Jim Matthews

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Auf einem Ferrari 333SP, im Bild der Momo-Wagen, bestritt Jim Matthews die ALMS-Saison 1999

Jim Matthews (* 19. März 1961 in Durham) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Autorennfahrer und Rennstallbesitzer.

Karriere als Rennfahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jim Matthews begann seine Karriere Mitte der 1990er-Jahre im US-amerikanischen Sportwagensport. Seinen ersten internationalen Einsatz hatte er beim 24-Stunden-Rennen von Daytona 1995. Der Einsatz endete mit einem Ausfall[1]. 1997 wurde er Vollzeit-Rennfahrer und stieg mit dem eigenen Rennteam Jim Matthews Racing in die IMSA-GT-Serie ein. Einsatzfahrzeug war ein Porsche 993 und die beste Platzierung der sechste Rang beim 1:45-Stunden-Rennen von Lima Rock. Teamkollege war David Murry, mit dem er alle Saisonrennen bestritt[2]. Nach einem weiteren Jahr in der Rennserie, diesmal auf einem Riley & Scott Mk III, wechselte Matthews 1999 mit einem Ferrari 333SP in die American Le Mans Series.

Für die Saison 2000 schloss Matthews eine Kooperation mit dem schwedischen Rennfahrer Stefan Johansson. Das Team ging in diesem Jahr unter der Bezeichnung Johansson-Matthews Racing an den Start. 2000 gab er sein Fahrerdebüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wo er insgesamt fünfmal am Start war. Bei allen fünf Einsätzen konnte er sich nie im Schlussklassement platzieren. Besser ist die Erfolgsbilanz beim 12-Stunden-Rennen von Sebring. 2002 wurde er gemeinsam mit Guy Smith und Marc Goossens Gesamtdritter auf einem Riley & Scott Mk IIIC. Bis zum Ende seiner Fahrerkarriere 2010 bestritt er 96 Sportwagenrennen und feierte dabei zwei Gesamt- und zwei Klassensiege.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Johansson-Matthews Racing Reynard 2KQ SchwedenSchweden Stefan Johansson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Guy Smith Ausfall Motorschaden
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riley & Scott Racing Riley & Scott Mk IIIC BelgienBelgien Marc Goossens BelgienBelgien Didier Theys Ausfall Motorschaden
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riley & Scott Racing Riley & Scott Mk IIIC BelgienBelgien Marc Goossens FrankreichFrankreich Christophe Tinseau Ausfall Motorschaden
2004 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich PK Sport Ltd. Porsche 911 GT3-RS Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Warnock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Daniels Ausfall Elektrik
2005 FrankreichFrankreich JMB Racing Ferrari 575 GTC FrankreichFrankreich Stéphane Daoudi FrankreichFrankreich Jean-René de Fournoux Ausfall Defekt

Sebring-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pro Technik Racing Porsche 911 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Shalala KanadaKanada Doug Frazier Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Pastorini Ausfall Motorschaden
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pro Technik Racing Porsche 911 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Shalala Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Hillestad Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Turner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Walt Bohren Rang 32
1997 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Mathews Racing Porsche 911 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Murry Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hurley Haywood Rang 17
1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matthews-Colucci Racing Riley & Scott Mk III Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Murry Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hurley Haywood Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Bell Ausfall Motorschaden
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Doran Enterprises Ferrari 333SP Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Kendall Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Dismore Ausfall Getriebeschaden
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Johansson Matthews Racing Reynard 2KQ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Guy Smith SchwedenSchweden Stefan Johansson Ausfall Motorschaden
2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riley & Scott Racing Riley & Scott Mk IIIC Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Guy Smith BelgienBelgien Marc Goossens Rang 3
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Matthews Racing Riley & Scott Mk IIIC DanemarkDänemark Jan Magnussen BelgienBelgien Marc Goossens Ausfall Aufhängung
2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Century Mortgage Racers Group Porsche 911 GT3-RSR Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marc Bunting DeutschlandDeutschland Pierre Ehret Ausfall Unfall
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten J3 Racing Porsche 996 GT3-RS DeutschlandDeutschland Wolf Henzler Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tim Sugden Ausfall Kraftübertragung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 24-Stunden-Rennen von Daytona 1995
  2. 1,45-Stunden-Rennen von Lime Rock 1997