Karin Kuschik

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Karin Kuschik, 2011 beim Entrepreneur des Jahres, Alte Oper Frankfurt am Main

Karin Kuschik (* 1966 in Offenbach am Main) ist eine deutsche Autorin, Rednerin und Business-Coach.

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur in Frankfurt am Main zog Kuschik 1986 nach Berlin, wo sie an der Freien Universität Publizistik, Filmwissenschaft und Philosophie studierte. Während ihres Studiums arbeitete sie als Sendeassistentin beim Radiosender RIAS Berlin, wo sie auch erste Beiträge produzierte. Sie war als Reporterin und in der Redaktion tätig, übernahm 1992 bei der nunmehr privatisierten Frequenz 94,3 r.s.2 das Filmressort und moderierte erste Sendungen.

1993 verpflichtete Programmchef Rik de Lisle sie als Anchorwoman für die Morningshow.[1] Auch nach ihrem Wechsel zur SFB-Frequenz „Radio B Zwei“ moderierte sie weiterhin knapp vier Jahre lang die Frühsendung, teilweise mit TV-Live-Übertragung.[2] 1996 studierte sie an der New York Film Academy Regie & Produktion und arbeitete nach ihrem Abschluss vier Jahre als Regieassistentin für TV- und Werbefilmproduktionen, hatte Gastauftritte als Schauspielerin für Film und Fernsehen und schrieb Songtexte für deutsche und englischsprachige Künstler.

Mit ihrem ersten Album für Kim Fisher wurde sie 1997 als beste deutsche Textdichterin mit dem Fred-Jay-Preis geehrt.[3] Parallel zu ihrer Tätigkeit in der Medien-, Film- und Musikbranche arbeitete Kuschik als Event-Moderatorin für Unternehmen. Sie übte diesen Beruf fast 20 Jahre lang aus.

Sie arbeitet als Performance Coach[4] für Business, Stage & Life und lebt in Berlin. Ihr erstes Buch 50 Sätze, die das Leben leichter machen ist ein SPIEGEL-Bestseller[5].

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2022: 50 Sätze, die das Leben leichter machen, Ein Kompass zu mehr innerer Souveränität, Rowohlt[6], Hamburg 2022

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: The Cat’s Pyjamas, Album: Colourbound
  • 2003: Kim Fisher, Album: Follow me
  • 2000: Hera Lind: Du wirst nie eine Dame
  • 1999: Guildo Horn, Album: Schön!
  • 1999: Garbo Talks: Chinaboy
  • 1999: Kim Fisher, Album: Sein
  • 1997: Kim Fisher, Album: Jetzt

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rote Rosen“, Regie: Martina Allgeyer, Rolle: Restaurantkritikerin, ARD
  • „Herzog“, Regie: Ulli Baumann, Rolle: Staatsanwältin, RTL
  • „CSI Mindset“, Industriefilm, Regie: Mark Phillip, Mercedes-Benz
  • „The Power Of Ideas“, Regie: Antonio Claudius, Hauptrolle, Siemens Imagefilm
  • Die Sturmflut“, Regie: Jorgo Papavasilliou, Rolle: Catherine Debroc, RTL
  • Muxsmäuschenstill“, Regie: Markus Mittermeier, Rolle: Reporterin, Kino
  • „Daimler Chrysler“, Rolle: Trainerin, Business Theater
  • „Daimler Chrysler“, Rolle: Automechanikerin, Business Theater
  • „Arcor Infomercial“, Rolle: Journalistin, N-TV
  • „Alarm für Cobra 11“, Regie: Holger Gimpel, Rolle: Moderatorin, RTL

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Fred-Jay-Preis

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 94,3 rs2 Radio-Information Audio-Service Zwei GmbH (Hrsg.): 94,3 rs2 – 20 Jahre mitten im Leben. epubli, 2012, ISBN 978-3-8442-2697-3 (google.de [abgerufen am 8. Mai 2022]).
  2. Karin Kuschik - Peinliches. Abgerufen am 8. Mai 2022.
  3. GEMA-Mitgliederfest 2015: Marcel Brell, Radio Fritz und BR-Klassik ausgezeichnet (Memento vom 21. September 2016 im Internet Archive)
  4. Business Coaching | Deutschland | coachange®. Abgerufen am 13. Mai 2022.
  5. Sachbuch Taschenbuch. In: Der Spiegel. 12. Dezember 2019, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. April 2022]).
  6. active value: Karin Kuschik. Abgerufen am 27. April 2022.