Meschede

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Meschede
Meschede
Deutschlandkarte, Position der Stadt Meschede hervorgehoben
Koordinaten: 51° 21′ N, 8° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 218,5 km2
Einwohner: 30.119 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km2
Postleitzahl: 59872
Vorwahlen: 0291, 02903, 02934
Kfz-Kennzeichen: HSK
Gemeindeschlüssel: 05 9 58 032
Adresse der
Stadtverwaltung:
Franz-Stahlmecke-Platz 2
59872 Meschede
Webpräsenz: www.meschede.de
Bürgermeister: Christoph Weber (CDU)
Lage der Stadt Meschede im Hochsauerlandkreis
HessenHammKreis HöxterKreis OlpeKreis PaderbornKreis Siegen-WittgensteinKreis SoestMärkischer KreisArnsbergBestwigBrilonEslohe (Sauerland)HallenbergMarsbergMedebachMeschedeOlsbergSchmallenbergSundern (Sauerland)WinterbergKarte
Über dieses Bild
Die Kernstadt

Meschede ist eine Mittelstadt im nördlichen Sauerland und seit 1975 Kreisstadt des Hochsauerlandkreises, Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Bei der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 wurden die Gemeinden des Amtes Meschede, nämlich die Stadt Meschede und die Gemeinden Calle, Meschede-Land und Remblinghausen, die Stadt Eversberg und drei Gemeinden des Amtes Freienohl zu der einer neuen Stadt Meschede zusammengeschlossen. Seit dem 24. Juli 2012 trägt Meschede offiziell den Titel Kreis- und Hochschulstadt.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramablick: unterhalb der Sonne Schloss Laer, im Hintergrund Meschede, rechts am Waldrand die Klausenkapelle

Meschede liegt südwestlich des Naturparks Arnsberger Wald beidseitig der Ruhr in unmittelbarer Nähe der Hennetalsperre. Südöstlich schließt sich das Rothaargebirge an. Südwestlich geht das Stadtgebiet in den ehemaligen Naturpark Homert (seit 2015 Naturpark Sauerland-Rothaargebirge) über.

Der tiefste Punkt liegt bei 214 m (Fluss Ruhr am Übergang nach Oeventrop), der höchste liegt Punkt 692,5 m ü. NN. (Berg Hockenstein, südl. Mosebolle)

Ausdehnung des Stadtgebiets und Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschede ist eine der flächengrößten Gemeinden in Deutschland.

Das 218,5 km² große Stadtgebiet verteilt sich auf 12,70 km² Gebäude-, Frei- und Betriebsfläche (5,8 %), 1,17 km² Erholungsfläche und Friedhofsfläche (0,5 %), 12,71 km² Verkehrsfläche (5,8 %), 62,68 km² Landwirtschaftsfläche (28,7 %), 124,60 km² Waldfläche (57,0 %), 3,49 km² Wasserfläche (1,6 %) und 1,15 km² übrige Nutzfläche (0,5 %).[3]

Nachbargemeinden und umliegende Großstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschede grenzt im Norden an Warstein im Kreis Soest, im Osten an Bestwig, im Süden an Schmallenberg, im Südwesten an Eslohe, im Westen an Sundern und im Nordwesten an Arnsberg, die sämtlich im Hochsauerlandkreis liegen.

Die nächstgelegenen größeren Städte mit über 100.000 Einwohnern sind im Nordosten Paderborn, im Osten Kassel, im Süden Siegen, im Westen Hagen und im Nordwesten Dortmund und Hamm.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Stadtgebiet gehören neben der Kernstadt Meschede die Stadtteile[4] Baldeborn, Berge, Berghausen, Beringhausen, Blüggelscheidt, Bockum, Bonacker, Calle, Drasenbeck, Einhaus, Enkhausen, Enste, Ensthof, Erflinghausen, Eversberg, Frenkhausen, Freienohl, Frielinghausen, Galiläa, Giesmecke, Grevenstein, Heggen, Heinrichsthal, Höringhausen, Horbach, Immenhausen, Klause, Köpperkopf, Köttinghausen, Kotthoff, Laer, Löllinghausen, Löttmaringhausen, Mielinghausen, Mosebolle, Mülsborn, Obermielinghausen, Olpe, Remblinghausen, Schederberge, Schedergrund, Schüren, Stesse, Stockhausen, Vellinghausen, Visbeck, Wallen, Wehrstapel, Wennemen, Windhäuser und Wulstern.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Allgemeinen wird Meschede durch den im südöstlichen Westfalen vorherrschenden Übergangsbereich zwischen dem ozeanischen und dem kontinentalen Klima geprägt. Demnach sind die Sommer teils feucht-kühl, teils aber auch trocken-warm. So wurden Spitzenwerte von 38 °C, trotz der Lage im Bergland (230–632 m ü. NN) gemessen, Tiefstwerte von unter –15 °C sind aufgrund der Tallage keine Seltenheit. Ganzjährig kommt es häufig zu Niederschlägen, die am Nordstau des Gebirges intensiv ausfallen, die Stadt liegt am Nordwestrand eines Höhenzuges des Rothaargebirges, daher liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei knapp 1000 mm. In den Wintermonaten ist eine beachtliche Schneedecke anzutreffen, die durchaus eine Höhe von 50 cm erreichen kann. Berichte von Unwettern sind auch historisch gut dokumentiert. So geht der Bau des Hennesees unter anderem darauf hin zurück, dass die Stadt im 19. Jahrhundert oft von Hochwasser, oftmals bedingt durch die Schneeschmelze im Hochsauerland, heimgesucht wurde. Schwere Unwetter wie beispielsweise 1969, 1997, 2001, 2006 und zuletzt im Juni und August 2007 brachten teils nennenswerte Hochwasserereignisse mit sich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschedes Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hünenburg, Mauer der Vorburg
St. Walburga, ehemaliges Stift Meschede

Im dem neuen Gewerbegebiet im Stadtteil Enste wurden 2014 bei Bauarbeiten bäuerliche Siedlungsreste aus der vorrömischen Eisenzeit gefunden.[5] Die eigentliche Mescheder Geschichte geht zurück ins 8.–9. Jahrhundert. Zu dieser Zeit entstand etwa 1,5 km vom Stadtzentrum entfernt (am heutigen Stadtrand) gelegen eine karolingische Wallburg, die Hünenburg. Unter fränkischer Herrschaft diente sie unter anderem als Fliehburg, sie demonstrierte aber gleichwohl auch als Machtsymbol nach den Auseinandersetzungen während der Sachsenkriege. Die Burg wurde strategisch errichtet, befand sie sich doch in der Nähe zweier, das Mittelgebirge kreuzender Straßen. Dort, an der Kreuzung dieser mittelalterlichen Routen wurde, ebenfalls im 9. Jahrhundert, von Emhildis ein adliges Damenstift gegründet, dessen Patronin die heilige Walburga war. Emhildis selbst war dessen erste Äbtissin. Der erste Bau der Stiftskirche stammt nachweislich aus karolingischer Zeit, es handelte sich um eine kreuzförmige Basilika; erhalten hiervon ist bis heute der Westturm (um 900) und die Ringkrypta.

Sturm auf dem Meer-Motiv aus dem Hitda-Codex (angefertigt für das Stift Meschede zwischen 1000 und 1030)

Das Stift wurde erst im 18. Jahrhundert säkularisiert. Im Zuge der Ansiedlung des Stiftes „blühte“ die Siedlung bereits im 10. Jahrhundert auf und erhielt von König Otto I. im Jahre 958, rund 40 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung des Namens Meschede das Markt- und Zollrecht. Das Stift konnte in der Folgezeit seine Besitztümer ausdehnen, es gehörte zu den reichsten und größten in Westfalen, stand aber immer unter der Gewalt des mächtigen Grafen von Arnsberg.

Schon früh wird in Meschede ein Kirchspiel nachgewiesen, dessen Ort in etwa der Straße „im Rebell“, also nur rund 100 m vom Damenstift entfernt, entspricht. Die Kirche „Mariä Himmelfahrt et St. Johanni“ war Pfarrkirche für Meschede und Meschede-Land. Im Zuge der Säkularisation des Klosters wurde das Kirchspiel erst in eine Schule umgewandelt und später ganz abgerissen. Ein Taufbecken findet sich heute in St. Walburga. Ein weiterer frühmittelalterlicher, jedoch noch heute vorhandener Sakralbau ist die Michaeliskapelle auf dem Klausenberg (umgangssprachlich Klausenkapelle), die hoch über der Stadt seit dem 10. Jahrhundert zu finden ist.

Vom Stift zur Freiheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im heutigen Stadtgebiet von Meschede kam es im 13. Jahrhundert zur Ansiedlung zweier Plansiedlungen durch den Grafen von Arnsberg: Eversberg und Grevenstein. Durch diese beiden, mit dem Stadtrecht versehenen Siedlungen sollte ein Bollwerk und eine Grenzfestigung Arnsbergs gegenüber dem kölnischen Raum geschaffen werden. Meschede konnte aufgrund des Stiftes und dessen kölnische Ausrichtung das Privileg einer „Stadt“ nicht erlangen, sondern wurde erst 1457 zur Freiheit ernannt. Der Bau eines Rathauses 1581 spricht von einer bürgerlichen Weiterentwicklung in Meschede. Die Wirren des Dreißigjährigen Krieges machten auch vor Meschede nicht Halt, so wurde unter anderem auch St. Walburga in Mitleidenschaft gezogen. Während des 17. Jahrhunderts zählte Meschede rund 600 Einwohner. Im frühen 18. Jahrhundert wird eine Tuchmacherzunft nachgewiesen, jedoch wird die Freiheit gegen Ende des Jahrhunderts gleich mehrfach von der Roten Ruhr heimgesucht.

Meschede im 18. und 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschedes Aufschwung beginnt mit der Ernennung zur Kreisstadt des Kreises Meschede 1819, zuvor hatte es kurzzeitig zu Hessen gehört. 1837 wurden, nach der preußischen Gemeindeordnung von 1835 zum ersten Mal neun Stadtverordnete gewählt. Meschede hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 1750 Einwohner. Erste industrielle und gewerbliche Anlagen lassen sich vornehmlich an den Flüssen Ruhr und Henne nachweisen, eine Werkzeugfabrik, ein Textilunternehmen und eine Schuhleistenfabrik sind zu nennen. Der Bau der Oberen Ruhrtalbahn, durch den Meschede ab 1871 auch mit der Bahn erreicht werden konnte, brachte einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung mit sich, mehr als der Ausbau der Köln-Mindener Fernstraße um 1815, der ein tiefes Eingreifen in das Siedlungsgefüge Meschedes nach sich zog. 1899 hatte Meschede knapp 3000 Einwohner.

Das 20. Jahrhundert in Meschede[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ansiedlung der Honsel-Werke bringt der Stadt den Aufstieg hin zur industriell geprägten Stadt. Im Jahre 1901 wurde mit dem Bau der Hennetalsperre begonnen, der 1905 beendet wurde. Damit war ein horrendes Problem Meschedes scheinbar gelöst: die Gefahr der Überschwemmung bei Hochwasser. Regelmäßig stand die Stadt an Ruhr und Henne unter Wasser, stellenweise soll das Wasser meterhoch durch die Straßen geflossen sein. 1927 jedoch waren die Fluten auch für die Hennetalsperre nicht zu bändigen – das Wasser floss auch über die Staumauer hinweg.

Während des Ersten Weltkrieges wurde im Norden der Stadt ein ausgedehntes Kriegsgefangenenlager eingerichtet, Zeugen hiervon sind heute noch die Ausrichtung einiger Straßen in Meschedes Norden sowie die Straßenbezeichnung „Lagerstraße“.

Zwischen den Kriegen, Meschede hatte ursprünglich ca. 4500 Einwohner, begann die weitere Ausdehnung der Stadt – die Häuser kletterten zusehends die Hänge hinauf und verließen das Ruhrtal. Der Zuwachs der Bevölkerung war verbunden mit der Expansion der Honsel-Werke, die ursprünglich als Umschmelzhütte für Aluminiumschrotte (Sekundärhütte) gegründet wurden, sich aber schon vor dem Zweiten Weltkrieg, im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht, zu einer der größten deutschen Aluminiumgießereien entwickelt hatten. Dieser Zweig wurde nach den Kriegszerstörungen bevorzugt wieder aufgegriffen und die Honsel-Werke wurden relativ bald zur größten deutschen Kundengießerei auf dem Aluminiumsektor und verblieben als solche noch lange Jahre im Familienbesitz.

Als Folge des Aufschwungs wurden in der Innenstadt neue Geschäftshäuser errichtet, einige verbliebene alte Fachwerkbauten mussten weichen.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutigen Honselwerke
Schlos Laer
Luftaufnahme von der Innenstadt: Bildmitte: Telekom Niederlassung Meschede, oben links: städt. Schulzentrum, mittig rechts: Krankenhaus, darüber: Grundschule, unten rechts: Martinrea Honsel

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde auch Meschede „gleichgeschaltet“. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge von SS-Leuten schwer beschädigt und 1945 bei einem Luftangriff zerstört. Die Ausdehnung der Stadt schritt weiter voran, die Honsel-Werke beschäftigten mittlerweile rund 3000 Mitarbeiter, 1940 lebten in Meschede 7500 Menschen. In den nächsten Jahren kamen über 1000 Zwangsarbeiter hinzu, die zur Sklavenarbeit nach Meschede verschleppt wurden: 480 für die Honselwerke im Lager Schützenstraße, 380 weitere im Lager Wilhelm von Hagen in Heinrichsthal, sowie 200 im Lager Waldstraße.[6] Zur Bombardierung der Möhne- und Edertalsperre am 17. Mai 1943 kam auch in Meschede erstmals Unruhe auf, in den Straßen wurden, aufgrund der Angst vor einem möglichen Angriff auf die Hennetalsperre, Plakate mit der Aufschrift „Fluchtweg bei Hochwasser“ aufgehängt; textgleiche Aufschriften auf Mauern waren noch in den 1960er Jahren zu lesen.

Schloss Laer war ab Oktober 1944 Sitz eines militärischen Stabes, der für die V2-Raketen verantwortlich war. Mit dem Bau von Abschussrampen in der Nähe von Meschede wurde zwar begonnen, aber wegen des Vormarsches der Alliierten kam es nicht mehr zu einem Einsatz.[7]

Hatten bis dahin nur vereinzelte Bombenabwürfe stattgefunden, änderte sich dies ab dem 22. Oktober 1944, als der erste Angriff auf den Bahnhof stattfand. Die deutsche Rüstungsindustrie war über das Land verteilt, die Untertageverlagerung betraf die Rüstungs-Produktionsanlagen. Verwundbar blieb das Transportsystem, was die Eisenbahn im Herbst 1944 zu einem Hauptziel der USAAF machte. Die durch Meschede führende Bahn war damals durchgehend zweigleisig und bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet, teilweise wurde jenseits der Kapazitätsgrenze auf Sicht gefahren. Mit der näher rückenden Westfront wurde die Strecke fortlaufend mit tieffliegenden Jagdbombern angegriffen, bis die Züge nur noch nachts fahren konnten. Zu diesen Angriffen gehörten auch jene auf den Bahnhof Meschede, die das Ziel allerdings jedes Mal um 50 oder 100 m verfehlten.[8] Wiederholt getroffen wurden aber Häuser im Umfeld des Bahnhofs, mehrfach unter Verlust von Menschenleben.

Einen völlig anderen Charakter erhielten die Angriffe, als die USAAF von einer bedeutenden Rüstungsfertigung in Meschede auszugehen begann. Den nächsten Angriff flogen nicht mehr einige Jagdbomber, sondern 97 B 24 der 8th US Air Force.

Am 19. Februar 1945, mittags um halb drei griff ein alliierter Bomberverband die Stadt aus südöstlicher Richtung an, neben 200 Sprengbomben wurden rund 20.000 Brandbomben abgeworfen. Die Innenstadt war ein einziges Flammenmeer, der Kirchturm von St. Walburga überragte dieses Bild. Viele Mescheder flüchteten auf umliegende Felder und betrachteten von dort aus das Ende des alten Meschede. Am Ende des Tages waren 45 Todesopfer zu beklagen, die meisten Häuser der Innenstadt waren total zerstört oder schwer beschädigt. Verschont blieben hingegen die Honsel-Werke, der Bahnhof und auch das Hotel Baxmann mit dem V2-Stab.[9] Nicht schwer betroffen war eigentlich auch St. Walburga. Da es den Feuerwehrleuten aber nicht erlaubt war, sie zu löschen, griff das Feuer über. Mit dem 19. Februar endete für viele Mescheder auch die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser. Nachdem die Bomber alle militärischen Ziele verfehlt hatten, war damit zu rechnen, dass die Stadt auf die Zielliste zurückkehren würde, sobald die Alliierten ihre Luftbilder gefertigt und die Bilder ausgewertet hatten.

Nur neun Tage später wurde bei einem erneuten Luftangriff die Innenstadt, dieses Mal aber auch die Honsel-Werke getroffen. Bahnhof und V2-Stab blieben unversehrt.[10] Durchgeführt wurde der Angriff von 79 B-24 der 8. US-Luftflotte, als Ziel benannte die USAAF „the Henschel tank plant at Meschede“.[11]

Am 22. März 1945 verübte eine Wehrmachtseinheit nahe dem Abzweig Eversberg von der Reichsstraße 55 ein Massaker an 80 sowjetischen Zwangsarbeitern. Einen Tag später erfolgte mit 19 B-17 der letzte Angriff mit strategischen Bombern. Danach waren die Honsel-Werke fast vollständig zerstört, der Bahnhof wurde schließlich doch getroffen – aber auch Wohnsiedlungen im Norden der Stadt. Meschedes Bürgermeister wurde am 28. März von einem Werwolf-Kommando ermordet.[12] Die Organisation bekannte sich im „Werwolf-Radio“ zu dieser Tat.

Die Einnahme Meschedes durch US-Truppen dauerte eineinhalb Tage, die „moderate resistance“[13] vorfanden. Sie begann am 7. April mit Luftangriffen auf eine deutsche Artilleriestellung auf dem Vogelsang, und wurde am 8. April von Wehrmacht- und Volkssturmeinheiten mit Maschinengewehrnestern, Scharfschützen und auf dem Schultenkamp in Stellung gegangener Flak gegen vorrückende Amerikaner geführt. Nachdem Panzersperren in Heinrichsthal zerbombt worden waren, endete er mit dem Rückzug der Wehrmacht nach Sprengung der Ruhrbrücken, und dem Einrücken der US-Truppen am Abend des 8. April. Doch auch am nächsten Tag wurde noch geschossen. Amerikanische Kriegstagebücher sprechen für den 9. April von „Sniping in town, still cleaning up.“[14] oder „through Meschede (where we saw the Inf. clear the hill above the town of German infantry troops)“[15]. Das Sprengen der Brücken war in Meschede ganz besonders fruchtlos, weil sich die Lage der Stadt unter anderem dadurch erklärt, dass die Ruhr hier von Pferdefuhrwerken sowie geländegängigen Militärfahrzeugen durchquert werden kann.

Wiederaufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbst: Der Hennesee im Herbst (2017)

Die Nachkriegsjahre waren wie überall durch Not und Elend geprägt. Einen konkreten Aufbauplan für Meschede gab es bereits 1945. Er sah eine Straßenbegradigung und eine Höherlegung der Innenstadt zum Hochwasserschutz vor, aber auch eine Verlegung des Rathauses von der zentralen Kreuzung ans Ruhrufer. Pläne, die St. Walburga-Kirche für eine breite Kreuzung in der Innenstadt zu opfern, konnten vom damaligen Pfarrer Künsting durch sein beherztes Eingreifen bei den oberen Behörden gerade noch verhindert werden. Die Stadt wuchs vor allem durch den Zuzug von Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten nach Norden und nach Südosten. 12.500 Einwohner wurden bereits 1955 gezählt, in diesem Zeitraum wurden die gröbsten Kriegsschäden aus der Stadt beseitigt, die St. Walburga-Kirche bekam ihren historischen Turmhelm wieder. Jedoch sind bis heute noch Baulücken im Zentrum anzutreffen, die auf Kriegseinflüsse zurückzuführen sind. Mitte der 1950er Jahre wurde auch der „neue“ Hennesee eingeweiht, die alte Staumauer wurde 1948 aufgrund von Unterspülungen stillgelegt, ein Steinschüttdamm wurde 200 m flussaufwärts errichtet, wobei das Fassungsvermögen von 11 auf knapp 39 Millionen m³ erhöht wurde. Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1959 wurde dann auch das Rathaus eingeweiht. In den 1960er Jahren dehnte sich Meschede in alle Himmelsrichtungen weiter aus, 1961 wurde der Ehrenfriedhof Eversberg eingeweiht. 1964 wurde im Norden hoch über der Stadt die Friedenskirche der Benediktiner-Abtei geweiht, heute neben der St. Walburga-Kirche und dem Kreishaus mit das imposanteste Gebäude der Stadt. 1970 kam es zu einer bundesweit beachteten Pockenepidemie in Meschede, bei der vier Menschen starben.[16][17]

Meschede um 1975[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurden am 1. Januar 1975 die Kreise Arnsberg, Brilon und Meschede zum Hochsauerlandkreis vereint, Meschede wurde Kreisstadt. Am selben Tag wurde die Stadt um die bis dahin selbständigen Gemeinden Calle, Eversberg, Freienohl, Grevenstein, Meschede-Land, Remblinghausen und Visbeck vergrößert.[18] Teile der ehemaligen Gemeinden Harblinghausen und Reiste mit damals jeweils etwas mehr als 100 Einwohnern kamen hinzu. Die Einwohnerzahl erhöhte sich auf über 32.000.[19] Im Norden der Stadt wurde in den frühen 1970er Jahren die „Gartenstadt“ (die jedoch keine klassische Gartenstadt im Sinne des Erfinders ist) mit großflächigerem Geschosswohnungsbau errichtet, hinzu kamen ausgedehnte Wohngebiete im Süden der Stadt, neue Schulen und Behörden entstanden, darunter auch das Kreishaus, welches 1987 der Bestimmung übergeben wurde.

Stadtentwicklung in der jüngsten Vergangenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme von der Innenstadt
Blick Rtg. NW von der Ittmecke auf Meschede. Links die Telekom, rechts die Honsel-Werke

Die Kernstadtsanierung, die ab 1970 angegangen wurde, ist eines der wichtigsten Projekte der jüngeren Mescheder Geschichte gewesen. Zahlreiche Missstände galt es zu beseitigen: Gewerbeansiedlungen im Innenstadtbereich, unzureichende optische Erscheinung einiger Straßenzüge, bauliche Mängel, aber vor allem die bundesweit bekannte „Staufalle“ Meschede mussten beseitigt werden. 1982 konnte die Antonius-Brücke eingeweiht werden, die Verlegung der B55 hatte begonnen. Durch den Bau einer weiteren Brücke über die Ruhr konnte der Bahnübergang, mit verantwortlich für den Dauerstau in der Innenstadt geschlossen werden und die Ruhrstraße in eine Fußgängerzone umgewandelt werden.

Die vierspurige Tangente, die südlich des alten Stadtkerns vorbeigeführt wurde, konnte bis 1987 in einem zweiten Schritt fertiggestellt werden. Das Stiftscenter wurde 1984 als Parkhaus mit angeschlossenen Ladenlokalen eröffnet, 1980 wurde die neue Zentrale der Sparkasse Meschede eröffnet, in der direkten Nachbarschaft wurde im selben Jahr die Stadthalle eingeweiht. Der Kaiser-Otto-Platz wurde 1991 Fußgängerzone. Durch die Fertigstellung des Innenstadtringes konnte 1998 die Sanierung der Innenstadt abgeschlossen werden. Zahlreiche Gewerbe- und Industriebetriebe wurden in das Industriegebiet „Enste“ umgesiedelt. Mit der Sanierung wurde die Qualität der inneren Stadt deutlich aufgewertet und die bisweilen triste Bauweise der 1950er Jahre wurde so aufgefangen. In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche neue Bauten in der Innenstadt verwirklicht werden: mehrere Altenwohnheime und neue Geschäftshäuser entstanden. Mit dem Bau der Agentur für Arbeit und der sanierten St. Walburga-Kirche fand die innerstädtische Entwicklung ihren vorläufigen Abschluss. Neue Wohngebiete entstanden ab 2000 und entstehen im Nordwesten der Stadt am Hainberg und im Südosten.

Planungen in den Jahren 2000–2005 konzentrierten sich auf das Areal der Deutschen Bahn, die sich in den vergangenen 20 Jahren immer mehr aus ihren Flächen zurückgezogen hat. Nach mehrjähriger, schwieriger Planungszeit wurden 2008 die Arbeiten an der sogenannten „Bahnschiene West“ teilweise abgeschlossen.

Die Gewerbe- und Industrieflächen in Enste werden seit 2012 erweitert. Außerdem wurde eine Neugestaltung des Rathausumfeldes durchgeführt. Es ist ein Geschäftshaus entstanden, das ein Modehaus sowie Gastronomie mit Blick auf die Ruhr beheimatet. Gegenwärtig bestimmt das Vorhaben der Stadt Meschede im Rahmen der Regionale 2013 die Stadtentwicklung, insbesondere die der Kernstadt. Unter dem Motto „Wissen, Wasser, Wandel – eine Hochschulstadt am Fluss“ soll der Bezug Meschedes zu Ruhr und Henne gestärkt und der Charakter einer Hochschulstadt gefördert werden. Insbesondere die Öffnung des „Hennedeckels“ – einer Baumaßnahme der 1960er Jahre in der Innenstadt, die den Flusslauf der Henne mit einem, aus heutiger Sicht unästhetischen Betondeckel versehen hat und die Gestaltung flussnaher Uferbereiche mit der damit verbundenen Steigerung der Aufenthaltsqualität führte in Meschede zu einer breiten Zustimmung und Unterstützung des Projektes zur Regionale 2013.

Im Sommer 2013 war die Öffnung der Henne bereits abgeschlossen, wodurch sich das Bild der Innenstadt stark veränderte. Des Weiteren wurde östlich der Innenstadt die neue Johannesbrücke über die Ruhr zu gebaut. Diese stellt den vor langer Zeit begonnenen Ostring fertig und leitet den Hauptverkehr über die Kolpingstraße. So konnte der Winziger Platz nun zu einer verkehrsberuhigten 30er Zone werden. Auch wurde die Ruhrbrücke bis 2014 für eine umfassende und dringend notwendige Sanierung gesperrt. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass das Gebäude der Stadthalle, welches früher ein Kaufhaus beherbergte, einen Investor gefunden hat. Es gibt Pläne für eine umfassende Renovierung und die Einrichtung eines „Meschede Center“, dessen Fertigstellung im Herbst 2014 geplant war.

Panoramablick auf Meschede im Winter 2009. Erkennbar (von links nach rechts): Das August-Macke-Schulzentrum, die Telekom, die Honsel-Werke, die Benediktiner-Abtei Königsmünster.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das gesamte kurkölnische Sauerland, dessen Landesherr bis 1803 der Erzbischof von Köln war, ist katholisch geprägt. Im Jahr 2011 war der Großteil der Bevölkerung, etwa 62,22 % katholisch, 13,61 % der Einwohner sind evangelisch und 21,17 % haben einen anderen Glauben oder sind religionslos. [20]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand vom 1. Januar 2017 beträgt die Einwohnerzahl 30.448, davon sind 15.348 weiblich und 15.100 männlich. In der Kernstadt Meschede leben 15.042 Einwohner.[21]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[22]
Wahlbeteiligung: 51,0 % (2009: 55,8 %)
 %
50
40
30
20
10
0
49,7 %
25,4 %
10,5 %
6,0 %
4,9 %
3,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+5,9 %p
+3,2 %p
-3,9 %p
+1,3 %p
-3,7 %p
-2,8 %p

Rat der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschede wurde abgesehen von einem kurzen Intermezzo der SPD von 1949 bis 1952 ab dem Zweiten Weltkrieg bis zur Kommunalwahl 2009 mit absoluter Mehrheit von der CDU regiert. Mittlerweile hat die CDU die absolute Mehrheit verloren, stellt aber nach wie vor die größte Fraktion im Rat. Der Rat der Stadt Meschede hat 38 Mitglieder und setzt sich zurzeit aus Fraktionen der CDU, SPD, Unabhängige Wählergemeinschaft Meschede (UWG), FDP, Grünen, und Meschede braucht Zukunft (MbZ) zusammen.

Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 verringerte sich die Zahl der Sitze im Rat der Stadt von 46 auf 38. Es ergab sich folgende Sitzverteilung:

Partei / Gruppierung Sitze G/V
CDU 19 − 1
SPD 10 ± 0
UWG 4 − 3
Grüne 2 ± 0
FDP 2 − 2
MbZ – Meschede braucht Zukunft 1 − 2

Darüber hinaus gibt es mit der Jungen Union, den Jungsozialisten und den Jungen Liberalen drei politische Jugendorganisationen, die in Meschede tätig sind.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister der Stadt Meschede ist Christoph Weber (CDU). Weber wurde 2015 mit 55,19 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister von Meschede gewählt. [23]

Ehemalige Bürgermeister und Stadtvorsteher seit 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1894–1920: Stadtvorsteher Hermann Heuel
  • 1922–1933: Stadtvorsteher Anton Bange
  • 1933–1937: Stadtvorsteher Caspar Ebel
  • 1937–1945: Alexander Scherf, eineinhalb Wochen vor der Eroberung Meschedes von der Organisation „Werwolf“ ermordet[24]
  • 1945–1946: Caspar Ebel (CDU)
  • 1946–1948: Engelbert Dick (CDU), erster frei gewählter Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg
  • 1948–1952: Hugo Werner (SPD)
  • 1952–1961: Engelbert Dick (CDU)
  • 1961–1969: Josef Busch (CDU)
  • 1969–1974: Bruno Peus (CDU)
  • 1975–1998: Franz Stahlmecke (CDU), erster Bürgermeister der heutigen Stadt Meschede nach der kommunalen Neugliederung
  • 1998–1999: Bruno Peus (CDU)
  • 1999–2015: Hans-Ulrich (Uli) Hess (CDU), erster hauptamtlicher Bürgermeister

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 30. Oktober 1965 besteht eine Städtepartnerschaft mit Le Puy-en-Velay (Frankreich). Außerdem führt Meschede eine schon vor der Eingemeindung 1975 bestehende Städtepartnerschaft Freienohls mit Cousolre (Frankreich) fort. Am 10. Juni 1956 hat die Stadt beschlossen, die Patenschaft für die Vertriebenen der ehemaligen schlesischen Stadt Winzig (Polen) zu übernehmen. Über diese Patenschaft hat sich inzwischen auch eine enge Verbindung zur Gemeinde Neufraunhofen, in der ebenfalls viele Winziger eine neue Heimat fanden, entwickelt, ohne dass eine offizielle Partnerschaft besteht.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtwappen Meschede.svg Blasonierung:

Von Blau und Silber gespalten; vorn ein halber silberner Adler mit roter Zunge, hinten ein durchgehendes schwarzes Kreuz.

Beschreibung:

Der Adler verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Arnsberg und das Kurkölnische Kreuz auf das Kurfürstentum Köln. Die neue Stadt Meschede übernahm 1975 das Wappen der alten Stadt Meschede. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 30. Juli 1976.[25]

Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schutzgebiete für die Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachtal der Luchtmücke im Landschaftsschutzgebiet Ruhrtal östlich Meschede und Talraum östlich Eversberg

Seit 1994 gibt es für das Mescheder Stadtgebiet einen Landschaftsplan, in dem die Flächen außerhalb der bebauten Ortsteile und des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wurden, sofern kein höherer Schutzstatus wie beispielsweise Naturschutzgebiet (NSG) besteht.

Es gibt insgesamt 55 Naturschutzgebiete welche eine Größe von 0,5 ha bis 160,7 ha haben. Es wurden auch sechs Bereiche, wie Teile des Arnsberger Waldes, als Europäisches Schutzgebiet (FFH-Gebiete) ausgewiesen. Teile dieser FFH-Gebiete liegen meist auch in anderen Stadtgebieten.[26]

Im Stadtgebiet gibt es 67 Naturdenkmale. Bei den Naturdenkmalen handelt es sich um alte Einzelbäume bzw. Baumgruppen. 17 dieser Naturdenkmäler liegen in Ortslagen.[27][28]

Im Stadtgebiet befinden sich auch 98 kleinflächige geschützte Landschaftsbestandteile. Dazu kommen noch zahlreiche kleinere gesetzlich geschützte Biotope, die gleichzeitig in Flächen anderer Schutzkategorien liegen.[29]

Das nördliche Stadtgebiet ist seit 1961 Teil des Naturpark Arnsberger Wald und die Gebiete südlich der Ruhr seit 2015 Teil des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge. Von 1964 bis 2015 war das südliche Stadtgebiet Teil des Naturpark Homert. Die unbebauten Bereiche des Stadtgebietes waren ab 1961 bzw. 1964, im Jahr der Gründung von Naturpark Arnsberger Wald und Naturpark Homert, als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen worden. Im Landschaftsplangebiet gibt es 102 Landschaftsschutzgebiete. In der Stadt gibt es ein Landschaftsschutzgebiet vom Typ A, Großräumiger Landschaftsschutz (Landschaftsschutzgebiet Meschede), 51 Landschaftsschutzgebiete vom Typ B, Kleinräumiger Landschaftsschutz und 50 Landschaftsschutzgebiete vom Typ C, Wiesentäler. Im Landschaftsschutzgebiet Typ A ist unter anderem das Errichten von Bauten und Erstaufforstungen, auch die Neuanlage von Weihnachtsbaumkulturen, verboten. Im Typ B besteht zusätzlich ein Umwandlungsverbot von Grünland und Grünlandbrachen. Im Typ C kommt dazu noch ein Umwandlungsverbot von Grünland und Grünlandbrachen in Acker oder andere Nutzungsformen. Eine maximal zweijährige Ackernutzung innerhalb von zwölf Jahren ist erlaubt, falls damit die Erneuerung der Grasnarbe vorbereitet wird. Dies gilt als erweiterter Pflegeumbruch. Beim erweiterten Pflegeumbruch muss ein Mindestabstand von fünf Metern vom Mittelwasserbett eingehalten werden.[30]

Neben anderen Vogelarten kommen die Großvogelarten Schwarzstorch und Rotmilan vor.[31]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Synagoge

Kulturveranstaltungen aller Art finden in der Stadthalle statt. Für kleinere Ausstellungen und Konzerte bietet sich das 1999 eröffnete Bürgerzentrum Alte Synagoge an, das bis zur Pogromnacht 1938 als Synagoge genutzt wurde und nach dem Krieg zunächst eine Schreinerei war. In den Mescheder Kirchen finden regelmäßig Konzerte statt. Zudem gibt es in Meschede ein 1928 eröffnetes kleines Kino.[32]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimatmuseum Eversberg

Die Musikschule des Hochsauerlandkreises verfügt über eine Brass-Band und ein symphonisches Blasorchester. Neben der Musikschule gibt es zahlreiche Musikvereine. In der Kernstadt gibt es z. B. den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Eversberg befindet sich das Museum für Bäuerliche Handwerks- und Gewerbegeschichte, Landschafts- und Kulturentwicklung.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Denkmale der Stadt Meschede

Abtei Königsmünster

Zu den sehenswert Bauwerken in der Kernstadt gehören unter anderem die Abtei Königsmünster, das Wasserschloss Laer und die dazugehörige, rund 600 m westlich von Schloss gelegene Turmruine Laer, das ehemalige Kloster Galiläa nordwestlich von Meschede und die Wallanlage Hünenburg. Außerdem die Pfarr- und Stiftskirche St. Walburga des Stifts Meschede, die Klausenkapelle auf dem gleichnamigen Berg, der Pulverturm von Meschede, die Alte Synagoge und das alte Kreishaus (heute Amtsgericht) aus dem Jahr 1896 sowie das architektonisch interessante neue Kreishaus.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 war Meschede der Veranstaltungsort des Veltins Basketball CUPs, der zwischen vier Mannschaften der deutschen Basketball-Bundesliga ausgetragen wurde.

Vereine in Meschede[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschede verfügt über ein aktives Vereinsleben. So gibt es in Meschede zwei Schützenvereine. Die St. Georgs-Schützenbruderschaft mit einer fast 525-jährigen Geschichte sowie die Schützengemeinschaft Meschede Nord. Zahlreiche Musikvereine und Chöre in Meschede und seinen Dörfern gestalten das kulturelle Leben mit. Auch der Sport kommt in der Stadt nicht zu kurz – so gibt es z. B. mehrere Fußballvereine. Die Geschichte des ältesten ansässigen Angelsportverein ASV Sauerlandia reicht bis auf das Jahr 1938 zurück. Die Mescheder Pfadfinder leisten seit 1949 Jugendarbeit in der Stadt. Der Stamm zählt etwa 100 Mitglieder. Seit 1976 gibt es den Jugendverband Die Falken, der seit 1982 das Jugendzentrum Rockcafé, heute in der Kolpingstraße 18, betreibt. Im Jahr 2005 wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet. Auch das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder das Technische Hilfswerk sind mit einer Ortsgruppe in Meschede vertreten. Seit 1991 gibt es einen Esperanto-Klub. Der Ruderclub Meschede, kurz RCM, wurde 1966 gegründet. Das Bootshaus am Hennesee in der Berghauser Bucht wurde am 19. September 1975 eingeweiht.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den regelmäßig stattfindenden KneipenNächten mit Live-Musik sowie dem OpenAir im Sommer, dem InnenstadtDinner am 3. August-Wochenende, gibt es die beiden Schützenfeste (das jährlich an Fronleichnam stattfindende St.Georgs-Schützenfest und das Schützenfest im Mescheder Norden, welches jedes Jahr am 2. Wochenende im Juli stattfindet) sowie MaiSonntag und Stadtfest. Auch im sportlichen Bereich finden diverse Veranstaltungen statt, z. B. ein Triathlon am Hennesee oder Großveranstaltungen in der Stadt bzw. den Sporthallen.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine örtliche Spezialität, die bis auf das Jahr 1848 zurückgeht, ist ein über mehrere Monate gereifter Knochen- beziehungsweise Kernschinken. Die Schinkensalzerei und -räucherei befand sich zu jener Zeit im Stadtkern. 1980 wurde sie in das Gewerbe- und Industriegebiet Enste umgesiedelt.

Bei dem „Mescheder Wind“ handelt es sich um einen 15%igen Kräuterlikör.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Touristisch interessant ist der nahe der Kernstadt von Meschede gelegene Hennesee, ein 213 ha großer künstlicher Stausee, der zum Baden und für unmotorisierte Schifffahrt genutzt wird.

Eine weitere Attraktion ist seit dem Sommer 2008 der Lörmecke-Turm im Arnsberger Wald nahe Meschede; ein Aussichtsturm mit Blick über die Umgebung Meschedes.

Friedhöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Telekom Niederlassung in Meschede

Größte Arbeitgeber in Meschede sind die Martinrea Honsel Germany GmbH (Leichtmetallprodukte), die Brauerei Veltins und die Deutsche Telekom AG. In der Kreisstadt finden sich zudem zahlreiche mittelständische Betriebe. Traditionell stark vertreten sind das metallverarbeitende Gewerbe und der Karosseriebau.

Durch den Sitz verschiedener Behörden und Einrichtungen (unter anderem das Kreishaus, Kreispolizei, Landes-Straßen-Bauamt („StraßenNRW“), dem Haus der Landwirtschaft sowie der Agentur für Arbeit) verfügt die Stadt auch über einen großen Anteil an Angestellten und Beamten.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von der Sperrmauer des Hennesees auf Meschede
Kirche Maria Himmelfahrt in Meschede, darüber: ehem. Franz-Stahlmecke Hauptschule

Unmittelbar im Stadtgebiet verlaufen die B 55 und die A 46.

Nach der abgeschlossenen Sanierung der Innenstadt und der damit verbundenen Verlegung des Straßenverkehrs entschärfte sich das als überregional bekannte „Nadelöhr“ Meschede deutlich. Der innerstädtische Erschließungsring wurde Ende der 1990er Jahre fertiggestellt. Zur besseren Verbindung der nördlichen Stadtteile mit dem Stadtzentrum wird seit Jahren über eine weitere Querung der Bahntrasse diskutiert.

Die Einbindung der Stadt Meschede in das überregionale Verkehrsnetz erfolgt vornehmlich über die in Ost-West-Richtung verlaufende BAB A 46, die über folgende Anschlussstellen im Stadtgebiet verfügt: Freienohl, Wennemen, Enste und Meschede. Sie stellt im Nordwesten eine Anbindung an die BAB A 44 Dortmund-Kassel her und soll nach Osten in Richtung Brilon weiter als B 480 zum Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren der BAB A 44/A 33 weitergebaut werden.

In Nord-Süd-Richtung verläuft die B 55 als wichtige überregionale Straßenachse durch das Stadtgebiet Meschede. Sie sichert im Norden u. a. über die Anbindung an die BAB A 44 und A 2 die Verbindung nach Lippstadt, Paderborn und dem ostwestfälischen Raum und führt im Süden über Olpe und die Anbindung an BAB A 45 und A 4 nach Köln und Bonn.

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtgebiet von Meschede befanden sich fünf Bahnhöfe: Meschede, Freienohl und Eversberg (im Stadtteil Wehrstapel gelegen) an der Oberen Ruhrtalbahn, sowie Berge (Kr Meschede) und Wennemen an der Bahnstrecke Finnentrop–Wennemen. Heute werden davon nur noch die Bahnhöfe Meschede und Freienohl im Personennahverkehr bedient. An beiden verkehren Züge des Dortmund-Sauerland-Express RE 57 zwischen Dortmund und Winterberg sowie des Sauerland-Express RE 17 von Hagen nach Warburg bzw. Kassel. Die Züge verkehren -jeweils um etwa 30 Min. versetzt- im Stundentakt. Der Bahnhof Wennemen wird nur zur Holzverladung genutzt, Eversberg und Berge sind stillgelegt.

Das Gebiet der Kernstadt wird von einem Stadtbus-System erschlossen, zudem fahren Busse in die Ortsteile sowie nach Warstein und Lennestadt-Grevenbrück.

Flughafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugplatz Meschede-Schüren

Im Ortsteil Schüren befindet sich der Flugplatz Meschede-Schüren, ein Flugplatz der Kategorie II. Die nächsten großen Verkehrsflughäfen sind der Flughafen Paderborn/Lippstadt sowie der Flughafen Dortmund, der in derselben Fahrzeit über die Autobahn erreichbar ist.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschede ist Sitz des Lokalsenders Radio Sauerland. Die Fachhochschule Südwestfalen betreibt den eigenen Radiosender radioFH!. Außerdem gibt es Redaktionen und Geschäftsstellen der Westfalenpost und des Anzeigenblattes Sauerlandkurier.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschede ist als Kreisstadt des Hochsauerlandkreises Sitz der Kreisverwaltung. Ebenfalls in der Stadt beheimatet ist die Finanzverwaltung NRW mit dem Finanzamt Meschede, die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft sowie die Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift des Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Ferner ist die Stadt Sitz des für Bestwig, Eslohe und Meschede zuständigen Amtsgerichts Meschede.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachhochschule Südwestfalen, Campus Meschede

Einer von fünf Standorten der Fachhochschule Südwestfalen befindet sich in Meschede. Hier werden knapp 1400 Studierende in Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre und dem internationalen Studiengang International Management with Engineering ausgebildet. Außerdem gibt es in Meschede zwei Gymnasien (das Gymnasium der Stadt Meschede im August-Macke-Schulzentrum und das Gymnasium der Benediktiner), zwei Realschulen, drei Hauptschulen, elf Grundschulen, eine Förderschule, ein Berufskolleg mit mehreren Zweigen sowie die Fachschule für Agrarwirtschaft. Für außerschulische Bildung bietet unter anderem die Volkshochschule Kurse an.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Meschede

In der Stadt Meschede oder ihren Vorgängerstädten und Gemeinden wurden so unterschiedliche Persönlichkeiten wie die Künstler Friedel Deventer, August Macke, Ansgar Nierhoff, Politiker wie Adolf von Pilgrim, Monika Brunert-Jetter, Dagmar Schmidt, Clemens August von Westphalen zu Fürstenberg oder Theologen wie August Pieper geboren. Es wirkten und lebten im Stadtgebiet unter anderem der Industriepionier Fritz Honsel oder der Sportler Matthias Ungemach sowie zahlreiche weitere Personen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Meschede – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Meschede – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Ignatz Pieler: Geschichtliche Nachrichten über das Stift Meschede. In: Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens, Band 7, 1. Hrsg. Paul Wigand. Lemgo 1835
  • Karl Köster: Zur Vermögensverwaltung des Stifts Meschede im Mittelalter. Dissertation Münster 1909
  • Albert Huyskens: Der Kreis Meschede unter der Feuerwalze des Zweiten Weltkrieges, Bielefeld 1949
  • Manfred Wolf: Quellen zur Geschichte von Stift und Freiheit Meschede. Meschede 1981
  • Bernhard Göbel (Hrsg.): 1000 Jahre Meschede. Geschichte - Wirtschaft - Kultur. Hrsg. im Auftrag der Stadt Meschede; Meschede 1959
  • Karl Egon Gordes (Schriftleitung): Freiheit Meschede. 500 Jahre Bürgersprache. Hrsg. St.-Georgs-Schützenbruderschaft e.V. Meschede, Meschede 1986
  • Erika Richter (Redaktion): Die Integration der Vertriebenen in Meschede 1945 - 1955. Meschede 1988
  • Hanneli Kaiser-Löffler, Ottilie Knepper-Babilon, Wilfried Oertel, Erika Richter: Jüdische Familien in Meschede. Becker, Arnsberg 1997, ISBN 3-930264-16-1.
  • Eva Hoffmann: 25 Jahre Leben in der neuen Stadt Meschede. Hrsg. Stadt Meschede. Meschede 2000
  • Ottilie Knepper-Babilon, Hannelie Kaiser-Löffler: Widerstand gegen die Nationalsozialisten im Sauerland. Hrsg. Hochsauerlandkreis, Meschede 2003
  • Ursula Jung: Meschede im Wandel der Zeit. Meschede gestern. In: Sauerland Nr. 2, Arnsberg 2005
  • Olaf Goldstein, Ottilie Knepper-Babilon, Reinhard Köhne, Aline Kottmann, Werner Kreuz, Erika Richter, Manfred Wolf: Mescheder Geschichte, Band 1. Hrsg. Heimatbund der Stadt Meschede, Meschede 2007
  • Ottilie Knepper-Babilon, Hanneli Kaiser-Löffler, Ursula Jung: Mescheder Geschichte, Band 2. Hrsg. Heimatbund der Stadt Meschede, Meschede 2013
  • Peter Wiese: Aus Meschedes Vergangenheit. Meschede 1932 Digitalisat

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW); abgerufen am 18. Juli 2016. (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Bundesamt – Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012
  3. IT.NRW, Landesdatenbank: Kommunalprofil der Stadt Meschede Abgerufen am 12. November 2017
  4. Hauptsatzung der Stadt Meschede, § 3 a Bezeichnung von Gemeindeteilen in Personenstandsbüchern und -urkunden abgerufen am 7. Februar 2016
  5. Pressemitteilung vom 23. November 2015 des LWL
  6. International Tracing Service HQ: Catalogue of Camps and Prisons in Germany and German-occupied Territories, Sept. 1st, 1939 – May 8th, 1945, Volume II, Arolsen, April 1950.
  7. PDF bei i5l.meschede.de (1 MB)
  8. http://www.archiv-der-zeitzeugen.com/Files/files/PDFSchaefer_Holzschale_22.pdf Karl Schaefer: Die Holzschale der Kahns – Erinnerungen aus meiner Kindheit im Dritten Reich, im Krieg und in der Nachkriegszeit, Seite 120
  9. http://www.archiv-der-zeitzeugen.com/Files/files/PDFSchaefer_Holzschale_22.pdf Karl Schaefer: Die Holzschale der Kahns – Erinnerungen aus meiner Kindheit im Dritten Reich, im Krieg und in der Nachkriegszeit, Seite 156
  10. http://www.archiv-der-zeitzeugen.com/Files/files/PDFSchaefer_Holzschale_22.pdf Karl Schaefer: Die Holzschale der Kahns – Erinnerungen aus meiner Kindheit im Dritten Reich, im Krieg und in der Nachkriegszeit, Seite 164
  11. http://paul.rutgers.edu/~mcgrew/wwii/usaf/html/Feb.45.html COMBAT CHRONOLOGY OF THE US ARMY AIR FORCES, FEBRUARY 1945
  12. Alexander Perry Biddiscombe: Werwolf!: The History of the National Socialist Guerrilla Movement, 1944–1946, Seite 40
  13. William C. Sylvan (Author), Francis G. Smith Jr. (Author), John T. Greenwood (Editor): Normandy to Victory: The War Diary of General Courtney H. Hodges and the First U.S. Army, Seite 365
  14. http://www.4point2.org/belldiary.htm War Diary of Detector 6, Lt Col Edgar V. H. Bell, CO, 90th Chemical Mortar Battalion
  15. http://www.4point2.org/hist-90.htm 90th Chemical Mortar Battalion, The Story of the Ninetieth In Training and In Action, 1944–1945
  16. Durchs Fenster. In: Der Spiegel. Nr. 7, 1970, S. 83–84 (online).
  17. Pocken in Deutschland. In: Neue Zürcher Zeitung, 13. April 2003. Abgerufen am 8. Oktober 2014
  18. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335.
  19. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 130 f.
  20. It.nrw.de: Religionszugehörigkeit der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2011 (PDF) abgerufen am 28. November 2017
  21. Die Einwohnerstatistik von Meschede (PDF; 119 kB) Stadt Meschede. Abgerufen am 23. Februar 2013.
  22. Die Landeswahlleiterin NRW: Endgültiges Kommunalwahlergebnis 2014 für Meschede
  23. Meschede.de: Christoph Weber zum neuen Bürgermeister der Stadt Meschede gewählt vom 14. September 2015 abgerufen am 3. Dezember 2017
  24. Alexander Perry Biddiscombe: Werwolf!: The History of the National Socialist Guerrilla Movement, 1944–1946, Seite 40
  25. Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 60 ISBN 3-87793-017-4
  26. Westfälisches Amt für Landes- und Baupflege: Landschaftsplan Meschede. Arnsberg 1994, S. 19 ff
  27. Hochsauerlandkreis: Ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung von Naturdenkmalen innerhalb der im Zusammenhang Bebauten Ortsteile und des Geltungsbereiches der Bebauungspläne im Hochsauerlandkreis vom 07.04.2006. Amtsblatt für den Hochsauerlandkreis 32/4, S. 28 ff.
  28. Westfälisches Amt für Landes- und Baupflege: Landschaftsplan Meschede. Arnsberg 1994, S. 79 ff
  29. Westfälisches Amt für Landes- und Baupflege: Landschaftsplan Meschede. Arnsberg 1994, S. 127 ff
  30. Westfälisches Amt für Landes- und Baupflege: Landschaftsplan Meschede. Arnsberg 1994, S. 97 ff
  31. Klaus Nottmeyer-Linden, Jochen Bellebaum, Andreas Buchheim, Christopher Husband, Michael Jöbges, Volker Laske: Die Vögel Westfalens. Natur in Buch und Kunst, Neunkirchen 2002, ISBN 3-931921-06-9.
  32. Linden-Theater - Kino in Meschede Abgerufen am 12. November 2017