Julian Loose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Julian Loose
Spielerinformationen
Geburtstag 17. Mai 1985
Geburtsort GrevenDeutschland
Größe 184 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1991–1999
1999–2001
2001–2004
SC Greven 09
Preußen Münster
Arminia Bielefeld
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2004–2006
2006–2008
2008–2012
2010–2012
2012–2014
2014–
Arminia Bielefeld II
FC Schalke II
Preußen Münster
Preußen Münster II
Sportfreunde Lotte
SC Wiedenbrück 2000
60 (10)
54 (17)
90 (11)
8 0(4)
30 0(7)
57 0(5)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2015/16

Julian Loose (* 17. Mai 1985 in Greven) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julian Loose spielte als Sechsjähriger zuerst in seiner Heimatstadt beim SC Greven 09 und ab der C-Jugend zwei Jahre im benachbarten Münster beim SC Preußen Münster.[1] Mit 16 Jahren ging er zu Arminia Bielefeld. Nach dem Ende der Jugendzeit spielte er dort zwei Jahre in der zweiten Mannschaft, ein Jahr in der Regionalliga und nach dem Abstieg 2005 ein Jahr in der Oberliga Westfalen, in dem er trotz längeren Verletzungsausfalls durch Bänderriss und Meniskusproblemen[2] auf neun Tore in 20 Spielen kam. Innerhalb dieser Liga wechselte er danach in die U-23 des FC Schalke 04. Zwar schaffte der vielseitige Offensivspieler dort nach zwei Jahren als Stammspieler den Aufstieg in die Regionalliga, aber nachdem er die Altersgrenze von 23 Jahren erreicht hatte, wechselte er wieder zurück in seine Heimat zu Preußen Münster, die zusammen mit Schalke II aufgestiegen waren.

Bei den Münsteranern übernahm Loose eine Stammposition als Rechtsaußen und spielte in den ersten beiden Jahren in fast allen Pflichtspielen. Die Saison 2010/11 verlief allerdings sehr unerfreulich. Ein Außenmeniskuseinriss zu Beginn der Saison setzte ihn für den Großteil der Hinrunde außer Gefecht. Am zweiten Spieltag der Rückrunde musste er nach einem Foul nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz und fiel erneut mehrere Wochen aus.[3] So wurden es nur 15 Einsätze und zudem seine erste torlose Saison. Dafür gelang dem SCP am Ende die souveräne Meisterschaft und der Aufstieg in die 3. Liga. In seinem ersten Jahr in einer Profiliga kam er zwar wieder häufig zum Einsatz, während er in den Jahren zuvor aber häufig gegen Spielende ausgewechselt worden war, übernahm er nun selbst die Jokerrolle und kam erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel.

Im Januar 2012 wechselte er zum Regionalligisten Sportfreunde Lotte und sicherte sich gleich in der ersten Saison die Meisterschaft. In den Aufstiegsspielen zur 3. Liga scheiterten die Lotter an RB Leipzig. Nach der Vizemeisterschaft ein Jahr später wechselte Loose zum SC Wiedenbrück 2000.

Julian Loose hat eine andauernde Herzmuskelschwäche, mit der er zwar Profifußball spielen kann, die ihm aber immer wieder Schwierigkeiten bereitet.[4][5]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die 3. Liga 2011 mit Preußen Münster
  • Meister der Regionalliga West 2013 mit den Sportfreunden Lotte
  • Aufstieg in die Regionalliga West 2008 mit FC Schalke 04 II

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Westfälische Nachrichten: "Beim Training mit Fußballstars: Interview mit dem Preußenspieler Julian Loose", 6. April 2009
  2. "Julian Loose kehrt zurück in die Heimat" (Memento vom 11. Februar 2013 im Webarchiv archive.is)
  3. "Sprunggelenksverletzung bei Julian Loose" (Memento vom 10. Februar 2011 im Internet Archive)
  4. Echo Münster: "SCP-Spieler Loose wird gründlich untersucht", 11. Oktober 2008
  5. Westline: "Preußen Münster: Gute Nachricht für Julian Loose, schlechte für Dominique Ndjeng", 4. Juli 2011