Jost Pieper

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Jost Pieper (* 29. August 1972 im Sauerland) ist ein ehemaliger deutscher Schauspieler, der heute als Entwicklungshelfer in Afrika tätig ist.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon als Schüler begann Jost Pieper mit der Schauspielerei. So inszenierte er mit zwei Freunden den Super-8-Film Im Schatten des Monsters, bei dem ein Kassettenrecorder die Tonspur ersetzte. Er widmete sich dafür auch dem Erstellen von Masken und Ganzkörperkostümen, die teilweise aus Pappmaché hergestellt waren, aber recht realistisch aussahen.

1995 hat Pieper für sieben Monate an der Mwangaza Art School in Kisumu, Kenia im Rahmen eines Slum-Projektes unterrichtet. In unregelmäßigen Abständen, zuletzt im Sommer 2005, setzte er diese Tätigkeit fort.

Seine Schauspielausbildung absolvierte Pieper von 1996 bis 2000 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Theater spielte er in Köln (1996), Leipzig (1998), Chemnitz (1999–2000) und Bremen (2001).

Von 2000 bis 2011 hatte Jost Pieper Rollen in deutschen Fernsehproduktionen und Serien.

Von 2004 bis 2006 stand Pieper für die RTL-Serie Hinter Gittern – Der Frauenknast als „Schluse“ Schließer David Wilborn vor der Kamera. 2002 hatte er bereits eine Gastrolle bei Hinter Gittern. Von März bis August 2007 war er als Maximilian „Max“ van Weyden in der ZDF-Telenovela Wege zum Glück zu sehen.

Neben der Schauspielerei gilt seine große Liebe der Malerei. Seine Bilder wurden bereits in mehreren deutschen Städten ausgestellt. Er hat einen Kalender illustriert.

Nach Ende seiner Schauspielkarriere ging er als Entwicklungshelfer in den Kongo, um dort in einem Zentrum für Waisen- und Straßenkinder zu arbeiten. Dort betreut er behinderte Kinder – und hat außerdem dort ein Adoptionsverfahren für einen Jungen eingeleitet. [2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mit behinderten Kindern im Kongo arbeiten. Abgerufen am 11. März 2018 (deutsch).
  2. Vom Serienstar zum Entwicklungshelfer | Sternzeit | DOMRADIO.DE - Katholische Nachrichten. Abgerufen am 11. März 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]