Greven

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Greven im Kreis Steinfurt; zu weiteren Bedeutungen siehe Greven (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Greven
Greven
Deutschlandkarte, Position der Stadt Greven hervorgehoben
Koordinaten: 52° 6′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 140,26 km²
Einwohner: 36.674 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 261 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48268
Vorwahlen: 02571
 (02575 Reckenfeld)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 012
Stadtgliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstraße 6
48268 Greven
Webpräsenz: www.greven.net
Bürgermeister: Peter Vennemeyer (SPD)
Lage der Stadt Greven im Kreis Steinfurt
Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Kreis Coesfeld Münster Kreis Warendorf Niedersachsen Greven Saerbeck Lienen Lengerich Laer Altenberge Horstmar Nordwalde Ladbergen Metelen Hörstel Westerkappeln Ibbenbüren Steinfurt Wettringen Neuenkirchen Mettingen Lotte Hopsten Ochtrup Rheine Recke Tecklenburg EmsdettenKarte
Über dieses Bild

Greven (plattdeutsch Graiwen) ist eine Mittelstadt im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Euregio-Raum zwischen Münster und Osnabrück.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Stadt Greven

Greven liegt im Münsterland an der Ems. Der Fluss teilt die Stadt in die beiden Stadtteile Greven links der Ems und Greven rechts der Ems, die vor der Stadtwerdung eigenständige Dörfer waren. Auch fließt bei Hembergen die Glane der Ems zu.

Der Dortmund-Ems-Kanal und die A 1 durchqueren das Stadtgebiet. Die Münstersche Aa mündet bei Greven in die Ems, ohne das Stadtzentrum dabei direkt zu erreichen. Im östlichen Stadtgebiet liegt der Franz-Felix-See.

Als Naturschutzgebiete sind die Schutzräume in den Wentruper Bergen sowie das Gebiet der Bockholter Berge im Süden beim Stadtteil Gimbte zu nennen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Südwesten) an Altenberge, Nordwalde, Emsdetten, Saerbeck, Ladbergen, Ostbevern und Telgte, sowie an Münster (kreisfrei).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven ist in die Kernstadt an der Ems (etwa 24.000 Einwohner, Stand 31. Dezember 2015), den Ortsteil Reckenfeld (etwa 8000 Einwohner), die kleinen Ortsteile Gimbte (ca. 900 Einwohner) und Schmedehausen (ca. 600 Einwohner), sowie die Bauerschaften Aldrup, Bockholt, Fuestrup, Guntrup, Herbern, Hüttrup, Maestrup, Pentrup, Westerode und Wentrup (zusammen ca. 3700 Einwohner) unterteilt. Insgesamt zählt die Stadt nach eigenen Angaben rund 37.000 Einwohner.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven leitet sich aus dem Siedlungsnamen „Grevaon“ (Werdener Urbar, Ende 9. Jahrhundert) ab, was so viel bedeutet wie „bei den Gräben“ und sich auf die vor- und frühgeschichtlichen Emsarme (Laken, tote Flussbette) bezieht.[3]

Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Grevener Gebiet sind Spuren (Pfeilspitzen) von Jägern der Mittleren Steinzeit gefunden worden. Es gibt Spuren von Siedlungen aus der Jungsteinzeit, ein Grab aus der Bronzezeit und vorrömische Funde.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachsenhof Pentrup

Zur Zeit der Sachsen liegt Greven an der nördlichen Spitze des Dreingaus. Zu diesem Zeitpunkt scheint es rund um den Ort verschiedene bäuerliche Anwesen gegeben zu haben. Das Freilichtmuseum „Sachsenhof“ in Greven-Pentrup ist die Konstruktion eines Anwesens, das im münsterschen Stadtteil Gelmer ausgegraben wurde. Seit Beginn der Sachsenkriege (772–804) sind fränkische Siedler nachweisbar.

Grevens Lage an einem Emsübergang und am Ende der schiffbaren Ems bestimmten lange Zeit die Entwicklung des Dorfes. Zur Sicherung des Emsübergangs wurden acht Höfe, die durch einen Vogt verwaltet wurden, entlang der heutigen Markt- und Münsterstraße angelegt. Ca. 793 Gründung der Kirche St. Martinus durch den heiligen Liudger. Greven zählt zu einer der Urpfarreien, die um 800 von Bischof Liudger gegründet wurden. Um 900 wird der Name „Grevaon“ erstmals urkundlich erwähnt. Zwischen 900 und 1200 gab es eine mittelalterliche Siedlung im heutigen Gewerbegebiet Wentrup-Ost, die jüngst archäologisch untersucht wurde. Seit 1200 hatte Greven das Marktrecht, das wohl mit der exponierten Lage des damaligen Dorfes zusammenhängt. Der Markt im August besaß überregionale Bedeutung.

1257 wird erstmals die Burg Schöneflieth am Emsübergang erwähnt, die dem Ritter Dietrich von Schoenenbeke gehört. Sie wird 1275/76 von Bischof Eberhard von Diest zerstört, unter anderem wohl, weil Dietrich sich als Raubritter betätigte. 1335 bis 1370 errichtet das Münstersche Domkapitel fast an der gleichen Stelle eine neue Burg, die als Zollburg und zum Schutz des Emshafens dient. Diese Burg verfiel ab 1803, heute sind nur noch wenige Spuren davon zu sehen.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des 16. Jahrhunderts erlebte Greven wegen seiner guten geographischen Lage einen gewissen Aufschwung durch den Fernhandel. Die Emsschifffahrt lebte durch die Pünten (flache Fluss-Schiffe) wieder auf. Der Grevener Markt hatte durch einen dramatischen Überfall von niederländischen Reitern 1589 allerdings einen herben Rückschlag und verlor an überregionaler Strahlkraft.

Plünderungen, Seuchen und Brände trugen während des Dreißigjährigen Krieges und danach zum Niedergang des Dorfes bei. Erst ab 1700 nahm Greven vor allem durch den Textilhandel wieder einen gewissen Aufschwung. 1803 wurde das bis dahin fürstbischöfliche Dorf preußisch und gehörte ab 1808 zum Großherzogtum Berg und 1811 zum französischen Kaiserreich, ehe Greven infolge des Wiener Kongresses wieder zu Preußen kam. Verwaltungsmäßig gehörte es von da an zum Landkreis Münster im Regierungsbezirk Münster der Provinz Westfalen.

Mit der Gründung der Grevener Baumwollspinnerei 1855 begann in Greven die Industrialisierung, die vor allem durch das Kapital der im Fernhandel wohlhabend gewordenen Kaufmannsfamilien vorangetrieben wurde. 1856 wurde die Eisenbahnlinie Münster-Emden eingerichtet, 1892 bis 1898 der Dortmund-Ems-Kanal gebaut.

Im Ersten Weltkrieg wurde in der Bauerschaft Hembergen ein Munitionsdepot gebaut, aus dem sich nach dem Krieg der Ortsteil Reckenfeld entwickelte. 1933 wählten gut zwölf Prozent der Grevener die NSDAP, in der katholischen Stadt war nach wie vor das Zentrum sehr stark. Im Februar 1945 wurde Greven bombardiert, zehn Menschen kamen dabei ums Leben. Ostern 1945 eroberten britische und kanadische Einheiten die Stadt.

Ein düsteres Kapitel der Stadtgeschichte wird erst in jüngster Zeit beachtet, die Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus. Informationen, Greven betreffend, findet man unter NS-Zwangsarbeit im Münsterland.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Greven zur Britischen Besatzungszone. Bis 1950 wurden tausende von Displaced Persons in DP-Lagern im Grevener Norden und in Reckenfeld untergebracht. Die meisten von ihnen stammten aus Polen und dem Baltikum. Die Lager wurde von einem Team der UNRRA betreut.

Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster erhielt die Gemeinde Greven-Dorf am 28. Januar 1950 das Stadtrecht.[4] Am 10. August 1952 wurden die Gemeinden Greven rechts der Ems und Greven links der Ems, die am 1. Oktober 1894 durch Ausgliederung aus Greven selbständig geworden waren, wieder eingegliedert.[5] Die Gemeinde Gimbte wurde am 1. Januar 1975 eingemeindet.[6]

In den 1960er Jahren geriet die Textilindustrie in eine schwere Krise. Hohe Arbeitslosigkeit war die Folge. Mittlerweile hat sich die Lage jedoch weitgehend entspannt. Um den Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) (gegründet 1966) haben sich vor allem Logistikfirmen angesiedelt.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Josef-Kirche (Luftbild, 2014)
St.-Martinus-Kirche (Luftbild, 2014)

Im Jahr 2013 gehörten 56,2 % der Einwohner von Greven der römisch-katholischen Konfession an, 19,6 % waren evangelischen Glaubens und 28,2 % gehörten anderen Religionsgemeinschaften oder keiner Konfession an.[7]

Die Katholische Kirche ist seit November 2012 in nur noch zwei Pfarrgemeinden aufgeteilt: Die Pfarrgemeinden St. Martinus, mit den sechs Kirchorten St. Martinus, St. Mariä Himmelfahrt, Heilige Schutzengel (Ortsteil Schmedehausen), St. Wendelin (Ortsteil Bockholt), St. Josef und St. Franziskus (Ortsteil Reckenfeld) und die kleine Pfarrei St. Johannes Baptist im Grevener Ortsteil Gimbte.[8] Die Martinuskirche in der Grevener Innenstadt ist die Pfarrkirche der Kirchengemeinde. Zur Pfarrei St. Martinus gehörten 2013 gut 19.500 Katholiken, zur Pfarrei St. Johannes Baptist in Gimbte ca. 700.

Die Kirche St. Mariä Himmelfahrt wurde am 7. September 2013 offiziell als Jugendkirche „MARY´s“ eröffnet. Mit dem Schwerpunkt auf Jugendliche und junge Erwachsene hat sie ein jugendgerechteres Angebot als die traditionellen Gottesdienste der anderen fünf Kirchorte der Gemeinde.

Die evangelische Kirchengemeinde Greven hat mit der Christuskirche am Wilhelmsplatz und der Erlöserkirche in Reckenfeld zwei Gottesdienststätten.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grevens Bürgermeister heißt Peter Vennemeyer. Der erstmals 2007 gewählte SPD-Kandidat setzte sich bei der Bürgermeisterwahl im Mai 2014 mit 51,0 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang gegen den Herausforderer Joseph Pannhof (CDU) mit 30,8 Prozent durch.[10]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 (Wahlbeteiligung 53,2 %):

Partei Sitze Stimmen
CDU 14 (−3) 38,6 % (+3,3)
SPD 12 (+1) 33,4 % (+9,9)
GRÜNE 5 (−3) 13,2 % (−2,9)
FDP 2 (−5) 4,1 % (−10,4)
Reckenfeld direkt 2 (+−0) 4,5 % (−0,3)
LINKE 2 (+−0) 4,1 % (+0,9)
UFW 1 (+−0) 2,1 % (−0,6)

Der Rat verkleinerte sich im Vergleich zu 2009 um zehn Mitglieder (von 48 auf 38).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau eine silberne Emspünte.“

1939 wurden für das Amt Greven und seine Gemeinden Wappen eingeführt. Mit der Erhebung zur Stadt 1950 erhielt Greven ein neues und heute noch gültiges Stadtwappen (Verleihung am 6. März 1950 vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen). Die silberne Emspünte auf blauem Hintergrund tauchte schon auf der Stadtrechtsurkunde vom 22. November 1949 auf. Der Entwurf stammt wahrscheinlich vom Grafiker Mallek, der auch zuvor alle anderen Grevener Wappen gestaltete. Das Schiff als Wahrzeichen Grevens symbolisiert eine lange Tradition als Endpunkt der Schifffahrt auf der Ems. Die Fahne Grevens ist weiß-blau.[11]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschaft mit der Stadt Montargis: 770 km

Seit 1968 unterhält die Stadt Greven eine offizielle Städtepartnerschaft mit der Stadt Montargis (Département Loiret) in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Martinus

Von der Kirche St. Martinus abgesehen, die in ihrem Kern romanisch ist, in der Gotik und noch einmal in der Neugotik erweitert wurde, und einigen Teilen alter Höfe gibt es in Greven kein Haus aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg. Die Burg Schöneflieth, die einmal eine wichtige Zollburg an der Ems war, ist bis auf die Grundmauern verschwunden. Die ältesten Kötter- und Ackerbürgerhäuser (Vierständerhaus) der Stadt stammen aus dem 17. Jahrhundert. In der Innenstadt stehen einige so genannte Fabrikantenvillen aus dem 19. Jahrhundert, die im Stil vom Spätklassizismus über den Historismus bis zum Jugendstil variieren. Prägnanter Bau mit viel Glas und Beton ist das neue Grevener Rathaus von 1973, Architekt Dieter Oesterlen. In der Bauerschaft Pentrup steht der so genannte Sachsenhof, die Nachbildung eines Gehöfts aus der Zeit um 800 n. Chr., wo experimentelle Archäologie eine große Rolle spielt. Die Dorfkirche im Ortsteil Gimbte hat den ältesten Taufstein des Münsterlandes aus dem 12. Jahrhundert.

Kulturangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturzentrum GBS
Kesselhaus und Ballenlager (Luftbild, 2014)
  • Kulturelles Zentrum in Greven ist das Kulturzentrum GBS. mit der Kulturschmiede und dem Ballenlager auf dem ehemaligen Gelände der Grevener Baumwollspinnerei. Dort bietet die Grevener Kulturinitiative „KI“ regelmäßig Kleinkunstveranstaltungen wie Kabarett, Jazz, Chanson und ähnliches an.
  • Seit 2007 hat sich in den Sommermonaten (Anfang Mai bis Ende August) die Veranstaltungsreihe Greven an die Ems etabliert. Auf einem großflächigen Open-Air-Gelände in den Emsauen nahe der Innenstadt finden am dortigen Flussufer diverse Konzerte und Musikfestivals in den Genres Jazz, Klassik, Rock und Bluegrass, Sportveranstaltungen sowie kulturelle Angebote wie ein jährlicher Mittelaltermarkt statt.[12]
  • Der Kunstverein Greven führt im Kunstturm jährlich vier Ausstellungen von Künstlern der Gegenwartskunst durch u. a. weltweit bekannte Künstler wie Polke, Baselitz oder Rückriem, aber auch junge Künstler.
  • Regelmäßige Theatervorstellungen zeigt die Freilichtbühne Greven-Reckenfeld.
  • Die Rekonstruktion einer Hofanlage, genannt „der Sachsenhof“ aus dem Frühmittelalter in Greven-Pentrup, vermittelt Besuchern das Leben der Menschen zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert. Hier wird auch der Anbau von frühen Nutzpflanzen gezeigt und deren weiter Verarbeitung dargestellt.
  • Die Initiatoren der Aulakonzerte organisieren in regelmäßigen Abständen Konzerte mit klassischer Musik.
  • Die Musikschule Emsdetten-Greven-Saerbeck hat ein Symphonieorchester und eine Bigband, die regelmäßig Konzerte geben.
  • Außerdem gibt es in Greven eine ganze Reihe musiktreibender Vereine und Laienchöre, die regelmäßig öffentliche Auftritte haben.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Greven gibt es nach Auskunft der Stadtverwaltung 30 Vereine, die 43 Sportarten anbieten. Unter anderem hat die Stadt vier große Mehrsparten-Sportvereine (TVE, SC Greven 09, DJK Blau-Weiß, SC Reckenfeld), zwei Reitvereine und zahlreiche kleinere, teilweise sehr spezialisierte Vereine. Außerdem verfügt Greven über einen 18-Loch-Golfplatz, ein Hallenbad, ein Freibad, mehrere Sportplätze und -hallen, mehrere Reitanlagen, einen Segelflugplatz und einen Yachthafen.

Die erste Mannschaft der Handballdamen des SC Greven 09 ist nach der Saison 2014/15 als Absteiger aus der Oberliga Westfalen aus Personalmangel aufgelöst worden, die bisherige Reserve fungiert nunmehr als erste Damenmannschaft und spielt in der Landesliga. Die Fußballer des SC Greven 09 spielen in der Bezirksliga (Stand Juni 2016); sie sind in den letzten 50 Jahren häufig zwischen Landesliga und Kreisliga A gependelt. Ein neuer Kunstrasenplatz entstand in diesem Jahr 2012 ausschließlich aus Mitteln von Sponsoren und Mitgliedern der großen Fußballabteilung mit rund 600 Mitgliedern. Die Lateinformation des TSC Ems-Casino Blau-Gold Greven stieg in der Saison 2009 als Zweiter der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga auf. Die erste Mannschaft der Triathlon Abteilung des TVE Greven startet in der NRW-Liga, die Volleyballer des TVE Greven in der Oberliga. Auch die Karateabteilung des TVE Greven feiert Erfolge auf nationalen und internationalen Meisterschaften. Die Tennisvereine TC Rot-Weiß Greven, TC Grün-Weiß Reckenfeld und Top Tennis sind ebenfalls erfolgreiche und jugendfördernde Sportvereine. Top Tennis ist 2015 mit der DJK Blau-Weiß fusioniert und bildet nun die Tennisabteilung der DJK. Die 1. Tischtennismannschaft der DJK Blau-Weiß ist 2016 in die Verbandsliga aufgestiegen. Im Sommer 2005 schlossen sich die Männerhandballabteilungen des SC Greven 09 und des SC Reckenfeld zur Handball-Spielgemeinschaft Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 zusammen. Die 1. Herren-Mannschaft der Handballfreunde spielt in der Kreisliga.

Ein sportlicher Höhepunkt stellt der im Jahr 2007 zum ersten Mal ausgetragene Grevener-Beach-Cup dar. Zu diesem Beachhandball-Turnier laden die Handballfreunde Teams aus der Region und auch aus der überregionalen Beachhandballszene ein. Auf zwei Feldern direkt an der Ems spielen über 20 Herren- und Frauenmannschaften die Sieger aus.

Eine weitere in Greven erfolgreiche Sportart ist das M-Kung-Fu. Der Sportverein SC Greven 09 beherbergt das „Kung Fu Center Kreis Steinfurt“ und richtete 2009 die Deutsche Meisterschaft im Mantis Kung Fu aus. Eine weitere Kung-Fu-Abteilung gibt es bei DJK Blau-Weiß.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schützenwesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Greven gibt es in den verschiedenen Ortsteilen 18 Schützenvereine und Schützenbruderschaften.

Im Jahr 1923 entstanden die Vereinigten Schützengesellschaften Greven. Dieser „Dachverband“ hat die Aufgabe, Schießveranstaltungen und vereinsübergreifende Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Die älteste vereinsübergreifende Veranstaltung war das Schießen um die Wanderkette in den 1920er Jahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg organisierten sich die Vereine und auch die „Vereinigten“ neu. Seit 1957 werden regelmäßig die Stadtmeisterschaften im KK-Gewehr und Luftgewehr auf den beiden Grevener Schießständen ausgetragen. Mitte der 1970er Jahre entstand die Idee, einen Stadtkaiser aus den aktuellen Schützenkönigen der Schützenvereine zu ermitteln. Über diesen Punkt entzweiten sich die „Vereinigten“ und es entstanden zwei Vorstände mit dem gleichen Namen. Der eine Vorstand organisierte weiterhin die Stadtmeisterschaft im KK-Gewehr und Luftgewehr, der andere Vorstand organisierte, ab 1976 jährlich, später dann dreijährlich das Stadtkaiserschießen. Im Jahr 2002 begann unter der Führung der beiden Vorsitzenden der endgültige Zusammenschluss unter einer Führung. Seit dem Jahr 2003 ist der Verein unter der Bezeichnung „Vereinigte Schützengesellschaften 1923 e. V.“ tätig. Die Hauptaktivität des Vereins ist die Förderung des Grevener Schützenwesens, Planung und Durchführung des Stadtkaiserschießens und der Stadtmeisterschaft im KK-Gewehr und Luftgewehr.

Sportliches Schießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1958 besteht der einzige Schießsportverein der Stadt Greven, die „Schießsportfreunde Greven“. In diesem Verein wird allein das „Sportliche Schießen“ in den Vordergrund gestellt. Die Schieß-Sportfreunde betreiben einen Schießstand mit vier Bahnen 50 m, zehn Ständen Luftgewehr und einen Stand „Laufende Scheibe“.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitsmarktsituation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven hat wie das gesamte Münsterland eine recht geringe Arbeitslosenquote, sie liegt derzeit (April 2016) bei 5,8 Prozent und damit etwas über dem Durchschnitt im Kreis Steinfurt (4,7 % im April 2016).[13]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemals fast reine Textilstadt, hat nach einer tiefgreifenden Krise nun die Logistikbranche für Greven besondere Bedeutung. Rund 3000 Arbeitsplätze hängen an diesen Unternehmen. Besonders die Firmen Fiege, Luhns, das Paket- und Briefzentrum der Post und seit März 2006 das Versandzentrum für den Shopping-Sender HSE 24 haben eine große Bedeutung. Die Discounter-Firma Aldi-Nord ist mit einer ihrer Regionalniederlassungen ansässig, zuzüglich eines großflächigen Zentrallagers.

Die wichtigsten Banken am Ort sind die Volksbank Greven, die Kreissparkasse Steinfurt, die Deutsche Bank und die Commerzbank.

Über 160 örtliche Firmen haben sich im Wirtschaftsforum Greven (WiFo) zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen zu vertreten. Der Präsident des Wifo wechselt jährlich. Im Jahr 2016 amtiert Hans-Georg Hunold.

Als erste Stadt Deutschlands erfüllt Greven die Kriterien einer „1a-Einkaufsstadt“ und erhielt den Titel vom Düsseldorfer Wirtschaftsdienst 'markt intern' im Jahre 2007 verliehen.

Gewerbegebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven hat erst jüngst gemeinsam mit Emsdetten ein großes Gewerbegebiet im Ortsteil Reckenfeld erschlossen. Derzeit wird im Ortsteil Wentrup-Ost ein neues Gebiet ausgewiesen. Gemeinsam mit der Stadt Münster und dem Kreis Steinfurt ist ein 200 Hektar großer „Airportpark“ unmittelbar zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und A 1 in Planung.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wichtigste Zweig des Grevener Tourismus ist das Fahrradfahren. Greven Marketing e. V. (vormals Verkehrsverein Greven) betreibt eine Fahrradstation, bei der Touristen Räder ausleihen können. Außerdem hat die Tourist-Information des Vereins ihren Sitz in der Innenstadt.[14] Der beliebte Emsradweg führt quer durch das Stadtgebiet. Daneben spielt auch der Kanusport auf der Ems und zunehmend der Reittourismus eine große Rolle. In Greven gibt es beispielsweise zwei Reitvereine und zwei Isländerhöfe. Im August 2004 wurde Deutschlands erster integrativer Reitweg für Menschen mit Behinderung eingeweiht, der teilweise über Grevener Gebiet führt. Am Grevener Campingplatz Westheide gibt es eine behindertengerechte Service-Station, auf der die Pferde versorgt werden können.

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft spielt in Greven noch eine durchaus bedeutende Rolle. Allerdings stehen die kleinen und mittelständischen Höfe unter enormem wirtschaftlichen Druck. Die meisten Betriebe betreiben Bullen-, Schweine- oder Geflügelmast. Angebaut werden in erster Linie Futterpflanzen, vor allem Mais.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven hat fünf Grundschulen, eine Hauptschule, zwei Realschulen, ein Gymnasium, eine Gesamtschule und eine Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache. An jeder der fünf Grundschulen und in den Jahrgängen 1 bis 6 der Förderschule gibt es Betreuungsangebote bis längstens 16 Uhr zur freiwilligen Teilnahme in der Offenen Ganztagsschule. Die Hauptschule baute den gebundenen Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2006/07 beginnend mit dem 5. Jahrgang jahrgangsweise auf. An den Realschulen und am Gymnasium erhalten Schülerinnen und Schüler umfangreiche Angebote zur freiwilligen Teilnahme nach Schulschluss an Nachmittagen (AGs). Mit dem Schuljahr 2012/13 entstand die Gesamtschule aus dem Zusammenschluss der benachbarten Haupt- und Justin-Kleinwächter-Realschule, welche nun keine neuen Schüler mehr aufnehmen. Außerdem hat die Gemeinde gemeinsam mit Emsdetten und Saerbeck einen Zweckverband für die Musikschule und für die Volkshochschule.

Die Schulen machten am Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage mit.

Weitere Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den etablierten Schulen gibt es noch die VHS, welche ein großes, breit gefächertes Angebot bereithält.

Stadtbibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven hat eine Stadtbibliothek mit einem ständig wachsenden Medienangebot, deren Katalog online erreichbar ist. Die Stadtbibliothek beteiligt sich alljährlich mit sehr guten Ergebnissen am BIX, einem deutschlandweiten Bibliothekenvergleich der Bertelsmann-Stiftung. Mit 142.500 Besuchern und 358.000 Ausleihen wurde 2009 ein neuer Rekord aufgestellt, 2011 gab es sogar 390.067 Ausleihen. Unter anderem stehen rund 38.500 Bücher und 50 diverse Zeitschriften, insgesamt über 50.000 Medieneinheiten, zum Ausleihen bereit.[15]

Stadtarchiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven hat ein modernes Stadtarchiv, das auch im Internet erreichbar ist.[16] Die Seite bietet historische Informationen zur Ortsgeschichte, die zum Teil auch kostenlos als Download verfügbar sind. Über die Seite des Stadtarchivs im Archivportal NRW sind Informationen zu den Beständen abrufbar.[17] Darüber hinaus sind einige Daten im Archivportal-D online.[18]

Zeitungen am Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Westfälische Nachrichten
  • Grevener Zeitung (Regionalausgabe der Münsterschen Zeitung mit übernommenen Inhalten der Lokalausgabe der Westfälischen Nachrichten)
  • „Wir in Greven“ (Wochenblatt, Mittwoch und Samstag)
  • "Hallo" (Sonderwerbeblatt, mittwochs und samstags)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flughafen Münster-Osnabrück mit Dortmund-Ems-Kanal
Bahnhof Greven

Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überregionale Bedeutung erfährt Greven durch den auf seinem Stadtgebiet liegenden Internationalen Flughafen Münster/Osnabrück FMO. Die Passagier-Zahlen waren lange Zeit sehr stark rückläufig gewesen und erholen sich seit 2015 leicht. Am FMO entsteht ein Airport-Park. Einen eigenen Autobahn-Anschluss hat der FMO bereits seit einigen Jahren. Der Flughafen Münster/Osnabrück dient neben Urlaubs-Charterflügen hauptsächlich als Zugbringer-Flughafen. Lufthansa fliegt mit relativ hoher Frequenz Frankfurt und München an.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven hat Anschluss an die angrenzende Autobahn A 1. Die B 219 und die B 481 verlaufen durch Greven.

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Münster–Rheine und gehört der Verkehrsgemeinschaft Münsterland an. Stündlich verkehren auch Regionalzüge, die weiter nach Emden bzw. über Köln nach Krefeld fahren. Der Bahnhof Greven liegt links der Ems und ist von der Innenstadt aus in zehn Minuten fußläufig zu erreichen. Auch der Ortsteil Reckenfeld verfügt über eine Haltestelle.

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wird von einer Stadtbuslinie bedient. Außerdem gibt es Regionalbusse nach Münster, Nordwalde, Emsdetten, Ibbenbüren und Saerbeck. Vom Flughafen fährt ein Schnellbus nach Osnabrück.

Schiffsverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greven grenzt an die – hier nicht schiffbare – Ems, die dafür als Kanustrecke beliebt ist. Der Dortmund-Ems-Kanal tangiert den Ortsteil Schmedehausen; im Ortsteil Fuestrup gibt es einen Yachthafen mit Wohnmobilstellplatz sowie den „KÜ“ – die Kanalüberführung. Hier führt der Dortmund-Ems-Kanal in einem Trog über die Ems.

Feuerwehr und Rettungsdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Greven gibt es eine Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften, der etwa 200 freiwillige und 14 hauptamtliche Feuerwehrleute angehören. Die Feuerwehr Greven setzt sich aus den Löschzügen Stadt, Gimbte, Reckenfeld, Schmedehausen und Westerode zusammen. Für die Jugend bietet die Feuerwehr eine Jugendfeuerwehr mit 21 Jugendlichen.

Der Rettungsdienst wird in der Woche durch die hauptamtlichen Feuerwehrleute sichergestellt; an der Wache am Hansaring sind Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug stationiert. Am Wochenende wird der Rettungsdienst durch den Malteser Hilfsdienst sichergestellt, der ebenfalls über einen Rettungswagen verfügt. Das Notarzteinsatzfahrzeug wechselt am Wochenende ebenfalls zur Malteser-Rettungswache Up'n Nien Esch.

Darüber hinaus stellt die DLRG Greven neben der Feuerwehr Rheine eine der beiden Tauchergruppen im Kreis Steinfurt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sind[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Brinkhoff (* 1940); deutscher Fotograf und Schriftsteller
  • Willi Herren (* 1975); Schauspieler und Entertainer.
  • Werner Heukamp (* 1929): Der katholische Geistliche, Autor und Heimatforscher war von 1966 bis 1969 Kaplan an St. Martinus und leitete von 1969 bis 1994 als Pfarrer die St.-Mariä-Himmelfahrt-Gemeinde sowie ab 1975 auch den Pfarrverband Greven.
  • Justin Kleinwächter (1941–1979), Gründer des Fallschirmsportclubs Münster, Namensgeber einer Grevener Realschule
  • Fritz Pölking (1936–2007) war ein deutscher Naturfotograf und Verleger. Er gilt als einer der Wegbereiter der modernen Tierfotografie in Europa. Er lebte bis 2007 in Greven.
  • Albert Volkmann (1908–1985), bekannter deutscher Schachkomponist.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Prinz: Greven an der Ems (2. erw. u. verb. Aufl. 1976/1977, die Ausgabe von 1950 ist als Reprint im „Book on demand“-Verfahren wieder zu erhalten). ISBN 3-928372-15-7.
  • Detlef Dreßler, Hans Galen und Christoph Spieker (Hrsg.): Greven 1918–1950. 1994. ISBN 3-928372-01-7
  • Ulrich Reske (Hrsg.): Greven 1950 bis 2000 – Chronik einer jungen Stadt. Geschichte im Spiegel der Zeitung. 2000.
  • Stefan Schröder: Displaced Persons im Landkreis und in der Stadt Münster 1945–1951. Veröffentlichung der Historischen Kommission für Westfalen Band XXII, Verlag Aschendorff, Münster 2005. Das Buch berichtet über die Lager im Grevener Norden und in Reckenfeld.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Greven – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Greven – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juli 2016. (Hilfe dazu)
  2. Daten zur Bevölkerung 2016, abgerufen am 14. Juli 2016
  3. Vgl. Joseph Prinz: Greven an der Ems. 2. Aufl., Bd. 1, Greven 1976, S. 24.
  4. Grevener Geschichtsblätter Nr. 8. Stadtarchiv der Stadt Greven, S. 24–32, abgerufen am 29. November 2015: „Insofern muss die Stadtwerdung aus juristischer Sicht mit dem Veröffentlichungsdatum des entsprechenden Amtsblattes, dem 28. Januar 1950, gleichzusetzen sein.“
  5. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 237.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 315.
  7. Stadt Greven: Zahlenspiegel 2014, abgerufen am 29. August 2014
  8. http://www.martinus-greven.de
  9. http://www.m-einegemeinde.de/haupt/wir/kirchen.php Homepage der ev. Kirchengemeinde
  10. Bürgermeister und Rat auf: greven.net, abgerufen am 13. Juli 2016
  11. Grevener Wappen
  12. Greven an die Ems, auf: greven.net, abgerufen am 13. Juli 2016
  13. Stadt Greven - Stadtinfo & Wirtschaft - Arbeitsmarkt. In: www.greven.net. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  14. http://www.greven.net/freizeit_kultur_tourismus/tourismus/Service.php
  15. Wir über uns, auf: Webseite Stadtbibliothek Greven
  16. »www.greven.net«
  17. »www.archive.nrw.de«
  18. Archivportal-D. In: www.archivportal-d.de. Abgerufen am 27. Juli 2016.