Juan Antonio Flecha

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Juan Antonio Flecha Straßenradsport
Juan Antonio Flecha (2012)
Juan Antonio Flecha (2012)
Zur Person
Geburtsdatum 17. September 1977
Nation SpanienSpanien Spanien
Disziplin Straße
Fahrertyp Klassikerfahrer
Funktion Fahrer
Karriereende 2013
Team(s)
2000–2001
2002–2003
2004–2005
2006–2010
2010–2012
2013
Relax-Fuenlabrada
Banesto
Fassa Bortolo
Rabobank
Sky ProCycling
Vacansoleil-DCM
Wichtigste Erfolge

eine Etappe Tour de France 2003
Meisterschaft von Zürich 2004
GP Ouest France-Plouay 2006
Omloop Het Nieuwsblad 2010

Infobox zuletzt aktualisiert: 9. Oktober 2013

Juan Antonio Flecha Giannoni (* 17. September 1977 in Junín, Argentinien) ist ein ehemaliger spanischer Radrennfahrer, der vor allem bei den Klassikern erfolgreich war. Im gelangen vier Podiumsplatzierungen bei der Flandern-Rundfahrt und Paris–Roubaix.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flecha wurde 2000 Profi beim Radsportteam Relax-Fuenlabrada. Im Jahr 2003 gewann er als Fahrer Banesto-Teams die 11. Etappe der Tour de France, nachdem er sich 12 km vor dem Ziel von seinen Mitausreißern abgesetzt hatte.[1] Im folgenden Jahr fuhr er für Fassa Bortolo und gewann mit der Meisterschaft von Zürich ein Rennen des Rad-Weltcups. 2005 konnte er einen zweiten Platz bei Gent–Wevelgem, wo der Sieger Nico Mattan sich begünstigt vom Windschatten der Begleitfahrzeuge gegen Flecha durchsetzen konnte[2] und einen dritten Platz bei Paris-Roubaix als Teil einer dreiköpfigen Spitzengruppe[3] erzielen. Zwischen 2006 und 2009 fuhr Flecha für das niederländische Rabobank-Team. Er gewann das ProTour-Rennen GP Ouest France-Plouay 2006. Bei Paris-Roubaix Zweiter als Spurtsieger der Verfolger 52 Sekunden hinter Stuart O’Grady.[4] Bei der Flandern-Rundfahrt 2008 wurde Flecha Dritter 15 Sekunden hinter dem Solosieger Stijn Devolder. Saison 2010 wechselte er zum neu gegründeten Sky Professional Cycling Team, für das er in diesem Jahr den Halbklassiker Omloop Het Nieuwsblad gewann und Platz drei bei Paris-Roubaix belegte. Insgesamt platzierte sich Flecha acht mal unter den ersten Zehn von Paris-Roubaix.

Ende der Saison 2013 beendete er seine Karriere als Berufsradfahrer bei der Mannschaft Vacansoleil-DCM und bestritt sein letztes Rennen bei der Tour of Beijing.[5] Nach seiner sportlichen Laufbahn ist er unter anderem als Moderator für Eurosport tätig.[6]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003

2004

2005

2006

2008

2010

Platzierungen bei den Monumenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monumente des Radsports 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Mailand–Sanremo 34 64 - - 40 39 41 29 18 76 - 72
Flandern-Rundfahrt 43 34 12 12 12 53 3 30 40 11 20 21
Paris–Roubaix - 25 13 3 4 2 12 6 3 9 4 8
Lüttich–Bastogne–Lüttich 40 81 118 - 85 - - - - - - -
Lombardei-Rundfahrt 38 18 - - - - - - - - - 13

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flecha bei der 10. Etappe der Tour de France 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Juan Antonio Flecha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wie ein Pfeil! Spanier Flecha gewinnt 11. Etappe. In: radsport-news.com. 17. Juli 2003, abgerufen am 27. August 2017.
  2. Mattan siegt im Windschatten der Begleitfahrzeuge. In: radsport-news.com. 6. April 2005, abgerufen am 27. August 2017.
  3. Double für Boonen! T-Mobile hat ´nen Platten. In: radsport-news.com. 10. April 2005, abgerufen am 27. August 2017.
  4. O`Grady triumphiert in Roubaix. In: radsport-news.com. 13. April 2007, abgerufen am 27. August 2017.
  5. radsport-news.com – Flecha beendet zum Saisonende seine Karriere. In: radsport-news.com. 7. Oktober 2013, abgerufen am 5. April 2015.
  6. Pete Muir: Juan Antonio Flecha: life after racing. In: cyclist.co.uk. 15. Juni 2016, abgerufen am 27. August 2017 (englisch).