Johannes Slawig

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Johannes Slawig (links) im Gespräch mit Radiomoderator Christian Spoo in der Elberfelder Citykirche (2013)

Johannes Slawig (* 21. Mai 1955 in Braunschweig) ist ein deutscher Wahlbeamter und derzeitiger Kämmerer und Dezernent der kreisfreien Großstadt Wuppertal im bergischen Land, Nordrhein-Westfalen (NRW).[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Schule ging er in Sprockhövel, Hattingen und in der sauerländischen Stadt Meschede. Slawig studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Geschichtswissenschaft, Klassische Philologie sowie Philosophie und promovierte 1987 (nach anderen Angaben 1988) hier mit einer Dissertation über „Den Kampf gegen das Duellwesen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung Preussens“ (Schreibweise!).[1][2][3] Er wurde Referent im Kultur- und Schuldezernat der Stadt Münster[1] und wissenschaftlicher Referent der CDU-Fraktion für Kultur, Schule, Weiterbildung und Sport im Landtag von Nordrhein-Westfalen. 1991 wurde er Dezernent in der Stadt Paderborn und stellvertretender Vorsitzender der Universitätsgesellschaft der Universität Paderborn.[3][4] Am 1. November 1998 wechselte er nach Wuppertal, wurde hier zunächst Oberstadtdirektor und (nach der landesweiten Abschaffung dieses Amtes in NRW) 2000 Stadtdirektor, erster Beigeordneter und Personaldezernent der Stadt.[1][3] Dieses Amt hat er bis heute inne und wurde am 25. August 2014 durch die Wiederwahl von der Koalition aus CDU und SPD im Wuppertaler Stadtrat im Amt bestätigt.[5] Seine Vorgänger im Amt waren Joachim Cornelius und davor Bodo Richter.

Weitere Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war bzw. ist (u. a.) Mitglied in folgenden Gremien in Wuppertal:

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Slawig hat fünf Kinder und lebt mit seiner Partnerin zusammen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Kampf gegen das Duellwesen im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung Preussens. Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1987, DNB 890269297.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Johannes Slawig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Große Ratsmehrheit für Dr. Slawig. Der Rat der Stadt hat am Montag, 19. Juni 2006, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig mit nur wenigen Gegenstimmen für die Dauer von acht Jahren als Kämmerer und Stadtdirektor wiedergewählt. In: wuppertal.de. 20. Juni 2006, archiviert vom Original am 23. Juni 2014; abgerufen am 23. Juli 2019.
  2. GND 112297404, Dissertation im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
  3. a b c Dr. Johannes Slawig. Biographie auf „denkbar“ bei clownfisch.eu, abgerufen am 23. Juli 2019.
  4. Vorsitzende und Vorstände der Universitätsgesellschaft. Von 1996 bis 2003. In: uni-paderborn.de. Uni Paderborn, abgerufen am 23. Juli 2019.
  5. Andreas Boller, Lothar Leuschen: Wiederwahl: Johannes Slawig bleibt acht Jahre Kassenwart. Mit den Stimmen von SPD und CDU wurde Johannes Slawig (58) in seinem Amt als Stadtkämmerer bestätigt. In: wz-online. Westdeutsche Zeitung, 26. August 2014, abgerufen am 23. Juli 2019.
  6. Person. Dr. Johannes Slawig. In: wuppertal.de. Ratsinformationssystem der Stadt Wuppertal, 2014, archiviert vom Original am 18. Oktober 2014; abgerufen am 23. Juli 2019.