Karabanowo

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Stadt
Karabanowo
Карабаново
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Wladimir
Rajon Alexandrow
Bürgermeister Oleg Rudenko
Gegründet 1630
Stadt seit 26. September 1938
Fläche 11 km²
Bevölkerung 14.868 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1352 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 170 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 49244
Postleitzahl 601640
Kfz-Kennzeichen 33
OKATO 17 205 505
Geographische Lage
Koordinaten 56° 19′ N, 38° 42′ OKoordinaten: 56° 19′ 0″ N, 38° 42′ 0″ O
Karabanowo (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Karabanowo (Oblast Wladimir)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Wladimir
Liste der Städte in Russland

Karabanowo (russisch Карабаново) ist eine Stadt in der Oblast Wladimir (Russland) mit 14.868 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Ostteil der Klin-Dmitrower Höhen etwa 130 km nordwestlich der Oblasthauptstadt Wladimir an der Seraja, einem Quellfluss der Scherna im Flusssystem der Wolga.

Karabanowo gehört zum Rajon Alexandrow. Alexandrow liegt etwa zehn Kilometer nördlich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karabanowo entstand 1846 als Arbeitersiedlung im Zusammenhang mit der Errichtung einer Textilfärberei an Stelle eines 1630 erstmals erwähnten gleichnamigen Dorfes, benannt nach der örtlichen Gutsbesitzerfamilie Karabanow.

Am 26. September 1938 wurde das Stadtrecht verliehen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1897 4.580
1939 16.069
1959 18.119
1970 18.532
1979 18.739
1989 17.456
2002 16.015
2010 14.868

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtigstes Unternehmen der Stadt war bis vor einigen Jahren ein Werk für Baumwollstoffe, welches jedoch geschlossen wurde. Die Bevölkerung ist hauptsächlich in kleinen, hauptsächlich Handelsunternehmen sowie im nahen Alexandrow beschäftigt.

Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke Alexandrow/StruninoOrechowo-Sujewo, dem 1893 durchgehend eröffneten nordöstlichen Teil des Großen Moskauer Ringes.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Karabanowo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien