Katholieke Radio Omroep

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Der Katholieke Radio Omroep (KRO) ist eine öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft (niederländisch: Publieke Omroep) in den Niederlanden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der KRO wurde am 23. April 1925 von Pater Lambert Hendricus Perquin O.P. gegründet und erhielt im Juni 1926 seinen heutigen Namen. Als katholischer Sender überträgt KRO unter anderem Gottesdienste der römisch-katholischen Kirche. Dabei kooperiert die KRO oft mit der Omroep RKK (Abkürzung für Rooms-Katholiek Kerkgenootschap), die KRO liefert auch sämtliche Programme dieses 2.42-Senders.

Weitere bekannte Fernsehsendungen sind oder waren zum Beispiel

  • Boer zoekt vrouw, die niederländische Adaption von Bauer sucht Frau
  • die 1,2,3 show, die von 1983 bis 1986 lief. Die erste Staffel wurde von Rudi Carrell moderiert, der die Show unter dem Namen Die verflixte 7 später auch nach Deutschland brachte
  • Ook dat nog!, eine Adaption der britischen Show That’s Life, die deutsche Adaption Wie bitte?! orientierte sich am niederländischen Ableger
  • die Soundmixshow, die von 1985 bis 1989 bei der KRO lief und einige bekannte Künstler wie Gerald Joling und Helmut Lotti hervorbrachte. 1990 wechselte die Sendung zu RTL 4. Auch diese Show war in Deutschland zu sehen.
  • die Sitcom Toen was geluk heel gewoon, sie lief von 1994 bis 2009 und basierte auf der US-Sitcom The Honeymooners.

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Aufsehen sorgte die 2004 ausgestrahlte Show De Grootste Nederlander, bei der Pim Fortuyn zum Sieger gekürt wurde, obwohl Wilhelm von Oranien die meisten Stimmen erhielt. Es handelte sich hierbei um eine technische Panne, das Ergebnis wurde aber beibehalten.

Am 31. August 2015 fusionierte die KRO mit RKK und der NCRV zum neuen Sender KRO-NCRV, in einer Übergangsphase treten die Sender noch eigenständig auf. KRO und NCRV kooperierten schon früher, ab Ende der Achtziger Jahre strahlten beide Sender ihre Fernsehprogramme vorwiegend auf NPO 1 aus, bis 2006 eine Programmreform in Kraft trat, wodurch ihre Sendungen nunmehr über alle Sender verteilt laufen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]