Johnny Sins

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Johnny Sins
Sprache Englisch
Genre Fitness, Lifestyle, Comedy
Gründung 14. Februar 2015
Kanäle SinsTV
Abonnenten über 1.000.000
Aufrufe über 80.000.000
Videos über 100

Johnny Sins, eigentlich Steve Wolfe, (* 31. Dezember 1978 in Pittsburgh, Pennsylvania, Vereinigte Staaten) ist ein US-amerikanischer Pornodarsteller und YouTuber, der seit 2006 in mehr als 500 Pornofilmen mitgewirkt hat und mehrfach bei den AVN Awards nominiert wurde. Seine Popularität ist auf seine ständige Präsenz auf der Plattform Brazzers zurückzuführen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steve Wolfe wurde 1978 in Pittsburgh geboren. Im Alter von 21 gab ihm ein Freund den Rat, nach Los Angeles zu reisen um dort an Dreharbeiten für Pornofilme teilzunehmen; er behielt dies zunächst aber nur in den Gedanken. In den folgenden Jahren arbeitete er bei einer Baufirma, bei der er schließlich gekündigt wurde und nach Los Angeles zog, wo er unterschiedliche Jobs in Teilzeit ausübte und sich schließlich nebenbei bei Castings für Pornofilme bewarb. Im Alter von 28 Jahren bekam er seine ersten Rollen.

In 2008 wirkte er im Porno Cheerleaders mit, der von Digital Playground veröffentlicht und zum meist ausgeliehenen und verkauften Pornofilm des Jahres 2008 wurde. Der kommerzielle Erfolg dieses Films weckte das Interesse des Unternehmens Brazzers, und Wolfe, nun als Johnny Sins populär, unterschrieb einen Vertrag mit dem Unternehmen. In den letzten Jahren sind Sins – und auch Keiran Lee – zu Werbeträgern des Unternehmen Brazzers avanciert, was die Popularität von Sins bei Pornografiekonsumenten immens gesteigert hat.

2013 wirkte er im Pornofilm Secret Admirer mit, wofür er bei den AVN Awards 2014 in der Kategorie Best Romance Movie nominiert wurde. Im selben Jahr kursierte das Gerücht, Sins sei bei einem Autounfall verstorben. Das Gerücht wurde über das offizielle Twitter-Profil von Brazzers verbreitet, jedoch von seinen Arbeitskollegen Keiran Lee und Lisa Ann dementiert. Auf der Onlineplattform Is X Dead? wurde eine Seite erstellt auf der mehr als 500 Nutzer seinen angeblichen Tod bestätigten. Am 13. März 2013 trat Sins vor die Öffentlichkeit und erklärte, dass er am Leben sei und es ihm gut gehe. Bis heute ist nicht geklärt, ob das Gerücht tatsächlich von Brazzers vorsätzlich verbreitet wurde oder eine von einem Hacker gezielt lancierte Falschmeldung war.[1]

Das 2015 begonnene Projekt Sexploration hatte den Dreh des ersten Pornofilms im Weltraum zum Gegenstand. In Kooperation mit dem Unternehmen Pornhub entschied man sich dafür über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo 3,4 Millionen US-Dollar zu sammeln, um den beiden Darstellern Sins und Eva Lovia ein professionelles Trainingsprogramm zu ermöglichen und den Flug ins All zu finanzieren. Mit diesem Projekt sollten auch die Auswirkungen von sexuellen Handlungen in der Schwerelosigkeit wissenschaftlich erforscht werden. Die Geldeinnahmen erreichten jedoch nur 7 % des für die Umsetzung des Projekts notwendigen Budgets, weswegen das Projekt aufgegeben werden musste.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: AVN Award – Best Couple Sex Scene – Video (nominiert)
  • 2009: AVN Award – Best Threeway Sex Scene (nominiert)
  • 2009: AVN Award – Best Group Sex Scene (nominiert)
  • 2009: XRCO Award – Best New Stud (nominiert)
  • 2010: AVN Award – Best Threeway Sex Scene (nominiert)
  • 2011: AVN Award – Best Couples Sex Scene (nominiert)
  • 2012: AVN Award – Most Outragous Sex Scene (nominiert)
  • 2014: XBIZ – Male Performer of the Year (nominiert)
  • 2014: XBIZ – Best Scene – Feature Movie (nominiert)
  • 2015: AVN Award – Male Performer of the Year (nominiert)
  • 2015: XBIZ – Best Scene – Vignette Release (nominiert)
  • 2016: XBIZ – Best Sex Scene – Vignette Release (erhalten)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Know Your Meme Johnny Sins In knowyourmeme.com (englisch), abgerufen am 8. Juli 2017
  2. BIGJIM, am 10. August 2015 um 13:24 Uhr Sexploration: Pornhub-Space-Programm gescheitert – Kein Sex im Weltraum In GAMEZONE (deutsch), abgerufen am 8. Juli 2017