Kamil Kosowski

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Eishockeytorwart siehe Kamil Kosowski (Eishockeyspieler).
Kamil Kosowski
Kamil Kosowski.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 30. August 1977
Geburtsort Ostrowiec ŚwiętokrzyskiPolen
Größe 186 cm
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
1990–1991
1991–1996
KSZO Ostrowiec Świętokrzyski
Gwarek Zabrze
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–2000
2000–2008
2003–2005
2005–2006
2006–2007
2008
2008–2010
2010–2011
2011–2013
2011–2013
2013
Górnik Zabrze
Wisła Krakau
1. FC Kaiserslautern (Leihe)
FC Southampton (Leihe)
AC Chievo Verona (Leihe)
FC Cádiz
APOEL Nikosia
Apollon Limassol
GKS Bełchatów
GKS Bełchatów ME
Wisła Krakau
64 0(1)
115 (13)
43 0(1)
18 0(1)
22 0(0)
17 0(0)
44 0(5)
17 0(1)
33 0(1)
1 0(0)
10 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2001–2009 Polen 52 0(4)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Kamil Kosowski [ˈkamʲil kɔˈsɔfsci] (* 30. August 1977 in Ostrowiec Świętokrzyski, Polen) ist ein ehemaliger polnischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der offensive Mittelfeldspieler Kosowski, der als beidfüßiger Spieler zumeist auf der linken Mittelfeldseite spielt, begann seine Laufbahn in Polen bei Górnik Zabrze und wechselte 2000 zum polnischen Serienmeister Wisła Krakau, wo er unter Trainer Henryk Kasperczak zu einem der besten Spieler Polens reifte.

Überzeugende Leistungen im UEFA-Pokal gegen Mannschaften wie den FC Schalke 04 zeigten, dass es nur eine Frage der Zeit war, wann ausländische Vereine auf den schlaksigen 1,86 m großen Mittelfeldmotor von Krakau aufmerksam würden. 2003 wechselte er dann auch auf Leihbasis in die Fußball-Bundesliga zum 1. FC Kaiserslautern. Hier spielte er jedoch weitaus unauffälliger als in Polen und wurde in der Saison 2005/06 in die zweite englische Liga zum FC Southampton weiterverliehen, wo auch sein ehemaliger Kollege aus der polnischen Fußballnationalmannschaft Tomasz Hajto unter Vertrag stand. In der Saison 2006/07 wurde er nach Italien zu Chievo Verona verliehen. Ab dem Sommer 2007 spielte er wieder für ein halbes Jahr bei Wisła Krakau. Im Januar 2008 schloss er sich dem spanischen Zweitligisten FC Cádiz an. Zur Saison 2008/2009 wechselte Kosowski nach Zypern zu APOEL Nikosia. Zwei Spielzeiten später wechselte er innerhalb Zyperns zu Apollon Limassol. Nach der abgelaufenen Saison entschied sich Kosowski nach Polen zurückzukehren und unterschrieb einen Vertrag bei GKS Bełchatów. Ende Oktober 2012 wurde er dort suspendiert und löste im Januar 2013 seinen Vertrag vorzeitig auf.[1] Am nächsten Tag gab Ligakonkurrent Wisła Krakau die Verpflichtung von Kosowski bekannt. Nach dem Saisonende beendete er seine Karriere.

Kosowski kam zwischen 2001 und 2009 in 52 Länderspielen für die polnische Fußballnationalmannschaft zum Einsatz, in denen er vier Tore erzielte. 2006 nahm er an der Weltmeisterschaft in Deutschland teil.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3× Polnischer Meister (2001, 2003, 2008)
  • 2× Polnischer Pokalsieger (2002, 2003)
  • 1× Polnischer Supercupsieger (2001)
  • 1× Polnischer Ligapokalsieger (2001)
  • 1× Zyprischer Meister (2009)
  • 1× Zyprischer Supercup (2009)
  • 1× WM Teilnahme (2006)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kamil Kosowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. gksbelchatow.com: Kamil Kosowski odchodzi, 11. Januar 2013, abgerufen am 11. Januar 2013