearbeiten]

Holmgren füllte gleichzeitig die Rolle des Head Coaches und des General Managers aus.[37] Die Seahawks starteten gut in ihre erste Saison unter Holmgren. Sie gewannen acht ihrer ersten zehn Spiele, danach jedoch nur noch eines ihrer letzten sechs Spiele.[38] Joey Galloway fehlte fast die ganze Saison, weil er mit seinem Vertrag nicht zufrieden war. Er wurde nach der Saison für einen Draftpick in der ersten Runde an die Dallas Cowboys abgegeben. Trotzdem konnten sie mit einer Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen die AFC-West gewinnen und zum ersten Mal seit 1988 in die Play-offs einziehen. Das Play-off-Spiel verloren die Seahawks gegen die Miami Dolphins, mit Dan Marino in seinem vorletzten Spiel, mit 17:20.[39]

Holmgren draftete 2000 Shaun Alexander von der University of Alabama,[40] der Ricky Watters in den nächsten Jahren ersetze. Zur Saison 2001 wurde der Quarterback Matt Hasselbeck von Holmgrens alten Team, den Green Bay Packers, verpflichtet. Auch den ehemaligen Super-Bowl-Sieger Trent Dilfer holten die Seahawks als Ersatz für den noch unerfahrenen Hasselbeck nach Seattle.

CenturyLink Field - Heimstätte seit 2002

Jahre der großen Veränderungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 zogen die mit verändertem Logo,[41] frischen Farben und neuen Trikots ausgestatteten Seahawks in ihr neues Seahawks-Stadium (später CenturyLink Field).[42] Sie zogen auch in eine andere Conference und Division. Die Seahawks waren nun Bestandteil der NFC West zusammen mit den St. Louis Rams, den San Francisco 49ers und den Arizona Cardinals.[43] Auch in der neuen Umgebung wurden die Play-offs verpasst. Die Kritik an Holmgren, der zum dritten Mal hintereinander die Play-offs verpasst hatte, wurde immer lauter. Die Kritiker zweifelten seine Doppelrolle als Head Coach und General Manager an und forderten, dass er sich nur noch auf sein Traineramt konzentrieren sollte.

Vor der Saison 2003 legte Holmgren unter dem Druck der Medien sein Amt als General Manager nieder, um sich voll auf sein Traineramt zu konzentrieren.[44] Die Seahawks schafften es alle acht Spiele im heimischen Stadion zu gewinnen und mit zehn Siegen und sechs Niederlagen in die Play-offs einzuziehen. Sie trafen auf die Green Bay Packers und hatten Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen. So ließ beispielsweise Wide Receiver Koren Robinson einen Touchdownpass von Hasselbeck in der Endzone fallen. Das Spiel ging in die Verlängerung, wo sich Matt Hasselbeck bei der Platzwahl zu dem Kommentar, der über die nicht abgeschalteten Schiedsrichtermikrofone durchs ganze Stadion schallte, hinreißen ließ:„we want the ball, and we’re going to score“ (Wir wollen den Ball, und wir werden punkten). Ein paar Minuten später warf Hasselbeck eine Interception zu Al Harris, einem Cornerback der Packers, der den Ball zu einem Touchdown zurücktrug und damit die Saison der Seahawks beendete.[45]

Titelaspiranten[Bearbeiten]

Die Erwartungen von Medien und Fans waren 2004 sehr hoch. Nicht wenige wie zum Beispiel die Sports Illustrated prognostizierten der Mannschaft eine Super-Bowl-Teilnahme. Die Seahawks gewannen die ersten drei Spiele, bevor sie im Heimspiel gegen den Divisionsrivalen St. Louis Rams[46] ein schon sicher geglaubtes Spiel, in dem sie noch gegen Ende des letzten Viertels 27:10 führten, noch aus der Hand gaben und am Ende mit 33:27 nach Verlängerung verloren.[47] Die Seahawks erholten sich nur schwer von dieser Niederlage und gewannen sechs ihrer restlichen zwölf Spiele. Eine der Niederlagen war das Rückspiel gegen die Rams in St. Louis. Die Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen reichte für den Divisionstitel, und so zogen sie zum zweiten Mal hintereinander in die Play-offs ein. Die Freude über den Einzug in die Play-offs wurde aber durch Shaun Alexander getrübt, der sich über Mike Holmgrens Entscheidung, ihn in der zweiten Halbzeit des letzten Spiels gegen die Atlanta Falcons für die Play-offs zu schonen, öffentlich empörte.[48] Alexander verpasste dadurch den NFL-Rushing-Titel (Spieler mit den meisten gelaufenen Yards in einer Saison) um ein Yard und musste Curtis Martin von den New York Jets den Vortritt lassen. In den Play-offs wartete Seattles Angstgegner, die St. Louis Rams und auch dieses Mal behielten die Rams mit 27:20 die Oberhand.[49] Somit verloren die Seahawks zum ersten Mal in ihrer Geschichte dreimal in einer Saison gegen den gleichen Gegner.

Nach der Saison 2004 wurde General Manager Bob Whitsitt wegen Unstimmigkeiten mit Headcoach Mike Holmgren seines Amtes enthoben.[50] Die Verträge der drei wichtigsten Spieler der Seahawks (Left Tackle Walter Jones, Alexander und Hasselbeck) waren ausgelaufen, und die Seahawks mussten, wollten sie weiter um die Play-offs mitspielen, einen Weg finden, sie alle in einer von der NFL vorgegebenen Gehaltsgrenze (Salary Cap) unterzubringen, ohne den Rest der Mannschaft entscheidend zu schwächen.

Matt Hasselbeck, Quarterback der Seahawks von 2001 bis 2010

Mit Tim Ruskell wurde 2005 ein neuer General Manager verpflichtet,[51] der die drei Stützen des Teams mit neuen Verträgen ausstattete und sich im Gegenzug von Spielern wie Chad Brown, Anthony Simmons und Ken Lucas trennte. Des Weiteren verpflichtete er Spieler wie Joe Jurevicius, Chuck Darby, Bryce Fisher, Lofa Tatupu und Leroy Hill und legte so den Grundstein für die bis dahin beste Saison der Seahawks. Seattle startete mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Saison, verlor dann aber kein einziges Spiel mehr bis zum letzten Spieltag, wo sie in einem unbedeutenden Spiel den Packers unterlagen. Shaun Alexander stellte einen neuen Rekord für Touchdowns in einer Saison[52] auf und wurde zum Most Valuable Player (MVP) der Saison 2005 gewählt. Die linke Seite der Offensive Line mit Walter Jones und Steve Hutchinson galt als eine der besten der NFL und hatte einen erheblichen Anteil an Alexanders Rekorden und Auszeichnungen. Mit einer Bilanz von dreizehn Siegen bei drei Niederlagen sicherte sich Seattle als beste Mannschaft der NFC den Heimvorteil für die gesamten NFC-Play-offs. Gegen die Washington Redskins gewannen sie das erste Play-off-Spiel seit 21 Jahren[53][54], und mit dem Sieg über die Carolina Panthers im NFC Championship Game zogen sie zum ersten Mal in den Super Bowl ein.

Im Super Bowl XL trafen die Seahawks auf die Pittsburgh Steelers um ihren jungen Quarterback Ben Roethlisberger und Runningback Jerome Bettis, der das letzte Spiel seiner Karriere bestritt. Seattle konnte zwar mehr Yards als die Steelers erzielen, aber sie schafften es nicht, ihre Überlegenheit in genügend Punkte umzusetzen. Entweder wurden sie von den Schiedsrichtern zurückgepfiffen,[55][54][56] oder sie machten Fehler in den entscheidenden Situationen.[57] Die Steelers dagegen konnten mit Hilfe dreier Big Plays das Spiel mit 21:10 für sich entscheiden. Roethlisberger hatte das schlechteste Quarterback Rating, das je zu einem Super-Bowl-Gewinn reichte.

2006 tauschten die Seahawks Guard Steve Hutchinson an die Minnesota Vikings und bekamen von diesen Wide Receiver Nate Burleson.[58] Weitere wichtige Neuzugänge waren Linebacker Julian Peterson[58] und der ehemalige Super Bowl MVP Deion Branch, den Seattle am Anfang der Saison von den New England Patriots verpflichtete. Seit 1999 erreichte keine Mannschaft die den Super Bowl verlor, im Jahr darauf in die Play-offs.[59] Shaun Alexander verletzte sich im ersten Spiel gegen die Detroit Lions, spielte aber noch drei Spiele, bis ihm ein gebrochener Fuß diagnostiziert wurde und er den Großteil der Saison aussetzen musste. Auch Matt Hasselbeck fehlte mit diversen Verletzungen vier Spiele. Die Seahawks retteten sich knapp mit einer Bilanz von neun Siegen zu sieben Niederlagen in die Play-offs und gewannen ihren 3. Divisionstitel in Folge. Im ersten Spiel der Play-offs schlugen sie die Dallas Cowboys mit 21:20.[60] In der nächsten Runde war gegen die Chicago Bears Schluss, gegen die sie in der Verlängerung verloren.[61]

General Manager Tim Ruskell sortierte vor der Saison 2007 einige Spieler, wie Grant Wistrom, Darell Jackson, Ken Hamlin, und Jerramy Stevens, aus und ersetzte sie mit Spielern wie Patrick Kerney, Brian Russell, Deon Grant und Marcus Pollard. Auch Strong Safety Michael Boulware musste noch vor der Saison gehen.[62] Die Seahawks setzten sich trotz eines erneut weit hinter den Erwartungen zurückbleibenden Shaun Alexanders wieder in der Division mit zehn Siegen und sechs Niederlagen durch, sodass sie im ersten Play-off-Spiel gegen die Washington Redskins Heimrecht hatten. Die Redskins wurden im QwestField mit 35:14 besiegt.[63] Das Divisional Play-off-Spiel fand in Green Bays Lambeau Field statt, indem das Spiel, trotz zwischenzeitlicher 14:0-Führung, in einer 20:42-Niederlage für die Seahawks endete.[64]

Wenige Tage nach dem Aus in den Play-offs gab Mike Holmgren bekannt, dass er nach der Saison 2008 zurücktreten[65] und sein Assistant Jim Mora Jr. voraussichtlich seine Nachfolge antreten werde.[66] Da Shaun Alexander in der Preseason entlassen wurde,[67] lag das Hauptaugenmerk in der Free Agency auf einer Verbesserung des Laufspiels. Größte Probleme der Seahawks in der Vorsaison waren das Laufspiel und die Offensive Line. Verpflichtet wurden die Runningbacks Julius Jones[68] von den Dallas Cowboys sowie T.J. Duckett von den Detroit Lions, Guard Mike Wahle von den Carolina Panthers sowie Kicker Orlindo Mare und Linebacker D.D. Lewis. Kicker Josh Brown, der zu den besten Kickern gehörte wechselte zum Divisionsrivalen nach St. Louis. Die Saison war von Verletzungen geprägt. Nachdem sich mit Deon Branch, Nate Burleson und Bobby Engram alle drei Wide Receiver verletzten, für Burleson war die Saison gar beendet, fand Quarterback Hasselbeck keine eingespielte Offense vor. Hinzu kam, dass er selbst permanent Rückenbeschwerden hatte und mehrere Spiele aussetzen musste.[69] Zudem musste auch Defensive End Patrick Kerney die Saison vorzeitig beenden. Einzig Tight End John Carlson, der 2008 von der University of Notre Dame gedraftet wurde, erwies sich als Lichtblick. In seiner ersten Saison konnte er bis zum zwölften Spieltag fast 400 Yards und drei Touchdowns durch Pässe erzielen. Dennoch beendeten die Seahawks die Saison mit einer Bilanz von vier Siegen bei zwölf Niederlagen.

Jim Mora (2009)[Bearbeiten]

Als Holmgrens Nachfolger wurde Jim Mora ausgewählt, welcher vorher als Assistant Head Coach und Defensive Backs Coach Holmgren assistiert hatte.[66] Die Saison begann positiv, als die St. Louis Rams überzeugend mit 28:0 geschlagen werden konnten.[70] Doch der Rest der Saison war vor allem von schwachen Spielen bei Auswärtsauftritten geprägt. Mit fünf Siegen und sieben Niederlagen ging es in die letzten vier Saisonspiele, welche allesamt verloren wurden und Mora letztendlich seinen Job kosteten.[71]

Pete Carroll (2010–heute)[Bearbeiten]

Neuausrichtung[Bearbeiten]

Marshawn Lynch and Mike Williams beim als "Beast Quake" getauften Spielzug gegen die New Orleans Saints

Neuer Head Coach wurde Pete Carroll, welcher von der University of Southern California (USC) nach Seattle wechselte. Er galt als erfolgreicher und charismatischer Trainer im College Football, dessen Methoden sich nicht auf die NFL übertragen ließen.[72] Gemeinsam mit dem ebenfalls neu eingestellten General Manager John Schneider übernahm er ein Team, welches schlecht zusammengestellt war („[the team] was old, small and slow in comparison to many other teams across the league“).[73] In ihrem ersten Jahr bei den Seahawks vollführten Carroll und Schneider bei dem Versuch die Mannschaft umzukrempeln insgesamt 284 Transfers.[74] Die vier Teams der NFC West waren in dieser Saison allesamt schwach, und so qualifizierten sich die Seahawks als erstes Team in der Geschichte der NFL, mit einer negativen Bilanz von sieben Siegen bei neun Niederlagen, als Tabellenführer ihrer Division für die Play-offs.[75] Im Wild-Card-Spiel trafen sie auf die amtierenden Super-Bowl-Sieger New Orleans Saints, welche unerwartet mit 41:36 geschlagen wurden.[76] Der spielentscheidende 67-Yards-Touchdown von Marshawn Lynch war einer der spektakulärsten Läufe in der Geschichte der Play-offs und wurde später „Beast-Quake“ getauft. Dieser Name leitet sich aus „Beastmode“, dem Spitznamen Lynchs, und dem Fakt ab, dass der Lärm der jubelnden Fans rund um das Stadion ein Erdbeben (engl. Earthquake) auslöste.[77] In den Divisional-Play-offs verloren die Seahawks gegen die Chicago Bears mit 35:24.[78]

In Carrolls zweitem Jahr wurde der Umbau fortgeführt, als der langjährige Quarterback Matt Hasselbeck, welcher in seiner Karriere bei den Seahawks unzählige Franchiserekorde aufgestellt und das Team 2005 in den Super Bowl geführt hatte, abgegeben wurde. Für ihn wurde Tarvaris Jackson zusammen mit dem Wide Receiver Sidney Rice von den Minnesota Vikings verpflichtet.[79] Wie in der Vorsaison erreichten die Seahawks eine Bilanz von sieben Siegen zu neun Niederlagen in der Regular Season, was nicht zur Teilnahme an den Play-offs reichte.[80]

Aufschwung und Krönung[Bearbeiten]

Auf der Suche nach Verstärkung auf der Quarterback-Position wurde vor der Saison 2012 Matt Flynn von den Green Bay Packers verpflichtet.[81] Außerdem wurde mit Russell Wilson ein Quarterback gedraftet[82], welcher sich letztendlich durch starke Leistungen in der Preseason den Startplatz erkämpfte.[83] Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sich im Laufe der Saison und führte ein junges Team, welches von einer starken Defense profitierte, per Wildcard in die Play-offs. Dort besiegten sie die Washington Redskins und errangen somit den ersten Auswärtssieg in den Play-offs seit 1983.[84] Im anschließenden Spiel schieden sie gegen die Atlanta Falcons aus. In diesem Spiel brach Rookie-Quarterback Wilson mit 385 Yards den Rekord (335 Yards) von Sammy Baugh aus dem Jahr 1937. Als erstem Team gelang es Seattle, nicht nur einen (mindestens) 20-Punkte-Rückstand im letzten Viertel aufzuholen, sondern auch in Führung zu gehen.[85]

Russell Wilson, Marshawn Lynch mit der Lombardi Trophy

In Carrolls und Schneiders viertem Jahr bei den Seahawks wurde das Team in der Defense beim Pass-Rush mit Cliff Avril[86] und Michael Bennett[87] verstärkt. In der Offensive wurde mit Percy Harvin ein dynamischer aber verletzungsanfälliger Spieler verpflichtet.[88] Getragen von einer guten Defense, inklusive der als Legion of Boom getauften Passverteidigung, wurde die NFC West vor der Konkurrenz aus San Francisco mit einer Bilanz von dreizehn Siegen und drei Niederlagen gewonnen und der Heimvorteil in den Play-offs der NFC errungen.[89][90] In den Divisional-Play-offs besiegten sie die New Orleans Saints in einem knappen Spiel mit 23:15.[91] Im NFC Championship Game kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Rivalen aus der Division, den San Francisco 49ers.[92] Durch Touchdowns von Lynch und Jermaine Kearse, drei erzielten Field Goals von Steven Hauschka, und einer Interception in der eigenen Endzone kurz vor Schluss von Malcolm Smith, wurde das Spiel mit 23:17 gewonnen. Somit zogen die Seahawks zum zweiten Mal in den Super Bowl ein.Am 2. Februar 2014 spielten die Seahawks im Super Bowl XLVIII gegen die Denver Broncos, wodurch es zum Aufeinandertreffen zwischen der besten Defense der NFL und der, von Quarterback Peyton Manning angeführten, besten Offense kam. [93] Das Spiel endete mit dem überraschend deutlichem 43:8-Sieg und damit stand die erste Meisterschaft in der Franchisegeschichte der Seattle Seahawks fest.[94]

Der Saisonstart der Saison 2014 verlief mit drei Siegen und drei Niederlagen in den ersten sechs Spielen durchwachsen.[95] Doch das Team steigerte sich und konnte mit neun Siegen aus den letzten zehn Spielen die Arizona Cardinals, auch auf Grund zweier Siege in den direkten Duellen, noch von der Spitze der NFC West verdrängen.[95] Mit zwölf Siegen bei vier Niederlagen sicherten sie sich, als an Position eins gesetztes Team, wiederum den Heimvorteil in den Play-offs. In der Divisional-Round gelang ein 31:17-Sieg gegen die Carolina Panthers.[95] Das NFC Championship Game gegen die Green Bay Packers wurde in der Overtime mit 28:22 gewonnen, obwohl die Seahawks drei Minuten vor Schluss mit 19:7 in Rückstand lagen.[96] Somit qualifizierten sich die Seahawks zum dritten Mal in ihrer Geschichte für den Super Bowl (XLIX). Die Titelverteidigung scheiterte jedoch auf Grund der 24:28-Niederlage gegen die New England Patriots.[97]

Stadion[Bearbeiten]

Zwischen 1976 und 1999 war das neu errichtete Kingdome das Stadion der Seahawks. In der Saison 1994 mussten wegen herunterfallender Dachteile zwei Preseason Spiele und die ersten drei Heimspiele der Regular Season im Husky Stadium der University of Washington austragen werden.[98] Für die Spielzeiten 2000 und 2001 mussten die Seahawks ins Husky Stadium umziehen, da der Kingdome abgerissen wurde und an seiner Stelle das neue Seahawks-Stadium gebaut wurde..[99] Nachdem Qwest die Namensrechte gekauft hatte, wurde die Umbenennung in Qwest Field am 2. Juni 2004 bekanntgegeben.[100] Nachdem Qwest von CenturyLink übernommen worden war, wurde im Juni 2011 das Stadion in CenturyLink Field umbenannt.

Spieler[Bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader der Seattle Seahawks

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 16. Juni 2015
Depth ChartTransaktionen

96 Spieler

Spieler in der Hall of Fame[Bearbeiten]

Seahawks Ring of Honor[Bearbeiten]

Mit dem Seattle Seahawks Ring of Honor würdigen die Seattle Seahawks Spieler, Trainer und Offizielle, welche sich um die Mannschaft besonders verdient gemacht haben. Die Namen der Mitglieder werden im Stadion der Seahawks zur Schau gestellt.

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten]

Seahawks' retired numbers: #80 Steve Largent, #12 "The Fans", #96 Cortez Kennedy und #71 Walter Jones
Jahr Spieler Auszeichnung
1984 Kenny Easley Defensive Player of the Year
1992 Steve Largent Trikotnummer #80 gesperrt
1992 Cortez Kennedy Defensive Player of the Year
2005 Shaun Alexander League MVP
2010 Walter Jones[102] Trikotnummer #71 gesperrt
2012 Cortez Kennedy Trikotnummer #96 gesperrt
2014 Malcolm Smith Super Bowl MVP

Trainer[Bearbeiten]

Head Coaches[Bearbeiten]

Name Zeitraum Regular Season Play-offs
Spiele Gew. Ver. Siegquote Spiele Gew. Ver. Siegquote
Jack Patera 1976–1982 94 35 59 37,5 %
Mike McCormack 1982 7 4 3 57,1 %
Chuck Knox 1983–1991 143 80 63 55,9 % 7 3 4 42,9 %
Tom Flores 1992–1994 48 14 34 29,2 %
Dennis Erickson 1995–1998 64 31 33 48,4 %
Mike Holmgren 1999–2008 160 86 74 53,8 % 10 4 6 40,0 %
Jim L. Mora 2009 16 5 11 31,3 %
Pete Carroll seit 2010 80 50 30 62.5 % 10 7 3 70,0 %

Stand: März 2015

Aktueller Trainerstab[Bearbeiten]

Trainer der Seattle Seahawks
Front Office

Head Coaches

Trainer der Offense

  Trainer der Defense

Trainer der Special Teams

Stärke und Kondition

Rivalität mit den San Francisco 49ers[Bearbeiten]

Nach dem Wechsel der Seattle Seahawks in die NFC West im Jahr 2002 begann die Rivalität mit der San Francisco 49ers. Ursprünglich war die Rivalität eher einseitig, da die Seahawks bis 2007 acht von zwölf Spielen gewannen. Seit der Wiedererstarkung der 49ers in der Saison 2008 holten sie gegen die Seahawks sechs Siege in zehn Spielen. Nach der Saison 2012 trafen die 49ers fünf mal auf die Seahawks, wobei der Sieg vier mal, davon einmal im NFC Championship Game, nach Seattle ging.

Die Rivalität galt aufgrund ihrer geringen Geschichte lange als unbedeutend, gilt mittlerweile jedoch als einer der Stärksten der NFL. 2010 verstärkte sich die Rivalität, als die College-Rivalen Pete Carroll (USC) und Jim Harbaugh (Stanford) die Trainerposten übernahmen.[103]

Es gab insgesamt dreunddreißig Duelle zwischen den Seahawks und den 49ers, wovon achtzehn von Seattle und fünfzehn von San Francisco gewonnen wurde. Sechs Spiele fanden dabei vor dem Wechsel der Seahawks in die NFC West statt, wovon zwei von der Mannschaft aus Seattle gewonnen wurden. Das bisher einzige aufeinandertreffen in den Play-offs konnten die Seahawks für sich entscheiden.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wert des Teams (in Mrd. US-Dollar)[104]
1997: Preis beim letzte Eigentümerwechsel.
2005ff: Nach Schätzung der Forbes bis 2014.

2014 konnte das Franchise rund 288 Millionen Dollar Umsatz verzeichnen. Der operative Gewinn lag hierbei bei 27,3 Millionen US-Dollar.

Der Wert der Seattle Seahawks lag 2014 nach Schätzungen der Forbes bei 1,33 Milliarden US-Dollar, sie sind damit das fünfzehnwertvollste Team der NFL und das wertvollste Expansion Team seit der Gründung der NFL 1970. Somit fand seit dem Kauf 1997 von Paul Allen für 194 Millionen eine Wertsteigerung um 586 % statt. Im Jahr 2014 ist der geschätzte Wert der Seahawks im Vergleich zum Vorjahr um rund 23 % gestiegen.[104]

Der durchschnittliche Ticketpreis für ein Spiel im CenturyLink Field liegt bei direktem Kauf bei 71 US-Dollar, was leicht über dem Durchschnitt der NFL, der bei rund 62 US-Dollar liegt, ist. Üblicherweise sind jedoch schon lange vor Beginn der Saison alle Tickets ausverkauft, weshalb viele Karten bei Ebay oder auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.

Fans und Außendarstellung[Bearbeiten]

Cheerleading[Bearbeiten]

Die Sea Gals beim Training

Die Cheerleader der Seattle Seahawks sind die Sea Gals.[105] Sie gelten als eine der am besten trainierten Cheerleader-Mannschaften. Die Sea Gals treten bei jedem Spiel der Seahawks auf und präsentieren sich während der Off-Season auf verschiedenen Veranstaltungen.

Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten]

Die Seahawks betreiben eine Wohltätigkeitsstiftung, die Jugend- und Gangkriminalität in Seattle verhindern möchte.[106] Lehrer, welche sich besonders engagieren, werden von den Seattle Seahawks ausgezeichnet und mit einer Spende über 1000 US-Dollar für Schulbücher oder ähnliches geehrt.[107] Zusätzlich verschenken die Seahawks in Zusammenarbeit mit Boeing noch je 100 Karten für ihre Spiele, damit auch Kindern aus sozial schwachen Familien der Besuch eines Spiels ermöglicht wird.[108]

12th Man[Bearbeiten]

Die Anhänger der Seattle Seahawks werden gemeinhin als 12th Man bezeichnet. Sie gelten als die lautesten Fans der NFL, so waren sie im Guinness-Buch der Rekorde vertreten, nachdem sie am 15. Dezember 2013 die Lautstärke von 136,6 dB erreichten.[109] Dieser Rekord wurde mittlerweile von den Fans der Kansas City Chiefs gebrochen.[110]

Die Lautstärke im Stadion ist für die Gegner hinderlich, da sie die Kommunikation und Abstimmung erschwert.[111] Im Stadion der Seattle Seahawks werden die meisten Strafen für Frühstarts (False Start) in der NFL vergeben.[112]

Aus Dankbarkeit für die Unterstützung wurde am 15. Dezember 1984 die Trikotnummer 12 gesperrt. Vor jedem Heimspiel wird am Südende des Stadions die Flagge der 12th Man gehisst. Nachdem die Texas A&M, deren Fans seit den 1920ern 12th-Man genannt werden, sich 2006 „12th-Man“ hat schützen lassen, wird auf offiziellen Seahawks-Merchandise-Artikeln nur noch die Zahl 12 verwendet.[113][114]

Alle Saisons seit 1976[Bearbeiten]

Saison Siege Niederlagen Unentschieden Platzierung Play-off-Ergebnis
1976 2 12 0 5. NFC-West
1977 5 9 0 4. AFC-West
1978 9 7 0 2. AFC-West
1979 9 7 0 3. AFC-West
1980 4 12 0 5. AFC-West
1981 6 10 0 5. AFC-West
1982 4 5 0 10. AFC
1983 9 7 0 2. AFC-West 31:7-Sieg gegen Denver Broncos Wildcard
27:20-Sieg gegen Miami Dolphins Divisional
14:30-Niederlage gegen Los Angeles Raiders AFC-Titlegame
1984 12 4 0 2. AFC-West 13:7-Sieg gegen Los Angeles Raiders Wildcard
31:10-Niederlage gegen Miami Dolphins Divisional
1985 8 8 0 3. AFC-West
1986 10 6 0 2. AFC-West
1987 9 6 0 2. AFC-West 20:23-OT-Niederlage gegen Houston Oilers Wildcard
1988 9 7 0 1. AFC-West 13:21-Niederlage gegen Cincinnati Bengals Divisional
1989 7 9 0 4. AFC-West
1990 9 7 0 3. AFC-West
1991 7 9 0 4. AFC-West
1992 2 14 0 5. AFC-West
1993 6 10 0 5. AFC-West
1994 6 10 0 5. AFC-West
1995 8 8 0 3. AFC-West
1996 7 9 0 4. AFC-West
1997 8 8 0 3. AFC-West
1998 8 8 0 3. AFC-West
1999 9 7 0 1. AFC-West 17:20-Niederlage gegen Miami Dolphins Wildcard
2000 6 10 0 4. AFC-West
2001 9 7 0 2. AFC-West
2002 7 9 0 3. NFC-West
2003 10 6 0 2. NFC-West 27:33-OT-Niederlage gegen Green Bay Packers Wildcard
2004 9 7 0 1. NFC-West 20:27-Niederlage gegen St. Louis Rams Wildcard
2005 13 3 0 1. NFC-West 20:10-Sieg gegen Washington Redskins Divisional
34:14-Sieg gegen Carolina Panthers NFC-Title
10:21-Niederlage gegen Pittsburgh Steelers SB XL
2006 9 7 0 1. NFC-West 21:20-Sieg gegen Dallas Cowboys Wildcard
24:27-OT-Niederlage gegen Chicago Bears Divisional
2007 10 6 0 1. NFC-West 35:14-Sieg gegen Washington Redskins Wildcard
20:42-Niederlage gegen Green Bay Packers Divisional
2008 4 12 0 3. NFC-West
2009 5 11 0 3. NFC-West
2010 7 9 0 1. NFC-West 41:36-Sieg gegen New Orleans Saints Wildcard
24:35-Niederlage gegen Chicago Bears Divisional
2011 7 9 0 3. NFC-West
2012 11 5 0 2. NFC-West 24:14-Sieg gegen Washington Redskins Wildcard
28:30-Niederlage gegen Atlanta Falcons Divisional
2013 13 3 0 1. NFC-West 23:15-Sieg gegen New Orleans Saints Divisional
23:17-Sieg gegen San Francisco 49ers NFC-Title
43:8-Sieg gegen Denver Broncos Super Bowl
2014 12 4 0 1. NFC-West 31:17-Sieg gegen Carolina Panthers Divisional
28:22-OT-Sieg gegen Green Bay Packers NFC-Title
24:28-Niederlage gegen New England Patriots Super Bowl

Seattle Seahawks in der Populärkultur[Bearbeiten]

  • In der 11. Episode der sechsten Staffel der US-Serie Grey’s Anatomy wird ein Spieler der Seattle Seahawks operiert.
  • Martin Crane aus der Serie Frasier ist Fan der Seattle Seahawks.
  • Im Film Draft Day von 2014 spielen die Seahawks eine wichtige Rolle.

Literatur[Bearbeiten]

  • Steve Raible: Tales from the Seattle Seahawks Sideline : A Collection of the Greatest Seahawks Stories Ever Told. Skyhorse Publishing Inc., New York 2012, ISBN 9781613213858.
  • Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, ISBN 978-1617140280.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seattle Seahawks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatseahawks.com Facilities. In: seahawks.com. Abgerufen am 27. Januar 2013 (englisch).
  2. Rückblick auf die Gründungsgeschichte abgerufen auf saettlepi.com
  3. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 11
  4. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 42
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSeattle pi: Look Back. In: seattlepi.com. 19. Januar 2006, abgerufen am 27. Januar 2013 (englisch).
  6. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 9
  7. Woher kommt der Name Seahawks? in den FAQ auf seahawks.com
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Format1976 NFL Expansion Draft. In: Official Site of Pro Football Hall of Fame. Abgerufen am 27. Januar 2013 (englisch).
  9. Bericht über Seattles ersten Draftpick, Steve Niehaus auf seattletimes.com, abgerufen am 26. Mai 2015
  10. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 12
  11. Die Geschichte von Steve Largent auf seahawks.com, abgerufen am 28. Mai 2015
  12. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 13
  13. Rückblick auf den ersten Sieg auf seahawks.com, abgerufen am 28. Mai 2015
  14. Rückblick auf das erste gewonnene Spiel der Regular Season auf seahawks.com, abgerufen am 28. Mai 2015
  15. Erwähnung des Pro Bowls 1977 abgerufen am 28. Mai 2015
  16. Rückblick auf die Season 1977 auf seahawks.com, abgerufen am 28. Mai 2015
  17. Saison 1978 auf seahawks.com, abgerufen am 28. Mai 2015
  18. Seahawks und MNF auf seahawks.com, abgerufen am 28. Mai 2015
  19. Saison 1980 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com,
  20. Seahawks Mount Rushmore candidates abgerufen am 26. Juli 2015 auf seatllepi.com
  21. Saison 1981 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  22. 1982: Pateras last stand abgerufen am 26. Juli 2015 auf seahawks.com
  23. Saison 1982 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  24. Rückblick auf Knox abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  25. Saison 1983 abgerufen am 26. Mai 2015 auf seahawks.com
  26. Saison 1984 auf seahawks.com, abgerufen am 28. Mai 2015
  27. Saison 1985 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  28. Saison 1986 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  29. Saison 1987 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  30. Saison 1988 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  31. Saison 1990 abgerufen am 28. Mai 2015 auf seahawks.com
  32. Video des Drafts von Mirer abgerufen am 27. Mai 2015 auf nfl.com
  33. Rick Mirer traded to Bears for first-round draft choice, Bericht über den Trade Mirers zu den Bears vom 18. Februar 2015, abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  34. Bericht über die Einstellung von Erickson abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  35. Focus on: Paul Allen abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  36. Saison 1998 abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  37. Bericht über Holmgren abgerufen am 27. Mai 2015 auf nytimes.com
  38. Spielplan und Ergebnisse von 1999 abgerufen am 27. Mai 2015 auf nfl.com
  39. Spielbuch des Play-off-Spiels abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawksmedia.com
  40. Rückblick auf den Draft von Alexander abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  41. Bericht über die Vorstellung des neuen Seahawkslogos abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  42. Bericht über die Veränderungen in der Saison 2002 abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  43. Bericht über die Rückkehr in die NFC West abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  44. Bericht über Holmgren 2003 abgerufen am 27. Mai 2015 auf nytimes.com
  45. Spielbericht des Play-off-Spiels 2003 abgerufen am 27. Mai 2015 auf sports.espn.go.com
  46. Spielplan Saison 2004 abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  47. GGamecenter: Rams @ Seahawks abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  48. Alexander über seine Auswechslung in Woche 17 abgerufen am 26. Mai 2015 auf seattlepi.com
  49. Play by Play: Rams @ Seahawks abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  50. Bericht über die Entlassung Holmgrens abgerufen am 26. Mai 2015 auf seattletimes.com
  51. Bericht übere die Verpflichtung Ruskells abgerufen am 26. Mai 2015 auf sport195.com
  52. Alexander stellt Rekord aufabgerufen am 26. Mai 2015 auf espn.go.com
  53. Rückblick auf die Beendigung der Negativserie abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  54. a b Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 9
  55. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 8
  56. Super Bowl XL Flashback: Did Seahawks lose because of bad refs? abgerufen am 27. Mai 2015 auf cbssports.com
  57. Kritik an der Spielweise der Seahawks abgerufen am 26. Mai 2015 auf seattlepi.com
  58. a b Bericht über die Verpflichtung von Burleson abgerufen am 26. Mai 2015 auf espn.go.com
  59. Der Verlierer-Fluch abgerufen am 26. Mai 2015 auf ran.de
  60. Play by Play: Cowboys @ Seahawks abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  61. Play by Play: Seahawks @ Bears abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  62. Texans trade Babin to Seattle for Boulware abgerufen am 26. Mai 2015 auf chron.com
  63. Play by Play: Redskins @ Seahawks abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  64. Play by Play: Seahawks @ Packers abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  65. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 40
  66. a b Mora named Seahawks coach for 2009 abgerufen am 27. Mai 2015 auf seattletimes.com
  67. Bericht über die Entlassung Alexanders abgerufen am 26. Mai 2015 auf nfl.com
  68. Bericht über die Verpflichtung von Jones abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  69. Matt Hasselbeck now dealing with back injury abgerufen am 27. Mai 2015 auf seattletimes.com
  70. Seahawks sunday: Carlson defense lead Seahawks to 28-0 win abgerufen am 27. Mai 2015 auf bleacherreport.com
  71. Jim Mora fired as Seahawks coach abgerufen am 27. Mai 2015 auf seattlepi.com
  72. The Power of positive Coaching (englisch) mmpb.si.com, Abgerufen am 11. September 2014
  73. Pete Carroll turned Team around (englisch) profootballtalk.com, Abgerufen am 11. September 2014
  74. 2010: Historical and Hysterical abgerufen am 30. Mai 2015 auf seahawks.com
  75. NFL Week 17: Play-off-Entscheidungen abgerufen am 27. Mai 2015 auf spox.com
  76. Play by Play: saints @ Seahawks abgerufen am 27. Mai 2015 auf nfl.com
  77. Beast Quake (englisch) SBNation.com, Abgerufen am 11. September 2014
  78. Play by Play: seahawks @ Bears 2010 abgerufen am 27. Mai 2015 auf nfl.com
  79. Matt Hasselbeck leaving Seattle Seahawks - Travis Jackson agrees deal sources say abgerufen am 27. Mai 2015 auf espn.go.com
  80. Spielplan 2011 abgerufen am 27. Mai 2015 auf nfl.com
  81. NFL Free Agency: Seattle Seahawks & Matt Flynn agree deal abgerufen am 27. Mai 2015 auf espn.go.com
  82. re-grading the 2012 NFL Draft - The time I gave Russell Wilson a C abgerufen am 27. Mai 2015 auf cbssports.com
  83. Russell Wilson named Starting QB by Seattle Seahawks abgerufen am 27. Mai 2015 auf nfl.com
  84. Seahawks finally win Road Playoff Game (englisch) nbcsports.com, Abgerufen am 11. September 2014
  85. Seahawks rookie Russell Wilson dazzles even in defeat to Falcons abgerufen am 27. Mai 2015 auf seattletimes.com
  86. Cliff Avril & Seattle Seahawks agree to 15M contract abgerufen am 27. Mai 2015 auf nfl.com
  87. Michael Bennett reportedly signs with Seattle Seahawks abgerufen am 27. Mai 2015 auf si.com
  88. Percy Harvin officially traded Seattle Seahawks abgerufen am 27. Mai 2015 auf espn.go.com
  89. Seahawks Defense ranks among the NFLs greats (englisch) sportspressnw.com, Abgerufen am 11. September 2014
  90. The News Tribune; The Olympian: Super Hawks: The Seattle Seahawks' 2013 Championship Season. Triumph Books, Chicago 2014, Seiten 31ff.
  91. New Orleans Saints vs Seattle Seahawks NFL Playoffs live abgerufen am 27. Mai 2015 auf theguardian.com
  92. 2013 NFL Playoffs - NFC Championship abgerufen am 27. Mai 2015 auf espn.go.com
  93. Spielbericht zum Super Bowl XLVIII auf spiegel.de
  94. Super Bowl XLVIII (englisch) NFL.com, Abgerufen am 11. September 2014
  95. a b c Spielplan 2014 abgerufen am 27. Mai 2015 auf fbshedule.com
  96. Spielbericht NFC Championship auf ran.de abgerufen am 27. Mai 2015 auf ran.de
  97. Spielbericht zum Super Bowl XLVIV auf spiegel.de
  98. Bericht über den Umzug ins Huskystadion 1994 abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  99. Bericht über den Umzug ins Huskies Stadium 2000 abgerufen am 27. Mai 2015 auf gohuskies.com
  100. Qwest buying naming rights to Seahawks Stadium abgerufen am 30. Mai 2015 auf seattletimes.com
  101. a b c d e f g h Liste der Seahawks-Hall-of-Famer abgerufen am 26. Mai 2015 auf pointafter.com
  102. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSeahawks Communications: Seahawks to Unveil Walter Jones' No. 71. In: seahawks.com. 1. Dezember 2010, abgerufen am 27. Jänner 2013 (englisch).
  103. 49ers-Seahawks rivalry: Get ready for a long-running drama abgerufen am 8. Juni 2015 auf sportingnews.com
  104. a b Forbes.com NFL-Team-Wertschätzung: #15 Seattle Seahawks (englisch). Zugriff am 31. Mai 2015.
  105. Die Sea Gals abgerufen am 27. Mai 2015 auf seahawks.com
  106. A Better Seattle abgerufen am 5. Juni 2015
  107. Heroes in the classroom abgerufen am 5. Juni 2015 auf seahawks.com
  108. Legion of Youth abgerufen am 5. Juni 2015 auf seahawks.com
  109. Seahawks fans sets Guiness World Record for loudest stadium abgerufen am 27. Mai 2015 auf theguardian.com
  110. Chiefs break Seahawks noise record abgerufen am 27. Mai 2015 auf si.com
  111. Willkommen in der Dezibel-Hölle abgerufen am 04. Juni 2015 auf tagesspiegel.de
  112. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 7
  113. Bericht über den Gerichtskampf zwischen der Texas A&M und den Seattle Seahawks abgerufen am 27. Mai 2015 auf espn.go.com
  114. Seahawks must pay rent to use the phrase 12th man abgerufen am 27. Mai 2015 auf king5.com
Diese Seite befindet sich derzeit im Review-Prozess
QSicon in Arbeit.svg Diese Seite befindet sich derzeit im Review. Sag dort deine Meinung zum Artikel und hilf mit, ihn zu verbessern!