Johannes Krüger (Architekt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Johannes Krüger (* 23. November 1890 in Berlin; † 7. Mai 1975 ebenda) war ein deutscher Architekt.

Gemeinsam mit seinem Bruder Walter Krüger studierte er 1909–1913 an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Nach dem bestandenen zweiten Staatsexamen wurde er 1919 zum Regierungsbaumeister (Assessor in der öffentlichen Bauverwaltung) ernannt.

Die Brüder führten zahlreiche Bauten, darunter viele Wohn- und Geschäftshäuser in Berlin-Frohnau und -Westend aus. Ihre bekanntesten Bauwerke sind das Tannenberg-Denkmal in Olsztynek (dt. Hohenstein) (1925–1927), das 1934 zur Ruhestätte von Paul von Hindenburg ausgebaut wurde, das Freibad Berlin-Plötzensee (1926–1928), die Holtzendorff-Garage in Berlin-Wilmersdorf (1928–1929), die Wohn- und Geschäftshäuser am Zeltinger Platz (1929–1932) mit der evangelischen Johanneskirche in Berlin-Frohnau (1931–1936), die Luftkriegsschule in Dresden-Klotzsche (1938), die Gruft für Heinrich den Löwen im Braunschweiger Dom (1937), und die ehemalige Spanische Botschaft in Berlin-Tiergarten (1938–1943).

Nach dem Krieg entwarfen sie einige Geschäftshäuser, vorzugsweise für Banken wie die Berliner Landeszentralbank (1952–1953), in Berlin-Charlottenburg und Wohnhäuser in Schönberg und Wilmersdorf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elke Blauert (Hrsg.): Walter Krüger, Johannes Krüger – Architekten. Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, Berlin 2004, ISBN 3-88609-491-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]