Juan José Omella Omella

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Erzbischof Juan José Omella Omella
Kardinalswappen

Juan José Kardinal Omella Omella (* 21. April 1946 in Cretas, Spanien) ist ein spanischer Geistlicher und Erzbischof von Barcelona.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juan José Omella Omella studierte Philosophie und Theologie am Diözesanseminar von Saragossa und an den Ausbildungszentren der Weißen Väter in Löwen und Jerusalem. Am 20. September 1970 empfing er das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Saragossa. Nach verschiedenen Tätigkeiten unter anderem als Missionar in Zaire wurde er 1990 bischöflicher Vikar in Saragossa.

Am 15. Juli 1996 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Sasabe und zum Weihbischof in Saragossa. Der Erzbischof von Saragossa, Elías Yanes Álvarez, spendete ihm am 22. September desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Weihbischof in Saragossa, Carmelo Borobia Isasa, und der Bischof von Jaca, José María Conget Arizaleta.

Am 29. Oktober 1999 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof von Barbastro-Monzón. Seit 2003 ist Omella Präsident der bischöflichen Kommission und die Pastoral in der Spanischen Bischofskonferenz. Am 8. April 2004 erfolgte die Ernennung zum Bischof von Calahorra y La Calzada-Logroño.[1]

Papst Franziskus berief ihn am 6. November 2014 zum Mitglied der Kongregation für die Bischöfe.[2]

Am 6. November 2015 ernannte ihn Papst Franziskus zum Erzbischof von Barcelona.[3] Die Amtseinführung fand am 26. Dezember desselben Jahres statt.

Juan José Omella engagiert sich für zahlreiche soziale Projekte im Heiligen Land. Er ist Großoffizier des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Kardinal-Großmeister Edwin Frederick O’Brien ernannte ihn zum 6. November 2015 in Nachfolge von Lluís Kardinal Martínez Sistach zum Großprior der Statthalterei Spanien-Orient des Päpstlichen Laienordens.

Im Konsistorium vom 28. Juni 2017 nahm ihn Papst Franziskus als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Croce in Gerusalemme[4] in das Kardinalskollegium auf. Die Besitzergreifung seiner Titelkirche fand am 21. Januar des folgenden Jahres statt.

Am 23. Dezember 2017 ernannte ihn der Papst zum Mitglied der Kongregation für die Bischöfe sowie der Apostolischen Signatur.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Juan José Omella Omella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nomina del Vescovo di Calahorra y La Calzada-Logroño (Spagna). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 8. April 2014, abgerufen am 22. Mai 2017 (italienisch).
  2. Nomina di Membro della Congregazione per i Vescovi. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 6. November 2014, abgerufen am 22. Mai 2017 (italienisch).
  3. Rinuncia dell’Arcivescovo Metropolita di Barcelona (Spagna) e nomina del nuovo Arcivescovo Metropolita. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 6. November 2015, abgerufen am 6. November 2015 (italienisch).
  4. Concistoro Ordinario Pubblico: Assegnazione dei Titoli o Diaconie. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 28. Juni 2017, abgerufen am 28. Juni 2017 (italienisch).
  5. Nomina di Membri dei Dicasteri della Curia Romana. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 23. Dezember 2017, abgerufen am 23. Dezember 2017 (italienisch).
VorgängerAmtNachfolger
Ambrosio Echebarria ArroitaBischof von Barbastro-Monzón
1999–2004
Alfonso Milián Sorribas
Ramón Búa OteroBischof von Calahorra y La Calzada-Logroño
2004–2015
Carlos Manuel Escribano Subías
Lluís Kardinal Martínez SistachCroix de l Ordre du Saint-Sepulcre.svg Großprior der Statthalterei Spanien-Orient des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
seit 2015
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Lluís Kardinal Martínez SistachErzbischof von Barcelona
seit 2015
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