Paris–Roubaix

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Im Vélodrome in Roubaix endet das Rennen.

Das Radrennen Paris–Roubaix ist mit etwa 250 Kilometern Distanz eines der berühmtesten klassischen Eintagesrennen und zählt zu den fünf Monumenten des Radsports. Prägend für das Rennen sind die Abschnitte auf Kopfsteinpflaster (Pavé-Sektoren).

Das erstmals 1896 ausgetragene Rennen findet jährlich an einem Sonntag Mitte April in Nordfrankreich statt und wird als Die Königin der Klassiker (La Reine des Classiques), oder auch als Hölle des Nordens (L'Enfer du Nord) bezeichnet. Die Bezeichnung Hölle des Nordens bekam das Rennen nach dem Ersten Weltkrieg, der die Region, in welcher das Rennen stattfindet, verwüstete.[1]

Seit 1977 wird der Frühjahrsklassiker nicht mehr in Paris, sondern rund 80 km nördlich, vor dem Schloss in Compiègne, gestartet. Das Ziel befindet sich im Vélodrome von Roubaix.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Vorläuferin der heutigen Radrennbahn von Roubaix, das „Vélodrome roubaisien“, wurde 1895 im Parc Barbieux errichtet und war in den folgenden Jahren Ort zahlreicher Bahnrennen wie der französischen Steher-Meisterschaften und des Bol d’Or. Zwei Unternehmer aus Roubaix, Theo Vienne und Maurice Pérez, hatten den Bau der 333,33 Meter langen Piste initiiert und schließlich auch die Idee, ein Rennen zu organisieren, das auf dieser Radrennbahn enden sollte: Paris-Roubaix. Sie wandten sich an den Chefredakteur der französischen Radsportzeitschrift Le Vélo, Paul Rousseau. Dieser schickte seinen Mitarbeiter Victor Breyer aus, die Strecke zu erkunden.

Bis Amiens fuhr Breyer mit einem Kollegen im Auto, am kommenden Tag weiter mit dem Fahrrad. Als er in Roubaix ankam, war er derartig schmutzig und durchgefroren, dass er daran dachte, das Rennen abzusagen. Doch nach einem Bad und einem guten Abendessen habe er seine Meinung geändert, so wird berichtet, und die erste Ausgabe von Paris–Roubaix wurde 1896 ausgetragen.[2]

Die erste Ausgabe des Rennens 1896 gewann der Deutsche Josef Fischer, und er blieb bis zum Sieg von John Degenkolb 2015 der einzige deutsche Paris–Roubaix-Sieger. Die meisten Siege in der Hölle des Nordens gelangen mit jeweils vier Siegen den beiden Belgiern Roger De Vlaeminck, der zwischen 1972 und 1977 seine vier Triumphe auf der Radrennbahn von Roubaix feiern (und einen Pokal in der Form eines Pflastersteins entgegennehmen) konnte, und Tom Boonen im Zeitraum von 2005 bis 2012. Mit fünf Siegen in sechs Jahren dominierte in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre das Team Mapei den Kopfsteinpflaster-Klassiker. Zweimal (1996 und 1998) konnte die Mannschaft sogar alle drei Podiumsplätze besetzen.

Paris–Roubaix war von 1989 bis zu dessen Ende nach der Saison 2004 Teil des zehn Rennen umfassenden Rad-Weltcups und gehörte ab 2005 für drei Saisons zur neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres. Seit 2011 gehört das Rennen zur Nachfolgeserie UCI World Tour. Die Streckenführung von ParisRoubaix ändert sich von Jahr zu Jahr nur unwesentlich.

Der Vélo Club Roubaix veranstaltet alle zwei Jahre eine Jedermannausgabe, bei der auf dem Originalkurs neben Teilstrecken über 120 oder 190 oder auch die komplette Strecke des Profirennens von rund 260 Kilometern absolviert werden kann, jeweils mit dem Ziel im Vélodrome von Roubaix.

Der französische Sportjournalist Jacques Goddet betrachtete das Profi-Rennen Paris–Roubaix als „ein letztes Überbleibsel aus der heroischen Vergangenheit, das letzte Bindeglied zur Tradition, welcher der Radsport seine Größe verdankt“.[3]

Pavé-Sektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charakteristisch für den auf völlig flachem Terrain stattfindenden Klassiker sind die berühmten Pavés, Kopfsteinpflasterpassagen: Wege – teils noch aus dem 19. Jahrhundert stammend – mit grobem Kopfsteinpflaster, die das Rennen besonders bei schlechtem Wetter zu einer außerordentlichen Tortur werden lassen. Ursprünglich war das Kopfsteinpflaster der übliche Straßenbelag im Norden Frankreichs; nachdem aber zunehmend diese Straßen asphaltiert wurden, entschieden sich die Organisatoren im Jahr 1967 Kopfsteinpflasterpassagen auf Feld- und Waldwegen in das Rennen zu integrieren.[1] Heute werden viele Pavés von der französischen Regierung eigens für den Radklassiker erhalten.

Bei der Planung der Strecke für das erste Rennen im Jahre 1869 versuchte Victor Breyer, Passagen mit Kopfsteinpflaster, belgische Blöcke genannt, zu vermeiden, da man ein „leichtes“ Rennen durchführen wollte – „leicht“ im Gegensatz zu den bisherigen „Monsterrennen“ über mehrere hundert Kilometer, wie etwa Bordeaux–Paris. So waren die pavés nur auf den letzten 30 Kilometern zu finden, wo die Rennfahrer, um diesen auszuweichen, über Bürgersteige fuhren. „Die Kopfsteinpflaster, die heute in die Strecke aufgenommen sind, sind grimmiger und primitiver als die Straßen, auf denen vor 100 Jahren gefahren wurde. Der heutige Klassiker Paris–Roubaix ist die Rekonstruktion einer Vergangenheit, die es nie gegeben hat.“[4]

Der wohl berüchtigtste Pavéabschnitt ist der durch den Wald von Wallers-Arenberg, die Trouée d’Arenberg, der nach zwei Dritteln des rund 250 km langen Rennens bereits oft eine Vorentscheidung bewirkte. 2005 wurde ein Teil des Pflasters aufwendig restauriert, der Abschnitt insgesamt etwas entschärft; er hat dennoch seine Bewertung als 5-Sterne-Abschnitt (höchste Schwierigkeitsstufe) behalten. In den ähnlich schwierigen, im letzten Rennviertel folgenden Pavéabschnitten von Mons-en-Pévèle und Carrefour de l’Arbre fällt ebenfalls häufig eine Vorentscheidung.

Während der 111. Ausgabe im Jahr 2013 mussten die Fahrer insgesamt 27 Kopfsteinpflaster-Passagen überwinden. Die Sektoren sind in die Kategorien 1 bis 5 eingeteilt, wobei 5 die höchste Stufe ist. Ausschlaggebend für die Kategorisierung ist der Zustand des Kopfsteinpflasters, die Länge des Abschnitts und auch die Lage im Rennen. 2013 waren der Wald von Arenberg, Mons-en-Pévèle und der Carrefour de l’Arbre in die Kategorie 5 eingeteilt. Insgesamt mussten 52,6 Kilometer Kopfsteinpflaster bewältigt werden.[5]

Sektor-Nr. Name Rennkilometer Länge (in m) Kategorie
27 Troisvilles – Inchy 98,5 2200 3
26 Viesly – Quiévy 105 1800 3
25 Quiévy – Saint-Python 107,5 3700 4
24 Saint-Python 112,5 1500 2
23 Vertain – Saint-Martin-sur-Écaillon 120 2300 3
22 Verchain-Maugré – Quérénaing 130 1600 3
21 Quérénaing – Maing 133 2500 3
20 Maing – Monchaux-sur-Écaillon 136,5 1600 3
19 Haveluy – Wallers 149,5 2500 4
18 Trouée d’Arenberg 158 2400 5
17 Wallers – Hélesmes 164 1600 3
16 Hornaing – Wandignies-Hamage 170,5 3700 4
15 Warlaing – Brillon 178 2400 3
14 Tilloy – Sars-et-Rosières 181,5 2400 4
13 Beuvry-la-Forêt – Orchies 188 1400 3
12 Orchies 193 1700 3
11 Auchy-lez-Orchies – Bersée 199 2600 4
10 Mons-en-Pévèle 205 3000 5
9 Mérignies – Avelin 211 700 2
8 Pont-Thibaut – Ennevelin 214,5 1400 3
7 Templeuve (Moulin-de-Vertain) 220,5 500 2
6 Cysoing – Bourghelles
Bourghelles – Wannehain
227
229,5
1300
1100
3
3
5 Camphin-en-Pévèle 234 1800 4
4 Carrefour de l’Arbre 236,5 2100 5
3 Gruson 239 1100 2
2 Willems – Hem 246 1400 2
1 Roubaix, Allée Charles Crupelandt 253 300 1

Allée Charles Crupelandt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stele für die Sieger an der Allée Charles Crupelandt

Die letzten 300 Meter vor dem Vélodrome von Roubaix sind nach dem einzigen Paris–Roubaix-Sieger aus Roubaix, Charles Crupelandt, Allée Charles Crupelandt benannt. Anlässlich des 100. Jahrestages von Crupelandts Siegs im Jahre 1912 wurden 2012 zwischen die dortigen Pflastersteine kleine Marmortafeln mit den Namen der bisherigen Sieger eingelassen.[6]

Palmarès[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Profis / Elite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Sieger Vorsprung Zweiter Dritter Bemerkungen
2016 AustralienAustralien Mathew Hayman g.Z. BelgienBelgien Tom Boonen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Stannard Mit Mathew Hayman gewann erst zum zweiten Mal nach Stuart O'Gardy 2007 ein Australier, beim Sprint einer 4-köpfigen Fahrergruppe. Tom Boonen verpasste knapp mit Platz 2 Rekordsieger bei Paris-Roubaix mit 5 Siegen zu werden.
2015 DeutschlandDeutschland John Degenkolb g.Z. TschechienTschechien Zdeněk Štybar BelgienBelgien Greg Van Avermaet John Degenkolb gewann im Sprint einer für Roubaix-Verhältnisse großen Gruppe von sieben Fahrern, die größte Gruppe seit 1997. Degenkolb siegte als erster Deutscher seit 1896 und holte als zweiter Fahrer überhaupt neben Sean Kelly 1986 im gleichen Jahr das Double von Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix.
2014 NiederlandeNiederlande Niki Terpstra <--> 20 sek DeutschlandDeutschland John Degenkolb SchweizSchweiz Fabian Cancellara
2013 SchweizSchweiz Fabian Cancellara g.Z. BelgienBelgien Sep Vanmarcke NiederlandeNiederlande Niki Terpstra
2012 BelgienBelgien Tom Boonen <----------> 1:39 min FrankreichFrankreich Sébastien Turgot ItalienItalien Alessandro Ballan
2011 BelgienBelgien Johan Vansummeren <--> 19 sek SchweizSchweiz Fabian Cancellara NiederlandeNiederlande Maarten Tjallingii
2010 SchweizSchweiz Fabian Cancellara <------------> 2:00 min NorwegenNorwegen Thor Hushovd SpanienSpanien Juan Antonio Flecha Cancellara hatte bereits 45 Kilometer vor dem Ziel attackiert.
2009 BelgienBelgien Tom Boonen <-----> 47 sek ItalienItalien Filippo Pozzato NorwegenNorwegen Thor Hushovd
2008 BelgienBelgien Tom Boonen g.Z. SchweizSchweiz Fabian Cancellara ItalienItalien Alessandro Ballan Einer Attacke von Cancellara 36 km vor dem Ziel konnten nur Boonen und Ballan folgen. Im Ziel hatten die drei Fahrer einen Vorsprung von 3:39 Minuten.
2007 AustralienAustralien Stuart O’Grady <-----> 52 sek SpanienSpanien Juan Antonio Flecha SchweizSchweiz Steffen Wesemann
2006 SchweizSchweiz Fabian Cancellara <--------> 1:23 min BelgienBelgien Tom Boonen ItalienItalien Alessandro Ballan
2005 BelgienBelgien Tom Boonen g.Z. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten George Hincapie SpanienSpanien Juan Antonio Flecha
2004 SchwedenSchweden Magnus Bäckstedt g.Z. NiederlandeNiederlande Tristan Hoffman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Hammond
2003 BelgienBelgien Peter Van Petegem g.Z. ItalienItalien Dario Pieri RusslandRussland Wjatscheslaw Jekimow
2002 BelgienBelgien Johan Museeuw <------------------> 3:04 min DeutschlandDeutschland Steffen Wesemann BelgienBelgien Tom Boonen
2001 NiederlandeNiederlande Servais Knaven <---> 34 sek BelgienBelgien Johan Museeuw LettlandLettland Romāns Vainšteins
2000 BelgienBelgien Johan Museeuw <--> 15 sek BelgienBelgien Peter Van Petegem DeutschlandDeutschland Erik Zabel Erik Zabels bester Platzierung in Roubaix.
1999 ItalienItalien Andrea Tafi <-------------> 2:14 min BelgienBelgien Wilfried Peeters BelgienBelgien Tom Steels
1998 ItalienItalien Franco Ballerini <--------------------------> 4:16 min ItalienItalien Andrea Tafi BelgienBelgien Wilfried Peeters
1997 FrankreichFrankreich Frédéric Guesdon g.Z. BelgienBelgien Jo Planckaert BelgienBelgien Johan Museeuw Frédéric Guesdon gewann im Sprint einer für Roubaix-Verhältnisse ungewöhnlich großen Gruppe von acht Fahrern. Er ist der bisher letzte französische Sieger des Rennens.
1996 BelgienBelgien Johan Museeuw g.Z. ItalienItalien Gianluca Bortolami ItalienItalien Andrea Tafi Das 100-jährige Jubiläum des Rennens. Das berühmte Mapei-Triple: Teamkollegen Museeuw, Bortolami und Tafi gewinnen mit 2:38 Min Vorsprung. Mapei-Sportdirektor Patrick Lefevere hatte die Reihenfolge festgelegt. Siehe Paris–Roubaix 1996.
1995 ItalienItalien Franco Ballerini <------------> 1:56 min UkraineUkraine Andrej Tschmil BelgienBelgien Johan Museeuw
1994 MoldawienMoldawien Andrej Tschmil <-------> 1:13 min ItalienItalien Fabio Baldato ItalienItalien Franco Ballerini
1993 FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle g.Z. ItalienItalien Franco Ballerini DeutschlandDeutschland Olaf Ludwig Der 38-jährige Duclos-Lassalle gewann mit hauchdünnem Vorsprung von wenigen Zentimetern.[7] Der drittplatzierte Ludwig hatte über 2 Minuten Rückstand.
1992 FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle <---> 34 sek DeutschlandDeutschland Olaf Ludwig BelgienBelgien Johan Capiot Ludwig erreichte das beste Resultat eines Deutschen seit Josef Fischer 1900.
1991 FrankreichFrankreich Marc Madiot <-------> 1:07 min FrankreichFrankreich Jean-Claude Colotti BelgienBelgien Carlo Bomans
1990 BelgienBelgien Eddy Planckaert g.Z. KanadaKanada Steve Bauer BelgienBelgien Edwig Van Hooydonck
1989 BelgienBelgien Jean-Marie Wampers g.Z. BelgienBelgien Dirk De Wolf BelgienBelgien Edwig Van Hooydonck Die zwei Belgier hatten 59 Sekunden Vorsprung auf die vierköpfige nächste Gruppe.
1988 BelgienBelgien Dirk Demol <> 2 sek SchweizSchweiz Thomas Wegmüller FrankreichFrankreich Laurent Fignon Fignon erreichte fast zwei Minuten nach Demol und Wegmüller das Ziel.
1987 BelgienBelgien Eric Vanderaerden g.Z. BelgienBelgien Patrick Versluys BelgienBelgien Rudy Dhaenens
1986 IrlandIrland Sean Kelly <> 1 sek BelgienBelgien Rudy Dhaenens NiederlandeNiederlande Adrie van der Poel Kelly gewann als erster Fahrer im selben Jahr Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix.
1985 FrankreichFrankreich Marc Madiot <-----------> 1:51 Min FrankreichFrankreich Bruno Wojtinek IrlandIrland Sean Kelly
1984 IrlandIrland Sean Kelly g.Z. BelgienBelgien Rudy Rogiers FrankreichFrankreich Alain Bondue
1983 NiederlandeNiederlande Hennie Kuiper <-------> 1:15 Minuten FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle ItalienItalien Francesco Moser
1982 NiederlandeNiederlande Jan Raas <--> 16 sek FrankreichFrankreich Yvon Bertin DeutschlandDeutschland Gregor Braun
1981 FrankreichFrankreich Bernard Hinault g.Z. BelgienBelgien Roger De Vlaeminck ItalienItalien Francesco Moser Hinault gewann im Weltmeister-Trikot aus einer enorm prominent besetzten sechsköpfigen Spitzengruppe heraus. Er ist der bis heute letzte Tour de France-Sieger, der auch in Roubaix gewonnen hat. Seine legendäre Abneigung gegenüber der Kopfsteinpflaster-Strecke unterstrich er mit der Aussage nach seinem Sieg: "Dieses Rennen ist großer Unsinn."[8]
Jahr Sieger Zweiter Dritter
1896 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Josef Fischer DanemarkDänemark Charles Meyer ItalienItalien Maurice Garin
1897 ItalienItalien Maurice Garin NiederlandeNiederlande Mathieu Cordang SchweizSchweiz Michel Frederick
1898 ItalienItalien Maurice Garin Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Auguste Stéphane Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Édouard Wattelier
1899 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Albert Champion Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Paul Bor Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Ambroise Garin
1900 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Émile Bouhours Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Josef Fischer ItalienItalien Maurice Garin
1901 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Lucien Lesna Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Ambroise Garin Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Lucien Itsweire
1902 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Lucien Lesna Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Édouard Wattelier Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Ambroise Garin
1903 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Hippolyte Aucouturier Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Claude Chapperon Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Trousselier
1904 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Hippolyte Aucouturier Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik César Garin Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Lucien Pothier
1905 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Trousselier Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik René Pottier Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Henri Cornet
1906 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Henri Cornet Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Marcel Cadolle Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik René Pottier
1907 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Georges Passerieu BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Trousselier
1908 BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Georges Lorgeou LuxemburgLuxemburg François Faber
1909 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Octave Lapize Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Trousselier BelgienBelgien Jules Masselis
1910 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Octave Lapize BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Eugène Christophe
1911 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Octave Lapize Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik André Charpiot BelgienBelgien Cyrille Van Hauwaert
1912 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Charles Crupelandt Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Gustave Garrigou Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Maurice Leturgie
1913 LuxemburgLuxemburg François Faber BelgienBelgien Charles Deruyter Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Charles Crupelandt
1914 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Charles Crupelandt Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Luguet BelgienBelgien Louis Mottiat
1915–18 nicht ausgetragen
1919 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Henri Pélissier BelgienBelgien Philippe Thys Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Honoré Barthélémy
1920 BelgienBelgien Paul Deman Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Eugène Christophe BelgienBelgien Lucien Buysse
1921 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Henri Pélissier Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Francis Pélissier BelgienBelgien Léon Scieur
1922 BelgienBelgien Albert Dejonghe Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Jean Rossius BelgienBelgien Émile Masson
1923 SchweizSchweiz Heiri Suter BelgienBelgien René Vermandel BelgienBelgien Félix Sellier
1924 BelgienBelgien Jules Vanhevel Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Maurice Ville BelgienBelgien Félix Sellier
1925 BelgienBelgien Félix Sellier Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Bestetti BelgienBelgien Jules Vanhevel
1926 BelgienBelgien Julien Delbecque BelgienBelgien Gustave Van Slembrouck BelgienBelgien Gaston Rebry
1927 BelgienBelgien Georges Ronsse Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Joseph Curtel Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Charles Pélissier
1928 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik André Leducq BelgienBelgien Georges Ronsse BelgienBelgien Charles Meunier
1929 BelgienBelgien Charles Meunier BelgienBelgien Georges Ronsse BelgienBelgien Aimé Deolet
1930 BelgienBelgien Julien Vervaecke Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Jean Maréchal Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Antonin Magne
1931 BelgienBelgien Gaston Rebry Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Charles Pélissier BelgienBelgien Emile Decroix
1932 BelgienBelgien Romain Gijssels BelgienBelgien Georges Ronsse Deutsches ReichDeutsches Reich Herbert Sieronski
1933 BelgienBelgien Sylvère Maes BelgienBelgien Julien Vervaecke Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Léon Le Calvez
1934 BelgienBelgien Gaston Rebry BelgienBelgien Jean Wauters BelgienBelgien Frans Bonduel
1935 BelgienBelgien Gaston Rebry Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik André Leducq BelgienBelgien Jean Aerts
1936 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Georges Speicher BelgienBelgien Romain Maes BelgienBelgien Gaston Rebry
1937 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Jules Rossi BelgienBelgien Albert Hendrickx BelgienBelgien Noël Declercq
1938 BelgienBelgien Lucien Storme BelgienBelgien Louis Hardiquest BelgienBelgien Marcel Van Houtte
1939 BelgienBelgien Émile Masson BelgienBelgien Marcel Kint Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Roger Lapébie
1940–42 nicht ausgetragen
1943 BelgienBelgien Marcel Kint BelgienBelgien Jules Lowie Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Thiétard
1944 BelgienBelgien Maurice Desimpelaere ItalienItalien Jules Rossi Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Thiétard
1945 Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Paul Maye Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Lucien Teisseire Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Kléber Piot
1946 BelgienBelgien Georges Claes Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Gauthier BelgienBelgien Lucien Vlaeminck
1947 BelgienBelgien Georges Claes BelgienBelgien Adolph Verschueren Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Louis Thiétard
1948 BelgienBelgien Rik Van Steenbergen Frankreich 1946Vierte Französische Republik Émile Idée BelgienBelgien Georges Claes
1949 ItalienItalien Serse Coppi und FrankreichFrankreich André Mahé BelgienBelgien Frans Leenen
1950 ItalienItalien Fausto Coppi Frankreich 1946Vierte Französische Republik Maurice Diot ItalienItalien Fiorenzo Magni
1951 ItalienItalien Antonio Bevilacqua Frankreich 1946Vierte Französische Republik Louison Bobet BelgienBelgien Rik Van Steenbergen
1952 BelgienBelgien Rik Van Steenbergen ItalienItalien Fausto Coppi Frankreich 1946Vierte Französische Republik André Mahé
1953 BelgienBelgien Germain Derycke ItalienItalien Donato Piazza NiederlandeNiederlande Wout Wagtmans
1954 BelgienBelgien Raymond Impanis BelgienBelgien Stan Ockers BelgienBelgien Marcel Rijckaert
1955 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Forestier ItalienItalien Fausto Coppi Frankreich 1946Vierte Französische Republik Louison Bobet
1956 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Louison Bobet BelgienBelgien Fred De Bruyne Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Forestier
1957 BelgienBelgien Fred De Bruyne BelgienBelgien Rik Van Steenbergen BelgienBelgien Leon Vandaele
1958 BelgienBelgien Leon Van Daele Spanien 1945Spanien Miguel Poblet BelgienBelgien Rik Van Looy
1959 BelgienBelgien Noël Foré BelgienBelgien Gilbert Desmet BelgienBelgien Marcel Janssens
1960 BelgienBelgien Pino Cerami FrankreichFrankreich Tino Sabbadini Spanien 1945Spanien Miguel Poblet
1961 BelgienBelgien Rik Van Looy BelgienBelgien Marcel Janssens BelgienBelgien René Vandervecken
1962 BelgienBelgien Rik Van Looy BelgienBelgien Emile Daems BelgienBelgien Frans Schoubben
1963 BelgienBelgien Emile Daems BelgienBelgien Rik Van Looy NiederlandeNiederlande Jan Janssen
1964 NiederlandeNiederlande Peter Post BelgienBelgien Benoni Beheyt BelgienBelgien Yvo Molenaers
1965 BelgienBelgien Rik Van Looy BelgienBelgien Edward Sels BelgienBelgien Willy Vannitsen
1966 ItalienItalien Felice Gimondi NiederlandeNiederlande Jan Janssen BelgienBelgien Gustaaf De Smet
1967 NiederlandeNiederlande Jan Janssen BelgienBelgien Rik Van Looy Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rudi Altig
1968 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Herman Van Springel BelgienBelgien Walter Godefroot
1969 BelgienBelgien Walter Godefroot BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Willy Vekemans
1970 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien Eric Leman
1971 BelgienBelgien Roger Rosiers BelgienBelgien Herman Van Springel ItalienItalien Marino Basso
1972 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien André Dierickx Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barry Hoban
1973 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Walter Godefroot BelgienBelgien Roger Rosiers
1974 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Marc Demeyer
1975 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien André Dierickx
1976 BelgienBelgien Marc Demeyer ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Roger De Vlaeminck
1977 BelgienBelgien Roger De Vlaeminck BelgienBelgien Willy Teirlinck BelgienBelgien Freddy Maertens
1978 ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Roger De Vlaeminck NiederlandeNiederlande Jan Raas
1979 ItalienItalien Francesco Moser BelgienBelgien Roger De Vlaeminck NiederlandeNiederlande Hennie Kuiper
1980 ItalienItalien Francesco Moser FrankreichFrankreich Gilbert Duclos-Lassalle Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Dietrich Thurau

U23 / Amateure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Junioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Juniorenaustragung läuft unter dem Namen Le Pavé de Roubaix.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Paris–Roubaix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philippe Bouvet, Pierre Callewaert, Jean-Luc Gatellier: Paris–Roubaix. Die Hölle des Nordens. Delius Klasing, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-7688-3268-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Procycling (Deutsche Ausgabe), April 2013, S.94ff: Rennvorschau Paris-Roubaix
  2. Les Woodland: The real Hell of the North. In: Cyclingnews. 18. April 2006, abgerufen am 22. Mai 2015.
  3. Zitiert nach: Benjo Maso: Der Schweiß der Götter. Die Geschichte des Radsports. Covadonga Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-936973-60-0, S. 278.
  4. Benjo Maso: Der Schweiß der Götter. Die Geschichte des Radsports. Covadonga Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-936973-60-0, S. 279.
  5. 111. Paris-Roubaix mit 27 Pavé-Sektoren. radsport-news.com, 3. April 2013, abgerufen am 26. April 2015.
  6. Roubaix Things to Do virtualtourist.com, abgerufen am 23. Dezember 2012 (englisch)
  7. Paris-Roubaix : cinq arrivées mythiques. europe1.fr, 10. April 2011, abgerufen am 26. April 2015 (französisch).
  8. Follow the Badger. rouleur.cc, abgerufen am 26. April 2015 (englisch).