Kim Fisher

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Kim Fisher (* 17. April 1969 als Kerstin Poetke in Berlin) ist eine deutsche Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin.

Kim Fisher (2016)

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim Fisher wurde in Berlin-Tempelhof geboren und wuchs im Bezirk Reinickendorf im Ortsteil Konradshöhe und in Hamburg auf.[1] In der Schule blieb sie zweimal sitzen. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr und studierte danach von 1991 bis 1994 Germanistik und Pädagogik in Berlin. Sie lebte einige Jahre mit dem Kabarettisten Hans Werner Olm zusammen.[1]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Fernseherfahrung sammelte Fisher ab 1995 als Volontärin beim Berliner Lokalsender 1A, wo sie später als Redakteurin tätig war. Dort moderierte sie auch vertretungsweise die täglichen Ratgebermagazine Jetzt reichts!, So geht’s: Recht, So gehts: Bauen und Wohnen und Schandfleck. Sie war regelmäßig Gast in der Talkrunde Blond am Freitag im ZDF. Regelmäßig ist sie beim SWR-Ratespiel Sag die Wahrheit und in der Sendung Dings vom Dach beim hr-Fernsehen aufgetreten.

von Kim Fisher moderierte Sendungen
Sendung Sender Zeitraum
Working Woman tm3 1996/1997
Grand Prix des Schlagers ZDF 1998
Die Goldene Henne MDR 1998[2]
Deutschlandfest ZDF 1998
Kein Geld der Welt ZDF 1998
Riverboat MDR 1998–2005
seit 2014
Der Goldene Heino ARD 1999
Echo ARD 1999
Die Nacht der Stars ARD 1999
Was, heute schon? MDR 1999
Face Lift tm3 2000
Die große Show der Sieger ZDF 2000
Echo ARD 2000
Expo-Eröffnung ZDF 2000
Popkomm-Gala ARD 2000
Langer Samstag MDR 2002
Alfredissimo! WDR 2002
Swinging Sixties WDR 2002
Das große Klassentreffen WDR 2003
Spötter, Spaß und Spitzenkräfte MDR 2003
Die große Knoff-Hoff-Show ZDF 2004
Shows am laufenden Band, Rudi Carrell wird 70 MDR 2004
40 Jahre Beat-Club NDR/RBB 2005
Der lange Samstag – Emanze contra Macho MDR 2005
Im Prater blühn wieder die Bäume MDR 2008
Fata Morgana NDR 2008
Prager (Ver)Führungen MDR 2009
Die schönsten Hits der Deutschen ARD 2009
Die beliebtesten Komiker der Deutschen ARD 2011
Die beliebtesten Sketche der Deutschen WDR 2011
Schlössertour MDR 2012–2015
Moskauer (Ver)Führungen MDR 2012[3]
Sommer bei uns MDR 2014
Kim kommt, die kleinste Show der Welt MDR 2014
Kims Klub MDR 2015-
Weihnachten bei uns MDR 2015-

Im Januar 2009 war Fisher in der Sat.1-Produktion Mister Perfect – Der MännerTest zu sehen.[4] Dort saß sie neben Jana Ina und Britt Hagedorn in der Jury. Geplant waren neun Sendungen.[5]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Revuepalast – die Palastrevue zum Zwanzigsten (Friedrichstadt-Palast Berlin 2003–2004), Hauptrolle der Birgit Schulze
  • 2004: Comedy in Concert (Kölner Philharmonie)
  • 2004: Stars und Kinder helfen Terropfern (Friedrichstadt-Palast), Hauptrolle gemeinsam mit dem Kinderessemble
  • 2005: Opern ohne Sänger – Der kleine Opern(ver)führer (Bad Salzig)
  • 2006: Improtronics (Quatsch Comedy Club Berlin)
  • 2006–2008: Emmi – Die Salomé vom Spielbudenplatz oder Sing, wenn du kannst (Schmidt Theater in Hamburg)
  • 2008: Sommer Revue (Friedrichstadt-Palast Berlin), Moderation und Gesang

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1989 bis 1996 sang Fisher in der sechsköpfigen Berliner Gala-Band Drumbo Band. Unter dem Pseudonym Michelle Lang veröffentlichte sie 1992 die Single Oh, wann kommst du? Anschließend begann sie eine Solokarriere als Schlagersängerin. 1997 veröffentlichte sie – jetzt als Kim Fisher – ihr erstes Album Jetzt, dem 1999 noch Sein und 2001 Follow me folgten. Seit 2007 sieht man sie von Zeit zu Zeit in einer Bühnenshow zusammen mit einer Band unter dem Namen Kim and the Fisherfriends. Seit dem 1. August 2014 tritt sie in der Fernsehshow Kim kommt neben ihrer Aufgabe als Moderatorin auch als Sängerin – sowohl Solo als auch mit ihren Gästen singend – auf.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kim Fisher: 90 Tage auf Bewährung: Die ersten drei Monate einer neuen Beziehung oder Die stressigste Zeit im Leben einer Frau. Goldmann Verlag, München 2006, ISBN 3-442-31120-9.
  • Kim Fisher: Im Zeichen der Jungfrau. Goldmann Verlag, München 2008, ISBN 978-3-442-31166-8.
  • Kim Fisher, Martina Conradt: Schöne Bescherung. Das kleine Buch der Weihnachtskatastrophen. Goldmann Verlag, München 2009, ISBN 978-3-442-31222-1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kim Fisher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Neue Liebe und Hühnersuppe. In: Die Welt, 7. September 2006
  2. Rückblick 1998 – Goldener Glanz und Tränen goldene-henne.de, 2008; abgerufen 11. Juni 2013
  3. TV-Sendung Moskauer (Ver)Führungen: Kim Fisher erkundet eine Wahnsinnsstadt bei TV Movie
  4. Mister Perfect bei sat 1; abgerufen 11. Juni 2013
  5. „Mister Perfect – Der MännerTest“ – Sat.1-Produktion mit Alexander Mazza im Europa-Park. regiotrends.de, 8. Dezember 2008; abgerufen 11. Juni 2013
  6. WDR Fernsehen, Sonntag, 16. Juli 2000, 23.15 bis 0.15 Uhr „Zimmer frei!“ – Jetzt kommt Kim. presseportal.de, 13. Juli 2000; abgerufen 11. Juni 2013
  7. „Goldene Henne“ für „Riverboat“, Rieu und Maffay. In: Die Welt, 29. Oktober 2001
  8. Bericht: Große Gala in Leipzig. Die goldenen Hennen sind verteilt., von: rbb-online.de, 29. Oktober 2016.