Katrin Altpeter

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Katrin Altpeter, MdL, 2014

Katrin Altpeter (* 6. November 1963 in Waiblingen) ist eine deutsche Politikerin der SPD und war von 2001 bis 2016 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Von Mai 2011 bis Mai 2016 war sie Arbeits- und Sozialministerin im Kabinett Kretschmann I.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrer Schulausbildung an der Grundschule in Waiblingen-Neustadt und am Saliergymnasium in Waiblingen absolvierte Katrin Altpeter von 1984 bis 1986 eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der ambulanten und stationären Pflege wurde sie von 1990 bis 1992 zur Lehrerin für Pflegeberufe ausgebildet. Diesen Beruf übte sie von 1992 bis 1996 und von 1998 bis 2001 aus. Von 1996 bis 1998 leitete sie den Ambulanten Pflegedienst der Arbeiterwohlfahrt in Backnang.

Politische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katrin Altpeter trat 1989 in die SPD ein. Von 1989 bis 1999 war sie Ortschaftsrätin und stellvertretende Ortsvorsteherin in Waiblingen-Neustadt; von 1994 bis 1999 auch Gemeinderätin in Waiblingen. Seit dem 17. April 2001 ist Katrin Altpeter Landtagsabgeordnete für die SPD im Wahlkreis Waiblingen. Sie war stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Petitions- und Sozialausschuss. Außerdem war sie lange Jahre Ortsvereinsvorsitzende der SPD Waiblingen und von Juni 2002 bis 2006 Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion im Rems-Murr-Kreis. Dem am 13. März 2016 gewählten 16. Landtag von Baden-Württemberg wird sie nicht mehr angehören, da sie auch für ein Zweitmandat zu wenige Stimmen erhielt.

Am 12. Mai 2011 wurde sie als Landesministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren der grün-roten Koalitionsregierung vereidigt. Altpeter setzt sich für ein Verbot der Prostitution nach dem schwedischen Modell ein.[1]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katrin Altpeter ist evangelisch. Sie ist alleinerziehende Mutter einer Tochter. Von 2012 bis zum Frühjahr 2016 war sie mit ihrem Fraktionskollegen Florian Wahl liiert.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katrin Altpeter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Es gehört sich nicht, dass man für drei Euro eine Frau ersteigert , Rhein-Neckar-Zeitung vom 12. Juni 2014
  2. Silke Walter: Ländle-Ministerin Altpeter: Ihr neuer Freund ist dieser Nachwuchs-Politiker. bild.de, 6. Oktober 2012, abgerufen am 3. März 2013.
  3. Silke Walter: Ex-Ministerin Altpeter - Nach Wahlschlappe auch noch Liebes-Aus? bild.de, 5. April 2016, abgerufen am 31. August 2016.