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Seattle Seahawks

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Footballteam aus der National Football League. Zur Eishockeymannschaft mit demselben Namen, die von 1933 bis 1941 in der North West Hockey League und Pacific Coast Hockey League spielte, siehe Seattle Seahawks (Eishockey).
Seattle Seahawks
Gegründet 1976
Spielen in Seattle, Washington
Helm der Seattle Seahawks
Helm
Liga

National Football League (1976–heute)

Aktuelle Uniformen
NFCW-Uniform-SEA.PNG
Teamfarben Seahawks-blau, dunkelmarineblau, hellgrün, weiß
Maskottchen Blitz und Boom, Taima der Fischadler
Personal
Besitzer Paul Allen
General Manager John Schneider
Head Coach Pete Carroll
Teamgeschichte
  • Seattle Seahawks (1976–heute)
Spitznamen
The Hawks
Erfolge
NFL-Gewinner (1)
Conference-Sieger (3)
  • NFC: 2005, 2013, 2014
Division-Sieger (9)
Play-off-Teilnahmen (15)
  • NFL: 1983, 1984, 1987, 1988, 1999, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015
Stadien

Die Seattle Seahawks (englisch für Fischadler) sind ein in Seattle im Bundesstaat Washington beheimatetes American-Football-Franchise der National Football League (NFL) und spielen dort in der NFC West der National Football Conference (NFC).

Die Seahawks kamen 1976 als Expansion Team neu in die Liga. Seattle ist das einzige Team der NFL, das sowohl im AFC Championship Game als auch im NFC Championship Game antrat. Nach der Saison 2005 erreichten die Seahawks zum ersten Mal den Super Bowl, den sie gegen die Pittsburgh Steelers verloren. In der Saison 2013 zogen die Seahawks zum zweiten Mal in den Super Bowl ein, den sie gegen die Denver Broncos gewannen. Ein Jahr später gelang ihnen erneut der Einzug in den Super Bowl, in dem jedoch die New England Patriots siegreich waren.

Ihre Heimspiele tragen die Seahawks seit 2002 im CenturyLink Field aus. Die Fans der Mannschaft werden 12s genannt, die Cheerleader der Seahawks sind die Sea Gals.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung (1972–1976)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. Juni 1972 gab die Seattle Professional Football Inc., eine Gruppe von Geschäftsleuten und Lokalpolitikern aus Seattle, bekannt, sich um ein NFL-Team für die Stadt zu bemühen.[2] Hauptpartner des Konsortiums war die Nordstrom-Familie, Besitzer der gleichnamigen Warenhauskette, welche später Eigentümer des Franchises wurde. Fast zwei Jahre später, am 4. Juni 1974, erhielt Seattle zusammen mit Tampa von der NFL den Zuschlag für ein neues Team. Am 5. Dezember 1974 unterzeichneten der Commissioner der NFL, Pete Rozelle, und Lloyd Nordstrom, der die Nordstrom-Familie repräsentierte, einen Vertrag über ein NFL-Franchise, der ab der Saison 1976 seinen Spielbetrieb aufnahm.[3] Für die Lizenzrechte wurden dabei 16 Millionen US-Dollar gezahlt.[4] Noch bevor die Seahawks ihr erstes Spiel austrugen, starb Lloyd Nordstrom am 20. Januar 1976 an einem Herzinfarkt.[5]

Am 5. März 1975 wurde John Thompson, ein ehemaliges Vorstandsmitglied der in Seattle beheimateten University of Washington, als General Manager des immer noch namenlosen Teams verpflichtet.[6] Der Name Seattle Seahawks wurde in einem öffentlichen Wettbewerb, an dem mehr als 20.000 Menschen mit über 1.700 Vorschlägen teilnahmen, am 17. Juni 1975 festgelegt.[7] Thompson heuerte Jack Patera, einen Assistenztrainer der Minnesota Vikings, als ersten Head Coach der Seahawks an. Der Expansion Draft, bei dem die Seahawks die ersten Spieler auswählen konnten, fand am 30. und 31. März 1976 statt.[8]

Die Seahawks bekamen den zweiten Pick im NFL Draft 1976, mit dem sie Steve Niehaus einen Defensive Tackle auswählten.[9][10]

Die Anfangseuphorie (1976–1979)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das spätere Mitglied der Pro Football Hall of Fame, Wide Receiver Steve Largent, wechselte für einen Draftpick in der achten Runde von den Houston Oilers zu den Seahawks.[11][12] Nach dem ersten Spiel der Seahawks am 1. August gegen die San Francisco 49ers[13] verzeichneten die Seahawks den ersten Sieg auf dem Spielfeld in der Preseason am 29. August gegen die San Diego Chargers mit 17:16.[14] Das erste Regular-Season-Spiel gewannen die Seahawks am 17. Oktober gegen die Buccaneers in Tampa,[15] gefolgt vom ersten Regular-Season-Heim-Sieg am 7. November mit 30:13 gegen die Atlanta Falcons.[16] Diese beiden Siege waren die einzigen in ihrer ersten Saison, die mit einer Bilanz von zwei Siegen und zwölf Niederlagen endete.

1977 richteten die Seahawks den Pro Bowl im Kingdome aus.[16] Zum ersten Mal in seiner Geschichte war der Pro Bowl ausverkauft. Vor dem NFL Draft 1977 gaben die Seahawks ihren Pick in der ersten Runde an die Dallas Cowboys im Tausch gegen einen Pick in der ersten Runde und drei in der zweiten Runde ab. Die Cowboys wählten mit diesem Pick Tony Dorsett. Zur Saison 1977 wechselten die Seahawks in die AFC West. Seattle startete mit vier Niederlagen, bevor sie gegen die Tampa Bay Buccaneers ihren ersten Sieg mit 30:23 einfuhren. Zwei Wochen später gewannen sie gegen die Buffalo Bills mit 56:17. Die Saison 1977 beendeten die Seahawks mit einer Bilanz von fünf Siegen bei neun Niederlagen, einem damals neuen Rekord für Expansion Teams in ihrem zweiten Jahr.[17]

In der Saison 1978 schafften es die Seahawks zum ersten Mal, eine positive Bilanz mit neun Siegen und sieben Niederlagen zu erreichen.[18] Head Coach Jack Patera wurde zum Trainer des Jahres gewählt, Steve Largent hatte mit gefangenen Pässen für 1.168 Yards die zweitmeisten der NFL und Jim Zorn wurde zum Spieler des Jahres in der AFC gewählt. Höhepunkte der Saison waren die beiden Siege gegen die Oakland Raiders.

1979 wurde zum ersten Mal Spiele der Seahawks landesweit im Fernsehen übertragen, als ABC zwei Monday-Night-Spiele ausstrahlte.[19] Das erste Spiel gegen die Atlanta Falcons gewannen sie durch ein Fake-Field-Goal, bei dem Quarterback Jim Zorn einen Touchdownpass zu Kicker Effren Herrera warf und damit den 31:28-Endstand erzielte. In der darauffolgenden Partie verloren sie im heimischen Kingdome gegen die Los Angeles Rams mit 0:24 und erzielten dabei in der Offense -7 Yards, ein Minusrekord des Teams. Fünf ihrer letzten sechs Spiele, inklusive des zweiten Monday-Night-Spiels gegen die New York Jets, gewannen die Seahawks und schlossen die Saison mit einer Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen ab.

Jahre der Ernüchterung (1980–1982)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1980 begann die Saison der Seahawks moderat, nachdem sie vier der ersten sieben Spiele gewannen. Darauf folgte jedoch eine Niederlagenserie von neun Spielen, die längste in der Geschichte des Franchises, so dass die Saison mit einer Bilanz von vier Siegen und zwölf Niederlagen endete.[20] Gleichzeitig war es die erste Saison der Seahawks, in dem sie kein einziges Heimspiel gewannen.[21] Zusätzlich wurden die Seahawks zum ersten Team seit der Fusion der AFL mit der NFL, welches Safeties in drei aufeinanderfolgenden Spielen zuließ.[22] Gelobt wurden jedoch die Leistungen der Special Teams und den beiden Rookies Will Lewis und Jacob Green.[21]

Die Saison 1981 begann zunächst mit einer Niederlage gegen die Cincinnati Bengals, wodurch die Niederlagenserie auf zehn Spiele ausgedehnt wurde.[23] Nach einem 13:10-Sieg gegen den Rivalen aus Denver am zweiten Spieltag endete diese Serie jedoch. Nach diesem Sieg verloren die Seahawks jedoch die nächsten fünf Spiele. Die Seahawks konnten sich jedoch wieder fangen und gewannen fünf der letzten neun Spiele, so dass sie die Saison mit sechs Siegen und zehn Niederlagen beendeten.[24] Die Saison brachte mit Safety Kenny Easley, der zum AFC Defensive Rookie of the Year gewählt wurde, einen Hoffnungsträger für die Defense hervor.[25]

Die Saison 1982 begann mit zwei Niederlagen, ehe die Saison aufgrund eines Spielerstreikes für 57 Tage unterbrochen wurde. In dieser Zeit zog das Management Konsequenzen und ersetzte Jack Patera und General Manager John Thompson durch Mike McCormack, der zuvor unter anderem bei den Philadelphia Eagles und den Baltimore Colts als Head Coach tätig war. Die Seahawks erreichten eine Bilanz von vier Siegen bei fünf Niederlagen und McCormack verblieb nach der Saison im Management der Seahawks, wo er als Präsident und General Manager fungierte.[26][27]

Die Chuck-Knox-Ära (1983–1991)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Verpflichtung von Chuck Knox, dem langjährigen Head Coach der Los Angeles Rams und Buffalo Bills, kam es zu Veränderungen in Spielsystem und Personalbesetzung.[28] Der Mittelpunkt seiner Offense war Rookie-Runningback Curt Warner. Zusammen mit Steve Largent, Quarterback Dave Krieg, der allmählich Jim Zorn ersetzte, sowie der erstarkten Defense um Jacob Green und Kenny Easley führte er die Seahawks zum ersten Mal in ihrer Geschichte in die Play-offs. In der Wildcard-Runde schlugen sie die Denver Broncos um ihren Rookie-Quarterback John Elway mit 31:7. In der Woche darauf mussten sich die Miami Dolphins den Seahawks mit 20:27 geschlagen geben. Die Saison der Seahawks endete im AFC Championship Game, das sie gegen den späteren Super-Bowl-Sieger, den Los Angeles Raiders, mit 14:30 verloren.[29]

Die Saison 1984 begann mit einer Verletzung von Curt Warner. Er verletzte sich im ersten Spiel gegen die Cleveland Browns so schwer, dass er die ganze Saison ausfiel und seine weitere Karriere gefährdet war. Durch den Ausfall des Runningbacks änderte Knox sein Spielsystem und legte seinen Schwerpunkt auf das Passspiel, wodurch er den Spitznamen Air Knox bekam.[30] Chuck Knox führte die Seahawks dank einer guten Defense und einem guten Passspiel um Dave Krieg und Steve Largent überraschend in die Play-offs. In der Wildcard-Runde gewann Seattle gegen den Titelverteidiger Los Angeles Raiders mit 13:7. Sie kamen in der nächsten Runde aber nicht an den Miami Dolphins mit Dan Marino vorbei und verloren mit 10:31.[31]

1985 verpassten die Seahawks die Play-offs mit einer Bilanz von acht Siegen bei acht Niederlagen. Curt Warner war genesen und die Defense um Green, Easley, Jeff Bryant und Dave Brown ließen weniger Punkte zu, durch zahlreiche Fehler des Starting-Quarterbacks Dave Krieg, der im zweiten Jahr für die Seahawks spielte, gewannen die Seahawks jedoch nicht genug Spiele.[32] Trotz einer Bilanz von zehn Siegen zu sechs Niederlagen konnten sich die Seahawks 1986 nicht für die Play-offs qualifizieren, obwohl sie die einzige Mannschaft waren, die beide Super-Bowl-Teilnehmer jenes Jahres geschlagen hatte.[33]

Im Jahr 1987 hegte die Fachpresse großen Erwartungen an die Seahawks. Im Draft wurde der hoch gehandelte Linebacker Brian Bosworth verpflichtet. Die Mannschaft konnten die Erwartungen jedoch nicht gänzlich erfüllen. Nachdem die Saison mit einem weiteren Spielerstreik begann, schafften die Seahawks mit einer Bilanz von neun Siegen bei sechs Niederlagen den Einzug in die Play-offs als Wildcard-Team. In der Wildcard-Runde verloren sie mit 20:23 nach Verlängerung gegen die Houston Oilers.[34]

1988 gewann das Team zum ersten Mal die AFC West, verlor aber im ersten Play-off-Spiel gegen den späteren Super-Bowl-Teilnehmer Cincinnati Bengals mit 13:21.[35] Ken Behring kaufte das Franchise im Jahr 1988 von den ursprünglichen Besitzern, der Nordstrom-Familie, für 88 Millionen US-Dollar.[36] Ein Jahr später entließ er General Manager Mike McCormack und ersetzte ihn durch den ehemaligen Head Coach der Raiders, Tom Flores.[35]

Vor der Saison 1989 wurde der Kader der Seahawks neu aufgestellt und insgesamt 22 neue Spieler, davon 14 Rookies, fanden ihren Platz. Das Special Team der Seahawks galt als besonders gut und auch die Passverteidigung war eine der Besten der Liga. Am fünften Spieltag konnte James Jefferson einen Kickoff der Kansas City Chiefs für 97 Yards zurücktragen und einen Touchdown erzielen, womit er den längsten Spielzug, der in einem Punktgewinn endete, erzielte. Die Saison beendeten die Seahawks mit sieben Siegen und neun Niederlagen, womit sie die Play-offs verpassten.[37]

Die Saison 1990 stellte für die Seahawks einen Umbruch da, den die Leistungsträger Largent, welcher seine Karriere beendete, und Warner, welcher zu den Los Angeles Rams getradet wurde, verließen die Mannschaft.[38] Diese Schwächung der Offense war ein Grund für das mäßige Abschneiden der Seahawks in dieser Saison, welche trotz einer Defense, die die zweitwenigsten Punkte der Liga zulies, viele Spiele nicht gewinnen konnten.[39] Die ersten drei Spiele der Saison gingen allesamt verloren und die Mannschaft konnten sich erst spät fangen, indem sie fünf der letzten sechs Spiele gewannen und die Saison so mit neun Siegen und sieben Niederlagen beendeten, womit sie die Play-offs knapp verpassten.[40]

Im NFL Draft 1991 wählten die Seahawks in der ersten Runde den Quarterback Dan McGwire, welcher der neue Hoffnungsträger der Seahawks werden sollte. McGwire enttäuschte jedoch auf ganzer Linie, kam in der Saison 1991 zu nur einem Einsatz, bei dem er eine Interception warf und zur Halbzeit ausgewechselt wurde.[41][42] Die Leistungen der Seahawks in dieser Saison waren sehr inkonsistent. Erst verloren die Seahawks drei der ersten vier Spiele, dann gewannen sie wieder vier der nächsten fünf Spiele um letztlich fünf der letzten sieben Spiele zu verlieren und die Saison mit sieben Siegen und neun Niederlagen zu beenden. Aufgrund des schlechten Ergebnisse der letzten Jahre und philosophischen Differenzen zwischen Knox und Behring, wurde am 27. Dezember 1991 der Head Coach von den Seahawks entlassen.[41]

Turbulente Jahre (1992–1998)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Januar 1992 verkündete Behring, dass er Tom Flores als neuen Head Coach verpflichtet habe.[41] Die Saison 1992 unter Flores wurde die bis dahin schlechteste der Seahawks. Sie hatten keinen guten Quarterback und beendeten die Saison mit einer Bilanz von zwei Siegen bei vierzehn Niederlagen. Ein Hoffnungsschimmer war Defensive Tackle Cortez Kennedy, der zum Defensive Player of the Year (Verteidiger des Jahres) gewählt wurde.

1993 versuchten die Seahawks einen Neuanfang mit dem zweiten Pick im NFL Draft, Rick Mirer von der University of Notre Dame auf der Quarterback-Position.[43] Mirer machte in seinem ersten Jahr Fortschritte und sah nach dem Quarterback der Zukunft aus. Nach seiner ersten Saison wurde er zusammen mit seinem ehemaligen College-Mannschaftskameraden Jerome Bettis zum Offensive Rookie of the Year (Bester Neuling im Angriff) gewählt. Seine weitere Karriere bei den Seahawks verlief jedoch sehr unbeständig, so dass er mehrere Male ausgewechselt wurde und 1997 für einen Erstrunden-Pick zu den Chicago Bears getauscht wurde.[44]

Für die Saison 1994 stellten die Seahawks das jüngste Team der Liga.[45] Die Saison begann für die Seahawks erfolgreich, als sie von den ersten vier Spielen drei gewinnen konnten. Es folgte jedoch eine Nierlagenserie von sechs Spielen, ehe sie mit sechs Siegen und zehn Niederlagen die Saison beendeten und die Play-offs verpassten. Geprägt wurde die Saison insbesondere durch Verletzungen, welcher vor allem die Secondary der Seahawks betraf.[46] Trauriger Höhepunkt war ein Autounfall, bei dem sich drei Seahawks-Spieler verletzten, Defensive Tackle Michael Frier sogar eine Querschnittslähmung davon trug.[47] Nach der enttäuschenden Saison 1994 wurde Tom Flores von Dennis Erickson, dem Head Coach der University of Miami, ersetzt.[48]

Die Saison 1995 begann für die Seahawks erfreulich, als mit Largent der erste Seahawk in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen wurde. Sportlich lief es anfangs weniger gut, als die Seahawks in der ersten Saisonhälfte nur zwei Spiele gewannen. In den letzten acht Spielen konnten die Seahawks jedoch Erfolge erzielen und die Saison mit acht Siegen und acht Niederlagen beenden. Der in der ersten Runde gedraftete Wide Receiver Joey Galloway konnte dabei besonders hervorstechen, indem er mehrere Seahawks-Rookie-Rekorde und ligaweite Saisonrekorde aufstellte.[49]

Im Januar 1996 verkündete Ken Behring seine Absicht, die Seahawks nach Los Angeles, das gerade seine beiden Teams – die Raiders und die Rams – verloren hatte, umziehen zu lassen. Dort sollten die Seahawks im Anaheim Stadium ab der Saison 1996 spielen.[50] Behring gab als Grund Sicherheitsbedenken im Kingdome im Falle eines Erdbebens an, um den Vertrag mit King County, den Besitzern des Kingdomes, aufzulösen. Trotzdem verlegte Behring die Büros der Seahawks im Frühjahr 1996 nach Anaheim.[51] Es war rechtlich jedoch nicht möglich den Vertrag mit dem Kingdome, der bis ins Jahr 2005 reichte, aufzulösen.[50] Behring entschied sich daraufhin die Seahawks an Paul Allen, einer der Gründer von Microsoft, zu verkaufen.[52] Allen knüpfte seine Zusage für einen Kauf der Seahawks an die Forderung, dass den Seahawks ein neues Stadion zur Verfügung gestellt wird. Ein spezielles Referendum fand eine Mehrheit und so war der Erhalt der Seahawks für die Region Seattle gewährleistet.[51] Sportlich lief es in der Saison 1996 für die Seahawks mäßig. Die Saison begann mit drei Niederlagen, alle gegen Divisiongegner. Die Seahawks konnten zwischenzeitlich eine Bilanz von fünf Siegen bei fünf Niederlagen erzielen, verloren jedoch vier der letzten sechs Spiele und verpassten so die Play-offs.[53]

Die Saison 1997 begann mit einem Quarterbackwechsel, nachdem Mirer entlassen und für ihn der erfahrene Warren Moon verpflichtet wurde. Als Ersatzquarterback wurde der ungedraftete Free Agent Jon Kitna verpflichtet. Die Seahawks konnten in den ersten zehn Spielen sechs Siege erzielen, ehe sie nach einer Niederlagenserie von vier Spielen ihre Play-off-Chancen verspielten. Die Mannschaft konnte die letzten beiden Saisonspiele gewinnen und so die Saison mit acht Siegen und gleichvielen Niederlagen beenden.[54]

Vor Beginn der Saison 1998 stellte Besitzer Allen dem Head Coach Dennis Erickson das Ultimatum, dass er die Play-offs erreichen würde oder entlassen werde.[55] Die Saison begann mit drei Siegen, ehe der Erfolg nachließ und die Mannschaft die Saison erneut mit acht Siegen und acht Niederlagen beendete.[56] Erickson wurde daraufhin entlassen[57] und durch Mike Holmgren, der zuvor die Green Bay Packers erfolgreich trainierte, ersetzt.[56]

Wiedererstarkung unter Mike Holmgren (1999–2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurück in den Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mike Holmgren (2004)

Holmgren füllte gleichzeitig die Rolle des Head Coaches und des General Managers aus.[58] Die Seahawks starteten gut in ihre erste Saison unter Holmgren. Sie gewannen acht ihrer ersten zehn Spiele, danach jedoch nur noch eines ihrer letzten sechs Spiele.[59] Trotzdem konnten sie mit einer Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen die AFC West gewinnen und zum ersten Mal seit 1988 in die Play-offs einziehen. Das Play-off-Spiel verloren die Seahawks gegen die Miami Dolphins, mit Dan Marino in seinem vorletzten Spiel, mit 17:20.[60]

In der Saison 2000 wurde Joey Galloway, welcher fast die ganze vorangegangene Saison gefehlt hatte, für die Erstrundendraftpicks der Saisons 2000 und 2001 an die Dallas Cowboys abgegeben.[61] Mit dem Pick für den 2000er Draft holten sich die Seahawks Runningback Shaun Alexander von der University of Alabama.[62] Er setzte sich in seiner ersten Saison jedoch noch nicht durch und war hinter Ricky Watters nur Backup-Runningback. Aufgrund anhaltender Probleme mit dem Salary Cap mussten die Seahawks vor Saisonbeginn neun Starter der Vorsaison entlassen. Sportlich lief es ebenfalls nicht gut, da die Seahawks sieben der ersten neun Spiele verloren. Sie konnten sich zwar noch gegen Saisonende verbessern und insgesamt eine Bilanz von sechs Siegen und zehn Niederlagen vorweisen, verpassten jedoch die Play-offs.[63]

Zur Saison 2001 wurde der Quarterback Matt Hasselbeck von Holmgrens alten Team, den Green Bay Packers, verpflichtet. Auch den ehemaligen Super-Bowl-Sieger Trent Dilfer holten die Seahawks als Ersatz für den noch unerfahrenen Hasselbeck nach Seattle. Alexander konnte sich nach einer Verletzung Watters als Starter auf der Position des Runningbacks durchsetzen. Am neunten Spieltag erlief er gegen die Oakland Raiders insgesamt 266 Yards, darunter ein 88-Yard-Lauf, beides Franchiserekorde. Sportlich verbesserten sich die Seahawks im Vergleich zur Vorsaison und konnten neun der sechzehn Spiele gewinnen, verpassten jedoch dennoch die Play-offs.[64]

Jahre der großen Veränderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2002 zogen die mit verändertem Logo,[65] frischen Farben und neuen Trikots ausgestatteten Seahawks in ihr neues Seahawks Stadium (später CenturyLink Field).[66] Zugleich zogen sie im Rahmen der Umstrukturierung der NFL in eine andere Conference und Division. Die Seahawks waren nun zusammen mit den St. Louis Rams, den San Francisco 49ers und den Arizona Cardinals Bestandteil der NFC West.[67] Auch in der neuen Umgebung wurden die Play-offs verpasst. Die Kritik an Holmgren, der zum dritten Mal hintereinander die Play-offs verpasst hatte, wurde immer lauter. Die Kritiker zweifelten seine Doppelrolle als Head Coach und General Manager an und forderten, dass er sich nur noch auf sein Traineramt konzentrieren sollte.

Vor der Saison 2003 legte Holmgren unter dem Druck der Medien sein Amt als General Manager nieder, um sich voll auf sein Traineramt zu konzentrieren.[68] Die Seahawks schafften es alle acht Spiele im heimischen Stadion zu gewinnen und mit zehn Siegen und sechs Niederlagen in die Play-offs einzuziehen. Sie trafen auf die Green Bay Packers und hatten Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen. So ließ beispielsweise Wide Receiver Koren Robinson einen Touchdownpass von Hasselbeck in der Endzone fallen. Das Spiel ging in die Verlängerung, wo sich Matt Hasselbeck bei der Platzwahl zu dem Kommentar, der über die nicht abgeschalteten Schiedsrichter-Mikrofone durchs ganze Stadion schallte, hinreißen ließ: „We want the ball, and we’re going to score“ (Wir wollen den Ball, und wir werden punkten). Ein paar Minuten später warf Hasselbeck eine Interception zu Al Harris, einem Cornerback der Packers, der den Ball zu einem Touchdown zurücktrug und damit die Saison der Seahawks beendete.[69]

Titelaspiranten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erwartungen von Medien und Fans waren 2004 sehr hoch. Nicht wenige wie zum Beispiel die Sports Illustrated prognostizierten der Mannschaft eine Super-Bowl-Teilnahme. Die Seahawks gewannen die ersten drei Spiele, bevor sie im Heimspiel gegen den Divisionsrivalen St. Louis Rams[70] ein schon sicher geglaubtes Spiel, in dem sie noch gegen Ende des letzten Viertels 27:10 führten, noch aus der Hand gaben und am Ende mit 33:27 nach Verlängerung verloren.[71] Die Seahawks erholten sich nur schwer von dieser Niederlage und gewannen sechs ihrer restlichen zwölf Spiele. Eine der Niederlagen war das Rückspiel gegen die Rams in St. Louis. Die Bilanz von neun Siegen bei sieben Niederlagen reichte für den Divisionstitel, und so zogen sie zum zweiten Mal hintereinander in die Play-offs ein. Die Freude über den Einzug in die Play-offs wurde aber durch Shaun Alexander getrübt, der sich über Mike Holmgrens Entscheidung, ihn in der zweiten Halbzeit des letzten Spiels gegen die Atlanta Falcons für die Play-offs zu schonen, öffentlich empörte.[72] Alexander verpasste dadurch den NFL-Rushing-Titel (Spieler mit den meisten gelaufenen Yards in einer Saison) um einen Yard und musste Curtis Martin von den New York Jets den Vortritt lassen. In den Play-offs wartete Seattles Angstgegner, die St. Louis Rams. Auch dieses Mal behielten die Rams mit 27:20 die Oberhand.[73] Somit verloren die Seahawks zum ersten Mal in ihrer Geschichte dreimal in einer Saison gegen den gleichen Gegner.

Matt Hasselbeck, Quarterback der Seahawks von 2001 bis 2010

Nach der Saison 2004 wurde General Manager Bob Whitsitt wegen Unstimmigkeiten mit Headcoach Mike Holmgren seines Amtes enthoben,[74] und durch Tim Ruskell ersetzt.[75] Ruskell konnte die Verträge der drei Leistungsträger Alexander, Hasselbeck und Jones verlängern[76][77] und verpflichtete fast die Hälfte des 53-Mann-Kaders neu und legte so den Grundstein für die bis dahin beste Saison der Seahawks.[78] Seattle startete mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Saison, verlor dann aber kein einziges Spiel mehr, ehe sie am letzten Spieltag den Packers unterlagen. Shaun Alexander stellte einen neuen Rekord für Touchdowns in einer Saison[79] auf und wurde zum Most Valuable Player (MVP, wertvollster Spieler) der Saison 2005 gewählt. Die linke Seite der Offensive Line mit Walter Jones und Steve Hutchinson galt als eine der besten der NFL und hatte einen erheblichen Anteil an Alexanders Rekorden und Auszeichnungen.[80] Mit einer Bilanz von dreizehn Siegen bei drei Niederlagen sicherte sich Seattle als beste Mannschaft der NFC den Heimvorteil für die gesamten NFC-Play-offs. Gegen die Washington Redskins gewannen sie das erste Play-off-Spiel seit 21 Jahren[6][81], und mit dem Sieg über die Carolina Panthers im NFC Championship Game zogen sie zum ersten Mal in den Super Bowl ein. Im Super Bowl XL trafen die Seahawks auf die Pittsburgh Steelers um ihren jungen Quarterback Ben Roethlisberger und Runningback Jerome Bettis. Die Seahawks konnten zwar mehr Raumgewinn als die Steelers erzielen, aber sie schafften es nicht, ihre Überlegenheit in genügend Punkte umzusetzen. Entweder wurden sie von den Schiedsrichtern zurückgepfiffen,[6][82][83] oder sie machten Fehler in den entscheidenden Situationen.[84] Die Steelers dagegen konnten mit Hilfe dreier Big Plays das Spiel mit 21:10 für sich entscheiden.

2006 tauschten die Seahawks Guard Steve Hutchinson an die Minnesota Vikings und bekamen von diesen Wide Receiver Nate Burleson. Weitere wichtige Neuzugänge waren Linebacker Julian Peterson und der ehemalige Super Bowl MVP Deion Branch, den Seattle am Anfang der Saison von den New England Patriots verpflichtete.[85] Shaun Alexander verletzte sich im ersten Spiel gegen die Detroit Lions, spielte aber noch drei Spiele, bis ihm ein gebrochener Fuß diagnostiziert wurde und er den Großteil der Saison aussetzen musste.[86] Auch Matt Hasselbeck fehlte mit diversen Verletzungen vier Spiele. Die Seahawks retteten sich knapp mit einer Bilanz von neun Siegen zu sieben Niederlagen in die Play-offs und gewannen ihren dritten Divisionstitel in Folge. Im ersten Spiel der Play-offs schlugen sie die Dallas Cowboys mit 21:20.[87] In der nächsten Runde war gegen die Chicago Bears Schluss, gegen die sie in der Verlängerung verloren.[88]

In der Saison 2007 setzten sich die Seahawks trotz eines erneut weit hinter den Erwartungen zurückbleibenden Shaun Alexanders wieder in der Division mit zehn Siegen und sechs Niederlagen durch, sodass sie im ersten Play-off-Spiel gegen die Washington Redskins Heimrecht hatten. Die Redskins wurden im Qwest Field mit 35:14 besiegt.[89] Das Divisional Play-off-Spiel fand in Green Bays Lambeau Field statt, indem das Spiel, trotz zwischenzeitlicher 14:0-Führung, in einer 20:42-Niederlage für die Seahawks endete.[90] Wenige Tage nach dem Aus in den Play-offs gab Mike Holmgren bekannt, dass er nach der Saison 2008 zurücktreten[91] und sein Assistent Jim L. Mora voraussichtlich seine Nachfolge antreten werde.[92]

Rückkehr in die Erfolglosigkeit (2008–2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Shaun Alexander in der Preseason entlassen wurde,[93] lag das Hauptaugenmerk in der Free Agency auf einer Verbesserung des Laufspiels. Größte Probleme der Seahawks in der Vorsaison waren das Laufspiel und die Offensive Line. Verpflichtet wurden die Runningbacks Julius Jones[94] von den Dallas Cowboys sowie T. J. Duckett von den Detroit Lions, Guard Mike Wahle von den Carolina Panthers sowie Kicker Orlindo Mare und Linebacker D. D. Lewis. Kicker Josh Brown, der zu den besten Kickern gehörte, wechselte zum Divisionsrivalen nach St. Louis. Die Saison war von Verletzungen geprägt. Nachdem sich mit Deon Branch, Nate Burleson und Bobby Engram alle drei Wide Receiver verletzten, für Burleson war die Saison gar beendet, fand Quarterback Hasselbeck keine eingespielte Offense vor. Hinzu kam, dass er selbst permanent Rückenbeschwerden hatte und mehrere Spiele aussetzen musste.[95] Zudem musste auch Defensive End Patrick Kerney die Saison vorzeitig beenden. Einzig Tight End John Carlson, der 2008 von der University of Notre Dame gedraftet wurde, erwies sich als Lichtblick. In seiner ersten Saison konnte er bis zum zwölften Spieltag fast 400 Yards und drei Touchdowns durch Pässe erzielen. Dennoch beendeten die Seahawks die Saison mit einer Bilanz von vier Siegen bei zwölf Niederlagen.

Als Holmgrens Nachfolger wurde Jim L. Mora ausgewählt, welcher vorher als Assistant Head Coach und Defensive Backs Coach Holmgren assistiert hatte.[92] Die Saison begann positiv, als die St. Louis Rams überzeugend mit 28:0 geschlagen werden konnten.[96] Doch der Rest der Saison war vor allem von schwachen Spielen bei Auswärtsauftritten geprägt. Mit fünf Siegen und sieben Niederlagen ging es in die letzten vier Saisonspiele, welche allesamt verloren wurden und Mora letztendlich seine Anstellung kostete.[97]

Umbruch unter Pete Carroll (2010–heute)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuausrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marshawn Lynch and Mike Williams beim als „Beast Quake“ getauften Spielzug gegen die New Orleans Saints

Neuer Head Coach wurde Pete Carroll, der von der University of Southern California (USC) nach Seattle wechselte. Er galt als erfolgreicher und charismatischer Trainer im College Football, dessen Methoden sich nicht auf die NFL übertragen ließen.[98] Gemeinsam mit dem ebenfalls neu eingestellten General Manager John Schneider übernahm er ein Team, das schlecht zusammengestellt war.[99] In ihrem ersten Jahr bei den Seahawks vollführten Carroll und Schneider bei dem Versuch die Mannschaft umzukrempeln insgesamt 284 Transfers.[100]

Die vier Teams der NFC West waren in dieser Saison allesamt schwach, und so qualifizierten sich die Seahawks als erstes Team in der Geschichte der NFL mit einer negativen Bilanz von sieben Siegen bei neun Niederlagen als Tabellenführer ihrer Division für die Play-offs.[101] Im Wildcard-Spiel trafen sie auf die amtierenden Super-Bowl-Sieger New Orleans Saints, welche unerwartet mit 41:36 geschlagen wurden.[102] Der spielentscheidende 67-Yards-Touchdown von Marshawn Lynch war einer der spektakulärsten Läufe in der Geschichte der Play-offs und wurde später „Beast Quake“ getauft. Dieser Name leitet sich aus „Beastmode“, dem Spitznamen Lynchs, und dem Fakt ab, dass der Lärm der jubelnden Fans rund um das Stadion ein Erdbeben (engl. Earthquake) auslöste.[103] In den Divisional Play-offs verloren die Seahawks gegen die Chicago Bears mit 35:24.[104]

In Carrolls zweitem Jahr wurde der Umbau fortgeführt, als der langjährige Quarterback Matt Hasselbeck, der in seiner Karriere bei den Seahawks unzählige Franchiserekorde aufgestellt und das Team 2005 in den Super Bowl geführt hatte, abgegeben wurde. Für ihn wurde Tarvaris Jackson zusammen mit dem Wide Receiver Sidney Rice von den Minnesota Vikings verpflichtet.[105] Wie in der Vorsaison erreichten die Seahawks eine Bilanz von sieben Siegen zu neun Niederlagen in der Regular Season, was nicht zur Teilnahme an den Play-offs reichte.[106]

Aufschwung und Krönung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Suche nach Verstärkung auf der Quarterback-Position wurde vor der Saison 2012 Matt Flynn von den Green Bay Packers verpflichtet.[107] Außerdem wurde mit Russell Wilson ein Quarterback gedraftet[108], der sich letztlich durch starke Leistungen in der Preseason den Startplatz erkämpfte.[109] Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sich im Laufe der Saison und führte ein junges Team, das von einer starken Defense profitierte, per Wildcard in die Play-offs. Dort besiegten sie die Washington Redskins und errangen somit den ersten Auswärtssieg in den Play-offs seit 1983.[110] Im anschließenden Spiel schieden sie gegen die Atlanta Falcons aus. In diesem Spiel brach Rookie-Quarterback Wilson mit 385 Yards den Rekord (335 Yards) von Sammy Baugh aus dem Jahr 1937. Als erstem Team gelang es Seattle, nicht nur einen (mindestens) 20-Punkte-Rückstand im letzten Viertel aufzuholen, sondern auch in Führung zu gehen.[111]

Russell Wilson, Marshawn Lynch mit der Lombardi Trophy

In Carrolls und Schneiders viertem Jahr bei den Seahawks wurde das Team in der Defense beim Pass Rush mit Cliff Avril[112] und Michael Bennett[113] verstärkt. In der Offensive wurde mit Percy Harvin ein dynamischer aber verletzungsanfälliger Spieler verpflichtet.[114] Getragen von einer guten Defense, inklusive der als Legion of Boom getauften Passverteidigung, wurde die NFC West vor der Konkurrenz aus San Francisco mit einer Bilanz von dreizehn Siegen und drei Niederlagen gewonnen und der Heimvorteil in den Play-offs der NFC errungen.[115][116] In den Divisional Play-offs besiegten sie die New Orleans Saints in einem knappen Spiel mit 23:15.[117] Im NFC Championship Game kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Rivalen aus der Division, den San Francisco 49ers.[118] Durch Touchdowns von Lynch und Jermaine Kearse, drei erzielten Field Goals von Steven Hauschka, und einer Interception in der eigenen Endzone kurz vor Schluss von Malcolm Smith, wurde das Spiel mit 23:17 gewonnen. Somit zogen die Seahawks zum zweiten Mal in den Super Bowl ein. Am 2. Februar 2014 spielten die Seahawks im Super Bowl XLVIII gegen die Denver Broncos, wodurch es zum Aufeinandertreffen zwischen der besten Defense der NFL und der von Quarterback Peyton Manning angeführten besten Offense kam.[119] Das Spiel endete mit dem überraschend deutlichem 43:8-Sieg und damit stand die erste Meisterschaft in der Franchisegeschichte der Seattle Seahawks fest.[120]

Der Saisonstart der Saison 2014 verlief mit drei Siegen und drei Niederlagen in den ersten sechs Spielen durchwachsen. Doch das Team steigerte sich und konnte mit neun Siegen aus den letzten zehn Spielen die Arizona Cardinals, auch auf Grund zweier Siege in den direkten Duellen, noch von der Spitze der NFC West verdrängen. Mit zwölf Siegen bei vier Niederlagen sicherten sie sich, als an Position eins gesetztes Team, wiederum den Heimvorteil in den Play-offs. In der Divisional Round gelang ein 31:17-Sieg gegen die Carolina Panthers.[121] Das NFC Championship Game gegen die Green Bay Packers wurde in der Overtime mit 28:22 gewonnen, obwohl die Seahawks drei Minuten vor Schluss mit 19:7 in Rückstand lagen.[122] Somit qualifizierten sich die Seahawks zum dritten Mal in ihrer Geschichte für den Super Bowl (XLIX). Die Titelverteidigung scheiterte jedoch auf Grund der 24:28-Niederlage gegen die New England Patriots.[123]

Die Saison 2015 begann für die Seahawks erneut durchwachsen, da sie nur vier der ersten neun Spiele gewinnen konnten.[124] Besonders auffällig war, dass die Seahawks bei den ersten vier Niederlagen zu Beginn des vierten Viertels immer in Führung lagen und erst danach das Spiel aus der Hand gaben.[125] Nachdem sie jedoch fünf Spiele in Folge gewannen, konnten sie sich in Woche 15 zum vierten Mal in Folge für die Play-offs qualifizieren.[126][127] In den Wildcards trafen sie auf die Minnesota Vikings. Bei -21 °C, dem drittkältesten Spiel in der NFL-Geschichte,[128] gerieten die Seahawks anfangs in 0:9 Rückstand, konnten aber nach einem Touchdown und einem Field Goal mit 10:9 die Führung übernehmen. 26 Sekunden vor Schluss versuchten die Vikings mit einem Field Goal das Spiel noch zu gewinnen, dieses wurde aber verschossen, wodurch die Seahawks das Spiel gewannen.[129] In den Divisional Play-offs trafen sie auf die Carolina Panthers. Nachdem sie zur Halbzeit mit 0:31 in Rückstand geraten waren, konnten die Seahawks noch auf 24:31 verkürzen, verloren aber schließlich das Spiel.[130]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CenturyLink Field – Heimstätte seit 2002

Zwischen 1976 und 1999 war der neu errichtete Kingdome das Stadion der Seahawks. In der Saison 1994 mussten wegen herunterfallender Dachteile zwei Preseason-Spiele und die ersten drei Heimspiele der Regular Season im Husky Stadium der University of Washington austragen werden.[131] Für die Spielzeiten 2000 und 2001 mussten die Seahawks erneut ins Husky Stadium umziehen, da der Kingdome abgerissen wurde und an seiner Stelle das neue Seahawks Stadium gebaut wurde.[132] Nachdem Qwest die Namensrechte erworben hatte, wurde die Umbenennung in Qwest Field am 2. Juni 2004 bekanntgegeben.[133] Nach der Übernahme von Qwest durch CenturyLink, wurde im Juni 2011 das Stadion in CenturyLink Field umbenannt. Das CenturyLink Field, welches für 360 Millionen Dollar gebaut wurde, hat einen Wert von 227 Millionen Dollar.[134] Die Kapazität des CenturyLink Fields beträgt 67.000 Zuschauer und nimmt damit 1.000 Zuschauer mehr auf als der Kingdome. Gespielt wurde in allen drei Stadien auf Kunstrasen.

Bis 1988 waren nahezu alle Spiele der Seahawks ausverkauft. Mit der sportlichen Verschlechterung der Seahawks sanken auch die Zuschauerzahlen. Bis zur Saison 1994 lagen die Zuschauerzahlen im Kingdome nur noch bei durchschnittlich 46.000 und damit etwa 20.000 unter der Kapazität des Stadions.[36] Seit 2003 war jedes Heimspiel der Seahawks ausverkauft.[135][136]

Sitz und Trainingsgelände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten zehn Saisons der Seahawks war der Sitz des Franchises am Ufer des Lake Washington. Das Training wurde auf dem Gelände der Eastern Washington University in Cheney abgehalten. Mit der Eröffnung des neuen Hauptquartiers in Kirkland 1986, hielten die Seahawks die folgenden elf Saisons ihre Trainings ebenda ab. Seit der dritten Saison von Dennis Erickson als Head Coach, hielten die Seahawks ihr Training wieder im heißeren und isolierterem Cheney ab. 2007 kehrten sie nach Kirkland zurück. 2008 zogen sie in der letzten Woche der Off-Season in das neue 77.000 m² große Trainingsgelände des Virginia Mason Athletic Center. Mit dem Umzug ins neue Hauptquartier, welches in Renton lag, bezogen die Seahawks vier neue Trainingsfelder: drei im Freien gelegene Trainingsfelder mit Naturrassen und ein in einer Halle liegendes Feld mit Kunstrasen.[137]

Logo und Uniform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Gründung der Seahawks war das Logo farblich in royalblau und waldgrün gehalten, die Form wurde durch Kunst des Kwakwaka'wakw-Stammes inspiriert.[138] Die Helme und Hosen waren silber, das Heimtrikot war royalblau mit grünen und weißen Streifen an den Ärmeln, die Auswärtstrikots waren weiß mit blauen und grünen Streifen. Die ersten vier Saisons trugen die Spieler schwarze Schuhe, ab 1980 weiße Schuhe.[139]

Mit der Ankunft von Chuck Knox 1983 wurde auch die Uniform geändert. Die Ärmelstreifen wurden durch das Logo ersetzt und die Ärmel gekürzt, die Farbe der Facemask wurde von silber zu blau geändert.[140] In der Saison 1985 trugen die Seahawks an der linken Hüfte einen Aufnäher mit der Zahl 10 und dem Logo der Seahawks um das 10-jährige Bestehen zu feiern.[141] 1994 wurde die Schriftart der Trikotnummern geändert und die Seahawks trugen zum 75-jährigen Bestehen der NFL einen Aufnäher an der rechten Schulter.[142] 2001 trugen die Spieler zum 25-jährigen Bestehen in mehreren Spielen die Uniform von 1976.[143] Gleichzeitig wechselten die Seattle Seahawks den Ausrüster. Nach Wilson, Wilson/Staff, Russell Athletics, Logo Athletics und Puma bekam nun Reebok den Zuschlag.

Am 1. März 2002 stellten die Seahawks neue Uniformen und ein neues Logo vor. Das Logo wurde abgerundet und schmaler, die Hauptfarben waren nun royalblau und marineblau, die Augenfarbe limonengrün. Die Augenbraue wurde stärker an das Auge angepasst und die Pupille nach vorne verschoben um einen aggressiver wirkendes Design zu bekommen.[144][145] Am 27. März 2002 folgte die Vorstellung der neuen Uniform. Die Helmfarbe wurde nach einer öffentlichen Abstimmung in Blau geändert, was die erste Einflussnahme der Fans auf die Uniform eines NFL-Teams darstellte,[146] die Trikots und Hosen in blau bei Heimspielen und in weiß bei Auswärtsspielen.[147]

2009 trugen die Seahawks zwei Spiele in der Kombination weißes Trikot/blaue Hose aus.[148] Am 27. September 2009 trugen die Seahawks zur Feierlichkeit der Aufnahme des Seattle Sounders FC in die Major League Soccer in einem Spiel gegen die Chicago Bears farblich passende, limonengrüne Trikots.[149]

Am 3. April 2012 fand die nächste größere Veränderung statt. Das Logo bekam neue Farben, wobei marineblau durch „College Navy“-blau ersetzt wurde und die zuvor royalblaue Fläche wurde grau. Die Trikots bekamen graue Streifen unterhalb der Schultern. Am Kragen und an beiden Hosenbeinen, sowie am Helm verlaufen nun limonengrüne Streifen, welche zwölf blaue Federn enthalten, welche für den 12th man stehen.[148] Gleichzeitig wechselten die Seahawks erneut den Ausrüster, diesmal bekam Nike den Zuschlag.[150] Die Seahawks nutzen seitdem blaue, graue und weiße Uniformen, wobei die Hosen- und Trikotfarben verschieden kombiniert werden. Das graue Trikot wurde bislang jedoch nur mit der grauen Hose getragen und die weiße Hose ausschließlich mit dem weißen Trikot.[151]

Bis heute sind die Seahawks das einzige NFL-Team, welches bei keinem einzigen Heimspiel ein weißes Trikot trug.[139]

Die Farbwahl orientierte sich an der Umgebung von Seattle, dem pazifischen Nordwesten, welcher sich durch seine nähe zum Ozean (blau) und seine großen Forstgebiete (grün) auszeichnet.[148]

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Seattle Seahawks

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams


Reserve/Verletzt

Practice Squad

Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 1. Januar 2016
Depth ChartTransaktionen

53 Aktive, 12 Inaktive, 10 Practice Squad

Spieler in der Hall of Fame[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher wurden acht Spieler, welche für die Seattle Seahawks aktiv waren, in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen (Stand: 9. Juni 2016).[152]

Pro Football Hall of Fame Mitglieder
Trikotnummer Name Position Für Seattle Aktiv Jahr der Aufnahme
34 Franco Harris FB 1984 1990
80 Steve Largent WR 1976–1989 1995
81 Carl Eller DE 1979 2004
1 Warren Moon QB 1997–1998 2006
93 John Randle DT 2001–2003 2010
80 Jerry Rice WR 2004 2010
96 Cortez Kennedy DT 1990–2000 2012
71 Walter Jones T 1997–2009 2014

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seahawks’ retired numbers: #80 Steve Largent, #12 „The Fans“, #96 Cortez Kennedy und #71 Walter Jones

Dreizehn Spieler wurden bisher für ihre Leistungen bei den Seahawks in einem Spiel, einer Saison oder in ihrer Karriere ausgezeichnet, darunter drei Sperrungen von Rückennummern.

Jahr Spieler Auszeichnung
1976 Jim Zorn NFC Offensive Rookie of the Year[153]
Steve Niehaus NFC Defensive Rookie of the Year[153]
1981 Kenny Easley AFC Rookie of the Year[154]
1983 Curt Warner AFC Rokkie of the Year[29]
AFC Offensive Player of the Year[29]
1984 Kenny Easley Defensive Player of the Year[154][31]
Fredd Young AFC Special Teams Player of the Year[31]
1986 Curt Warner AFC Offensive Player of the Year[33]
Bobby Joe Edmonds AFC Special Teams Player of the Year[33]
1988 Steve Largent NFL Man of the Year[35]
Bart Starr Award[155]
1992 Cortez Kennedy Defensive Player of the Year[156]
1993 Rick Mirer AFC Rokkie of the Year[157]
1995 Steve Largent Trikotnummer #80 gesperrt[158]
2002 Trent Dilfer Bart Starr Award[155]
2005 Shaun Alexander League MVP[159]
Offensive Player of the Year[160]
Bert Bell Award[160]
2010 Walter Jones Trikotnummer #71 gesperrt[161]
2012 Cortez Kennedy Trikotnummer #96 gesperrt[162]
Russell Wilson Rookie of the Year[163]
2014 Malcolm Smith Super Bowl MVP[164]

Das Team vergibt zudem jedes Jahr an einen eigenen Spieler den so genannten Steve Largent Award als Auszeichnung für couragiertes, engagiertes und (Team)-inspirierendes Spiel.[165]

Seattle Seahawks 35th Anniversary Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 35-jährigen Bestehen der Seattle Seahawks wurde 2010 eine Abstimmung unter den Fans gestartet um eine All-Star-Mannschaft zu bestimmen. Es gingen insgesamt über 103.000 Stimmen ein.[166]

Seattle Seahawks 35th Anniversary Team
Team Position Spieler
Offense Quarterback Matt Hasselbeck (QB) (2001–2010)
Runningback Shaun Alexander (RB) (2000–2007) • Mack Strong (FB) (1993–2007)
Wide Receiver Steve Largent (WR) (1976–1989) • Brian Blades (WR) (1988–1998) • Bobby Engram (WR) (2001–2008)
Tight End John Carlson (TE) (2008–2011)
Offensive Line Walter Jones (T) (1997–2010) Howard Ballard (T) (1994–1998) • Steve Hutchinson (G) (2001–2005) • Bryan Millard (G) (1984–1991) • Robbie Tobeck (C) (2000–2006)
Defense Defensive Line Jacob Green (DE) (1980–1992) • Michael Sinclair (DE) (1991–2001) • Cortez Kennedy (DT) (1990–2000) • Joe Nash (DT) (1982–1996)
Linebacker Chad Brown (OLB) (1997–2004) • Rufus Porter (OLB) (1988–1994) • Fredd Young (ILB) (1984–1987) • Lofa Tatupu (MLB) (2005–2010)
Cornerback Marcus Trufant (CB) (2003–2012) • Dave Brown (CB) (1976–1986) • Shawn Springs (NB) (1997–2003)
Safety Kenny Easley (SS) (1981–1987) • Eugene Robinson (FS) (1985–1995)
Special Teams Kicker Norm Johnson (K) (1982–1990) • Rick Tuten (P) (1991–1997)
Returner Steve Broussard (KOR) (1995–1998) • Nate Burleson (PR) (2006–2009)
Coverage Rufus Porter (1988–1994)

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Head Coaches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seattle Seahawks hatten in ihrer Geschichte acht Head Coaches. Derzeit wird diese Position von Pete Carroll eingenommen, welcher den Job seit 2010 innehat. Mike Holmgren, der sechste Coach der Seahawks, coachte die meisten Spiele, Siege und Niederlagen. Mit einer Siegquote von 29,2 % war Tom Flores der bisher am wenigsten erfolgreiche Head Coach.

# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
Spiele S N UE Gewonnen% Spiele S N
Seattle Seahawks
1 Jack Patera* 1976–1982 94 35 59 0 .372 Sporting News NFL Trainer des Jahres (1978)
AP NFL Trainer des Jahres (1978)
[167]
2 Mike McCormack 1982 7 4 3 0 .571 [168]
3 Chuck Knox 1983–1991 143 80 63 0 .559 7 3 4 UPI NFL Trainer des Jahres (1983, 1984)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1984)
AP NFL Trainer des Jahres (1984)
[169]
4 Tom Flores 1992–1994 48 14 34 0 .292 [170]
5 Dennis Erickson 1995–1998 64 31 33 0 .484 [171]
6 Mike Holmgren 1999–2008 160 86 74 0 .538 10 4 6 [172]
7 Jim L. Mora 2009 16 5 11 0 .313 [173]
8 Pete Carroll 2010– 96 60 36 0 .625 12 8 4 Super Bowl XLVIII [174]

Stand: Januar 2016

# Reihenfolge der Trainer
Spiele Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
Gewonnen% Siegquote
* Ausschließlich bei den Seahawks als Head Coach aktiv

Aktueller Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer der Seattle Seahawks
Head Coaches
  Trainer der Offense
  Trainer der Defense
  Trainer der Special Teams

Stärke und Kondition

Stand: 24. Januar 2016
Trainer

Funktionäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besitzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seattle Seahawks hatten in ihrer Geschichte bisher zwei Besitzerwechsel. Der derzeitige Besitzer ist Paul Allen.[175]

Besitzer Zeitraum
Lloyd Nordstrom 1976–1987
Ken Behringer 1988–1996
Paul Allen seit 1997

General Manager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seahawks hatten in der Franchisegeschichte zehn verschiedene General Manager. Derzeitiger General Manager ist John Schneider.[175]

General Manager Amtszeit Auszeichnungen
John Thompson 1976–1982 NFL Executive of the Year[18]
Mike McCormack 1983–1988
Tom Flores 1989–1994
Randy Mueller 1995–1998
Bob Whitsitt 1997–1998
Mike Holmgren 1999–2002
Bob Ferguson 2003–2004
Tim Ruskell 2005–2009
Ruston Webster 2009–2010
John Schneider seit 2010

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Geschichte der Seattle Seahawks hatte das Franchise sechs Präsidenten.

Präsident Amtszeit
Mike McCormack 1983–1988[176]
Tom Flores 1989–1993[175]
David Behring 1993[177]–1996[178]
Bob Whitsitt 1996–2004[179]
Tim Ruskell 2005–2009[180]
Peter McLoughlin seit 2010[181]

Seattle Seahawks Ring of Honor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Seattle Seahawks Ring of Honor würdigen die Seattle Seahawks Spieler, Trainer und Offizielle, welche sich um die Mannschaft besonders verdient gemacht haben. Die Namen der Mitglieder werden im Stadion der Seahawks zur Schau gestellt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wert des Teams (in Mrd. US-Dollar)[182]
1988, 1997: Preis beim Eigentümerwechsel.
2002ff: Nach Schätzung des Forbes

In der Saison 2014 konnte das Franchise Einnahmen von rund 334 Millionen Dollar verzeichnen, davon 58 Millionen Dollar durch Eintrittsgelder und 226,4 Millionen durch Fernsehverträge.[183] Der operative Gewinn vor Steuern lag hierbei bei 43,6 Millionen US-Dollar. Auf die Gehaltskosten der Spieler entfallen jährliche Ausgaben von 178 Millionen Dollar.[134]

Der durchschnittliche Ticketpreis für ein Spiel im CenturyLink Field liegt bei direktem Kauf bei 66 US-Dollar. Dies ist der niedrigste Wert in der National Football League.[136] Üblicherweise sind jedoch schon lange vor Beginn der Saison alle Tickets ausverkauft, weshalb viele Karten bei Ebay oder auf dem Schwarzmarkt verkauft werden, wo sie für durchschnittlich 435,10 US-Dollar den Besitzer wechseln.[184]

Der Wert der Seattle Seahawks lag im September 2015 nach Schätzungen des Forbes Magazine bei 1,87 Milliarden US-Dollar. Sie sind damit das fünfzehnwertvollste Team der NFL und das drittwertvollste Expansion Team seit der Gründung der NFL 1970. Der geschätzte Wert der Seahawks ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 41 % gestiegen. Seit dem Kauf der Seahawks durch Paul Allen im Jahr 1997 für 194 Millionen kam es somit zu einer nominalen Wertsteigerung von rund 964 %.[134]

Sponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seattle Seahawks haben acht Hauptsponsoren: Boeing, Coca-Cola, Anheuser-Busch, CenturyLink, Microsoft, Delta Air Lines, Verizon und Starbucks.[134] CenturyLink und Microsoft betreiben dabei Name-Sponsoring. So kaufte sich CenturyLink die Namensrechte am Stadion und Microsoft die Namensrechte an den Trainingscamps, welche offiziell Bing Trainings Camp heißen. Starbucks, Coca-Cola, Delta Airlines und Anheuser-Busch sponsern die Seahawks durch Exklusivverträge. Im Stadion der Seahawks können nur Softdrinks von Coca-Cola, Bier von Anheuser-Busch und Kaffee von Starbucks erworben werden, zu Auswärtsspielen fliegen die Seahawks nur mit Delta Airlines. Verizon ist für die Unterhaltungstechnik im Stadion, wie etwa das Stadion W-LAN, als auch für die Website und die offizielle App der Seahawks verantwortlich. Boeing und Starbucks beteiligen sich zusätzlich an Hilfsprojekten der Seahawks.[185] Starbucks verpflichtete sich zudem ehemaligen Spielern nach deren Karriereende eine Anstellung zu geben, um diesen eine Perspektive nach dem Football zu ermöglichen.[186]

Fans und Außendarstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cheerleading[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sea Gals und Blitz beim Super Bowl XLVIII

Die Cheerleader der Seattle Seahawks sind die Sea Gals,[187] was mit „Meer-Mädels“ oder auch „Seemöwen“, entsprechend dem phonetisch ähnlichen englischen Seagulls, übersetzt werden kann.[188] Sie gelten als eine der am besten trainierten Cheerleader-Mannschaften.[189] Die Sea Gals treten bei jedem Spiel der Seahawks auf und präsentieren sich während der Off-Season auf verschiedenen Veranstaltungen.

Gegründet wurden die Sea Gals 1976. Das Auswahlverfahren findet jeden Frühling statt. Teilnehmen müssen sowohl Neubewerber, als auch bereits erfahrene Sea Gals. Bewerber werden nach einem persönlichen Gespräch und der Vorführung von Tanzeinlagen ausgewählt. Der endgültige Kader wird nach drei etappenartigen Verkleinerungen ausgewählt. Seit der Übernahme durch Paul Allen wurde sowohl das Budget und die Bezahlung der Sea Gals erhöht. Die Bezahlung der Cheerleader, welche pro Stunde erfolgt, ist abhängig von der Erfahrung. Bezahlt wird dabei jede Tätigkeit, also sowohl Training und Spielauftritte, als auch Kleiderproben oder Charity-Auftritte etc.[190] Um Sea Gal zu werden, muss die Anwärterin volljährig sein und mindestens einen Highschool-Abschluss besitzen.[191] Die Uniformen orientieren sich farblich an den Spieleruniformen. Das Design der Uniformen ist am Design der Segler ausgerichtet.[192][193]

Maskottchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blitz im Januar 2002

Das offizielle Maskottchen der Seattle Seahawks ist Blitz, ein großer blauer Vogel. Er wurde am 13. September 1998 während des Saison-Eröffnungsspieles des Seahawks im Kingdome vorgestellt.[194]

Nach seiner Einführung wurde das Design wiederholt verändert, insbesondere wurde die Farbgestaltung an die jeweils aktuelle Uniform angepasst. 2004 wurde die Gesichtsform verändert, um ihn weniger bedrohlich für Kinder erscheinen zu lassen. Zur Saison 2014 fand ein erneuter Wandel statt, wobei das Maskottchen dem Logo optisch angepasst wurde. Blitz ist ein antromorpher blauer Vogel, 1,85 m groß und trägt immer eine Seahawksheimuniform mit der Nummer 0. Sein Kopf ist blau und grau mit grünen Augen.[194]

2014 wurde mit Boom ein weiteres Maskottchen eingeführt. Boom ist der offizielle Sidekick von Blitz. Optisch ähnelt er Blitz, hat aber zusätzlich noch grünes Haar, trägt eine Baseballcap mit dem Schild nach hinten und hat die Trikotnummer 00.[195][196]

Seit 2007 werden die Spiele der Seahawks auch von Taima the Hawk (englisch Taima der Fischadler) begleitet.[197] Taima, dessen Name „Donner“ bedeutet,[198] ist ein 2005 geborener Augurbussard mit einer Flügelspannweite von 137 cm.[199]

Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seahawks betreiben eine Wohltätigkeitsstiftung, die Jugend- und Gangkriminalität in Seattle verhindern möchte.[200] Lehrer, welche sich besonders engagieren, werden von den Seattle Seahawks ausgezeichnet und mit einer Spende über 1000 US-Dollar für Schulbücher oder ähnliches geehrt.[201] Zusätzlich verschenken die Seahawks in Zusammenarbeit mit Boeing noch je 100 Karten für ihre Spiele, damit auch Kindern aus sozial schwachen Familien der Besuch eines Spiels ermöglicht wird.[202]

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

San Francisco 49ers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Wechsel der Seattle Seahawks in die NFC West im Jahr 2002 begann die Rivalität mit der San Francisco 49ers. Ursprünglich war die Rivalität eher einseitig, da die Seahawks bis 2007 acht von zwölf Spielen gewannen. Seit der Wiedererstarkung der 49ers in der Saison 2008 holten sie gegen die Seahawks sechs Siege in zehn Spielen. Nach der Saison 2012 trafen die 49ers sieben Mal auf die Seahawks, wobei der Sieg sechs Mal, davon ein Mal im NFC Championship Game, nach Seattle ging.

Die Rivalität galt aufgrund ihrer geringen Geschichte lange als unbedeutend, wird mittlerweile jedoch als eine der Stärksten der NFL wahrgenommen. 2010 verstärkte sich die Rivalität, nachdem die College-Rivalen Pete Carroll (USC) und Jim Harbaugh (Stanford) die Trainerposten übernahmen.[203]

Es gab insgesamt 35 Spiele zwischen den Seahawks und den 49ers, wovon 20 von Seattle und 15 von San Francisco gewonnen wurde. Sechs Spiele fanden dabei vor dem Wechsel der Seahawks in die NFC West statt, wovon zwei von der Mannschaft aus Seattle gewonnen wurden. Das bisher einzige Aufeinandertreffen in den Play-offs konnten die Seahawks für sich entscheiden.

Los Angeles/Oakland Raiders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Zeit, in der die Seahawks in der AFC West spielten, verband sie mit den Los Angeles Raiders, bis 1981 und seit 1995 Oakland Raiders, eine sportliche Rivalität. Den Hochpunkt hatte die Rivalität, als die beiden Mannschaften im Kalenderjahr 1984 zwei Mal in den Play-offs aufeinander trafen. Nachdem in der Regular Season der Saison 1983 die Seahawks die Raiders zwei Mal besiegten, unterlagen sie ihnen im AFC Championship Game, wodurch die Raiders den Seahawks ihren ersten Super Bowl vorenthielten. In den Wildcard-Spielen der Saison 1984 trafen die beiden Mannschaften erneut auf einander, wobei die Seahawks dieses Mal gewannen und den Raiders damit ihre Titelverteidigung misslang.[204] Zusätzlich gedemütigt wurden die Raiders dadurch, dass Chuck Knox den Runningback Dan Doornink dabei 29 Mal denselben Spielzug laufen ließ und er trotzdem 126 Yards erzielen konnte.[205] Seit dem Umzug der Seahawks in die NFC West gilt die Rivalität als eingeschlafen.[206]

Bis 2002 trafen die Seahawks 50 Mal auf die Raiders, wobei die Seahawks 23 Mal und die Raiders 27 Mal gewannen, davon je ein Mal in den Play-offs. Seit 2002 trafen sie 4 Mal aufeinander, wobei die Seahawks zwei Mal gewannen, jeweils ihre Heimspiele.[207]

Denver Broncos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rivalität zwischen den Seattle Seahawks und den Denver Broncos war ebenfalls eine innerhalb der AFC West, in welcher die Seahawks zwischen 1977 und 2001 spielten. Im Gegensatz zur Rivalität zu den Raiders zeichnete sich diese Rivalität nicht durch Hass, sondern durch gegenseitigen Respekt aus.[208] Einen Höhepunkt hatte die Rivalität in der Saison 1988, als im ersten Spiel gegeneinander der Broncos-Safety Mike Harden Seattles Star-Spieler Steve Largent so hart tacklete, dass dieser das Bewusstsein verlor, sich eine Gehirnerschütterung zuzog und zwei Zähne abbrach. Beim zweiten Aufeinandertreffen fing Harden dann eine Interception, wurde beim anschließenden Return von Largent jedoch so hart getacklet, dass Harden den Ball fumblete. Dieser Fumble wurde von Largent erobert.[208][209][210]

Bis 2002 spielten die Seahawks in der Regular Season 49 Mal gegen die Denver Broncos, wobei die Broncos 32 Mal gewannen und die Seahawks 17 Mal. Seit 2002 trafen beide Mannschaften in der Regular Season 4 Mal auf einander, wobei jede Mannschaft die Hälfte der Spiele gewinnen konnte. In den Play-offs trafen beide Mannschaften zwei Mal auf einander, erstmals in den Wildcard-Play-offs 1983 und zuletzt im Super Bowl XLVIII, wobei die Seahawks beide Spiele gewinnen konnten.[211]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Phantom Touchdown[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Dezember 1998 trafen die Seahawks auf die New York Jets. 27 Sekunden vor Spielende führten die Seahawks mit 31:26 und die Jets waren fünf Yards von der gegnerischen Goalline entfernt. Beim vierten Versuch macht Jets Quarterback Vinny Testaverde einen Quarterback Sneak, woraufhin ein Touchdown gegeben wurde und die Jets das Spiel mit 32:31 gewannen. Tatsächlich hatte Testaverde den Ball jedoch nicht über die Goalline gebracht, sondern die Schiedsrichter hielten seinen Helm für den Ball. Diese Fehlentscheidung gilt als Grund warum zur Saison 1999 der Videobeweis in der NFL eingeführt wurde.[212][213][214]

Illegal-Bat-Kontroverse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Oktober 2015 spielten die Seattle Seahawks gegen die Detroit Lions. 1:44 Minuten vor Spielende führten die Seahawks mit 13:10. Nach einem Pass auf Wide Receiver Calvin Johnson, lief dieser auf die gegnerische Endzone zu, doch ein Yard vor eben dieser erzwang Strong Safety Kam Chancelor einen Fumble, welcher in die eigene Endzone sprang. Dort schlug ihn Linebacker K. J. Wright aus dem Spielfeld heraus und die Schiedsrichter gaben einen Touchback, wodurch die Seahawks in Ballbesitz kamen und das Spiel siegreich beendeten. Die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns war jedoch fehlerhaft, da das herausschlagen des Balles regelwidrig ist (Illegal Batting, dt. verbotenes Schlagen). Die korrekte Entscheidung wäre die Halbierung des Abstands zur Goalline der Seahawks gewesen, wobei der Ballbesitz bei den Lions geblieben wäre.[215] Der Back Judge, welcher freie Sicht auf den Vorfall hatte, sagte, dass er keine Penalty Flag geworfen habe, da er der Überzeugung war, das der Schlag nicht absichtlich war, was für eine Strafe erforderlich wäre. Da diese Entscheidung nicht mittels Videobeweis überprüfbar ist, konnte diese Entscheidung nicht korrigiert werden.[216]

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anhänger der Seattle Seahawks werden gemeinhin als 12s („twelves“) (früher 12th-Man) bezeichnet. Sie gelten als die lautesten Fans der NFL, so waren sie im Guinness-Buch der Rekorde vertreten, nachdem sie am 15. Dezember 2013 die Lautstärke von 136,6 dB erreichten.[217] Dieser Rekord wurde mittlerweile von den Fans der Kansas City Chiefs gebrochen.[218] Die Lautstärke im Stadion ist für die Gegner hinderlich, da sie die Kommunikation und Abstimmung erschwert.[219] Im Stadion der Seattle Seahawks werden die meisten Strafen für Frühstarts (False Start) in der NFL vergeben.[220]

Aus Dankbarkeit für die Unterstützung wurde am 15. Dezember 1984 die Trikotnummer 12 gesperrt.[221] Vor jedem Heimspiel wird am Südende des Stadions die Flagge der 12s gehisst. Nachdem die Texas A&M, deren Fans seit den 1920ern 12th-Man genannt werden, sich 2006 „12th-Man“ hat schützen lassen, wird auf offiziellen Seahawks-Merchandise-Artikeln nur noch die Zahl 12 verwendet.[222][223] Seit Beginn der Saison 2015 werden die Seahawks Fans deshalb Offiziell als „12s“ bezeichnet.[224]

Einige Fans sind im Fanclub Sea Hawkers Boosters Club organisiert. Dieser besteht aus 51 Chapters. Die meisten dieser Kleingruppen kommen aus den USA, es gibt aber auch welche in Kanada, Mexiko, England und Deutschland.[225][226][227]

Eine Studie der Emory University, welche die Loyalität der Fans aller NFL-Franchises bewertete, platzierte die Fans der Seahawks auf Platz 23 von 32.[228]

Die Seahawks verfügen über eine Anzahl prominenter Fans, unter anderem den aus Seattle stammenden Rapper Macklemore, welcher auch in der Halbzeit des NFC Championship Game 2014 auftrat.[229][230][231] Auch der Pitcher der San Francisco Giants Tim Lincecum und Microsoftgründer Bill Gates sehen sich als Teil der 12s. Der Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, Paul Ryan, outete sich ebenfalls als Fan der Seahawks.[232]

Seattle Seahawks in der Populärkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seattle Seahawks fanden auch in der Populärkultur Erwähnung. So ist in der elften Episode der sechsten Staffel der US-Serie Grey’s Anatomy ein Spieler der Seattle Seahawks, welcher sich bei einem Spiel verletzt hat, eine wichtige Nebenfigur.[233] In der Serie Frasier werden die Seahawks des Öfteren erwähnt, zum einen weil die Hauptfigur Martin Crane Seahawks-Fan ist, zum anderen, weil die Nebenfigur Bulldog Sportreporter ist und deshalb auch über die sportlichen Leistungen der Seahawks berichtet.[234] Im Film Draft Day ist der fiktive General Manager der Seattle Seahawks Hauptverhandlungspartner des General Managers der Cleveland Browns.[235][236]

Radio- und Fernsehübertragungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio-Stationen in Kanada und den Continental United States
Radio-Stationen in Alaska

Wird ein Spiel der Seattle Seahawks nicht im landesweiten Fernsehen übertragen, so wird es dennoch immer im regionalen Markt übertragen. Dieser umfasst die Bundesstaaten Washington, Idaho, Alaska und Oregon und ist mit 3,3 Millionen Haushalten der drittgrößte regionale Markt in der NFL. In Washington und Oregon übertragen die zum FOX Network gehörenden Regionalsender, in Idaho und Alaska die zum ABC Network gehörenden Sender und in Hawaii überträgt der zu NBC gehörende Sender KHNL - 6.[237] Produziert wird die Übertragung seit 1997 vom Emmy-prämierten Seahawks Broadcasting.[238] Seit der Saison 2012 überträgt Q13 FOX alle nicht-landesweit ausgestrahlten Preseason-Spiele der Seahawks, welche später vom Schwestersender JOEtv wiederholt werden.[239] Die Übertragungen werden seit 2009 von Curt Menefee kommentiert, welcher seit 2013 von Brock Huard unterstützt wird.[240]

Die Spiele der Seahawks werden derzeit in fünf US-Staaten (Washington, Idaho, Montana, Alaska und Oregon) und im kanadischen British Columbia im Radio übertragen. Derzeit werden die Spiele von Steve Raible und Warren Moon kommentiert.[241] In der ersten Saison der Seahawks wurden die Spiele von Pete Gross, Don Heinrich und Wayne Cody kommentiert.[242] Bis 1981 kommentierten Gross und Heinrich zu zweit die Spiele,[243] bevor Heinrich von Raible abgelöst wurde. Nach dem Tod von Gross im Jahr 1992 kommentierte bis 1997 Steve Thomas, 1998 bis 1999 Lee Hamilton und von 2000 bis 2003 Brian Davis mit Raible die Seahawks-Spiele.[244]

Namen und Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bislang erfolgreichste Passfänger der Seattle Seahawks ist Steve Largent, der erfolgreichste Runningback Shaun Alexander. Dave Krieg und Matt Hasselbeck halten Franchise-Rekorde in der Passabgabe. Mit 218 Spielen spielte der Defensive Tackle Joe Nash die bisher meisten Spiele für das Franchise aus Seattle. Die Seahawks drafteten im NFL Draft bisher 398 Spieler und weitere 39 im Expansion Draft. Mit 55 Spielen fanden die meisten Spiele der Seahawks gegen die Denver Broncos statt, am seltensten spielten sie mit nur 3 Spielen gegen die Houston Texans. Am erfolgreichsten war die Mannschaft aus Seattle gegen die Jacksonville Jaguars, gegen die sie 71,4 % ihrer Spiele gewannen, am wenigsten erfolgreich waren sie gegen die Miami Dolphins, gegen die sie nur 28,6 % der Spiele gewinnen konnten.

Alle Saisons seit 1976[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Siege Niederlagen Unentschieden Platzierung Play-off-Ergebnis
1976 2 12 0 5. NFC West
1977 5 9 0 4. AFC West
1978 9 7 0 2. AFC West
1979 9 7 0 3. AFC West
1980 4 12 0 5. AFC West
1981 6 10 0 5. AFC West
1982 4 5 0 10. AFC
1983 9 7 0 2. AFC West 31:7-Sieg gegen Denver Broncos Wildcard
27:20-Sieg gegen Miami Dolphins Divisional
14:30-Niederlage gegen Los Angeles Raiders AFC-Championship
1984 12 4 0 2. AFC West 13:7-Sieg gegen Los Angeles Raiders Wildcard
31:10-Niederlage gegen Miami Dolphins Divisional
1985 8 8 0 3. AFC West
1986 10 6 0 2. AFC West
1987 9 6 0 2. AFC West 20:23-OT-Niederlage gegen Houston Oilers Wildcard
1988 9 7 0 1. AFC West 13:21-Niederlage gegen Cincinnati Bengals Divisional
1989 7 9 0 4. AFC West
1990 9 7 0 3. AFC West
1991 7 9 0 4. AFC West
1992 2 14 0 5. AFC West
1993 6 10 0 5. AFC West
1994 6 10 0 5. AFC West
1995 8 8 0 3. AFC West
1996 7 9 0 4. AFC West
1997 8 8 0 3. AFC West
1998 8 8 0 3. AFC West
1999 9 7 0 1. AFC West 17:20-Niederlage gegen Miami Dolphins Wildcard
2000 6 10 0 4. AFC West
2001 9 7 0 2. AFC West
2002 7 9 0 3. NFC West
2003 10 6 0 2. NFC West 27:33-OT-Niederlage gegen Green Bay Packers Wildcard
2004 9 7 0 1. NFC West 20:27-Niederlage gegen St. Louis Rams Wildcard
2005 13 3 0 1. NFC West 20:10-Sieg gegen Washington Redskins Divisional
34:14-Sieg gegen Carolina Panthers NFC-Championship
10:21-Niederlage gegen Pittsburgh Steelers SB XL
2006 9 7 0 1. NFC West 21:20-Sieg gegen Dallas Cowboys Wildcard
24:27-OT-Niederlage gegen Chicago Bears Divisional
2007 10 6 0 1. NFC West 35:14-Sieg gegen Washington Redskins Wildcard
20:42-Niederlage gegen Green Bay Packers Divisional
2008 4 12 0 3. NFC West
2009 5 11 0 3. NFC West
2010 7 9 0 1. NFC West 41:36-Sieg gegen New Orleans Saints Wildcard
24:35-Niederlage gegen Chicago Bears Divisional
2011 7 9 0 3. NFC West
2012 11 5 0 2. NFC West 24:14-Sieg gegen Washington Redskins Wildcard
28:30-Niederlage gegen Atlanta Falcons Divisional
2013 13 3 0 1. NFC West 23:15-Sieg gegen New Orleans Saints Divisional
23:17-Sieg gegen San Francisco 49ers NFC-Championship
43:8-Sieg gegen Denver Broncos Super Bowl
2014 12 4 0 1. NFC West 31:17-Sieg gegen Carolina Panthers Divisional
28:22-OT-Sieg gegen Green Bay Packers NFC-Championship
24:28-Niederlage gegen New England Patriots Super Bowl
2015 10 6 0 2. NFC West 10:9-Sieg gegen Minnesota Vikings Wildcard
24:31-Niederlage gegen Carolina Panthers Divisional

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steve Raible: Tales from the Seattle Seahawks Sideline: A Collection of the Greatest Seahawks Stories Ever Told. Skyhorse Publishing Inc., New York 2012, ISBN 978-1-61321-385-8.
  • Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, ISBN 978-1-61714-028-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Seattle Seahawks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seahawks Facilities. In: seahawks.com. Abgerufen am 28. November 2015 (englisch).
  2. Look Back. In: saettlepi.com. Seattle PI, abgerufen am 5. März 2016 (englisch).
  3. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 11
  4. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 42
  5. Seattle pi: Look Back. In: seattlepi.com. 19. Januar 2006, abgerufen am 27. Januar 2013 (englisch).
  6. a b c Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, S. 9.
  7. Frequently Asked Questions. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, abgerufen am 5. April 2016 (englisch).
  8. 1976 NFL Expansion Draft. Pro Football Hall of Fame, abgerufen am 20. Februar 2016 (englisch).
  9. Danny O’Neil: Seahawks’ first draft pick doesn’t deserve bust status. In: seattletimes.com. The Seattle Times, 25. April 2008, abgerufen am 5. März 2016 (englisch).
  10. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 12.
  11. 'The Great Steve Largent'. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 4. Juli 2011, abgerufen am 4. Februar 2016 (englisch).
  12. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, Seite 13
  13. WAYBACK MACHINE: BIRTH OF THE SEAHAWKS. Abgerufen am 4. März 2016 (englisch).
  14. On this date: Seahawks win for first time. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 29. August 2013, abgerufen am 4. Februar 2016 (englisch).
  15. Bucs and Seahawks joined NFL in '76. Pro Football Hall of Fame, abgerufen am 4. März 2016 (englisch).
  16. a b On this date: Seahawks win first regular-season game. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 7. November 2013, abgerufen am 4. Februar 2016 (englisch).
  17. 1977: A totally different feeling. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 10. Juni 2011, abgerufen am 4. Februar 2016 (englisch).
  18. a b 1978: Sims for six. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 15. Juni 2011, abgerufen am 4. Februar 2016 (englisch).
  19. A Monday Night Measuring Stick. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 21. September 2012, abgerufen am 4. Februar 2016 (englisch).
  20. 1980: Where there's a Will. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 11. Juli 2011, abgerufen am 26. Mai 2016 (englisch).
  21. a b 1980: Detour. Seattle Seahawks, 11. Juli 2011, abgerufen am 26. Mai 2016 (Video, englisch).
  22. James Walker: Miami Dolphins allow safety for third consecutive game. ESPN, 15. November 2015, abgerufen am 26. Mai 2016 (englisch).
  23. Chris Cluff: The Good, the Bad, & the Ugly: Seattle Seahawks: Heart-Pounding, Jaw-Dropping, and Gut-Wrenching Moments from Seattle Seahawks History. Triumph Books, ISBN 978-1-57243-977-1, S. 19.
  24. 1981: Turnaround. Seattle Seahawks, 19. Juli 2011, abgerufen am 26. Mai 2016 (Video, englisch).
  25. 1981: When football was fun. In: seahawks.com. Seattle Seahawks, 19. Juli 2011, abgerufen am 26. Mai 2016 (englisch).
  26. 1982: Pateras last stand. Seattle Seahawks, 22. Juli 2011, abgerufen am 26. Mai 2016 (englisch).
  27. 1982: Opportunity Knox. Seattle Seahawks, 22. Juli 2011, abgerufen am 26. Mai 2016 (Video, englisch).
  28. Clare Farnsworth: On this date: Chuck Knox hired as Seahawks head coach. Seattle Seahawks, 26. Januar 2015, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  29. a b c 1983: A magical year. Seattle Seahawks, 5. Mai 2011, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  30. Brian Lester: Seattle Seahawks (Inside the NFL). All Sports, Indianapolis 2010, S. 23.
  31. a b c 1984: From 'Ground Chuck' to 'Air Knox'. Seattle Seahawks, 19. Mai 2011, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  32. 1985: Great Expectations. Seattle Seahawks, 24. Mai 2011, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  33. a b c 1986: One Super finish. Seattle Seahawks, 2. Juni 2011, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  34. 1987: Replacement parts. Seattle Seahawks, 12. Juli 2011, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  35. a b c 1988: A 'first kiss' of a season. Seattle Seahawks, 13. Juli 2011, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  36. a b Tom Ferrey: Kingdome Isn't The Culprit For Seahawks' Money Trouble -- Numbers Indicate Performance On Field, Huge Payroll Are Factors. Seattle Times, 6. August 1995, abgerufen am 15. Juni 2016 (englisch).
  37. 1989: Northwest Passage. Seattle Seahawks, 30. Juni 2011, abgerufen am 15. Juni 2016 (Video, englisch).
  38. The Impossible Mountain: The Seahawks' gory history at Arrowhead and their 1990 win in Kansas City. 14. November 2014, abgerufen am 15. Juni 2016 (englisch).
  39. 1990: Blue Grit. Seattle Seahawks, 7. Juli 2011, abgerufen am 15. Juni 2016 (Video, englisch).
  40. Bob Condotta: The Seattle Seahawks’ long road to the playoffs after losing to the Carolina Panthers. Seattle Times, 18. Oktober 2015, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  41. a b c 1991: Philosophical differences. Seattle Seahawks, 29. Juni 2011, abgerufen am 15. Juni 2016 (englisch).
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  44. Rick Mirer traded to Bears for first-round draft choice. Seattle Seahawks, 18. Februar 2015, abgerufen am 9. Juni 2016 (englisch).
  45. 1994: Bright Future. Seattle Seahawks, 22. Juni 2011, abgerufen am 15. Juni 2016 (Video, englisch).
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  100. 2010: Historical and Hysterical. Seattle Seahawks, 10. Mai 2011, abgerufen am 9. Juni 2016 (englisch).
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  103. THE SOUND AND THE FURY – THE STORY OF BEAST QUAKE, THE GREATEST TOUCHDOWN RUN IN NFL PLAYOFF HISTORY. In: SBNation.com. 10. Januar 2014, abgerufen am 9. Juni 2016 (englisch).
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  108. re-grading the 2012 NFL Draft – The time I gave Russell Wilson a C. In: cbssports.com. Abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  109. Russell Wilson named Starting QB by Seattle Seahawks. National Football League, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  110. Mike Jones: Redskins vs. Seahawks: Seattle outlasts Washington, 24-14, as Robert Griffin III leaves with knee injury. 6. Januar 2013, abgerufen am 28. November 2015 (englisch).
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  113. Michael Bennett reportedly signs with Seattle Seahawks. Sports Illustrated, 14. März 2013, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
  114. Percy Harvin officially traded Seattle Seahawks. ESPN, abgerufen am 8. Juni 2016 (englisch).
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