Kilchberger Schwinget

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Der Kilchberger Schwinget oder Kilchberg-Schwinget ist ein Schwingfest, das alle sechs Jahre in Kilchberg bei Zürich stattfindet. Es hat einen besonderen Status unter den überregionalen Schwingfesten, weil hier nur die sechzig besten Schwinger der Schweiz, im Schwingerjargon «die ganz Bösen», eingeladen werden. Daher gilt unter Schwingern ein Sieg am Kilchberger als schwieriger zu erreichen als ein Sieg am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest und bringt einen entsprechenden Status mit sich.[1]

Der Kilchberger Schwinget wurde begründet durch den Kilchberger Juristen Emil Huber (1879–1938). Die erste Austragung des Kilchberger Schwinget wurde 1927 von Fritz Hagmann gewonnen. Huber richtete 1933 eine Stiftung mit 15'000 Fr. ein mit dem Zweck, periodisch in Kilchberg ein Schwingfest zu veranstalten.[2]

Der Kilchberger Schwinget wird alle sechs Jahre jeweils im September auf dem Gelände des Gutshofs «Uf Stocken» in Kilchberg durchgeführt. Es wird vom Schweizer Fernsehen live übertragen. Eine Besonderheit des Kilchberger Schwinget ist, dass sowohl die Schwinger als auch die 12'000 Besucher nur auf Einladung kommen dürfen.

Sieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als einziger Schwinger konnte bisher Karl Meli den Kilchberger Schwinget zweimal für sich entscheiden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Arena in Kilchberg ist bereit für «die ganz Bösen». In: Tages-Anzeiger, 3. September 2008.
  2. Kilchbergerschwinget.ch: Stiftung