Julius Koch (Unternehmer)

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Julius Koch

Julius Koch (geboren am 19. Februar 1816 in Jebenhausen; gestorben 1895 in Cannstatt) war ein königlich-württembergischer Hof-Früchtehändler und der Großvater mütterlicherseits von Albert Einstein.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julius Koch trug zunächst den Namen Julius Dörzbacher und nahm später den Namen Koch an.[1] Er heiratete im Jahr 1847 Jette Bernheimer (1825–1886), ebenfalls aus Jebenhausen gebürtig. Ab 1852 war das Ehepaar in Cannstatt ansässig, wo es zunächst in der Badstraße 20, später in der Brückenstraße 44 wohnte. Aus der Verbindung ging die Tochter Pauline (1858–1920) hervor, die die Mutter Albert Einsteins wurde.[2] Ihr Grab auf dem israelitischen Friedhof in Cannstatt ist erhalten geblieben.[3] Weitere Kinder des Ehepaares Koch waren die Tochter Fanny (Mutter von Elsa Einstein) und die Söhne Jakob und Caesar.

Julius Koch war ein erfolgreicher Geschäftsmann und finanzierte einen Teil der Fabrik seines Schwiegersohnes Hermann in München.[4]

Julius Koch wurde auf dem jüdischen Friedhof Hechingen bestattet; der Grabstein ist erhalten.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ze'ev Rosenkranz: Einstein Before Israel: Zionist Icon Or Iconoclast? Princeton University Press, Princeton, N.J. 2011, ISBN 978-0-691-14412-2, S. 11 (englisch, 344 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Alemannia-Judaica
  3. Mairanovski@1@2Vorlage:Toter Link/www2.hu-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Tilman Allert: Die Familie: Fallstudien zur Unverwüstlichkeit einer Lebensform. In: Materiale Soziologie: TB. Band 8. Walter de Gruyter, Berlin 1998, ISBN 3-11-014860-9, S. 71 f. (301 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Alemannia-Judaica